Bergwelten
Giganten unserer Erde
Berge faszinieren die Menschheit seit Langem, nicht nur als Abenteuer, sondern auch in religiöser Hinsicht. Ein Bildband zeigt die imposantesten Gipfel und Gebirgsketten.
Immer mehr Menschen wagen den Aufstieg zu den höchsten Gipfeln der Welt. Die Sehnsucht nach Freiheit und die Abenteuerlust treiben sie hinauf. Auch die Gefahren – eisige Wege, plötzliche Wetterumschwünge und Höhenkrankheit – können sie nicht stoppen. Doch die Genugtuung, die der Kletterer auf dem erklommenen Gipfel verspürt, macht all das wieder wett. Grandiose Aussichten, unvergleichliche Luft, das Gefühl der Erhabenheit, die Schönheit der Berge – all das erwartet ihn auf den höchsten Punkten dieser Erde.
Der Bildband
vereint alle wichtigen Berge und Gebirgszüge in einem Buch – mit wunderschönen Aufnahmen von Gipfeln und Bergketten, mal zu sehen in einer verhüllenden Wolkendecke, mal im Mondschein einer klaren Nacht. Gruppiert nach Kontinenten und einzelnen Gipfeln finden sich interessante Informationen zur Geschichte der Berge sowie geografische und geologische Angaben. Außerdem erfährt der Leser Wissenswertes über die jeweiligen Bergvölker und diejenigen, denen es im Laufe der Geschichte gelungen ist, die Gipfel zu erklimmen.
Denn die Begeisterung des Menschen für die Berge hat eine lange Tradition. Der Dichter Francesco Petrarca stieg in schwindelerregende Höhen, um auf dem Gipfel über die wichtigen Belange der Menschheit nachzudenken. Mit dem Aufstieg von Jaques Balmat und Michel-Gabriel Paccard 1786 auf den Montblanc begann der Alpinismus. Auch die Bergvölker Asiens begannen vor Langem, die Hochtäler im Himalaya zu erforschen, ebenso die Bergbewohner der Anden. Die Berge, einst auch als Treppen zum Himmel gedacht, waren und sind ebenso Kultstätten wie Wohnstatt der Götter. Die Nähe zum Himmel, zur höchsten religiösen Instanz zieht alle in den Bann, die sich den höchsten Gipfeln nähern.
- Datum 26.05.2008 - 03:11 Uhr
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