Wenn Pflanzen nicht Menschen, sondern Schlachtvieh nähren, ist das kein Gewinn für unseren Speiseplan. Im Gegenteil: Es ist die pure Energieverschwendung.
Es gab Zeiten, da aßen die Chinesen nur wenig Fleisch, denn Fleisch war eine Beilage. Das Hauptgericht war Reis. Und heute? Ist das Hauptnahrungsmittel Chinas noch immer Reis, aber die Gemeinde der Fleischfans wächst. Nirgends entwickelt sich die Nachfrage so stark wie im Osten Asiens. Der jährliche Fleischverzehr pro Kopf wird hier bald über die 50 Kilo-Marke klettern, schätzt die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) - und damit fast so hoch sein wie in Deutschland.
, obwohl die meisten Asiaten gar keine Milch vertragen.
Fest steht aber: Je mehr Fleisch die Menschen verzehren, desto mehr Getreide braucht die Welt, um alle satt zu kriegen.
Nicht Fleisch ist hier das Problem sondern das gleiche was wir auch bei Getreide etc. in den wohlhabenderen Ländern (Nordamerika, Europe, Japan, der "Öl-Osten", die Tigerstaaten) generell haben. Überfluß führt zu Verschwendung. Ob das Brot das massenweise weggeschmißen wird weil es Abends noch nicht verkauft wurde oder eben das Hendl von dem nur die Brust genommen wird und der ganze restliche Vogel ebenfalls in den Müll wandert. Nicht der Metzger um die Ecke ist das Problem und auch nicht das Wiener Schnitzel einmal im Monat. Sondern der industrielle Maßstab und die Verschwendung. Aber es scheint mir ohnehin ausgemachte Sache, der nächste "Schuldige" ist derzeit eben das Fleisch. Der Biosprit hat die Krise ausgelöst, egal. Die Weltbevölkerung explodiert, egal. Der dicke Biertrinker und sein Schweinebraten ist schuld, wie kann man so jemand auch nicht verachten!.. (Achtung, Sarkasmus)
Mal ganz ehrlich, das ist ja eigentlich nichts neues, wsa uns hier erzählt wird. Natürlich verbraucht das Rind viel Getreide, und natürlich könnten wir davon viele Menschen satt machen. Aber leider schmeckt das Rind gut, ist somit ein Luxusgut, entsprechend teuer, und wir wollen es haben. Man könnte ja auch mal überdenken, wie viele Menschen man sattbekommen würde, wenn man die Anbauflächen, die weltweit für Tabak genutzt werden, oder für Kakao, oder für Kaffee, mal mit Reis bepflanzen würde. Usw!
Jetzt essen diese gemeinen Menschen auch noch täglich Fleisch und das auch noch ohne mit der schräg geschnittenen Zimper zu wucken! Äh Zucke zu wimpern --- (ach, egal).Erst Tibet, dann Olympia und jetzt ist auch noch Nachbars Lumpi drann! Nicht auszudenken was denen als nächstes einfällt. Vielleicht notärztliche Versorgung bei Unfällen und dann gehen uns hier die Mullbinden aus. Jedenfalls nehmen die uns alles aber auch ALLES weg, und keiner macht was.Wirklich schlimm!
Am härtesten finde ich die Behauptung, die Milch müsse teurer
werden, weil die Chinesen alles wegtrinken. Komisch nur, dass absolut
alle Asiaten, die ich kenne (und das sind nicht wenige) erstens eine
Laktoseintoleranz haben und zweitens Milchprodukte völlig barbarisch
finden. Das ist so, wie wenn man in Korea behaupten würde, das das
Hundefleisch teurer werden müsste, weil die Europäer alles wegfressen.
Mensch, was seid IHR alle schlau, denn verzichten wollt ihr nicht: nicht auf Autos, nicht auf Bier, nicht auf Fleisch und nicht auf den Rest des Luxus, der hierzulande ganz normal ist.Ein Leitfaden fürs Vegetariersein ist dieser Bericht nicht zuletzt, sondern ein Aufruf mal darüber nachzudenken, was denn dafür sorgt, dass nicht nur der Deutsche so gerne eine Plautze vor sich her schiebt!
Sie behaupten:In China hat sich der Maisverbrauch seit Ende der achtziger Jahre
verdoppelt, die Produktion hinkt der Nachfrage längst hinterher. Wie kommen Sie darauf? Seit Jahren sind Produktion und Verbrauch, im Rahmen der normalen Schwankungsbreite, gleich! Für dieses Jahr existiert ein geringer Nachfrageüberschuss, da es in Nordchina eine außergewöhnliche Dürreperiode gegeben hat. [Quelle: USDA - Foreign Agricultural Service]
vielleicht sind wir schlau genug um zu merken, wenn jemand ganz dreist versucht auf dem heissen Thema China, sein vegetarisches Süppchen zu kochen? Vielleicht sind wir sogar schlau genug, um diese bodenlose, moralische Feigheit zu notieren, die hinter der Idee steckt auf dem aktuellen Klassenomega der Weltpolitik einzuprügeln, weil es halt so einfach, trendy und der so herrlich wehrlos ist? Aber was kümmert einen echten Veganer die Moral solange er nur genug Gemüse verzehrt. ---
Konsequenz?Hühner auf den Hof und in die Freiheit! Macht Platz für uns Menschen! Die Körner auf dem Band sind ab jetzt UNSER! Und das, ohne mit der Zimper zu wicken.Sollte sich Herr diLorenzo für solche Artikel schämen? Mitnichten! Wir sind doch die Idioten und unverschämt dazu: Wir zahlen nichts und verlangen auch noch Qualität! Vielleicht sollte ich mir die Printausgabe kaufen? Denkste - wahrscheinlich die gleiche Quintessenz, nur vepackt in tausend Worte.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren