Gesundheitsreform Kippt der Gesundheitsfonds?Seite 4/4

Schon ducken sich viele Politiker in Berlin weg. Wenn es um den Gesundheitsfonds geht, keiner will es gewesen sein, und im Wahlkampf werden SPD und Union wohl wieder ihre alten Konzepte preisen. Sicherheitshalber hat SPD-Chef Kurt Beck bereits darauf verwiesen, dass der ganze Gesundheitsfonds die Idee von Kanzlerin Merkel gewesen sei. Es kann nie schaden, frühzeitig Schuldzuweisungen zu verteilen.

 
Leser-Kommentare
  1. 1. Hoppla

    Zu Beginn ihrer Kanzlerschaft hat Frau Merkel die Gesundheitsreform zur Chefsache gemacht und wollte sich am Ende daran messen lassen. Schon vergessen Herr Seils?

  2. bekommen viel Geld für ihre Untersuchungen und Beurteilungen. Ehrlich gesagt, diese Ergebnisse über den Gesundheitsfond hätte meine Oma am Frühstückstisch zwischen zwei Brötchen heraus gefunden.
    Alle Kassen den gleichen Beitrag, für zweidrittel der Beitragszahler ist dies eine Erhöhung. Was diese Regierungen der letzten zwanzig Jahre hier in Deutschland alles verbockt haben, da kann ich ja gleich die Kommunisten wählen - Herr Honnecker würde sich totlachen, wenn er nicht schon gestorben wäre. Unsere PISA-Politiker sollten alle wegen staatsschädigendem Verhalten angeklagt werden. 

  3. ... das ganze bringt wieder nur Entlastung für die Unternehmen! Die Beiträge für die Kinder werden jetzt vom Staat bezahlt, also nicht direkt von den Versicherten, dafür zahlt jetzt der Steuerzahler (das sind dummerweise aber auch wir, also wir bezahlen immer noch, vermutlich sogar mehr als vorher). Dafür wird der Beitragssatz gesenkt und die Arbeitgeber sparen daher bei Ihrem Arbeitgeber-Anteil jedes Jahr etliche Milliarden.Die Mehrkosten für z.B. Verwaltung zahlt der Steuerzahler (also wir). Unter dem Strich ändert sich für uns nichts ausser die höhere Kostenbelastung, die Unternehmen sparen wieder einmal jährlich einige Milliarden auf unsere Kosten ein.(gekürzt. Bitte unterlassen Sie Pauschalisierungen dieser Art. Die Redaktion/jk)...

  4. Vorschlag zur Einsparung: Einheitlichen Beitragssatz auf 12,2 % festlegen.Die Kassen, die zu diesem Satz nicht arbeiten können, gehen pleite, und die wirtschaftlichen bleiben übrig.Wenn der Kassenwechsel unbürokratisch online möglich ist, ist ein häufiger Kassenwechsel auch kein Problem, die Verwaltung kann ja bei den Kassen auch automatisch computergestützt ablaufen.Weitere Vorschläge zur Kosteneinsparung: Selbstdiagnose per Internet (Einsparung von Wartezeiten in der Arztpraxis, Einsparung von Ärztehonoraren, und im Zweifelsfall nimmt sich der Patient für die Diagnose mehr Zeit als der Arzt ;-), Medikamente gegen  verbreitete Erkrankungen per Supermarkt bzw. Internet vertreiben. Und im Zweifelsfall kann das Diagnoseprogramm sicherheitshalber doch den klassischen Arztbesuch empfehlen.

  5. ... 14 Milliarden werden wir armein Schweine mehr bezahlen, egal ob über Steuer oder Versicherungsbeitrag.

  6. Die Bezeichnung Reform sollte einfach Umverteilung heissen. Alle Umverteilungen der letzten Jahre nannte die Politik Reform. Es ist Wahnsinn was die Politik an Arbeit für das Land leistet. Ich kann mich nicht mehr erinnern ein positvies Ergebniss der deutschen Politik für die Gemeinschaft gehört, gelesen oder sogar selbst erlebt zu haben. Es gibt nichts was diese Regierung oder vergangene Regierungen der letzten 10 Jahre als positiven Arbeitsnachweis für ihre Bezahlung vorweisen könnten. Ich meine Gerechtigkeit und Erfolge für alle Mitglieder nicht nur für die, die an der Spitze dieses Staates stehen. Ich selbst bin in der beschissenen Lage mir meine Zähne nicht richten zu können, weil ich das Geld für die Hanse-Merkur Versicherung als Beitrag nachzahlen muss. Dazu hat mich deren Rechtsanwalt durch Kontopfändung gezwungen. Eien Versicherung in die ich als Privatversicherer eingestiegen bin und als ich noch Umsätze machte bezahlt konnte, pflichtbewusst wie ich war.  Ich habe keinen Cent dieser Versicherung jemals in Anspruch genommen, nach Zahlungschwierigkeiten hat die Versicherung mir gekündigt und ich muß Beiträge für 4 Monate nachzahlen zusätzlich fast den selben Vertag an die Rechtsanwälte. Daher kann ich mir jetzt keinen Zahnersatz mehr leisten. Ich bezahle die Versicherungsgesellschaft und bezahle deren Advocate die natürlich auch prächtig an den Schwierigkeiten Anderer mitverdienen. Die Richter, die Anwälte und auch die meisten Menschen mit denen ich gesprochen habe, sagen das ist der Preis für die Solidarität dieses Krankensystems. Solidarität in derem System durch meine Beiträge an die Versicherungen mir keine Behandlung leisten kann? Nein diese Solidarität ist vorgeschoben, ein Argument das so überhaupt nicht stimmt. Was macht dieses System den so teuer? Es ist die Verwaltung durch die Versicherungsunternehmen, die mit Abstand am teuersten Medikamenten zur Behandlung der Kranken weltweit. Die überteuerte Gerätemedizin und die konsequente Ablehnung alternativer Handlungsmethoden durch die etablierten Profiteure dieses Systems, alles mit Absegnung der Politik. Beteiligung an den Kosten? Wie wäre es wenn diejenigen die die größten Kosten, die Autoindustrie, in dieser Gesellschaft sich solidarisch mit der Hälfte ihrer Gewinne beteiligt, es wird natürlich nicht reichen wenn die 100 Tausende Verletzte und Tausende lebenslänglich Geschädigten pro Jahr beste Behandlungen erhalten sollten. Aber genau ihre Produkte machen sie reich aber die Gemeinschaft kommt für ihreVerletzten und Verkrüppelten Menschen auf, geschweige von den menschlichen Tragödien die dahinter stecken.
    Nein dieses System ist von Beitragszahlern wie es Heute praktiziert wird nicht zu Schultern.

  7. Die GKV sollte gleich vollständig aus allgemeinem Steueraufkommen finanziert werden. Die Belastung der Arbeitskosten durch den Arbeitgeberanteil des Krankenversicherungsbeitrages würde entfallen, Arbeit wieder etwas preisgünstiger, was in der Tendenz eine beschäftigungserhöhende Wirkung hat.
    Das gleiche Prinzip angewendet auf Rentenversicherung und Pflegeversicherung, und die Beschäftigungswirkung ist noch etwas größer.
     
    Dieses wird wie folgt finanziert:
    1. Beschäftigungseffekt: Durch die oben dargestellte Kostenreduktion gibt es mehr Beschäftigung, d. h. mehr Steuerzahler und weniger Transferempfänger.
    2. Moderate Erhöhung von Einkommen- und Umsatzsteuer.
    3. Verringerung der Schattenwirtschaft (wird tendentiell unattraktiver) durch die Verringerung des Abstands von Brutto- und Nettolohn. Flankiert durch verbesserte Kontrollen (mehr Steuerprüfer und Steuerfahnder) wird Hinterziehung noch unattraktiver, das Steueraufkommen wird tendentiell größer.
    Das ist das Grundgerüst einer besseren Finanzierung der Sozialversicherung, in der der Ehrliche deutlich weniger der Dumme wäre, als er es jetzt ist.
     
     

  8. nur Jenen, die eines der begehrten, "warmen Plätzchen" ergattern werden, die von unseren, an den Schalthebeln der Macht sitzenden "Volksvertretern", so gerne vermeintlich verdienten Parteifreunden zugeschanzt werden; Da werden vom hart erabeiteten Beitragsanteil der Versicherten, doch nur wieder einmal von der Politik weitere, ergibige Pfründe aufgetan, um gierige Schlünde abzufüttern die zu sonst nichts Sinnvollem zu gebrauchen gewesen wären. 

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