Altersgeld Die Rente wird höher
Die Renten sollen zur Jahresmitte um 1,1 Prozent steigen, gab das Bundesarbeitsministerium bekannt. Es ist die umfangreichste Rentenerhöhung seit dem Jahr 2002
Um den Wert von 1,1 Prozent zu erreichen, muss zunächst noch das Gesetz mit der Rentenformel geändert werden. Zu diesem Zweck verständigte sich die Koalition darauf, den "Riester-Faktor" für zwei Jahre auszusetzen. Dieser Faktor dämpft Rentenerhöhungen um etwa 0,6 Prozent. Ohne seine Korrektur wäre die Erhöhung weit geringer. Die beiden ausgesetzten Stufen werden 2012 und 2013 nachgeholt.
Vize-Regierungssprecher Thomas Steg hatte zuvor betont, mit der höheren Rentenanpassung solle die besondere Situation der Rentner berücksichtigt werden. Auch sie sollten am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben können. Rentner hätten das Gefühl, dass die zuletzt geringfügigen Anpassungen durch die Preissteigerungen wieder "aufgefressen" würden. Im vergangenen Jahr lag die Rentenerhöhung bei 0,54 Prozent.
Derzeit liegt die Standardrente bei 1182,15 Euro im Westen und 1039,05 Euro im Osten. Um diese Summen zu erhalten, muss ein Durchschnittsverdiener 45 Jahre lang Beiträge gezahlt haben. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung beträgt die Höchstrente im Westen derzeit 2113 Euro und 1857 Euro im Osten.
Männer beziehen in Westdeutschland im Durchschnitt eine monatliche Altersrente von 969 Euro, Frauen von 465 Euro. Im Osten lauten die Vergleichswerte 1050 und 666 Euro. Die höheren Durchschnittsbeträge in den neuen Ländern ergeben sich aus den früher durchweg längeren Beschäftigungszeiten in der DDR.
- Datum 14.03.2008 - 07:01 Uhr
- Quelle ZEIT online
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im Osten, weil sie in einem "prima Kollektiv" Zeit verbracht haben.Als Folge wird in einigen Jahren der Beitragszahler nach 35 Jahren gerade noch die Grundsicherung als Rente erhalten.Suppenkuechen gab es vor 50 Jahren, die Politik sollte einen Plan machen,sie wiederzueroeffnen.1989 habe ich auch geglaubt, das Land koennte die Kosten der Vereinigungschultern, es war ein Irrtum.
Die Fehler der Kohl-Regierung beim Wiedervereinigungsprozess holen uns nun wieder ein. Die Renten sind auch deshalb nicht zu bezahlen, weil Kohl in den 90-Jahren jeden Osteuropäer zum Deutschen erklärte, der nur einen Deutschen Schäferhund sein Eigen nannte. So wurden damals von abgehalfterten Regierungen Wahlen gewonnen.Der heutige Rentner hat diese Fehler nicht zu vertreten. Es sind die Politiker, die auch durch sie gewählt wurden. Aber keiner wollte das wahrhaben, was SPD-Kanzlerkandidat Lafontaine allen sagte: So geht das nicht! Er wurde dafür vom Wähler abgestraft. Aber da ist alles nur Geschichte, aus wieder nichts lernen werden.Zynisch finde ich es, bei einer Inflationsrate von 2,8% und einer Rentenerhöhung von 1,1 % von einer Teilhabe am Aufschwung zu sprechen. Ich sehe in diesem Verhältnis nur ein weiteres Absinken der Lebensqualität von Menschen, die nicht durch eine großzügige Staatspension abgesichert sind. Kohl und Konsorte können nach wie vor die besten Hotels am Wolfgangsee besuchen, während dessen der Durchschnittsrentner seine Teilhabe am Aufschwung dadurch zu realisieren versucht, dass der abends da Licht früher ausmacht.Gruß Kurt
Sorry, wegen der Fehler, bin noch nicht ganz wach. Habe wegen der Zustände in unserem Land nicht gut geschlafen. Werde wohl mal wieder nach Gripsholm zum Ausspannen fahren. Gruß Kurt
... Fahrrad, damit der Aufschwung jeden Tag aufs neue -mehrmals täglich- geübt wird.isaac ben laurence weismann
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