Kriminalität Mehr Gewalt unter Jugendlichen
Die Zahl der Körperverletzungen von Jugendlichen an Jugendlichen stieg 2007 auffällig an. Die Gesamtkriminalität ging hingegen leicht zurück
Besonders besorgniserregend sei der Anstieg mit 6,3 Prozent bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Donnerstag bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik 2007 in Berlin. Als positiv wertete er, dass die hohe Aufklärungsquote von 55 Prozent aus den Vorjahren knapp gehalten werden konnte.
Die Gesamtzahl der Fälle von Gewaltkriminalität legte um 1,1 Prozent auf knapp 218.000 zu. Unter Jugendlichen ging die Zahl der Tatverdächtigen um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nach oben. Insgesamt reduzierte sich die Zahl der Delikte bei Kriminalität von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren im vergangenen Jahr allerdings leicht um 0,4 Prozent.
Schäuble wies darauf hin, dass die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um 1,4 Prozent auf 1,8 Millionen zunahm, bei ausländischen Verdächtigen ging sie um 2,5 Prozent auf 490.000 zurück. Dies sei auch ein Erfolg verstärkter Integrationsbemühungen.
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Jörg Schönbohm (CDU), sagte, die Terrorabwehr bleibe "eine zentrale Herausforderung aller Sicherheitsbehörden". Neben der zunehmenden Jugendkriminalität sei die Entwicklung bei der Computerkriminalität alarmierend. Internet und PCs würden immer häufiger zum Schauplatz von Straftaten. Die Täter würden dabei zunehmend professioneller.
- Datum 22.05.2008 - 04:40 Uhr
- Quelle ZEIT online, dpa
- Kommentare 19
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Zur Frage, ob die oberflächliche statistische Umschichtung tatsächlich ein Erfolg "verstärkter Integrationsbemühungen" ist, sollte man auch berücksichtigen, wieviel der sogenannten "deutschen" Tatverdächtigen Migrationshintergrund aufweisen und wieviele - das gilt vor allem für Tatverdächtige Jgg 1990 und jünger - Doppelpaßbesitzer sind.
Warum werden diese Daten nicht veröffentlicht, sondern geheim gehalten?
Sonnenklar: Die Bevölkerung soll manipuliert werden. Wenn man weiß, dass jährlich Hunderttausende Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten, relativieren sich die Zahlen. Es ist bekannt, dass ca. 50% der Gewalttäter (jugendlich hin oder her, das ist sekundär) in den Großstädten Migrationshintergrund haben. Unter den sogenannten Intensivtätern ist die Quote der ethnisch Nichtdeutschen sogar noch höher. Angehörige einiger afrikanischer Volksgruppen in Deutschland weisen eine Delinquenzrate von 80% auf. Interessant wäre vor allem die Aufschlüsselung nach Delikttyp und Ethnizität: Drogenhandel, Menschenhandel, organisierte Bandenkriminalität, Vergewaltigung. Darüber möchte aber niemand so recht sprechen.
Ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an und bin sehr froh, dass auch auf der Zeit-Homepage so offen diskutiert wird. Die ständige Leugnerei und Ignoranz arbeitet demokratiefeindlichen Gruppen zu, die sich in Ruhe entfalten können und den Boden für diese Gewalt bereiten. Den Preis zahlen - andere Kinder und Jugendliche, z.T. als Deutsche automatisch unter Rassismusverdacht, dabei vorrangige Gewaltopfer bestimmter Gruppierungen und ethnisch bzw. religiös homogener Gruppen (vgl auch Studie des Bundesinnenministeriums zu Muslimen in Deutschland). Das ist schmerzhafte, tägliche Erfahrung, die Sie auch daran ablesen können, wenn zu Beginn der Einschulung die Umzüge in "bessere" Gegenden beginnen - um nicht nur den Schulerfolg, sondern auch die seelische und körperliche Unversehrtheit der Kinder zu beschützen, soweit möglich. Es ist so bitter!!!!!!!!!Es ist notwendig, genau hinzusehen und die Gruppen beim Namen zu nennen - und nicht zu dulden, dass Sie sich unter "Ausländern" oder "Menschen mit Migrationshintergrund" verstecken - oder neuerdings unter "Deutsche" subsumiert werden.Schweigt nicht mehr! Sprecht darüber!!!!!Mutter von 2 Kindern, West-Berlin
Die Mogelzahlen des Sadistischen Bundesamts!
ein Zuwanderungsland sind, die uns von den "klassischen" Zuwanderungsländern USA, Kanada und Australien unterscheidet.Es ist die verantwortungslose Art, dass Menschen hierher kommen dürfen, die aus bildungsfernen und bildungsfernsten Schichten stammen, die archaische Rechts- und Sozialvorstellungen haben und ersichtlich kein Interesse daran, die Rechts- und Werteordnung unserer Gesellschaft zu akzeptieren.Das ist bei anderen Ländern (s.o.) mit harten Einwanderungskriterien definitiv anders. [entfernt, bitte vermeiden Sie solch inhaltliche Verknüpfungen, die durchaus als Relativierung des Holocaust verstanden werden können/ Redaktion; svb]
"... als Relativierung des Holocaust verstanden werden kann"? - Was ist das schon wieder für eine Zensurphrase, die durchaus als Relativierung der Meinungsfreiheit verstanden werden kann?Und warum bedient sich die ZEIT des völlig unhistorischen, unseriösen Begriffs "Holocaust", der nichts weiter als der Titel einer amerikanischen Edel-Soap aus den 70er Jahren ist? Warum unterstützen Sie so die Mythologisierung dieses Geschehens? In den 40er, 50er, 60er und 70er Jahren war der Begriff "Holocaust" unbekannt.
Sie haben voellig Recht.Die klassischen Einwanderungslaender wie Kanada,USA oder auch Australien wuerden sich einen Haufen Leute ins Land holen die sich nicht anpassen,die sich nicht selbst unterhalten koennen und die von vornherein ein Problem fuer die vorhandene Gesellschaft werden.Dort gibt es zwar nicht das Sozialnetz wie in D aber Einwanderer sind gefordert fuer sich selbst zu sorgen oder sie muessen Sponsoren haben die fuer die aufkommen bis sie es selber koennen.Was in D. geschehen ist ist ein Fehler,der garnicht wieder gut gemacht werden kann und das Ergebnis dieser Vogel Strauss Politik erfahren wir taeglich,viele auch am eignen Leibe.
"... als Relativierung des Holocaust verstanden werden kann"? - Was ist das schon wieder für eine Zensurphrase, die durchaus als Relativierung der Meinungsfreiheit verstanden werden kann?Und warum bedient sich die ZEIT des völlig unhistorischen, unseriösen Begriffs "Holocaust", der nichts weiter als der Titel einer amerikanischen Edel-Soap aus den 70er Jahren ist? Warum unterstützen Sie so die Mythologisierung dieses Geschehens? In den 40er, 50er, 60er und 70er Jahren war der Begriff "Holocaust" unbekannt.
Sie haben voellig Recht.Die klassischen Einwanderungslaender wie Kanada,USA oder auch Australien wuerden sich einen Haufen Leute ins Land holen die sich nicht anpassen,die sich nicht selbst unterhalten koennen und die von vornherein ein Problem fuer die vorhandene Gesellschaft werden.Dort gibt es zwar nicht das Sozialnetz wie in D aber Einwanderer sind gefordert fuer sich selbst zu sorgen oder sie muessen Sponsoren haben die fuer die aufkommen bis sie es selber koennen.Was in D. geschehen ist ist ein Fehler,der garnicht wieder gut gemacht werden kann und das Ergebnis dieser Vogel Strauss Politik erfahren wir taeglich,viele auch am eignen Leibe.
Rein rechnerisch gesehen, das heißt gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung, sind Ausländer also 3 mal häufiger als Tatverdächtige einer Straftat in Erscheinung getreten als deutsche Mitbürger. Eigentlich ein Skandal, jedoch sieht Herr Schäuble darin sogar noch einen Erfolg der Integrationsbemühungen. Gar nicht auszumalen, welches Szenario erst eintreten muss, damit unser Innenminister von einem Scheitern der Integration anfängt zu sprechen.
Es ist einfach nur ekelhaft, dass die Diskussion zu diesem Artikel wieder einmal nur dazu missbraucht wird, die krimminellen Ausländer anzuprangern. Die Fakten des Beitrags sind anscheinend an allen Beteiligten vorbeigegangen. Wenn diese Reaktionen symptomatisch sind, bin ich froh, dass die Zahlen nicht weiter aufgeschlüsselt wurden!
Die PolizeiStatistiken sind sowieso nicht realistisch, denn wenn es darum geht, eine Anzeige aufzunehmen, sind die Herren Beamten leider oft zäh wie Gummi.Das hängt wahrscheinlich, neben deren überwiegend Alternativen-feindlicher Gesinnung wohl auch mit Statistiken zusammen, denen zufolge es für das jeweilige Revier und auch den einzelnen Beamten besser ist, nur solche StrafTaten zu verfolgen, wo Chancen bestehen, dass der Täter auch gefasst wird:=> Wird eine StrafAnzeige aufgenommen, der Täter aber nicht gefasst, wirkt sich das schlecht auf die AufKlärungsQuote aus.=> wird bei einer Lappalie (CannabisBesitz, 0.25 Gramm), die rechtlich aber als StrafTat eingeordnet werden kann, der Täter festgestellt (üblicherweise der Fall bei Cannabis), wird sofort StrafAnzeige gestellt, denn die AufklärungsQuote steigt damit an !So läufts, und solange das nicht anders wird bleiben die KriminalStatistiken weiter nichts als ein PropagandaMittel zu Bestellung von weiteren GeldMitteln und ErmächtigungsGesetzen.
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