Anti-China Proteste "Alle Pariser sollen protestieren"Seite 2/2

Wie auch schon in London richtet sich der Protest gegen das gewaltsame Vorgehen der kommunistischen Führung Chinas in Tibet. Nach Angaben von Exil-Tibetern starben Dutzende Menschen, als die chinesische Führung unlängst Proteste niederschlagen ließ.

Die olympische Flamme wurde vor zwei Wochen in Griechenland entzündet – auch hier gab es bereits einen, für die chinesische Führung unschönen, Zwischenfall : Zur antiken Stätte von Olympia auf der griechischen Halbinsel Peloponnes hatten sich ebenfalls einige Aktivisten begeben, die versuchten, mit Parolen und T-Shirts mit der englisch-sprachigen Aufschrift "Free Tibet" auf Menschenrechts-Verletzungen in China hinzuweisen.

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Die Fackel reist bis zum Beginn der Sommerspiele durch alle fünf Kontinente. Von Paris aus wird sie in die Vereinigten Staaten gebracht. Ihre nächsten Stationen sind San Francisco und Buenos Aires. Am 31. März soll sie in Peking eintreffen.

 
Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 07.04.2008 um 12:57 Uhr

    china will marketing. eh voilà!

    • ambln
    • 07.04.2008 um 13:29 Uhr

    Frühere Fackelläufe fanden in fröhlicher Öffentlichkeit statt. Heute sieht man Bilder von leeren Bürgersteigen und polizeieskortierten Fackelträgern. Mal ganz unabhängig von berechtigten oder unberechtigten Protesten- dass diese Umstände auf ein ernsthaftes Problem hindeuten, wird man wohl kaum bestreiten können.

  1. Vielleicht sollte jeder (am Besten auch Aktionäre) an seinem Konsum etwas ändern und chinesische Produkte weitestgehend boykottieren. Klaus Barkhau

  2. @3 - BarkhauWer sich dafür interessiert, was sowohl Boykottforderungen wie auch Unabhängigkeitsforderungen anrichten, der sollte vielleicht mal lesen, was der Dalai Lama dazu meint.-'The hosting of the Olympic games this year is a matter of great pride to the 1.2 billion Chinese people.  I have from the very beginning supported the holding of these Games in Beijing.  My position on this remains unchanged.  I feel the Tibetans should not cause any hindrance to the Games.  It is the legitimate right of every Tibetan to struggle for their freedoms and rights.  On the other hand, it will be futile and not helpful to anyone if we do something that will create hatred in the minds of the Chinese people.  On the contrary, we need to foster trust and respect in our hearts in order to create a harmonious society, as this cannot be built on the basis of force and intimidation.'-Martin Berger-Hier noch ein LinkKontraproduktiv

  3. von Besserwissern weiß seit ein paar Jahren, daß Boykottnicht gut ist. Ist mir sowas von egal. Wer erfindet solche schlaue Thesen? Die Industrie? Die sich überlegt ob Boykott oder Magnetschwebebahn?
    Boykott ist gut, auf irgend eine Art. Wirtschaftsboykott sowieso. Das tut dannden richtigen auch weh.
    Wenn sich Politiker hinter Stacheldraht und Panzer schützen müssen ode die Olympiafackel mit hunderten Polizisten. Das sollte doch zu denken geben, daß da keine Zustimmung herrscht?
    WIe doof ist das denn? Sieht diese Zeichen den keiner?

  4. @5 - rollingerEs handelt sich um den Dalai Lama, der Boykott nicht haben will.-Aber wenn Sie Tibet schaden wollen, machen Sie nur weiter so.

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