Benzinpreis Das Auto als verlängertes IchSeite 4/4
Schlag: Sie hat sicherlich mehr Kfz-Verkehr erzeugt. Das Leben auf dem Land ist günstiger, und die Pendlerpauschale begünstigt die Autofahrt zum Arbeitsplatz. So fallen Wohnen, Arbeiten und Freizeit örtlich auseinander - auch, weil die Leute Autos haben. Ein weiteres Problem sind die Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Früher ist man in die Stadt gefahren, um einzukaufen, heute fährt man dazu aus der Stadt heraus. Inzwischen hat man aber das Idealbild einer Re-Urbanisierung und einer Stadt der kurzen Wege. Wenn neue Wohngebiete draußen entstehen, dann zum Beispiel entlang der S-Bahnstrecken.
ZEIT online: Wie könnten positive Anreize aussehen, um das Auto stehen zu lassen?
Schlag: Es gibt in Holland eine interessante Variante, die es mit Belohnungen versucht. Die Idee heißt „spitsmijden", übersetzt „die Spitze meiden“: Autofahrer rund um Den Haag bekommen Geld, wenn sie ihr Auto zu Zeiten hohen Verkehrs, also morgens oder spätnachmittags, stehen lassen. Das System hat sich bewährt. Die Idee ist charmant, weil man nur gewinnen kann - und dafür sind die Leute immer zu haben. Dann ändern sie auch ihr Verhalten, auch wenn es eine Gewohnheitssache ist. Der Aufwand, das Auto stehen zu lassen, wird vergütet. Unterm Strich ist die Idee gar nicht so teuer, auch wenn man beachtet, wie viel Geld man sonst ausgibt, um immer mehr Verkehr zu bewältigen.
ZEIT online: Was bringen höhere Parkplatzgebühren?
Schlag: Das ist der klassische deutsche Weg. Man versucht, die Leute durch Parkplatzgebühren und Restriktionen dazu zu bewegen, nicht in kritische Stadtbereiche zu fahren. Das wirkt auch, aber verzögert. Die Leute fühlen sich an einem späten Punkt ihres Handelns bestraft. Man sollte die Leute eher dazu bringen, erst gar nicht ins Auto zu steigen.
ZEIT online: Und wie ist es bei Ihnen selbst? Wie sind Sie heute morgen zur Arbeit gekommen?
Schlag: Zu Fuß. Jeder Weg dauert etwa 25 Minuten, das ist sehr angenehm. Auf meinen Namen sind allerdings drei Wagen angemeldet – ich habe vier Töchter.
Die Fragen stellte Marlies Uken.
- Datum 13.05.2008 - 13:32 Uhr
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Der lange Artikel ignoriert vollständig das Problem, dass nicht nur
wenig Leute die Möglichkeit haben, eine Professur 25 Fußweg von
ihrem Haus zu finden, sondern auch dass es immer weniger und weniger solche
Leute geben wird. Es ist zwar wahr, dass das Auto auch oft ohne Not
benutzt wird, aus bloßer Gewohnheit. Jedoch liegt eine viel weitere -
und in den Medien vollkommen ignorierte - Wahrheit darin, dass eine
moderne Gesellschaft ohne Auto einfach nicht ausreichend mobil und
daher nicht lebensfähig sein kann. Interessanterweise gehen alle Gerede
über die sog. Pendlerpauschale davon aus, dass die Menschen ihren
Wohnsitz weit weg von der Arbeitstelle, d.h. auf dem Land suchen. Viel
öfter sind aber (und werden immer öfter!) die Fälle, dass man nicht den
Wohnsitz entfernt von der Arbeitstelle angeblich frei wählt sondern die Arbeitstelle erst in 50-70 km von seinem Wohnsitz bekommt!
Eine Anekdote über eine russische Zarin (ich hab vergessen, welche)
besagt, ein Minister habe ihr berichtet, dass die Bauern in einer
Gegend
kein Brot mehr haben. Die Zarin antwortete, dann sollen sie Kuchen
essen. Solche Interviews erinnern stark an dieses Gespräch: Zwei Satte
besprechen Probleme der Hungrigen - kein Wunder, sie können nicht
begreifen, woran diese Probleme überhaupt liegen. Denn wer eine
Arbeitstelle auf Lebenszeit, Kindergarten, Einkaufszentren, Arzt,
Tierarzt usw usf in unmittelbarer Nähe hat, für den ist Autofahren bloß
ein psychologisches Phänomen, ein schlechtes Verhalten wie etwa
Rauchen, von dem entwöhnt werden soll.
Wenn es alles nur so schön weiter ginge, mit reichlich Sprit, Luft und Trinkwasser für alle freien Autobürger. Geht aber nicht. Den Restsprit müssen wir uns mit der weiten Welt Teilen bis irgendwann, Deus ex Machina, wir Sprit aus Wasser schöpfen. Es fragt sich nicht, ob wir anders Pendeln, sondern wie.
Wenn es alles nur so schön weiter ginge, mit reichlich Sprit, Luft und Trinkwasser für alle freien Autobürger. Geht aber nicht. Den Restsprit müssen wir uns mit der weiten Welt Teilen bis irgendwann, Deus ex Machina, wir Sprit aus Wasser schöpfen. Es fragt sich nicht, ob wir anders Pendeln, sondern wie.
Prima, was macht denn der dumme Deutsche, der sich vor Jahren ( vielleicht zur Aufzucht seiner Brut ) aufs platte Land gewagt hat? Der nächste Job 30 km entfernt ( so man einen gefunden hat ), Bus und Bahn sind nichtexistent bzw. so schlecht aufeinander abgestimmt, dass die Fahrt zum Arbeitsplatz locker über 1 Stunden dauern würde ( und wenn man den Bus, der dann im 2-Stundentakt fährt verpasst, bleibt man gleich zu Hause ) und das nur für eine Fahrt. ( Mit dem PKW sind es knapp 15 Minuten bei moderater Fahrweise ) Mit dem Rad gleicht die Fahrt einem Harakiriunternehmen, den Fahrradwege sind hier unbekannt. Und auf einer gut befahrenen Landstraße mit etlichen LKW's fahren nur Selbstmörder.
Arbeit von zu Hause per PC. Selbst in einem Beruf, der locker vom heimischen Büro erledigt werden kann, fürchten dann die Arbeitgeber, man könnte durch einen Blick durch heimische Wohnzimmer ei n paar Minuten vertrödeln.
Fahrgemeinschaften? Beisst sich mit flexiblen Arbeitszeiten und wer mag sich schon ständig mit seinem Beifahrer abstimmen ( Sofern es überhaupt jemanden gibt, der die gleiche Strecke fahren muss)
(Das es genug Mitmenschen gibt, bei denen der Artikel voll zutrifft, will ich hiermit gar nicht bestreiten, aber es gibt zumal im ländlichen Bereich genug Leute, die liebend gerne aufs Auto verzichten möchten )
"ZEIT online: Fördern nicht auch Subventionen wie die Pendlerpauschale das Autofahren?" Wer eine solche Frage überhaupt stellt weis wohl offensichtlich nicht was bei der Besteuerung des Einkommens unter dem sogenannten "Netto-Prinzip" verstanden wird, ist also (gekürzt. Bitte achten Sie auf eine entsprechende Wortwahl. Die Redaktion/jk) Oder derjenige weis es ganz genau, (was man von einem Schreiberling der Zeit eigentlich erwarten könnte) - dann ist es Ignoranz! Also ich erkläre es nochmal ganz langsam zum mitmeisseln um den Dummen zu helfen schlauer zu werden. Den Ignoranten werde ich damit nicht helfen können weil solchen Menschen kann man eh nicht mehr helfen. Das Nettoprinzip bei der Besteuerung von Einkommen bedeutet das nur der "Gewinn" besterut wird. Was ist der gewinn? Der Gewinn ist der Teil der vom Einkommen übrigbleibt nachdem A L L E Kosten die bei der Erziehlung des Einkommens enstanden sind abgezogen worden sind. Das sind nicht nur die Fahrtkosten, diese sind nur ein Teil der Kosten die entstehen können.
Lieber Flagranti, Sie haetten ja so recht, wenn neben der Pendlerpauschale auch Pendeltickets der Bahn oder eine Monatskarte fuer den Weg zur Arbeit absetzbar waeren. Sind sie aber nicht. Subventioniert wird ausschliesslich die Fahrt mit dem Auto.
Niemand bezweifelt doch, dass es Lebenssituationen gibt, bei denen auf lange tagliche Fahrten mit dem Auto nicht verzichtet werden kann. Es gibt aber eben auch jede Menge Faelle, in denen Fahrgemeinschaften moeglich waeren, oder auf oeffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden koennte. Und um diese Faelle geht es doch zunachst einmal - um die, die ohne allzu grossen Aufwand die Umwelt und die Strassen erheblich entlasten koennten.
Und natuerlich waechst auch das Angebot an Bussen und Bahnen (es muessen ja nicht einmal "oeffentliche" Verkehrsmittel sein) mit der Nachfrage -wenn sie denn auch artikuliert wird.
Lieber Flagranti, Sie haetten ja so recht, wenn neben der Pendlerpauschale auch Pendeltickets der Bahn oder eine Monatskarte fuer den Weg zur Arbeit absetzbar waeren. Sind sie aber nicht. Subventioniert wird ausschliesslich die Fahrt mit dem Auto.
Niemand bezweifelt doch, dass es Lebenssituationen gibt, bei denen auf lange tagliche Fahrten mit dem Auto nicht verzichtet werden kann. Es gibt aber eben auch jede Menge Faelle, in denen Fahrgemeinschaften moeglich waeren, oder auf oeffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden koennte. Und um diese Faelle geht es doch zunachst einmal - um die, die ohne allzu grossen Aufwand die Umwelt und die Strassen erheblich entlasten koennten.
Und natuerlich waechst auch das Angebot an Bussen und Bahnen (es muessen ja nicht einmal "oeffentliche" Verkehrsmittel sein) mit der Nachfrage -wenn sie denn auch artikuliert wird.
Selber habe ich lange Zeit in Bonn gewohnt und nun Randstad Niederlande. Es gibt ein paar stille Annahmen im Artikel die ich so nicht teile. Zunächst muss ich feststellen, daß der öffentliche Nahverkehr weit mehr Preissteigerungen, bei der DB mehrfach im Jahr, einführt und dadurch Bus und Bahn nicht wirklich billiger sind. Übrigens ist NL billiger als BRD und Belgien deutlich billiger als beide. Die Preisgestaltung von Bus und Bahn empfinde ich mehr als Politik. Im Artikel wurde gesagt, die Regulierung über Parkgebühren sei ein Deutsches Muster. Hier in den Niederlanden bezahlt man bis 21 oder 22 Uhr, in Amsterdam noch länger, und auch am Wochenende um die 2EUR/Stunde für Parken. Eine Verwarnung kostet etwas über 50, in Worten fünfzig Euro. In der Tat fährt man hier nicht mal eben mit dem Auto in die Stadt. Auf der anderen Seite findet man sofort einen bezahlten Parkplatz wenn man es denn will. Die Staus hier liegen bei einer Gesamtlänge von 200-400km jeden morgen und nachmittag. NRW hat bei ähnlicher Bevölkerung eine halbe Million Menschen weniger in Arbeit. Mehr Arbeit in NL bedeutet mehr Staus. In Deutschland ist meiner Meinung nach das Hauptproblem, daß man in der Regel vom Auto auf öffentlichen Nahverkert irgendwo umsteigen muß. Man muß annehmen, daß es einen guten Grund gibt doch ein Auto zu besitzen. Dort will man natürlich nicht 2EUR/Stunde bezahlen. Daher macht man es nicht. Die Vorstellung, daß jeder ausschließlich mit öffentlichem Nahverkehr reisen kann ist Illusion. Ich denke, daß freie Parkplätze in tausenden pro S-Bahn Stop hermüssen. In den Niederlanden gibt es solche Parkplätze allerdings für Fahrräder an den großen Bahnhöfen wo in Deutschland typischerweise Taxis stehen. In Den Haag, Leiden und Städten in der Gegend stehen sicherlich mehr als 4000 Fahrräder tagsüber vor jedem Bahnhof.Ein anderer Punkt ist das Kaufen einer Fahrkarte. Wenn ich das in Deutschland irgendwo plane, habe ich leicht eine Stunde Recherche nötig, um das korrekte Ticket zu ermitteln und auch zu kaufen. Die Verkaufautomaten sind in der Regel eine Zumutung und oft nehmen die keine Scheine. In jedem Fall ist das alles viel zu aufwendig. Beim ICE Köln Frankfurt beispielsweise ist doch die Frage, warum ich 20EUR mehr für die schnelle Verbindung, eine Stunde weniger als am Rhein lang, bezahle wenn ich davon mindestens 30min für den Fahrkartenkauf aufwende. Ein anderer Grund warum viele Leute öffentlichen Nahverkehr nicht schätzen, ist daß sie nicht in so engem Kontakt mit allen möglichen vielleicht weniger angenehmen Menschen sein möchten. Ich habe hier auch mein möglichstes getan um Fahrgemeinschaften zu bilden und kann das Hindernis flexible Arbeitszeiten nur voll bestätigen. Unter dem Strich bin ich jedoch überzeugt, daß eine höher Miete in zentraler Lage gegenüber einer günstigen Wohnung mit notwendigen Autofahrten gewinnt. Sollten allerdings mehr Menschen diese Wahl treffen, dann werden die Mieten enorm hoch und unerschwinglich. In Städten wie Amsterdam oder London ist dieser Zusammenhang extrem. Die Pendlerpauschale führt letzlich nicht zu einer Entlastung von Arbeitnehmern, da der Arbeitgeber mit Blick auf diese Regelung deutlich weniger Lohn bezahlt. In NL ist die km-Pauschale für die Steuer übrigens 0.19EUR. Das verhindert zusammen mit den Staus weitestgehend, daß Menschen allzu fern der Heimat arbeiten und so durch evtl niedrigere Mietkosten die Löhne in den Städten drücken.
benötige ich bei der DB weniger als 2 Minuten, egal ob im Internet oder am Automaten. Sicher braucht es dafür ein wenig User-Mentality, aber die dürfte man bei jemandem, der im Online-Forum der Zeit schreibt, voraussetzen. Problematisch wird es natürlich, wenn man an den Schalter geht und in der Reihe warten muss.
Also das kann nicht das Problem sein.
Was mich beim Bahnfahren nervt, dass sind die z. T. doch sehr dissozialen Mitreisenden: Biertrinkende Rüpel, gröhlende Schülergruppen, rowdyhafte Fußballfans. Insofern hat für mich der Zug eher einen deutlichen Stressfaktor. Da sitze ich lieber in den "eigenen 4 Wänden" im Stau. Um mit meinem Gewissen halbwegs klar zu kommen sitze ich im Prius (aktuell 4,4 l/100km). Und schneller ist man trotz regelmäßiger Staus am Kölner Ring auch, denn es entfallen Anmarsch zum Bahnhof, Wartezeiten auf den Zug, die schon fast regelmäßige Verspätung, das Umsteigen, der Marsch vom Bahnhof nach Hause. Das summiert sich doch ganz schön; im Auto ist das sehr viel einfacher: Einsteigen, fahren, aussteigen. Und im Prius ist es auch noch leiser als im Zug.
benötige ich bei der DB weniger als 2 Minuten, egal ob im Internet oder am Automaten. Sicher braucht es dafür ein wenig User-Mentality, aber die dürfte man bei jemandem, der im Online-Forum der Zeit schreibt, voraussetzen. Problematisch wird es natürlich, wenn man an den Schalter geht und in der Reihe warten muss.
Also das kann nicht das Problem sein.
Was mich beim Bahnfahren nervt, dass sind die z. T. doch sehr dissozialen Mitreisenden: Biertrinkende Rüpel, gröhlende Schülergruppen, rowdyhafte Fußballfans. Insofern hat für mich der Zug eher einen deutlichen Stressfaktor. Da sitze ich lieber in den "eigenen 4 Wänden" im Stau. Um mit meinem Gewissen halbwegs klar zu kommen sitze ich im Prius (aktuell 4,4 l/100km). Und schneller ist man trotz regelmäßiger Staus am Kölner Ring auch, denn es entfallen Anmarsch zum Bahnhof, Wartezeiten auf den Zug, die schon fast regelmäßige Verspätung, das Umsteigen, der Marsch vom Bahnhof nach Hause. Das summiert sich doch ganz schön; im Auto ist das sehr viel einfacher: Einsteigen, fahren, aussteigen. Und im Prius ist es auch noch leiser als im Zug.
benötige ich bei der DB weniger als 2 Minuten, egal ob im Internet oder am Automaten. Sicher braucht es dafür ein wenig User-Mentality, aber die dürfte man bei jemandem, der im Online-Forum der Zeit schreibt, voraussetzen. Problematisch wird es natürlich, wenn man an den Schalter geht und in der Reihe warten muss.
Also das kann nicht das Problem sein.
Was mich beim Bahnfahren nervt, dass sind die z. T. doch sehr dissozialen Mitreisenden: Biertrinkende Rüpel, gröhlende Schülergruppen, rowdyhafte Fußballfans. Insofern hat für mich der Zug eher einen deutlichen Stressfaktor. Da sitze ich lieber in den "eigenen 4 Wänden" im Stau. Um mit meinem Gewissen halbwegs klar zu kommen sitze ich im Prius (aktuell 4,4 l/100km). Und schneller ist man trotz regelmäßiger Staus am Kölner Ring auch, denn es entfallen Anmarsch zum Bahnhof, Wartezeiten auf den Zug, die schon fast regelmäßige Verspätung, das Umsteigen, der Marsch vom Bahnhof nach Hause. Das summiert sich doch ganz schön; im Auto ist das sehr viel einfacher: Einsteigen, fahren, aussteigen. Und im Prius ist es auch noch leiser als im Zug.
Am DB Automaten schaffe ich das auch, es sei denn es ist Montag morgen 0700 der Zug nach Frankfurt oder ich bin fern des Internets. Beim VRS wird es dann schon schwieriger. Ich bin mal im VRR als Schwarzfahrer erwischt worden, weil die Zonengrenze um eine Haltestelle verlegt wurde... Wenn man einmal Routine hat mit den Automaten, dann wird man natürlich schneller und kennt die Tickets. Für jemanden der umsteigt vom Auto oder in der Gegend unbekannt ist wird es schnell kompliziert das richtige Ticket zu finden.Die lieben Mitreisenden werden in Deutschland toleriert. Aus irgendeinem Grund bezahlt man schnell Geld für Falschparken aber unsoziales Benehmen in der Bahn geht so durch. In NL ist man da weniger tolerant. Wer da wirklich rumgröhlt wird sicher mit Handschellen am nächsten Stop erwartet. 'Regelmäßgie Verspätung' ist ein nette Beschreibung. Oft ist es nur eine Frage der Einstellung ob bei einem Zug jede 20 min ein Zug 15min Verspätung hat oder 5min zu früh ist. Die Verpätungen sind auf eine gewisse Weise zuverlässig. Sich in den eigenen 4 Wänden wohlfühlen verstehe ich 100%. Es wird selten erwähnt, aber man will nicht einfach nur irgendwo hin sondern auch in einem guten Zustand und mit gutem Gefühl ankommen. Schließlich hat am Ziel doch etwas vor.
Am DB Automaten schaffe ich das auch, es sei denn es ist Montag morgen 0700 der Zug nach Frankfurt oder ich bin fern des Internets. Beim VRS wird es dann schon schwieriger. Ich bin mal im VRR als Schwarzfahrer erwischt worden, weil die Zonengrenze um eine Haltestelle verlegt wurde... Wenn man einmal Routine hat mit den Automaten, dann wird man natürlich schneller und kennt die Tickets. Für jemanden der umsteigt vom Auto oder in der Gegend unbekannt ist wird es schnell kompliziert das richtige Ticket zu finden.Die lieben Mitreisenden werden in Deutschland toleriert. Aus irgendeinem Grund bezahlt man schnell Geld für Falschparken aber unsoziales Benehmen in der Bahn geht so durch. In NL ist man da weniger tolerant. Wer da wirklich rumgröhlt wird sicher mit Handschellen am nächsten Stop erwartet. 'Regelmäßgie Verspätung' ist ein nette Beschreibung. Oft ist es nur eine Frage der Einstellung ob bei einem Zug jede 20 min ein Zug 15min Verspätung hat oder 5min zu früh ist. Die Verpätungen sind auf eine gewisse Weise zuverlässig. Sich in den eigenen 4 Wänden wohlfühlen verstehe ich 100%. Es wird selten erwähnt, aber man will nicht einfach nur irgendwo hin sondern auch in einem guten Zustand und mit gutem Gefühl ankommen. Schließlich hat am Ziel doch etwas vor.
Leider können das die wenigsten.Ergo werden schon seit längerem notwendige Fahrten massiv eingeschränkt und zusammengefaßt. Gelegentliche Ausflüge sind zum selten durchgeführtem Luxus mutiert. Die Menschen auf dem platten Land sind ohne Auto total abgehängt und könnten sich nicht einmal mehr selbst versorgen. Der nächste Supermarkt (anderes gibt es nicht mehr) ist meist über 10 km entfernt, soziale Einrichtungen und Ämter meist noch weiter entfernt und in den lokalen Zentren konzentriert, aber nicht durch ÖPNV angebunden. Was bleibt da ausser einem Auto in der Familie - wie es auch immer fnanziert wird, wenn z.B. die nächste ArGe 35 km entfernt ist, aber kein Bus fährt? Der verfügbare öffentliche Personennahverkehr ist ausserhalb von Städten eigentlich nur noch als Witz zu verstehen, zumal es vielfach Verbindungen gibt, die einfach mit Zeitpunkt und Zeitaufwand nicht dem Bedarf entsprechen und weiterhin einen oft nicht mehr nach Hause kommen lassen.Und wie oben schon kommentiert, ist insbesondere im Osten die Arbeit in Wohnortnähe verschwunden und/oder weit weg gewandert, dabei aber gleichzeitig der ÖPNV wegrationalisiert worden (zum großen Teil auch wegen der Steuerausfälle eben wegen verschwundener Betriebe in Wohnortnähe).Hier macht es sich der Herr Professor eindeutig erheblich zu einfach - ist das Auto doch auch die eigene (Rest-)Mobilität fernab nicht vorhandenen ÖPNV. Über Jahrzehnte wurde die derzeitige Lebenskultur so gestaltet aufgebaut und gefördert, was sich nicht einfach zurückdrehen lässt.Und die sogenannte Bahn"reform" als neues Gangsterstück der Polit- und Wirtschaftsmafia zusammen mit dem rechtswidrigen sogenannten EU-Vertrag (von Lissabon) wird das alles noch massiv verstärken.
Am DB Automaten schaffe ich das auch, es sei denn es ist Montag morgen 0700 der Zug nach Frankfurt oder ich bin fern des Internets. Beim VRS wird es dann schon schwieriger. Ich bin mal im VRR als Schwarzfahrer erwischt worden, weil die Zonengrenze um eine Haltestelle verlegt wurde... Wenn man einmal Routine hat mit den Automaten, dann wird man natürlich schneller und kennt die Tickets. Für jemanden der umsteigt vom Auto oder in der Gegend unbekannt ist wird es schnell kompliziert das richtige Ticket zu finden.Die lieben Mitreisenden werden in Deutschland toleriert. Aus irgendeinem Grund bezahlt man schnell Geld für Falschparken aber unsoziales Benehmen in der Bahn geht so durch. In NL ist man da weniger tolerant. Wer da wirklich rumgröhlt wird sicher mit Handschellen am nächsten Stop erwartet. 'Regelmäßgie Verspätung' ist ein nette Beschreibung. Oft ist es nur eine Frage der Einstellung ob bei einem Zug jede 20 min ein Zug 15min Verspätung hat oder 5min zu früh ist. Die Verpätungen sind auf eine gewisse Weise zuverlässig. Sich in den eigenen 4 Wänden wohlfühlen verstehe ich 100%. Es wird selten erwähnt, aber man will nicht einfach nur irgendwo hin sondern auch in einem guten Zustand und mit gutem Gefühl ankommen. Schließlich hat am Ziel doch etwas vor.
Glücklicherweise habe ich selber noch nie wirklich auf dem Land oder im schwach besiedelten Osten gelebt. Ich frage mich wirklich schon länger warum soziale Einrichtungen und Ämter immer schöne freie Parkplätze für die Beamten und Mitarbeiter haben aber oft ansonsten nicht wirklich gut erreichbar sind. In jedem Fall ist eine ernste Frage, ob denn die Arge etwa darauf bauen darf, daß der typische Arbeitssuchende ein Auto hat, bloß um da erscheinen zu können.
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