Ägypten

Hotelskelette im Wüstensand

© Haubitz+Zoche

Sie sollten einmal traumhafte Orte für Touristen werden, doch von einigen Hotels auf dem Sinai sind nur Bauruinen übrig geblieben. Eine Bildergalerie Ihre Namen klingen wie aus einem Märchenbuch: »Sindbad«, »Sultan’s Palace« oder »Sunestra«. Träume und Hoffnungen waren mit ihnen verbunden: Die sollten Urlaubern Glück und Investoren Geld bringen. Heute ragen die nie fertiggestellten Gebäude wie Mahnmale aus dem Wüstensand der ägyptischen Halbinsel. Ursache für den Baustopp waren Fehlinvestitionen, veruntreute Gelder und die aus Terrorangst ausbleibenden Touristen. Die Künstlerinnen Sabine Haubitz und Stefanie Zoche, deren Arbeitsgemeinschaft unter dem Label Haubitz+Zoche firmiert, haben die Skelette dieser Hotelanlagen zwischen 2002 und 2005 fotografiert. Ihre Aufnahmen sind nun im Architekturmuseum Wien zu sehen. Sie zeigen das Blau des Himmels, das Grau des Betons und das Ocker des Sandes. Sie sind eigenwillig ästhetisch – und ernüchternd zugleich.
Leser-Kommentare
  1. Gibt es für diese Bauten vielleicht Koordinaten mit denem man sie finden könnte? Ich würde mich sehr über solche freuen.

  2. (gelöscht wg. Mehrfachposting. Die Redaktion/jk)

  3. (gelöscht wg. Mehrfachposting. Die Redaktion/jk)

  4. (gelöscht wg. Mehrfachposting. Die Redaktion/jk)

  5. Entschuldigen sie die vier gleichen Posts - ich hatte ein technisches Problem

  6. Lieber RO-BE-RT,die genauen Orte kennen wir auch nicht, aber vielleicht versuchen Sie mal bei den Fotografinnen Ihr Glück: www.haubitz-zoche.de/Anette Schweizer

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