Bildband:
Wo der Selbstmordfelsen steht
Ein Fotoband über den österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard zeigt Schauplätze seines Lebens und Werks. Eine Galerie Der Schriftsteller Thomas Bernhard galt Zeit seines Lebens als unzugänglich und menschenscheu. Die Fotografin Erika Schmied und ihr Mann Wieland lebten in seiner Nachbarschaft und waren ihm von Mitte der sechziger Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1989 freundschaftlich verbunden. Ihr Text- und Bildband zeigt die Stationen Bernhards Kindheit und Jugend in Österreich, dokumentiert ihre Erinnerungen an unzählige Begegnungen mit Bernhard und zeigt die Schauplätze seiner fiktionalen Texte. Sehen Sie hier eine Auswahl der Fotografien.
- Datum 18.04.2008 - 12:38 Uhr
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gilt auch für's feuilleton.
bzw. stolpert über seine eigenen nebensatzkonstruktionen.
denn: die lernkurve ist bekanntlich dann am steilsten, wenn man über seine fehler selber nachdenkt. ich möchte nur einen allgemeinen hinweis geben: die konjugation der verben richtet sich in aller regel nach dem subjekt des satzes. für weitere hinweise fehlt mir die muße, ich hoffe, das ist jetzt nicht faschistoid oder so.
Man begebe sich nicht in die Fänge einer zumindest auf den ersten Blick stupiden, geistfeindlichen, aber dennoch sprachgewandten Mitmenschenschaft, die die Sprache benutzt, um sich der tatsächlichen, wenn auch naturgemäß nicht eingestandenen Inferiorität, ihrer vielgesichtigen Wenigkeit zu versichern, als sei diese eine Auszeichnung, eine Würdigung; man vermeide Mehrdeutigkeiten und den Lapsus calami, und man achte besonders darauf, den grammatikalischen Unverstand, so er sich bisweilen in den Windungen der grauen Bereiche im Nebel der Halbgedanken herumtreibt, einzufangen und wenigstens an die Kette zu legen, wenn es schon nicht gelingt, ihn auszuräuchern, ohne selbst Schaden zu nehmen. Und dieses tue man mit Geist, aber ohne Schäumen und notfalls, falls der Geist nicht greifbar ist, weil er gerade eher ungeistigen Neigungen nachgeht, unter Hinzuziehung geistiger Getränke. Man kann es aber auch einfach lassen. ___________________
Lyriost – Madentiraden
"jedenfalls benutze nicht ichdie sprache, sondern dieselbe gebraucht mich als ihr werkzeug"
Der allzu deklamatorische Stil, ohne jemandem ungebührlich nahe treten zu wollen, ist bei mangelnder syntaktischer Stringenz eine sinnabsorbierende, bei übertrieben pretiöser Gewolltheit gar propositionsverschleiernde Angelegenheit und deshalb von Übel – nicht so sehr für den gelernten Stilisten, als vielmehr für den ungeübten Leser, der bei solcherart Pretiosen nicht mehr den wahren Charakter der Kostbarkeiten erfassen kann, sondern zurückgeworfen ist auf das augenscheinlich Gekünstelte und deshalb dem wahren Gehalt des Dargebotenen entfremdet und in der Banalität der sprachlichen oberfläche festgehalten wird. ___________________
Lyriost – Madentiraden
Wenn das analytische Moment der Wissenschaft in ihre Untersuchungsgegenstände hineingepreßt wird, brechen die Gegenstände auf und zerfallen in ihre Einzelteile. Deshalb verwechselt ein kluge dialektische Betrachtung nicht das Wahrnehmen mit dem Wahrgenommenen und beachtet die Synchronizität der Erscheinungen.___________________
Lyriost – Madentiraden
na, na. schwachsinn? sie sollten besser mal schreibmaschine schreiben. dadurch entfallen zwar die diskursiven möglichkeiten des internets, aber wer weiß. vielleicht kriegen sie das auch so ganz gut hin.
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