Diskriminierung

"Das war ziemlich unverfroren"

© Steffen Leiprecht/ddp

Diese Frauen haben Karriere gemacht. Von unfairer Behandlung durch Vorgesetzte berichten auch sie. Eine Bildergalerie »Nach der Banklehre hatte ich BWL studiert und meine Doktorarbeit mit sehr gut abgeschlossen. Mit Studienkollegen, die fast den gleichen Ausbildungsweg hinter sich hatten, schickte ich Bewerbungen ab. Mehrfach waren wir bei denselben Firmen eingeladen. Die männlichen Kollegen bekamen fast immer ein höheres Gehalt angeboten, einmal waren es 10.000 Mark mehr im Jahr.«
Leser-Kommentare
    • elwu
    • 07.03.2008 um 12:32 Uhr

    befasst sich die Zeit auffallend häufig mit Diskriminierungen von Frauen. Ich bin gespannt, wann sie sich ebenso ausgiebig mit den Diskriminierungen von Männern befasst. /elwu

    • Anonym
    • 07.03.2008 um 12:45 Uhr

    Es mag sein, dass besonders bei der älteren Generation eine gewisse Diskriminierung mit den geschilderten Begründungen nach wie vor existiert. Was sich naturgemäß besonders bei den höherdotierten Positionen bemerkbar macht.
    Es ist auch nicht auszuschließen, dass hier und da auch immer noch Jüngere betroffen sind, obwohl entsprechend gewichtete Statistiken nachweisen (inkl. Folgewirkung von Ausfallzeiten), dass keine Unterschiede mehr gemacht werden.
    Allerdings ist mir in meiner beruflichen Laufbahn sowas nur insoweit untergekommen, als dass die Männer aggressiver und risikofreudiger Gehaltserhöhungen eingefordert haben. Wer nix forderte bekam auch nicht mehr. Letztlich haben sich die Frauen bei uns bei den Männern angehängt. Die Initiative ging aber fast immer und ausschließlich von den Männern aus und es war häufig nicht klug, den Frauen im Vorfeld was zu sagen, da sie nicht selten opponierten aus Angst den Bogen zu überspannen.
    Habe ich Anfangs die Gleichstellung auf diesem Wege begrüßt, bin ich heute skeptischer, weil ich gelernt habe, dass "Leistung" nicht nur die Tätigkeit beinhaltet, sondern auch die Fähigkeit diese Tätigkeit angemessen zu verkaufen. Menschen die das nicht können erbringen im Laufe der Zeit eine geringere Leistung, weil auch ihre Arbeitsergebnisse sich seltener durchsetzen.
     
    Berthold Grabe 

  1. Und hinzuzufügen wäre noch das es auch genug Männer gibt die nicht aggressiv Verhandeln und welch Wunder dann auch weniger verdienen als ihre Kollegen.Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung!

  2. selbst das mit der älteren Generation und Diskriminierung stimmt nicht. Das ist nur so ein rhetorischer Trick. Weil die in Deutschlang heute lebenden Menschen in der Realität keinen Fall von Diskriminierung erleben, weitet die femifaschistsiche Propaganda das Thema gern aus. Örtlich auf die ganze Welt und zeitlich bis zum Urknall. Da werden munter die Lebensverhältnisse der Frauen in Mali mit denen der Männer in Deutschland verglichen und die Lebenssituation der Frauen im 7. Jh. mit der der Männer heute. Sie kennen bestimmt der Dauerbrenner "Frauen haben sich den Zugang zu den Universitäten erkämpft", "bis vor kurzem durften nur Männer studieren".Klingt doch beeindruckend, oder?Nur dumm, dass dieses Bild nicht stimmt. Denn erstens haben Frauen überhaupt nichts erkämpft. Marie Curie hat sich nicht den Zugang zur Uni erkämpft - sie ist einfach durch die offene Tür gegangen. Und zweitens konnten "Die Männer" auch nicht studieren. Noch vor 100 Jahren haben weniger als 1 Promille der Männer ein Studium aufgenommen. D.h. die Lebensverhältnisse der Männer und der Frauen haben sich für mehr als 99,9% der Menschen NICHT unterschieden.

  3. Das taugt schon deshalb nichts, weil die Prinzeßchen für ihre verleumderischen Unterstellungen nicht die Spur eines Beweises vorzulegen in der Lage sind.Davon ab, man stelle sich einfach vor, jemand würde die gleichen Texte schreiben:„männlichen Kollegen“„dass Männer prinzipiell in eine höhere Lohngruppe eingeteilt wurden“„Damit hätte ich immer noch weniger verdient als die meisten Männer.“„»Ihr Verlobter arbeitet ja schon bei uns«, sagte der Personalchef eines öffentlich-rechtlichen Senders.“„Per Zufall erfuhr ich, dass einige männliche ZDF-Redaktionsleiter und zugleich Moderatoren mehrere tausend Mark im Monat mehr verdienten – obwohl sie den gleichen Job machten.“;jedoch anstelle von „männliche Kollegen“ usw. einfach mal (wahlweise) Ausländer/Juden/Neger/Türken/Moslems/Araber eintragen.---Muss ich sagen was da los wäre?Wer das täte wäre weg vom Fenster. Sofort und unwiderruflich. Auch dann, wenn er ALLE Behauptungen Gerichtsfest beweisen könnte – er wäre erledigt. Da würde die Wahrheit überhaupt nicht mehr interessieren. Der würde einfach mit der Nazikeule erschlagen.

  4. He, Jungs und Mädels.
     
    als früherer Angestellter in einer großen Ämterkette habe ich gerne "unter Frauen" gearbeitet, war doch das Arbeitsklima entspannter. Doch die Frauen als Führungskräfte empfand ich als verkrampft, da sie die besseren Männer sein wollten. Die ich kannte, waren gnadenloser im Durchsetzen der unangenehmen Anordnungen > von oben > über sie >  nach unten.
     
    Ich bin ja jetzt mit 62 trotzdem ein eMANNzipierter alter Sack, also "ältere Generation", doch der Geist ist - sagen wir mal - so ca. 20 Jahre jung, daher auch mein... Einfühlungsvermögen (schönes Wort), weil meine Partnerin eine emotional starke, eindeutige Frau ist, und ich mir diese Eindeutigkeit - Urknall sei Dank - auch langwierig zu Eigen machen konnte. So bin ich denn heute in der Lage, für meine Poesie die zwei- und vieldeutigen Gedanken und Ideen aus der Eiweiss-Festplatte zu ziehen. Für das tägliche Leben brauche ich diese - das Leben schwer machende - Mehrdeutigkeit, Taktiererei, dieses Verhindern, statt konstruktiv zu sein, nicht mehr.
     
    Daher: Meine unmittelbaren Gedichte aus diesem Gefühl der Eindeutigkeit und Direktheit (auch dank rheinischer Wurzeln) heraus in www.lyrikportal.de und den anderen Homepages sind vielleicht schon bald Kult.
    Charlotte Roche habe ich so unlängst auch vertont... äh... verdichtet in der freien Art, in der sie auch in Talkshows über ihr Buch "Feuchtgebiete" sprach und spricht. Man lese unter www.lyrikportal.de/html/frauen.html (Untermenü anklicken).
     
    Für die Frauen, die noch rauchen und schwanger werden wollen, empfehle ich meine Gedichte unter www.tabakrepublik.de  , z.B. "Pechfried - das geteerte Kind"? oder "Der Fluch des Fötus"?
     
    Unabhängig davon, dass der Mann an sich ja nicht gravide werden kann, sei ihm trotzdem meine o.a. Homepage an die Lunge gelegt. Wie wär´s mit dem Gedicht: "Gelbe Wand und Kotzgardine"? und v.a.m.
     
    Heinz-(Heinrich)Albert Ellner
    Deutschlands brutalstmöglicher Spontan-Allesverdichter der Gegenwart

  5. So viel Ignoranz ist kaum zu fassen. Die Statistiken sind eindeutig: Frauen verdienen für die gleiche Arbeit immer noch weniger als Männer. Das ist ein Fakt und nicht wegzudiskutieren - zu meinem Bedauern. Mag sein, dass es den Herren nicht passt, dass "Frauen und Gedöns" ernster genommen werden als bisher. Aber eine Frau wie Renate Schmidt als "Prinzeßchen" zu bezeichnen, geht zu weit. Hätten Sie Gerhard Schröder in einem vergleichbaren Zusammenhang als "Jüngelchen" bezeichnet? Wo bleibt der Respekt? Und der Dreh mit der "Nazikeule" setzt dem Ganzen die Krone auf. Versuchen Sie es doch mal anders herum: Nehmen Sie einen Text, der die "wahre weibliche Natur" beschreibt - Sie können sich zum Beispiel bei Eva Hermann bedienen. Ersetzen Sie dort das Wort Frau wahlweise durch "Jude/Neger" etc. pp. SO wird ein Schuh daraus!

  6. ...weiß eigentlich dein Therapeut, dass du hier schreibst und hat er dem zugestimmt?? Na....??!! Ich denke mal nicht...du bist einfach noch nicht so weit. (gelöscht. Bitte unterlassen Sie Beleidigungen anderer Benutzer. Die Redaktion/jk)Auswandern und mal sehen, wie das echte Leben abseits der sozialen Hängematte wirklich ist. Aber bitte uns Gesunden nicht weiter mit deinem nicht austherapierten Syndrom weiter auf die Nerven fallen...Recht vielen Dank!

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