Fernsehen Arabisch für AnfängerSeite 4/4

Signalwirkung hat die Serie schon gezeigt. Er wisse, dass vergleichbare Formate bereits in Planung seien, berichtet Paran. Auch Produzenten aus den USA und Frankreich hätten Interesse geäußert, Arab Work für die heimatlichen Märkte zu adaptieren.

Arab Work sei das für Israel, was die Cosby Show für die Schwarzen in Amerika war, schrieben einige Kritiker. Gegen diesen Vergleich wehren sich die Macher jedoch. Man wolle gerade nicht das Leben einer privilegierten Upperclass-Familie zeigen, sondern "eine ganz normale arabische Familie“, sagt Kashua.

Bei aller Euphorie über den Erfolg wissen sowohl Produzent als auch Drehbuchautor, dass ihre Serie eben nicht die Realität ist, sondern eine schöne Fiktion. "Wir rennen beide vor dem realen Konflikt davon“, sagt Paran und blickt zu Kashua. „Aber ich finde es einfach interessanter, einen Witz darüber zu machen.“ Ob der Versuch, die Kluft zwischen den beiden Gruppen mit Humor zu verringern, gelingt, wird sich zeigen. Sehenswert ist er auf jeden Fall.

Die ersten neun Folgen von „Arab Work“ sind im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin zu sehen. Zur Eröffnung am 25. Mai sind Drehbuchautor Sayed Kashua, Produzent Danny Paran und Hauptdarstellerin Clara Khoury anwesend.

 
Leser-Kommentare
    • jepp
    • 23.05.2008 um 19:15 Uhr

    Finde die Begrifflichkeiten uneindeutig. Wer sind denn die arabischen Israelis? Christen? Moslems? Juden? Oder meint arabische Israelis muslimische Israelis?Sind jüdische Araber – zum Beispiel aus dem Jemen stammend – arabische Israelis? Jüdische Israelis?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • BWC
    • 23.05.2008 um 21:43 Uhr

    Über Israelis und Palästinenser klärt Lila vom Blog rungholt.wordpress.com preisgekrönt auf.

    • BWC
    • 23.05.2008 um 21:43 Uhr

    Über Israelis und Palästinenser klärt Lila vom Blog rungholt.wordpress.com preisgekrönt auf.

    • BWC
    • 23.05.2008 um 21:43 Uhr

    Über Israelis und Palästinenser klärt Lila vom Blog rungholt.wordpress.com preisgekrönt auf.

  1. Das Verb oder Tunwort "winken" ist regelmäßig, Partizip lautet "gewinkt". Es gibt keinen Grund, aus einem regelmäßigen Verb ein unregelmäßiges zu machen. Und dass inzwischen leder häufig ab- oder durchgewunken wird, ist keine Entschuldigung, zumal "gewunken" einen Buchstaben und eine Silbe mehr hat als "gewinkt".

    Bitte, liebe Zeit, passen Sie sich nicht dem Niveau der anderen Zeitung mit vier Buchstaben an...

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service