Datenschutz Gesetzlich geregelte Diskriminierung

Das Sammeln von Kundendaten für die Finanzwirtschaft soll gesetzlich stärker geregelt werden. Die Berechnung der Kreditwürdigkeit nach dem Wohnort wäre dann offiziell erlaubt. Kunden bekämen dafür etwas mehr Auskunftsrechte.

Die gute Nachricht lautet, wir erhalten bald etwas mehr Möglichkeiten, unsere Daten über unser Einkaufsverhalten, unsere Schulden oder unsere unbezahlten Rechnungen zu kontrollieren. Oder zumindest, uns darüber zu informieren, wer sie wie verarbeitet. Die schlechte: Das sogenannte Scoring, also die Vorhersage, ob jemand beispielsweise seine Kredite auch zurückzahlen wird, ist bald offiziell erlaubt und geregelt.

Seit längerer Zeit tüftelt das Bundesinnenministerium an einer Überarbeitung des Bundesdatenschutzgesetzes, um "der gestiegenen und steigenden Bedeutung von Auskunfteien in einer immer anonymer werdenden Geschäftswelt und ihrer Nutzung durch immer weitere Branchen" Rechnung zu tragen, wie es in einem neuen Referentenentwurf heißt, der ZEIT online vorliegt. Es geht dabei vor allem um Scoring und darum, wie viel Organisationen wie die Schufa über uns wissen und anderen mitteilen dürfen.

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Bisher ist das kaum geregelt, was dazu führen kann, dass der Vermieter einer neuen Wohnung ohne Vorwarnung absagt, dass ein Versandhaus nur noch gegen Vorkasse liefert oder die Bank ohne Begründung zwei Prozentpunkte mehr an Zinsen für einen Kredit verlangt als beim Nachbarn.

Scoring ist der Versuch, anhand unterschiedlicher Datentypen die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der jemand ein bestimmtes Verhalten zeigt. Gemeint ist dabei in erster Linie das Geld und wie jemand damit umgeht. Bisher redete niemand gern über solche Verfahren, sie sind so etwas wie das schmutzige Geheimnis der Finanzwirtschaft. Schließlich bedeuten sie Diskriminierung. Ohne dass es für den Betroffenen ersichtlich ist, wird er in Klassen einsortiert und je nach Sortierung besser oder schlechter behandelt als andere. Da kann es tatsächlich genügen, in einer "miesen Gegend" zu wohnen, um einen Baukredit nicht zu bekommen.

Das soll mit dem Referentenentwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes nicht anders werden. Denn in dem Text heißt es, Scoring sei zulässig, wenn die benutzten Daten "nachweisbar für die Berechnung der Wahrscheinlichkeit des bestimmten Verhaltens erheblich sind", wenn sie rechtlich auch verwendet werden dürfen und "im Falle der Nutzung Wohnort-bezogener Daten der Betroffene vor Erstellung des Wahrscheinlichkeitswertes von der vorgesehenen Nutzung dieser Daten nachweislich unterrichtet wurde". Kreditwürdigkeit unter anderem danach zu beurteilen, wo ein Kunde wohnt, galt bisher zumindest als anrüchig und unfair. Nun würde es offiziell erlaubt.

Der Entwurf bietet lediglich die Chance zu erfahren, warum man diskriminiert wurde. Zumindest ungefähr. Dazu heißt es, die Betroffenen dürften eine "allgemein verständliche" Auskunft verlangen über: "1. den verwandten Wahrscheinlichkeitswert, 2. die in dem Verfahren zur Berechnung des Wahrscheinlichkeitswertes genutzten, für das berechnete Ergebnis wesentlichen Datenarten sowie 3. deren Gewichtung, soweit deren Kenntnis zur Interpretation des Ergebnisses erforderlich ist". Man darf also künftig seine Bank fragen, wie wertvoll man ihr ist. Die Antwort könnte unbefriedigend ausfallen. Zum Beispiel könnte sie lauten: Sie haben bei uns ein Rating von 2B, wobei die Skala bei 0A beginnt. Zur Berechnung nutzen wir vor allem ihr frei verfügbares Einkommen. Aha.

Leser-Kommentare
    • TyRell
    • 13.05.2008 um 15:19 Uhr

    Ich kann das nicht nachvollziehen. Wenn Kredite vergeben werden, muss die Bank doch über die Bonität so gut wie es geht informiert sein. Daher ist es in meinen Augen nur ein weiterer sinnvoller Schritt, um dem Entstehen neuer Kreditblasen entgegenzuwirken. Wer es als Diskriminierung empfindet, dass ein Plattenbaubewohner mit 100.000€ Kredit einen Porsche kaufen möchte, der ist vielleicht auf der falschen Spur unterwegs. Vielleicht sollte mein früher darüber nachdenken, um nicht dort zu landen. Und dieses Gemecker über soziale Ungerechtigkeiten sind auch langsam echt öde, wenn man behaupten würde, dass man nicht die gleichen Chancen(!!!) hat, dann ist es verständlich, aber die besserverdienenden sind dorthin nicht mit Meckern und Rumsitzen gekommen.

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    "Wenn Kredite vergeben werden, muss die Bank doch über die Bonität so gut wie es geht informiert sein."- Nicht so gut wie es geht, sondern so gut wie nötig. Was nötig ist, sollten weder Bank, noch Vermieter usw. alleine bestimmen dürfen. Außerdem sollte jeder wissen können, welche Daten verwendet werden - auch wenn Wichtung und Wertung von mir aus Betriebsgeheimnis der Bank bleiben."Wer es als Diskriminierung empfindet, dass ein Plattenbaubewohner mit
    100.000€ Kredit einen Porsche kaufen möchte, der ist vielleicht auf der
    falschen Spur unterwegs."- Was, das er das will? Wer wird da diskriminiert, der Porsche? Die Semantik und der Textzusammenhang?-- Manche Daten sind eben schlichtweg dumm verwendet, wenn sie ein Programm durchgeht. Eine Freundin von mir, Plattenbau in Hohenschönhausen, könnte sich den Porsche vermutlich locker als Barzahlerin leisten."Vielleicht sollte mein früher darüber nachdenken, um nicht dort zu landen."- Oder dein? Sein? Kein oder gar nicht? Oder die diskriminierte Rechtschreibung?-- Mal so locker gesprochen: In Wirklichkeit sollten Kredite nur in dem Rahmen vergeben werden, der durch Immobilienbesitz und/oder aktuellem Kontostand vorgegeben ist. Der Rest der Antragsteller, oh - die sollen sich waschen und rasieren und dann wird's auch was mit dem Porsche!"Und dieses Gemecker über soziale Ungerechtigkeiten sind auch langsam
    echt öde, wenn man behaupten würde, dass man nicht die gleichen
    Chancen(!!!) hat, dann ist es verständlich, aber die besserverdienenden
    sind dorthin nicht mit Meckern und Rumsitzen gekommen."- Neues Thema: Grammatik Entweder behauptet man, oder es wäre verständlich.-- Wenn alle die gleichen Chancen hätten, hätten wir nicht in den Vorständen und Aufsichtsräten überall die gleichen Familien. Es geht in dem Beitrag genau darum, daß man als Absolvent der EBS fast immer ein paar Hundertausend als Spielgeld hat, beim Gründen eines Fahrradladens in Bitterfeld aber keine Bank Geld für Räder zweier oder dreier Hersteller rausrückt. Es geht durchaus nicht um soziale Ungerechtigkeiten, im angesprochenen Friedrichshain wohnen richtig wohlhabende Leute neben den Punkern ... und haben Probleme, ihren Zweitporsche zu finanzieren.Wenn man schon so' schickes cooles ... Mensch sein möchte, muß man's auch draufhaben. Sonst ist es nur peinlich.Theo Rem

    "Wenn Kredite vergeben werden, muss die Bank doch über die Bonität so gut wie es geht informiert sein."- Nicht so gut wie es geht, sondern so gut wie nötig. Was nötig ist, sollten weder Bank, noch Vermieter usw. alleine bestimmen dürfen. Außerdem sollte jeder wissen können, welche Daten verwendet werden - auch wenn Wichtung und Wertung von mir aus Betriebsgeheimnis der Bank bleiben."Wer es als Diskriminierung empfindet, dass ein Plattenbaubewohner mit
    100.000€ Kredit einen Porsche kaufen möchte, der ist vielleicht auf der
    falschen Spur unterwegs."- Was, das er das will? Wer wird da diskriminiert, der Porsche? Die Semantik und der Textzusammenhang?-- Manche Daten sind eben schlichtweg dumm verwendet, wenn sie ein Programm durchgeht. Eine Freundin von mir, Plattenbau in Hohenschönhausen, könnte sich den Porsche vermutlich locker als Barzahlerin leisten."Vielleicht sollte mein früher darüber nachdenken, um nicht dort zu landen."- Oder dein? Sein? Kein oder gar nicht? Oder die diskriminierte Rechtschreibung?-- Mal so locker gesprochen: In Wirklichkeit sollten Kredite nur in dem Rahmen vergeben werden, der durch Immobilienbesitz und/oder aktuellem Kontostand vorgegeben ist. Der Rest der Antragsteller, oh - die sollen sich waschen und rasieren und dann wird's auch was mit dem Porsche!"Und dieses Gemecker über soziale Ungerechtigkeiten sind auch langsam
    echt öde, wenn man behaupten würde, dass man nicht die gleichen
    Chancen(!!!) hat, dann ist es verständlich, aber die besserverdienenden
    sind dorthin nicht mit Meckern und Rumsitzen gekommen."- Neues Thema: Grammatik Entweder behauptet man, oder es wäre verständlich.-- Wenn alle die gleichen Chancen hätten, hätten wir nicht in den Vorständen und Aufsichtsräten überall die gleichen Familien. Es geht in dem Beitrag genau darum, daß man als Absolvent der EBS fast immer ein paar Hundertausend als Spielgeld hat, beim Gründen eines Fahrradladens in Bitterfeld aber keine Bank Geld für Räder zweier oder dreier Hersteller rausrückt. Es geht durchaus nicht um soziale Ungerechtigkeiten, im angesprochenen Friedrichshain wohnen richtig wohlhabende Leute neben den Punkern ... und haben Probleme, ihren Zweitporsche zu finanzieren.Wenn man schon so' schickes cooles ... Mensch sein möchte, muß man's auch draufhaben. Sonst ist es nur peinlich.Theo Rem

    • MaSk
    • 13.05.2008 um 15:29 Uhr

    Ich kann das nicht nachvollziehen. Wenn die Kreditwirtschaft abstruse Argumente vorbringt:"Der Gesetzentwurf beinhaltet ein ungerechtfertigtes Misstrauen
    gegenüber praktizierten Kredit-Scoring-Verfahren und belegt diese
    Verfahrensweise mit unverhältnismäßigen Auflagen zur Transparenz."
    Denn, so die Begründung, Scoring sei immerhin weltweit üblich und die
    deutsche Wirtschaft würde durch allzu viele Kundenrechte nur
    benachteiligt.Dann folgt die politik auf dem Fuße. Dabei ist Transparenz eines der stärksten Instrumente der Wissensgesellschaft und der Demokratie. Aber überall, wo sie nötig wäre (z.B. bzgl. Lobbyismums auf eruopäischer Ebene) wird sie mit allen Mitteln verhindert. Und versucht mit faulen Kompromissen, alla "auf freiwiliger Basis", versucht uns eine erfolgreiche, Volksnahe Politik vorzugaukeln.

  1. ... also ich kann in dem differenzierten Artikel von Herrn Biermann kein "Gemecker" erkennen.
     

  2. "Ich kann das nicht nachvollziehen. Wenn Kredite vergeben werden, muss die Bank doch über die Bonität so gut wie es geht informiert sein."Nachvollziehbar, allerdings hat der Wohnort nicht zwangsweise was mit der Bonität zu tun. Es besteht lediglich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Zahlungsausfall. Selbst wenn du also einen festen Job hast und immer pünktlich zahlst, wirst du für deine unehrlichen/zahlungsunfähigen Nachbarn mitbestraft."Wer es als Diskriminierung empfindet, dass ein Plattenbaubewohner mit 100.000€ Kredit einen Porsche kaufen möchte, der ist vielleicht auf der falschen Spur unterwegs. Vielleicht sollte mein früher darüber nachdenken, um nicht dort zu landen."Zu deiner Info, Plattenbaubewohner haben idR andere Sorgen als sich einen Porsche zu kaufen und du magst es glauben oder nicht, einige Leute wachsen in Plattenbauten auf, hatten also nie eine andere Wahl und haben mit Scoring zusätzlich schwere Bedingungen von dort wegzukommen.

    "aber die besserverdienenden sind dorthin nicht mit Meckern und Rumsitzen gekommen"Nein, nachweislich aber oft über Vitamin B und bessere Startbedingungen.

  3. "Wenn Kredite vergeben werden, muss die Bank doch über die Bonität so gut wie es geht informiert sein."- Nicht so gut wie es geht, sondern so gut wie nötig. Was nötig ist, sollten weder Bank, noch Vermieter usw. alleine bestimmen dürfen. Außerdem sollte jeder wissen können, welche Daten verwendet werden - auch wenn Wichtung und Wertung von mir aus Betriebsgeheimnis der Bank bleiben."Wer es als Diskriminierung empfindet, dass ein Plattenbaubewohner mit
    100.000€ Kredit einen Porsche kaufen möchte, der ist vielleicht auf der
    falschen Spur unterwegs."- Was, das er das will? Wer wird da diskriminiert, der Porsche? Die Semantik und der Textzusammenhang?-- Manche Daten sind eben schlichtweg dumm verwendet, wenn sie ein Programm durchgeht. Eine Freundin von mir, Plattenbau in Hohenschönhausen, könnte sich den Porsche vermutlich locker als Barzahlerin leisten."Vielleicht sollte mein früher darüber nachdenken, um nicht dort zu landen."- Oder dein? Sein? Kein oder gar nicht? Oder die diskriminierte Rechtschreibung?-- Mal so locker gesprochen: In Wirklichkeit sollten Kredite nur in dem Rahmen vergeben werden, der durch Immobilienbesitz und/oder aktuellem Kontostand vorgegeben ist. Der Rest der Antragsteller, oh - die sollen sich waschen und rasieren und dann wird's auch was mit dem Porsche!"Und dieses Gemecker über soziale Ungerechtigkeiten sind auch langsam
    echt öde, wenn man behaupten würde, dass man nicht die gleichen
    Chancen(!!!) hat, dann ist es verständlich, aber die besserverdienenden
    sind dorthin nicht mit Meckern und Rumsitzen gekommen."- Neues Thema: Grammatik Entweder behauptet man, oder es wäre verständlich.-- Wenn alle die gleichen Chancen hätten, hätten wir nicht in den Vorständen und Aufsichtsräten überall die gleichen Familien. Es geht in dem Beitrag genau darum, daß man als Absolvent der EBS fast immer ein paar Hundertausend als Spielgeld hat, beim Gründen eines Fahrradladens in Bitterfeld aber keine Bank Geld für Räder zweier oder dreier Hersteller rausrückt. Es geht durchaus nicht um soziale Ungerechtigkeiten, im angesprochenen Friedrichshain wohnen richtig wohlhabende Leute neben den Punkern ... und haben Probleme, ihren Zweitporsche zu finanzieren.Wenn man schon so' schickes cooles ... Mensch sein möchte, muß man's auch draufhaben. Sonst ist es nur peinlich.Theo Rem

    Antwort auf "Warum Diskriminierung?"
  4. Wenn Fairness in der Politik ein bekanntes Wort wäre, dann gäbe es längst ein Gesetz gegen Wahrscheinlichkeitsbenachteiligung. Diese findet nämlich nicht nur bei Banken statt, sondern zum überwiegenden Teil in der Versicherungsbranche. So war es jahrelang eine Selbstverständlichkeit, dass Männer und Frauen unterschiedliche Versicherungsprämien zahlen mussten, dabei kann sich niemand sein Geschlecht aussuchen und demnach auch nicht entsprechend risikomindernd tätig werden. Die Versicherungen wiederrum versuchen den eigentlichen Zweck ihrer Tätigkeit, nämlich Einzelrisiken auf möglichst viele Köpfe zu verteilen, mit solchen Regeln gewinnmaximierend zu unterwandern. Eine Sauerei und Ungerechtigkeit erster Güte, aber man hat sich ja so daran gewöhnt...Wenigstens gibts jetzt Unisextarife, aber an anderen Stellen dauert dieser Unsinn weiter an und da muss man noch nicht mal das "nach-oben-Aussteiger"-Modell private Krankenversicherung anschauen. 

  5. ist doch das Kredit/Versicherungsgeschäft nicht mehr besonders spannend, wenn sehr viele Informationen über den Kunden vorliegen.Ich dachte gerade darin liegt eigentlich die Legitimation dieses äußerst fragwürdigen Geschäftszweiges: man geht ein Risiko ein.Wenn viele Informationen über die Kunden vorliegen, dann haben diese Geschäftemacher quasi die Lizenz zum Gelddrucken. 

  6. das sind sie alle, die Kapitalgeber. Für diese nicht stellvertretende Gruppe wird alles was irgendwie nach Risiko riecht aus dem Weg geräumt... Alles aber auch wirklich alles soll zugunsten dieser sehr kleinen Volksgruppe liberalisiert werden... nicht um das Risikozu vermindern sondern die Renditen zu maximieren. In diesem Fall das Datensammeln (in anderen Fällen... aber das kennt man ja bereits), lange Zeit knapp am Datenschutzgesetz vorbei nun auch noch Gesetzlich sanktioniert... Theoretisch währe es ja möglich die Kreditvergabe mit diesen Daten so quasi Risikolos zu machen aber warum währen dann noch hohe Zinsen mit künstlich einkalkuliertem Risikofaktor notwendig? Aber nein, die Sicherheit wird systematisch gesammelt und aufbereitet, das Risiko auf lächerliche Werte reduziert die Kosten für die Geldverleihung aber bleiben... Das sammeln der Daten kostet ja auch was. Wer bezahlt das wohl? Ein Schelm wer böses dabei denkt ;-) Aber ein paar Brosamen haben Sie uns gegeben... Wir erhalten nun gnädigst ein Auskunftsrecht, limitiert und nur 1x jährlich aber immerhin... -------

    "sich selbst zu verstehen,... ist das eine Entdeckung oder eine
    Kreation...?"

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