Rente

Wie viel Rente bekommen Sie?

© Quellen: Deutsche Rentenversicherung Bund, Bundesministerium für Arbeit und Soziales/ZEIT ONLINE Grafik

Wie hoch muss eine gerechte Rente sein? Darüber streitet die Politik. Wir fragten: Wonach richtet sich die Höhe des Ruhegeldes eigentlich? Die Antworten sehen Sie in dieser Bildergalerie. Falls Sie Ihren nächsten Rentenbescheid verstehen wollen - klicken Sie sich durch!
Leser-Kommentare
  1. 1. Rente

    Bei meiner letzten Rentenvorausberechnung hatte ich einen Anspruch von ca. 600 Euro (sofern ich weiter einzahle wie in den letzten 5 Jahren). Ich hoffe das wird noch etwas mehr, immerhin arbeite ich erst seit 2,5 Jahren voll und das Studium wird nicht mehr angerechnet, bzw. habe ich da auch nicht nennenswert verdient.Eins ist auf alle Fälle klar, das Niveau der Rentner die ich kenne, werde ich nie bekommen und bis zu meiner Rente sind noch Jahre der Inflation dazwischen. Ich schätze es wird dann gerade noch für das Allernötigste reichen, aber wahrscheinlich wird meine Generation ohnehin von Sozialhilfe leben (so es die dann noch gibt) oder arbeiten bis zum umfallen (wer Arbeit hat). Soweit zur Generationengerechtigkeit und um das ganze noch etwas zu verschärfen sollen wir auch noch den viel zu verspäteten Klimaschutz finanzieren und die Schuldenberge abtragen, die vor uns angehäuft wurden und natürlich nebenbei auch noch privat vorsorgen und ordentlich konsumieren. Meine einzige Hoffnung ist, dass das ganze fiese System irgendwann krachend an die Wand fährt, damit man was faires (und demokratisches) stattdessen installieren kann.

  2. Sein Vorschlag: (SPD) " ... spielt Lotto ..."
    siehe http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=1323
    Quelle FAZ 08.03.06
    ... das sagt doch alles aus.

  3. Rentner unverantwortlich !
    In einer Diskussion ertreisteten sich die Renter Fuchsberger (eh.Schauspieler und Showmaster), sowie der ehemalige SPD-Vogel
    über die heutigen Arbeitslosen.
    Man habe früher schliesslich bei Null angefangen ...
    Hmm ...
     
    Mal nachdenken.
    Also früher fing das mit der Ausbeutung der Rohstoffe ja auch erst an.Ohne diese kein Wirtschaftswunder.
    Heute sind diese Rohstoffe am Limit ausgebeutet.
    Stimmt also die Analyse:IHR müsst nur "so fleißig sein wie WIR".
     
    ?

  4. Durch die Subvention der Kinderlosigkeit wird die gesetzliche Rente zum Kettenbrief. Seit Einführung der Pille wird die Subvention angenommen und es gibt immer weniger Kinder. Damit wird das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern immer ungünstiger. Die Rentenkürzungen sorgen dafür, dass man zusätzlich vorsorgen muss, was für Eltern schwierig ist. So werden immer weniger Kinder geboren werden.
    Schon bei der Einführung des Umlagesystems hatte Wilfrid Schreiber das erkannt, jedoch Adenauer meinte, dass die Leute immer Kinder hätten. Aber das war vor der Einführung der Pille.
    Dass dieses Rentensystem trotz dieser Entwicklung so unsoziale geblieben ist, dafür ist allein der Gesetzgeber verantwortlich. Kinderlose selbst sind sich dessen im allgemeinen nicht einmal bewusst.
    Das Herumdoktern mit vielen undurchsichtigen Faktoren löst das Problem nicht. Man sollte das Naturgesetz berücksichtigen, dass jeder für alle drei Lebensabschnitte (Jugend, aktive Zeit und Seniorenzeit) sorgen muss.
    Eltern von zwei Kindern tun das. Durch die Beiträge sorgen sie für die Seniorenzeit ihrer Eltern. Durch die Erziehung von zwei Kindern sorgen sie für Beitragszahler, die später wiederum ihre Rente finanzieren.
    Kinderlose sorgen durch ihre Beiträge für ihre Eltern, aber für die eigene Rente gibt es später keine Beitragszahler. Ihre Rente wird durch die Kinder der anderen subventioniert.
    In etwa. 100 000 Euro Rentenschulden werden jedem Neugeborenen in die Wiege gelegt.
    Es werden gut 200 Milliarden Euro Renten jährlich ausgezahlt, finanziert durch Beiträge (der Bundeszuschuss ist für versicherungsfremde Leistungen). Die Beitragszahler erhalten dafür Ansprüche für ihre späteren Renten, etwa im gleichen Umfang. Da seit 1973 stets nur noch zwei Drittel der für die Reproduktion nötigen Kinder geboren werden, sind heute bereits ein Drittel der Beitragszahler kinderlos (zwei Einkindpaare als ein Zweikindpaar und ein kinderloses Paar gerechnet). Ihnen werden jährlich ca. 70 Milliarden Euro Ansprüche gutgeschrieben für die die heutigen Kinder später neben den Renten für ihre Eltern aufkommen sollen. Umgelegt auf jährlich etwa 700 000 Geburten bekommt jedes Neugeborene 100 000 Euro Schulden in die Wiege gelegt.
    Die aufgelaufene Verschuldung liegt bereits in der Größenordnung unserer gesamtem Staatsverschuldung von anderthalb Billionen Euro. Aber sie sind  nicht sichtbar, im Sozialsystem versteckt.
    Churchill: Politiker denken an die nächste Wahl, Staatsmänner an die nächste Generation.

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