Integration
Wir wollen hier rein!
Wie türkisch darf ein Deutscher sein, wie deutsch ein Türke? Sechs prominente Einwanderer bekennen sich: Wir sind gerne deutsch (wenn ihr uns lasst)
Ich stehe mit meinen schwarzen Haaren im Supermarkt an der Kasse. Meine Töchter hampeln hinter mir herum. Die Kundin hinter uns, erkennbar blondiert, legt Spielzeug auf das Transportband. Meine Kinder werden von der Kassiererin freundlich gefragt: »Na? Hat Mama euch was Schönes gekauft?« Die Zuordnung scheint immer noch zwingend: Blonde, blauäugige Mädchen, da muss auch die Mutter urdeutsch sein. Die Aufklärung »Der Vater…« reicht nicht. Augenrollen der Verkäuferin. Ich möchte rufen: »Auch ich bin deutsch!«
Wir brauchen keine »Türkifizierung« unseres Zusammenlebens, damit sich neue Deutsche wie ich wohlfühlen. Es geht um die Anerkennung der Tatsache, dass in diesem Land mittlerweile Millionen von Menschen wahrhaft angekommen und beheimatet sind, obwohl ihre familiären Ursprünge fern von hier liegen. Wir erleben heute aber statt des Zusammenwachsens leider eine Trennung der Gefühlswelten.
Wir Deutschtürken sind empört, wenn Erdoğan so tut, als sei Assimilation der Schlusspunkt von Integration. Integration kann gelingen, wenn wir mit jeder Generation dichter zusammenrücken. Integration heißt Zusammenhalten – in guten und schlechten Zeiten. Dann werde ich eines Tages sagen können: »Ich bin deutsch!« – ohne auch.
- Datum 25.03.2008 - 11:20 Uhr
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Niemand hat etwas gegen die von der Redaktion handverlesen Beispiele (ok, ein paar bescheuerte Nazis gibt es immer). Alle gehen einer geregelten Arbeit nach. Alle zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Alle sind nicht vorbestraft und gewalttätig. Wirklich eine gelungene Auswahl. Wie gesagt, niemand regt sich über diese Leute auf. Was aber ist mit dem ganzen (gekürzt. Bitte wählen Sie einen sachlicheren Ton. Die Redaktion/jk), das nicht so ist wie diese Beispiele. Was ist mit den ganzen Sozialschmarotzern, die nur darauf aus sind unsere Sozialsysteme auszubeuten? Was ist mit den ganzen Kriminellen und Gewalttätern? Was ist mit den religiösen Fanatikern, die Deutschland zu einem anderen, islamischen Staat machen wollen (Sharia). Gerade bei Türken und Arabern machen diese Leute einen sehr hohen Prozentsatz aus. Vorschlag:Wir sollten unsere Gesetze so ändern, dass wir die Unbrauchbaren und Nichtsnutzigen leichter ausweisen können und das gesparte Geld lieber in diejenigen investieren, die nützlich sind. Deutschland ist nicht der Schrottplatz dieser Welt.
... müssen Sie, nach Ihrem Willen, nicht mehr einlassen. Odr habe ich Ihre Fragen falsch verstanden????
Wie stellen Sie sich denn die "Entsorgung" vor, udo 123454321?
isaac ben laurence weismann
Sorry, aber solange sich die Merheit der Türken in Deutschland nicht zu Deutschland bekennt - auch gegen die Türkei, solange radikal-islamische Tendenzen icht abgelehnt sondern befürwortet werden und solange die Türken mit immer frecheren Forderungen versuchen ihren Einfluss zugunsten von Islam und Türkei auszuweiten, solange helfen auch ein paar Alibi-Türken - und erst recht nicht solche blümchen-multikulti-Artikel nichts... Lasst Euch keinen Sand in die Augen streuen, die meisten Türken in Deutschland wollen, dass sich die Mehrheit der Deutschen in die Türkei integriert - und nicht umgekehrt.
und ich habe sehr viele Erfahrungen gesammelt und Einiges kann nachvollziehen. Die Deutschen wollen nicht, dass die Ausländer voll integriert werden. Bei Integrationskursen werden Jelka Fest und Ramada gefeiert, Sekt und Wodka getrunken, Pelmeni und Frühlingsröllchen gegessen. Anstatt Ausländern bei zu bringen wie die deutsche Gesellschaft funktioniert und INTENSIV Deutsch während Unterricht lernen, feiern manche Deutschlehrer lieber jede Fest von jede Nation. Und dann schimpfen alle, dass die Ausländer sind blöd und können nicht Deutsch sprechen. Was haben diese Feste mit Integrationskursen und Deutsch als Fremdsprache Kursen zu tun? Wer, wem und wohin integriert man?
Sorry, aber ich finde, dass es spielt überhaupt keine Rolle ob Türken oder Deutsche, Russen oder Polen hier oder dort wichtig ist, dass man mit Respekt miteinander umgeht.
Nach dem Krieg war Adolf an allem schuld, dann die Russen mit seinem Sozialismus, dann in Ostdeutschland die Wessis, dann die Wessis beschimpfen die Ossi, jetzt sind EU und Ausländer an allem schuld.
als Bewertung habe ich auch nichts anderes erwartet. Danke überhaupt für die Rückmeldung :-).
Ich lebe eben in einem Bienennest.
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