US-Vorwahlen Hillary Clinton und der Heilige GralSeite 3/3

Endlich sagt sie das, worauf alle warten: Nein, sie gibt heute nicht auf, sie müsse sich erst mit der Partei beraten, und sie bittet uns alle, ihr Vorschläge zu schicken. Immer noch Beifall, und sie endet mit der Freiheitsstatue und dem World Trade Center. Dann kommt David Paterson auf die Bühne, der schwarze Gouverneur von New York, sie umarmt ihn.

Schnell strömen die Gäste nach draußen. Wolf Blitzer berichtet nun, dass Obama die Mehrheit der Delegierten gewonnen hat. Das senkt die Stimmung merklich. „Eine großartige Rede“, sagt Bernard Schwartz, und lächelt tapfer. Dann geht auch er. An der Tür stehen Rita Amelino und Maureen Drouin, zwei Freundinnen. „Es kommt immer noch darauf an, wie die Superdelegierten entscheiden“, sagt Amelino. „Da sollte es auf dem Parteitag in Denver eine Auseinandersetzung geben! Das ist Demokratie!“

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Leser-Kommentare
  1. bedauert es wohl dass Hillary nicht Amerika's President wird.1. Weil es wohl "100% sicher" ist, dass die Republikaner im November verlieren werden. (Aber dann vor nur ein paar Monaten war sie Obama mit 20% ueberlegen....)2. Frauen muessen in den USA noch wenigstens 4 Jahre auf die naechste Chance warten, eine Frau im Weissen Haus zu sehen.Viele fuehlen sich so betrogen, wie dieser [...] katholische,weisse Pfarrer es in Obama's Kirche am Sonntag erzaehlte....... Aber die Demokraten werden sich einigen. Mit Bill und Hillary: Bald und voellig. Was das alles mit Deutschland (oder Europa oder der Welt) zu tun hat, ob Obama oder Hillary in das Weisse Haus einziehen, ist nicht klar. Beide sind 95% derselben Meinung. Mit keinem Unterschied in der Aussenpolitik. Das was nicht dasselbe ist: Die Leute, die ihrem Praesidenten in die Regierung in Washington folgen, werden sich sehr unterscheiden. Hier spielt sich die Niederlage der Clinton aus in die Wirklichkeit.[Gekürzt, bitte unterlassen Sie persönliche Beleidigungen. Danke. /Die Redaktion pt.]

    • Ayuk
    • 04.06.2008 um 14:32 Uhr

    Für mich ist die Norminierund Obama zur Partei chef der Demokraten mehr als nur die Konventionelle Nomienierung die man schon kennt. Ein Afro-Americana!!!! Ich glaube personlich dass die ganze welt wird Ihm respektieren bzw. America respektieren als je zu vor. Die Welt ist einfach müde von '''Weis, reich ''' konventionelle führungsstill Americas. Obama kommt von ganz untern also versteht er den einfache Bürger besser als die weise Frau, die bis dato glaubt dass die President kandidatur gehört nur Weisen. Man kan  einfach nicht vorstellen dass diese Frau  Maccain bevorzugt als Obama. Rassimus pürrr.. Unglaublich.

  2. Die Dinge sind doch im Grunde nicht so kompliziert -Ohne Mrs. Bill Clinton gewesen zu sein, wäre Hillary - trotz ihres unbestreitbaren Formats - doch kaum zu einem Senatorenamt, geschweige denn zu einer Anwärterin auf die Kandidatur der Demokraten gekommen. Sie wäre nur Hillary Rodham gewesen, eine clevere Anwältin.  Barrack Obama hingegen ist das, was Amerikaner immer schon bewundert haben : He is " his own man " und dazu noch mit einem Charisma gesegnet, das an JFK erinnert. Sein Rezept ist simpel und erfolgsträchtig : er nimmt die Stufen zur Rednerbühne im Laufschritt, erzählt ihnen Geschichten und " gives them hope for a change "..... That`s it.
     

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