Kino
Ben Hur und Patriot
Charlton Heston war der Star des Monumentalfilms und ein Waffennarr. Am Samstag ist der Schauspieler im Alter von 84 Jahren gestorben. Eine Erinnerung in Bildern
Uneinheitlich ist das Bild, das Charlton Heston der Nachwelt hinterlässt. In den sechziger Jahren setzte er sich für die Bürgerrechtsbewegung ein und forderte an der Seite von Martin Luther King ein Ende der Rassendiskriminierung. Nach seiner aktiven Zeit als Schauspieler betätigte er sich als Waffenlobbyist. Von 1998 bis 2003 war er Vorsitzender der
(NRA) – was ihm unter anderem einen Kurzauftritt in Michael Moores
einbrachte. Als Schauspieler war er auf die großen Rollen abonniert: Moses, Ben Hur, Michelangelo, El Cid. Kaum ein Schauspieler hat mehr historische Figuren verkörpert. „Drei Präsidenten, drei Heilige, zwei Genies“, resümierte Heston einst. „ In den späten Sechzigern wechselte er ins Science-Fiction-Fach. Nach
(1968), Franklin J. Schaffners Genre-Klassiker, folgten
(1971) von Boris Sagal und Richard Fleischers böse Zukunftsfantasie
(1973).
- Datum 11.04.2008 - 04:28 Uhr
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