SPD

Sozialdemokratische Machtspiele

© Foto: ddp; Montage: Meike Gerstenberg für ZEIT online

Ein surrealistisches Drama in 5 Akten und einem Nachspiel oder ist es doch ein Lustspiel. 23 Prozent für eine Volkspartei, das nennt man wohl eine Krise, auch wenn es zunächst nur Umfragewerte sind. Die Sozialdemokraten ringen um die Zukunft ihrer Partei. Viele Akteure mischen mit, unterschiedlichste Interessen spielen eine Rolle. Seilschaften und Zweckbündnisse sind entstanden. Es ist ein Drama und ein Lustspiel zugleich. In einer Bildergalerie präsentieren wir die wichtigsten Darsteller. Es treten auf: Kurswechsler, Reformer, Linke, Ehemalige und Macher sowie zum Schluss drei Chöre. Vorhang auf!
Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 13.03.2008 um 18:35 Uhr

    Es ist weder ein "Drama" noch ein "Lustspiel", es ist ein einziges Trauerspiel und eigentlich zu ernst, um zu sackhüpfenden Politikern passende oder unpassende Texte zu schreiben.

  1. Wahrlich ein Drama. Leider wie im richtigen Leben, zu viele Laienspieler, zu wenig Charakterköpfe.
    Der Regiseur sollte die Ypsis, Scheers, Nahlis, Wowis, Gabriels und Strucks mal an eine vernünftige Schule vermitteln damit sie dort ihre Auftritte und insbesondere ihre Abgänge noch einmal üben und perfektionieren.   Und es sei ihm angeraten, sich nach ein paar Charakterköpfen umschauen. 

    • JeMa
    • 13.03.2008 um 21:12 Uhr

    Traurig, wirklich traurig. - Gemeint: Die Lust, mit der sich Leute - von der "Zeit"!!! - an den politischen Schwierigkeiten einer Partei nicht sattschreiben können.Wo ist die Lust an politischer Information geblieben? Wo die Lust daran, (politisch ausgewogen) auch die Schwierigkeiten der anderen Parteien zu beleuchten, die seit dem Erstarken der "Linken" bestehen?Nein, lieber wendet sich eine politiküberdrüssige Nation einer Partei zu, die offen und kontrovers (=menschlich) diskutiert, anstatt sich in aalglattem Polit-Gefasel zu ergehen.Das Hauptproblem liegt bei den sog. "Konservativen": Wenn die SPD eines Tages mit den "Linken" zusammenarbeitet, ist die CDU regierungsmäßig am Ende. Die FDP hat das erkannt und orientiert sich langsam um.Das Drama ist noch nicht zuende. Aber es braucht vorerst kein "politik"-interessiertes Publikum.

  2. CDU, DIE
    GRÜNEN und die SPD entschließen sich, gemeinsam die 1912 gesunkene
    "Titanic" zu heben.

    "Wir machen das, weil wir den Stahl zur Ankurbelung
    der Wirtschaft brauchen",
    sagt der CDU-Vertreter nach der
    Unterschrift unter den Bergungs-Vertrag.

    "Wir möchten die Möbel des Schiffes haben, damit für
    unsere Büroausstattung keine unnötige Ressourcen vergeudet werden
    ",
    teilt der Vertreter DER GRÜNEN mit.

    "Und wir möchten die Musik-Kapelle an Bord haben",
    fordert der SPD-Vertreter.

    "Warum?" fragen die anderen erstaunt.

    "Weil die so schön bis zum Untergang spielt."

  3. sondern immer der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.Die Sozialdemokraten terrorisieren das Land augenblicklich mit ihrer Auffassung von Demokratie, einer Auffassung, die die ihre ist, und die sie mitunter selbst nicht interessiert (siehe Frau Metzger). Dem Volk ist diese Auffassung sowieso egal...(siehe oben).

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