Genforschung Süchtig nach KrebsSeite 2/2
Denn war Nikotin einst eher seines Suchteffekts wegen verdächtig, mehren sich heute die Hinweise darauf, dass Nikotin bisweilen auch am Wachstum von Tumoren mitwirkt. "Es kann die Zellteilung, die Entwicklung neuer Blutgefäße und Wachstumsfaktoren aktivieren", erklärt Chris Amos. Viel von dem also, was ein Tumor braucht, um groß und tödlich zu werden. "Wenn diese Gene wirklich kausal sind, wird das auf sehr großes Interesse stoßen", meint Amos.
Wissenschaftliches Interesse, vor allem. Wenn größere Studien die gezeigten Zusammenhänge bestätigen, könnten die Genvarianten in ferner Zukunft den Weg zu neuen Suchttherapien und auch Krebsbehandlungen weisen. Für Genprofil-Fans dagegen taugen die Neuigkeiten nicht. Zwar kündigt das deCode-Projekt an, dass die neuen Erkenntnisse in persönliche Genchecks einfließen und so die besonders gefährdeten Kandidaten identifizieren könnten. deCode bietet vergleichbare Test schon an. Aber was würden die Betroffenen dann tun? Mit dem Rauchen aufhören? Gar nicht erst anfangen? Dass dies sehr schwer und sicher keine Frage des Risikobewusstseins ist, dürften die neuen Studien wohl eher untermauern denn widerlegen.
- Datum 03.04.2008 - 10:32 Uhr
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Nikotin alleine eingenommen wird keinen Krebs auslösen. Rauchen erzeugt nicht deshalb Krebs, weil da Nikotin aufgenommen wird, sondern weil da etliche Karzinogene eingeatmet werden, von denen 99% allein durch die Verbrennung entstehen.Dummerweise hat die Propaganda der frömmelnden Gesundheitsfaschisten mittlerweile dafür gesorgt, daß alles auf die Nikotinsucht glotzt und selbige verteufelt, nicht aber die wirklichen Verursacher der körperlichen Beschwerden.So kann Gesundheitsschutz auch das Gegenteil von dem bewirken, was er eigentlich erreichen soll. Bspw. gäbe es für Raucher bzw. Nikotinfreunde die Möglichkeit des Konsums von schwedischem Snus, einer Art Kautabak, der nicht gekaut wird. Für dieses Tabakerzeugnis konnte bisher nur ein Zusammenhang mit Bauchspeicheldrüsenkrebs gefunden werden, und das auch noch mit sehr geringem Risiko. Alle anderen mit Rauchen und Tabaken in Verbindung gebrachten Krebserkrankungen treten bei Snus nicht auf.Eigentlich toll müsste man sagen-die Nikotinsüchtigen bekommen ihr Nikotin ohne die fürs Gesundheitssystem so teuren Begleiterscheinungen und Passiv rauchen fällt auch flach etc.. Tja, aber was gut ist für den Bürger, das kann nicht im Sinne der Politik sein. So hat man sich in der EU "geeinigt", Snus nur in Schweden legal verkaufen zu können. Nichtschweden bleibt immerhin noch die legale Möglichkeit, sich den Snus in Schweden zu bestellen. Dennoch ist die Sache dämlich, weil so der Rest Europas am Glimmstängel hängen bleibt, obwohl es doch auch anders ginge.
auch dem Lungenkrebs sollte man seine Chance geben...
ungeklärt ist dagegen noch
welche Mutation war zuerst da, die Genmutation - oder die Nachrichtenmutationen der Genforscher
was mich auch noch interessieren würde
wenn endlich alles auf Ursache und Wirkung hieb- und stichfest erforscht wurde - was machen Wissenschaftler eigentlich dann ?????
Die Menschheit hat sich sicher selbst eliminiert bevor es ihr gelungen ist endlich alles auf Ursache und Wirkung hieb- und stichfest zu erforschen.Ihre Sorge um arbeitslose Wissenschaftler ist also unbegründet.
@zel In den Glimmstängel sind jede Menge schädliche Stoffe, die Krebs fördernd wirken. Daher haben Sie recht, wenn Sie darauf hinweisen, dass es nicht das Nikotin ist, welches den Krebs hervorruft.In diesem Artikel ging es jedoch darum, wie Nikotinsucht und Krebsrisiko zusammenhängen und welche Gene dafür eventuell die Grundlage bilden. Das mit dem Snus war ein gut gemeinter Ratschlag, aber seien wir ehrlich: Der Staat verdient einfach zu gut an den Glimmstängeln, als dass er eine andere Variante zulassen würde. (Davon mal abgesehen, dass die großen Tabakfirmen genug Lobbyarbeit verrichten.)@ shezaneWürde mich mal interessieren, ob Sie dem Lungenkrebs auch dann noch eine Chance geben wollen, wenn er Ihre Lunge zerfrisst, obwohl Sie dann vielleicht gerade Anfang 50 sind? Letztendlich ist es doch so: Krebs ist und bleibt die häufigste Todesursache in den Industrienationen. Und beileibe nicht alle Krebstote sind Raucher gewesen. Die Wahrheit ist noch ein wenig komlizierter. Oder doch ganz einfach? Unser Lebenswandel und vor allem die Lebensmittel, mit ihren vielfältigen künstlichen Zusatzstoffen, sind ganz sicher nicht unschuldig an dem wachsenden Krebsgeschwür. Ob da nun noch Gene sind oder nicht.
Sind wir für unser Verhalten, unsere Süchte nicht mehr selbst verantwortlich, sondern die Gene? Ist Willensanstrengung zum Überwinden von Sucht sinnlos, weil die Gene uns anders befehlen? Das ist doch alles zu einfach ...
Es ist sinnvoll, auch Passivraucher, Kinder, Jugendliche etc. vor Nikotin zu schützen. Denn wie in dem Artikel stand: Nikotin dockt gern an gewisse Rezeptoren an und Nikotin an sich könnte die Körperchemie so beeinflussen, dass Tumorwachstum gefördert wird. Wenn sich das bestätigt, ist es doch ein Grund, diese Pflanze auszurotten!In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es eine Anwendung von Kräutern, die geraucht werden. Im Grunde kann man jedes Kraut rauchen. Es kann auch positive Wirkungen haben, und ich rede jetzt NICHT von Hanfprodukten und anderen Rauschmitteln! Ich habe mein Asthma durch das Rauchen von Himbeerblättern in den Griff bekommen, es trocknete die Verschleimung aus. Das ist natürlich nicht sinnvoll bei trockenem Asthma, sondern würde da verschlimmern. Aber es könnte eine Methode sein, von den Zigaretten runterzukommen.
was die Forschung mit solchen angeblichen Ergebissen bewirken möchte...möchte man uns unsterblich machen ????watt kütt datt kütt - wie der Kölner sagt - ich lasse mich lieber vom Leben überraschen als....seien wir doch ehrlichgar nix mehr machen zu dürfen...täglich neue Hiobsbotschaften - warum wir zu fett sind ( man beachte das wir in diesem Zusammenhang - bei Schlechtigkeiten heißt es immer wir, bei guten immer ich... ) - warum wir zu müde, zu faul, zu antriebslos sind - was bei rothaarigen anders ist als bei blonden oder schwarzhaarigen - was es über jemanden aussagt wenn er die Lieblingsfarbe rot hat - was es aussagt wenn er die Beine beim sitzen übereinanderschlägt....Wahnsinn - nichts ist bedeutungslos - noch nicht mal wenn wir uns die Nase schnauben....was dabei herauskommt, bei all dieser Forschung, ich bete so ein Exemplar nie kennenzulernen - ich glaube es wäre ein Forscher.....
rauchen erzeugt Verbrennungsstoffe und Qualm - egal ob von Himbeerblättern oder von Pfefferminzblättern...vom Hörensagen - ich habe nie persönlich etwas anderes erlebt als Kleinkrieg, zum Beispiel wie hier.... weiß ich, dass man im Krieg so ziemlich alles geraucht hat was brannte und sich kleingeschnitten in Zigarettenpapier einwickeln ließ....meine Vorfahren müssen wohl massenweise Pfefferminztee geraucht haben - lt. Vererbungslehre ( nehme ich doch an...) habe ich deshalb immer noch eine besondere Vorliebe für Menthol-Zigaretten....ich sage nur Ex-Kanzler Schmidt - das wohl eindeutige Beispiel für Kriegsopfer in Sachen rauchen.... im übrigen - mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz(Marius Müller-Westernhagen)
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