Familie

Mamas und Papas

© Meike Gerstenberg / ZEIT online

Über Kindermanager, Lebensphasenbegleiter, Kuschelmuttis und Selbstverwirklicher. Je nach Milieu gibt es ganz unterschiedliche Eltern-Typen in Deutschland. Eine Bild-Text-Galerie anlässlich des internationalen Tags der Familie am 15. Mai Eltern in Deutschland tun sich schwer. Vor allem Mütter der Mittel- und Oberschicht wollen alles perfekt machen: in der Arbeit, der Beziehung zu ihrem Mann und der Kindererziehung. Ständig geht es um den Zwiespalt zwischen zu viel oder zu wenig. Mal klagt man, dass das Kind überfordert sei. Zugleich steht die Frage im Raum: Wird der Nachwuchs genug gefördert? Muss nicht doch ein Musikinstrument her? Rabenmütter wollen sie alle - schichtenunabhängig - nicht sein. Und sie stellen sich die gleichen Fragen: Wie viel Zeit habe ich noch für mich? Was kann ich meinen Kindern bieten? Den Vätern geht es oft nicht besser. Viele sind auf der Suche nach einer neuen glaubwürdigen Männerrolle (und einer Arbeitsstelle), in der auch Raum ist für das Vatersein. Alle Eltern vereint die Klage, dass Familien nicht gut angesehen sind, nicht unterstützt werden. Trotz dieser Gemeinsamkeiten haben Familien in unterschiedlichen Milieus andere Sicherheiten und Unsicherheiten, Erwartungen und Befürchtungen. Statt zusammenzuhalten, grenzen sie sich voneinander ab. Das beginnt beim Kinderwagen, geht über die Nahrung (öko oder Lidl) und den Fernsehkonsum bis hin zum Verständnis der nötigen Bildung. Das Markt- und Sozialforschungsunternehmen Sinus Sociovison hat im Auftrag der Konrad Adenauer-Stiftung deutsche Elterntypen definiert. Zu finden sind sie in der Studie .
Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 14.05.2008 um 21:24 Uhr

    Auf den ersten Blick scheinen die präsentierten sieben Elterntypen durchaus plausibel. Wenn man dann aber mal versucht, sich selber einzuordnen, wird man schnell feststellen, dass man von allem etwas ist. Millionen Menschen in sieben Typen einteilen. Hmmm... Aber was bedeutet dann das "ist doch klar"-Gefühl das einen beim Lesen befällt ? Bestätigung von einprogrammierten Klischees ? Also mal Hand aufs Herz: solche Typologien haben doch noch nie funktioniert. Sie machen höchstens diejenigen glücklich, die sie erfunden haben. Da kann man zum Beispiel ein Buch veröffentlichen, mit allerlei gescheiten Schlussfolgerungen, woher das nun kommt, dass man zu diesem und jenem Typus gehört, wie man es verhindern kann, wie man es ändern kann, wie man damit leben kann, bla bla bla...Sieben Typen, das sind rund drei Bit Information. Drei mal schwarz oder weiß, ohne Abstufungen, auf die man das Leben von zwei Menschen reduziert. Kurzum, ein typischer technokratischer Auswuchs. Oder auch eine Lachplatte, je nach Betrachtungswinkel.

  1. Liebe(r) od1,diese sogenannten "Sinus-Milieus" sind beispielsweise bei der werbetreibenden Wirtschaft heiß begehrt, um zielgruppengerecht werben und verkaufen zu können. Tatsache ist, dass diese Milieus nicht so trennscharf sind, wie sie hier dargestellt werden, es gibt große Überlappungszonen. Siehe dazu: http://www.sinus-sociovis...

    • ikes
    • 15.05.2008 um 9:20 Uhr

    selten so was langweiliges gelesen. das sind doch alles gemeinplätze, die jeder kennt und die aus allgemeiner lebenserfahrung bekannten übergangsbereiche fehlen gleich ganz.für wen ist so eine studie? für die verzweifelte werbewirtschft? für menschen, die unbedingt wissen müssen in welche kategorie sie gehören?, warum veröffentlicht die zeit so einen belanglosen unsinn?

  2. Sie gehen nicht mehr in den Kindergarten. Zur Schule auch nicht - ihr laßt ja eh Drogen über die Grenzen 'rein und die Gewaltvideos sind dem Gesundheitsamt auch egal - die wollen nur das eine - mich wieder mundtot machen mit Psychiatrie. Strafprozessordnungen eigenständig geändert (21 Cs 787/07 Amtgericht Rostock), für 'antisozialistische Propaganda an Hand der Infobroschüre BND' den §14 Psych-KG angewendet - kriegt ihr eigentlich Geld vom Staat für meine Betreuung? Ich habe nichts bei der AOK - ich habe einen Brief darüber. Ich will auch nicht, daß meine Kinder von den DDR-Tanten mit ihren Merkeltypischen Hypnoseerziehungsmethoden sozialisiert werden. Ein Mensch muß eine Möglichkeit haben, sich mit seinen Impulsen auseinanderzusetzen - nicht gleich sedieren 'es ist alles gut'.(Anmerkung: Bitte versuchen Sie, sich zum Thema zu äußern. Die Redaktion/jk)

  3. Heeeeee???!!!!;-)

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service