Einkommen Die soziale Kluft wächst

Trotz Aufschwung und Jobwunder werden Arme ärmer und Reiche immer reicher. Doch immerhin sinkt das Armutsrisiko - ein wenig.

Nicht jeder, der von Armut bedroht ist, landet auf der Straße. Doch das Risiko besteht

Nicht jeder, der von Armut bedroht ist, landet auf der Straße. Doch das Risiko besteht

Jeder achte Bundesbürger ist von Armut bedroht. Für 13 Prozent der Deutschen besteht darüber hinaus ein erhöhtes Armutsrisiko - und es wären sogar 26 Prozent, also jeder Vierte, wenn es Sozialtransfers wie das Arbeitslosengeld II, das Wohn- und das Kindergeld nicht gäbe.

Das sind die Kernaussagen des neuen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung (pdf) , den Sozialminister Olaf Scholz (SPD) an diesem Montag in Berlin vorstellte.

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Kaum waren die Zahlen (vom Minister selbst vorab in der Bild am Sonntag verbreitet) bekannt geworden, hoben im politischen Berlin die Stimmen an, die schnelle Konsequenzen forderten :  je nach Weltanschauung und politischem Kalkül mal Steuererleichterungen für den Mittelstand, mal Mindestlöhne, eine neue Reichensteuer oder höhere Hartz-IV-Sätze. Neu klang das alles nicht - das übliche Konzert eben.

Neu ist auch nicht, was im Bericht selbst zu lesen ist. Dass rund 10,7 Millionen Deutsche von Armut bedroht sind, darunter 1,7 Millionen Kinder unter 16 Jahren, hatte das Statistische Bundesamt schon 2006 in der Studie "Leben in Europa" ermittelt. Auch damals war der politische und gesellschaftliche Aufschrei gewaltig.

Nun ist es immer schwierig zu sagen, was eigentlich "arm sein" bedeutet. Der neue Bericht orientiert sich, wie auch die Erhebung des Statistikamts, an einer EU-Definition. Danach gilt als von Armut bedroht, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens im jeweiligen Land verdient. In Deutschland liegt diese Grenze bei 781 Euro netto. Als reich gilt jeder, der als Alleinlebender über mehr als 3418 Euro monatlich verfügt.

Jeweils wird nur das Einkommen betrachtet, nicht jedoch das Geld, das auch durch Vermögensbesitz hinzukommt. Deshalb auch der Zusatz "bedroht". Denn theoretisch kann eine Arztwitwe zwar eine minimale Rente beziehen, aber aus den geerbten Eigentumswohnungen des Gatten dennoch ein stattliches Auskommen beziehen.

Was aber lässt sich nun aus dem Scholz-Bericht ablesen? Zunächst: Die Einkommensverteilung in Deutschland wird ungleicher. Reiche verdienen mehr, die mittleren Einkommen stagnieren, Niedriglöhner verdienen im Schnitt etwas weniger. Die soziale Kluft weitet sich also.

Leser-Kommentare
  1. Stell ich mir vor, der deutsche Arbeitsmarkt wird wie in Amerika organisiert mit der deutschen Bürokratie, dann kann hier jeder nur noch um den Gnadenschuss betteln, den das wird eine neue Sklavenrepublik. Die Wirtschaft tut es bereits, sie versucht alles, billigst Menschen zu beschäftigen ohne ihnen nach Gesetzgebung, Rechte zu gewähren. Die Gesetzgebung ist quasi nur per Forma, ohne Wert kein Schutz vor Ausbeutung und Knebelverträge,Wallraff lässt grüßen. Amerikanische Marktwirtschaft mit amerikanischer Bürokratie ist sicherlich noch machbar, aber amerikanische Marktwirtschaft mit deutscher Bürokratie ist als ob man mit Ketten an den Beinen und Händen sein Geld verdienen müsste. Die sozial Politik schafft die Bedingungen für diesen billigst Arbeitsmarkt, kein Mensch würde für Löhne arbeiten die kein Auskommen ermöglichen, gäbe es da nicht die Staatsunterstützung oben drauf. Die Arbeitgeber wissen das und können nur deshalb dieses Lohndumping praktizieren. Das ist ein absurdes Game, der Staat schafft diesen billigst Markt und die Wirtschaft reibt sich die Hände, so können sie wie gelesen ihre Profite exorbitant steigern und werden immer reicher. Sie haben viel weniger  Ausgaben als wie vor 10-15 Jahren als die Löhne dem allgemeinen Preisniveau entsprachen. Die Wirtschaft muss die Löhne bezahlen für die es wieder Sinn macht auch Arbeiten zu erledigen die weniger Spass machen, vielleicht sehe ich dann neben den funktionierenden Maschinen auch mal wieder fröhliche Menschen in die Arbeit gehen. Ich sehe nur sorgenvolle Mienen, in sich versunkende und grübelnde Menschen in den U-Bahnen von München. Wir haben einen Staat der durch seine Transferleistungen nicht nur der Arbeitsmarkt kaputt gemacht hat, er hat auch einen riesigen sündteuren Bürokraten Apperat geschaffen, der diesen Wahnsinn überwacht und organisiert und das alles müssen jetzt die wenigen Normalverdiener schultern und nicht nur das, die Politik hat auch noch einen Bankrotten Staat brüderlich sich einverleibt und als Wahlversprechung die Schulterung der Schulden auch noch den hiesigen  Normalverdienern überlassen. Die Das einzig Positive an der Geschichte ist, das dies die letzte Generation von Politikern sein wird, weil die Menschen sie durchschaut haben, die Politiker haben keine Zukunft das kann ich in den Gesichtern der Menschen sehen, die Menschen vertrauen ihnen nicht mehr. Es wird Zeit für sie abzudanken, wir brauchen jetzt dringend Menschen die noch ein Gesicht haben und diejenigen an den Tisch bitten, die Verantwortung hier tragen um rauszufinden was zu tun ist um diesen Bereich der Welt aus dem Wirrwarr das die Politik angerichtet hat zu entflechten. Die Zeit der Politiker ist definitiv vorbei, sie wissen es noch nicht, wir müssen es ihnen ganz klar sagen. 

    • Anonym
    • 19.05.2008 um 18:46 Uhr

    Finger:Wie, genau, wird der Arbeitsmarkt in Amerika organisiert?

  2. Die Information gibt dir am Besten die amerikanische Botschaft.

  3. in Deutschland mit den Instrumenten des real-praktizierten
    Steuergesetzterrorismus die Strukturen einer autoritären Ständegesellschaft
    wieder einzuführen und unsere Gesellschaft in die bekannten Gruppen
    "Herrenmenschen" und "Untermenschen" zu teilen.

    Niemand beabsichtigt, durch die Etablierung eines allgemein akzeptierten
    Hungerlohnsystems die Mitbürger der Untermenschengruppe in einen Kreis des
    lebensunwerten Lebens zu drängen und ihnen die medizinische Betreuung zuteil
    werden zu lassen, wie sie einst den zwangsarbeitsfähigen, arischen Insassen der
    deutschen Konzentrationslager zugebilligt wurde.

    Niemand hat die Absicht, in Deutschland ein Bildungssystem zu etablieren, in
    dem den Kindern aus der unteren Hälfte unserer Bevölkerung quasi jede
    Bildungsmöglichkeit entzogen  wird und sie der Entgeistigung qua
    TV-Verblödung und Computerverwahrlosung überantwortet werden.

    Niemand in Deutschland hat die Absicht, die wirtschaftlichen Strukturen zu
    zerschlagen, mittels derer  im Produktionssektor die Wertschöpfung
    geschaffen werden können, die der Mehrheitsbevölkerung  die erforderlichen Erwerbseinkommen
    verschaffen könnten, durch gezielte Steuersubventionen des
    Finanzspekulationssektors zu Lasten des Produktionssektors zu zerstören.

    Niemand hat die Absicht, den Niedergang der demokratischen, konsensorientierten
    und partizipativen Gesellschaftsverfassung in Deutschland dadurch zu fördern,
    dass eine gezielte Habgier- und Neidebatte der Massenmedien faktisch eine
    Pogromstimmung gegen die unterprivilegierten Mitmenschen in unserer
    Gesellschaft organisiert und befördert wird.

    Verwunderlich ist nur, dass sich eben all dies in der Folge der
    real-praktizierten Politik unserer Landesparlamente und unseres Bundestages als
    Wirklichkeit einstellt.

    Vettern- und Günstlingswirtschaft, gepaart mit den etablierten Strukturen des
    korruptiven Lobbyismus, der mit seinen feinen Verästelungen bis tief hinein in
    unsere Parlamente, Ministerien und öffentlichen Verwaltungen, ähnlich der
    Mafiakrake in Italien, bewirkt den Niedergang unserer Zivilgesellschaft mit den
    Mitteln einer allgemeinen, organisierten Kriminalität. Diese faktisch
    etablierte Kriminalität, welche diesen Niedergang immer rascher voran treibt,
    ist im wesentlichen die Ursachen, welche die Zerstörung der ehemals demokratischen
    und zivilen Nachkriegsgesellschaft verursacht.

    Wir erleben zur Zeit die Hybris einer gesellschaftlichen Asozialisierung, die
    jenen Entwicklungen in den Ländern Lateinamerikas, Afrikas und vielen
    asiatischen Ländern  gleicht, die lautstark öffentlich beklagt wird.
    Verwunderlich, dass noch niemand diese Asozialisierung mit der immer extremeren
    Verantwortungs- und Leistungsverweigerung unserer sogen. Leistungseliten in
    Verbindung bringen mag.
    Es ist die Hybris der Funktionärseliten, die faktischen alle Bezüge zur
    Wirklichkeit verloren haben und die sich nur noch ihren wahnhaften
    Zwangsvorstellungen hingeben. Wahnvorstellungen, die ihre virtuellen
    Scheinwelten so erfüllen, wie es sich im Delirium tremens mit den paranoiden
    Visionen des sterbenden Alkoholikers verhält.
    Deutschland 2008? Ein Patient, dem auch im 21. Jahrhundert schon wieder ein
    Leichentuch gewoben wird, wie einst zu Zeiten der schlesischen Weber geschah.

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    • TyRell
    • 19.05.2008 um 21:01 Uhr

    Sehr stilsicherer und markant ausgedrückt. Äußerlich lässt sich nichts beanstanden. Aber kommen wir doch zum Inhalt, das sind doch wieder nur Anschuldigungen ohne jegliche Beweise. Die Tatsache, dass wir glauben möchten, dass dieser versteckte Lobbyismus betrieben wird und wir eine etablierte Kriminalität im Land haben, lässt die Tatsache doch nicht wahrer werden.Das Problem ist doch einfach, dass wir alle Menschen sind, die in erster Linie für ihren eigenen Vorteil arbeiten, egal was für aufopferungsvolle Altruisten wir sein wollen. Zudem ist die Verteilung der begrenzten und begehrten Güter (Geld & Macht) schon seit jeher einer der zentralen Fragen der Menschheit, die noch nicht befriedigend beantwortet werden konnte. Somit ist auch jede Demokratie nicht die effizienteste Art einer Organisation großer Gesellschaften mit unterschiedlichen Interessensströmen. Ein ewig wiederkehrender Konflikt, zwischen Arm und Reich, Gewinner und Verlierer. Früher stellten sich solche Fragen ja überhaupt nicht, weil nur die Gewinner überlebten...

    • ali-ch
    • 20.05.2008 um 7:29 Uhr

    Niemand beabsichtigt, durch die Etablierung eines allgemein akzeptierten Hungerlohnsystems die Mitbürger der Untermenschengruppe in einen Kreis des lebensunwerten Lebens zu drängen und ihnen die medizinische Betreuung zuteil werden zu lassen, wie sie einst den zwangsarbeitsfähigen, arischen Insassen der deutschen Konzentrationslager zugebilligt wurde.
    Aber ganz sicher nicht! Allenfalls könnte man im Rahmen der Bürgerarbeit an eine arbeitsplatznahe Kompaktunterbringung in einem motivationsförderden, geschützten Raum denken, mit formschöner Berufskleidung im Safari-Stil, aufgehellt durch allerlei modische Accessoires, vielleicht in Winkelform. Durch die Anleitung freundlichen Personals zu gesundem Essen (Fleisch ist sowieso ungesund), viel Sport und den Aufenthalt an frischer Luft werden dann sicherlich bald Erfolge auf dem Gebiet der Disziplin und Selbstzucht sichtbar werden! Dann werden sich die chinesischen Wanderarbeiter aber warm anziehen müssen! Da wird ihnen die Bundesrepublik Deutschland aber einen Wettbewerb bieten, dass ihnen die Augen tränen!

    Dieser Kommentar beschreibt eindrucksvoll den Ist-Zustand unseres Landes. Treffender und besser kann man die Situation nicht beschreiben. 
    Warum wird dieser Text nicht in den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern diskutiert? Warum wird dieser Text nicht in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht? Warum gibt es niemanden, der diesen Text dem organisierten Verbrechen aus Wirtschaft und Politik vor Augen führt?
    Wo sind die Menschen, die für Menschen eintreten, und die dafür sorgen, dass das perfekt organisierte Verbrechen uns nicht noch das letzte Hemd nimmt?
    Es sieht so aus, als wenn das organisierte Verbrechen die Medien unter Kontrolle und bereits gleichgeschaltet hat. Man sieht im TV immer wieder die Chef-Ideologen des organisierten Verbrechens, die permanent die gleichen Leitsätze des Raubtier-Kapitalismus propagieren: Zu hohe Löhne, zu hohe steuerliche Belastung der "Leistungsträger" (Profiteure des organisierten Verbrechens!). Zu hohe Sozialabgaben; Verherrlichung amerikanischer Verhältnisse (da absolute, aus dem Ruder gelaufene, unkontrollierte, rücksichtslose Ausbeutung der Allgemeinheit!); und natürlich das Totschlag-Argument: Globalisierung. TV-Anstalten, die einer solch verlogenen Indoktrination Plattformen bieten, gibt es reichlich. Für Volksvertreter gibt es keine Redezeiten, oder sie werden von Schauprozess ähnlichen Darbietungen Mundtod oder sonstwie nieder gemacht!    
    Gibt es überhaupt die Möglichkeit, die Macht und die Machenschaften des organisierten Verbrechens zu brechen, oder müssen wir uns unserem Schicksal beugen?  Ist es überhaupt realistisch, auf Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Solidarität und Mut zu hoffen, wenn es um das Zusammenleben der Gattung Mensch geht? Oder liegt es einfach in der Natur des Menschen, dass der Stärkere den Schwächeren versklavt und ausbeutet? Selbst im Jahre 2008?
    Fragen über Fragen - für Antworten wäre ich sehr dankbar!   

    • TyRell
    • 19.05.2008 um 21:01 Uhr

    Sehr stilsicherer und markant ausgedrückt. Äußerlich lässt sich nichts beanstanden. Aber kommen wir doch zum Inhalt, das sind doch wieder nur Anschuldigungen ohne jegliche Beweise. Die Tatsache, dass wir glauben möchten, dass dieser versteckte Lobbyismus betrieben wird und wir eine etablierte Kriminalität im Land haben, lässt die Tatsache doch nicht wahrer werden.Das Problem ist doch einfach, dass wir alle Menschen sind, die in erster Linie für ihren eigenen Vorteil arbeiten, egal was für aufopferungsvolle Altruisten wir sein wollen. Zudem ist die Verteilung der begrenzten und begehrten Güter (Geld & Macht) schon seit jeher einer der zentralen Fragen der Menschheit, die noch nicht befriedigend beantwortet werden konnte. Somit ist auch jede Demokratie nicht die effizienteste Art einer Organisation großer Gesellschaften mit unterschiedlichen Interessensströmen. Ein ewig wiederkehrender Konflikt, zwischen Arm und Reich, Gewinner und Verlierer. Früher stellten sich solche Fragen ja überhaupt nicht, weil nur die Gewinner überlebten...

    • ali-ch
    • 20.05.2008 um 7:29 Uhr

    Niemand beabsichtigt, durch die Etablierung eines allgemein akzeptierten Hungerlohnsystems die Mitbürger der Untermenschengruppe in einen Kreis des lebensunwerten Lebens zu drängen und ihnen die medizinische Betreuung zuteil werden zu lassen, wie sie einst den zwangsarbeitsfähigen, arischen Insassen der deutschen Konzentrationslager zugebilligt wurde.
    Aber ganz sicher nicht! Allenfalls könnte man im Rahmen der Bürgerarbeit an eine arbeitsplatznahe Kompaktunterbringung in einem motivationsförderden, geschützten Raum denken, mit formschöner Berufskleidung im Safari-Stil, aufgehellt durch allerlei modische Accessoires, vielleicht in Winkelform. Durch die Anleitung freundlichen Personals zu gesundem Essen (Fleisch ist sowieso ungesund), viel Sport und den Aufenthalt an frischer Luft werden dann sicherlich bald Erfolge auf dem Gebiet der Disziplin und Selbstzucht sichtbar werden! Dann werden sich die chinesischen Wanderarbeiter aber warm anziehen müssen! Da wird ihnen die Bundesrepublik Deutschland aber einen Wettbewerb bieten, dass ihnen die Augen tränen!

    Dieser Kommentar beschreibt eindrucksvoll den Ist-Zustand unseres Landes. Treffender und besser kann man die Situation nicht beschreiben. 
    Warum wird dieser Text nicht in den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern diskutiert? Warum wird dieser Text nicht in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht? Warum gibt es niemanden, der diesen Text dem organisierten Verbrechen aus Wirtschaft und Politik vor Augen führt?
    Wo sind die Menschen, die für Menschen eintreten, und die dafür sorgen, dass das perfekt organisierte Verbrechen uns nicht noch das letzte Hemd nimmt?
    Es sieht so aus, als wenn das organisierte Verbrechen die Medien unter Kontrolle und bereits gleichgeschaltet hat. Man sieht im TV immer wieder die Chef-Ideologen des organisierten Verbrechens, die permanent die gleichen Leitsätze des Raubtier-Kapitalismus propagieren: Zu hohe Löhne, zu hohe steuerliche Belastung der "Leistungsträger" (Profiteure des organisierten Verbrechens!). Zu hohe Sozialabgaben; Verherrlichung amerikanischer Verhältnisse (da absolute, aus dem Ruder gelaufene, unkontrollierte, rücksichtslose Ausbeutung der Allgemeinheit!); und natürlich das Totschlag-Argument: Globalisierung. TV-Anstalten, die einer solch verlogenen Indoktrination Plattformen bieten, gibt es reichlich. Für Volksvertreter gibt es keine Redezeiten, oder sie werden von Schauprozess ähnlichen Darbietungen Mundtod oder sonstwie nieder gemacht!    
    Gibt es überhaupt die Möglichkeit, die Macht und die Machenschaften des organisierten Verbrechens zu brechen, oder müssen wir uns unserem Schicksal beugen?  Ist es überhaupt realistisch, auf Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Solidarität und Mut zu hoffen, wenn es um das Zusammenleben der Gattung Mensch geht? Oder liegt es einfach in der Natur des Menschen, dass der Stärkere den Schwächeren versklavt und ausbeutet? Selbst im Jahre 2008?
    Fragen über Fragen - für Antworten wäre ich sehr dankbar!   

    • RalphS
    • 19.05.2008 um 20:57 Uhr
    5. WSDV

    Brennpunkt Deutschland. Im Volk gärt es bereits. Da sich die wirtschaftlichen Zustände für die meisten Menschen auch durch neoliberale Lobby-Netzwerke wie die INSM nicht ändern werden, ist die Frust und Toleranzgrenze bald auch in Gesamtdeutschland überschritten.Damals wollte man in Ostdeutschland Freiheit und die DM.
    Für die DM hat man jetzt den Euro.Aber was nutzt es, wenn man zum Sterben zu viel und zum leben zu wenig davon hat ? Der Arbeiter bekommt immer weniger vom volkswirtschaftlichen Kuchen ab. Die Reallöhne steigen schon seit 25 Jahren nicht mehr. Im Gegenteil.1989 rief man in Ostdeutschland ""Wir sind das Volk".
    ...
    Haben Deutsche bald wieder Grund für diesen Ruf ?
     

    • TyRell
    • 19.05.2008 um 21:01 Uhr

    Sehr stilsicherer und markant ausgedrückt. Äußerlich lässt sich nichts beanstanden. Aber kommen wir doch zum Inhalt, das sind doch wieder nur Anschuldigungen ohne jegliche Beweise. Die Tatsache, dass wir glauben möchten, dass dieser versteckte Lobbyismus betrieben wird und wir eine etablierte Kriminalität im Land haben, lässt die Tatsache doch nicht wahrer werden.Das Problem ist doch einfach, dass wir alle Menschen sind, die in erster Linie für ihren eigenen Vorteil arbeiten, egal was für aufopferungsvolle Altruisten wir sein wollen. Zudem ist die Verteilung der begrenzten und begehrten Güter (Geld & Macht) schon seit jeher einer der zentralen Fragen der Menschheit, die noch nicht befriedigend beantwortet werden konnte. Somit ist auch jede Demokratie nicht die effizienteste Art einer Organisation großer Gesellschaften mit unterschiedlichen Interessensströmen. Ein ewig wiederkehrender Konflikt, zwischen Arm und Reich, Gewinner und Verlierer. Früher stellten sich solche Fragen ja überhaupt nicht, weil nur die Gewinner überlebten...

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    • RalphS
    • 19.05.2008 um 21:25 Uhr

    Wissen ist Macht, nicht-wissen manchmal ein Segen.
    Manchmal möchte ich auch lieber Robinsons Freitag sein.
    Die sogenannten "Beweise" wird man nicht so einfach in den Medien und Zeitschriften finden. Obwohl, in den letzten Jahren sind die schon etwas kritischer geworden. 
    .
    Danke noch mal an Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg und den Erfinder des Internet.
    .
    Damals dachte ich auch, der Kohl meint mit den Leistungsträgern zum Beispiel mich.
    Wie man sich irren kann.
    .

    Sie behaupten einfach: "Das Problem ist doch einfach, dass wir alle Menschen sind, die in erster Linie für ihren eigenen Vorteil arbeiten".Stimmt aber nicht.Was derzeit wirklich passiert:http://www.pelastop.de/20..._______________________________________________________
    EU: Staatsstreich durch Ermächtigungsvertragsverordnung
    http://www.welt.de/welt_p...

    • RalphS
    • 19.05.2008 um 21:25 Uhr

    Wissen ist Macht, nicht-wissen manchmal ein Segen.
    Manchmal möchte ich auch lieber Robinsons Freitag sein.
    Die sogenannten "Beweise" wird man nicht so einfach in den Medien und Zeitschriften finden. Obwohl, in den letzten Jahren sind die schon etwas kritischer geworden. 
    .
    Danke noch mal an Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg und den Erfinder des Internet.
    .
    Damals dachte ich auch, der Kohl meint mit den Leistungsträgern zum Beispiel mich.
    Wie man sich irren kann.
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    Sie behaupten einfach: "Das Problem ist doch einfach, dass wir alle Menschen sind, die in erster Linie für ihren eigenen Vorteil arbeiten".Stimmt aber nicht.Was derzeit wirklich passiert:http://www.pelastop.de/20..._______________________________________________________
    EU: Staatsstreich durch Ermächtigungsvertragsverordnung
    http://www.welt.de/welt_p...

    • RalphS
    • 19.05.2008 um 21:25 Uhr

    Wissen ist Macht, nicht-wissen manchmal ein Segen.
    Manchmal möchte ich auch lieber Robinsons Freitag sein.
    Die sogenannten "Beweise" wird man nicht so einfach in den Medien und Zeitschriften finden. Obwohl, in den letzten Jahren sind die schon etwas kritischer geworden. 
    .
    Danke noch mal an Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg und den Erfinder des Internet.
    .
    Damals dachte ich auch, der Kohl meint mit den Leistungsträgern zum Beispiel mich.
    Wie man sich irren kann.
    .

    Antwort auf "Verteilung ungelöst"
  4. Sie behaupten einfach: "Das Problem ist doch einfach, dass wir alle Menschen sind, die in erster Linie für ihren eigenen Vorteil arbeiten".Stimmt aber nicht.Was derzeit wirklich passiert:http://www.pelastop.de/20..._______________________________________________________
    EU: Staatsstreich durch Ermächtigungsvertragsverordnung
    http://www.welt.de/welt_p...

    Antwort auf "Verteilung ungelöst"
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    • RalphS
    • 19.05.2008 um 22:18 Uhr

    Danke für den pelastop Link.
    .
    "Davon haben wir nichts gewusst"
    ...
    Werden in Zukunft hoffentlich weniger Menschen sagen. Für die große Masse gilt leider, dank der Medien, dass was Neil Postmann bereits in "Wir amüsieren uns zu Tode" postulierte. Das Ergebnis können wir tatsächlich, wenn auch überspitzt, in "GENERATION DOOF" von S.Bonner u. A.Weiss nachlesen.

    • RalphS
    • 19.05.2008 um 22:18 Uhr

    Danke für den pelastop Link.
    .
    "Davon haben wir nichts gewusst"
    ...
    Werden in Zukunft hoffentlich weniger Menschen sagen. Für die große Masse gilt leider, dank der Medien, dass was Neil Postmann bereits in "Wir amüsieren uns zu Tode" postulierte. Das Ergebnis können wir tatsächlich, wenn auch überspitzt, in "GENERATION DOOF" von S.Bonner u. A.Weiss nachlesen.

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