US-Wahl McCain, der Klimaschützer

John McCain, Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, plant im Fall eines Wahlsiegs eine radikale Kurswende seines Landes in der Klimapolitik.

Douglas Holtz-Eakin, Chefberater von John McCain, sagte der ZEIT : „Er ist der einzige Kandidat, der von Anfang an eine führende Rolle in dieser Frage übernommen hat. Er glaubt daran, dass wir das Klima retten müssen, und zwar allen voran die USA.“

Dazu sollen die USA nach McCaines Ansicht „wieder eine führende Rolle im UN-Prozess übernehmen“, so Holtz-Eakin. „Er hofft, die Dinge so aggressiv und zügig voranzutreiben, dass die Fortschritte auch die Chinesen zufriedenstellen.

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China hat eine aktive führende Rolle der USA in dieser Sache immer wieder angemahnt – nur dann würden sie sich ebenfalls engagieren. Das wäre eine gute Ausgangsbasis für ein Nachfolgeabkommen nach Kyoto“, sagte der Wirtschaftsberater der ZEIT . Die USA sind dem Kyoto-Protokoll nie beigetreten. McCain plant laut Holtz-Eakin auch die Einführung des Handels mit Emissionsrechten zur CO2-Reduzierung.

Trotz seiner Klimaziele setzt McCain in der Wirtschaftspolitik auf Wachstum. „Senator McCain hat eine Wachstumsagenda. Dazu gehört zum Beispiel Offenheit gegenüber dem freien Handel, denn niedrigere Handelsbarrieren nützen den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt. Und dazu gehört vor allem eine Regierung, die die Sozialsysteme reformiert und den Staatshaushalt aufräumt. Das sind wichtige Punkte auf der heimischen Agenda, die aber auch globale Auswirkungen haben werden“, so Holtz-Eakin.

Das gesamte Interview mit Douglas Holtz-Eakin über die geplante Wirtschaftspolitik des Präsidentschaftskandidaten John McCain lesen Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT. Ab Donnerstag am Kiosk

 
Leser-Kommentare
  1. Es gibt eine Menge Kenner der Materie, die annehmen, dass sich, sollte MCain Präsident werden, nicht allzu viel ändern wird in der Klimapolitik der Vereinigten Staaten.
    So hat gerade vergangene Woche ein Antrag der Demokraten im Senat, drastische Massnahmen zu ergreifen, eine herbe Abfuhr erhalten, nachdem selbst 20 % der Demokraten gegen den Antrag gestimmt hatten.
    MCain selbst hat verpflichtende Maßnahmen von der Einbindung Chinas und Indiens abhängig gemacht. Und damit gibt es riesige Meinungsdifferenzen, die erst einmal ausgeräumt werden müssen. Vorher bestehen keine Aussichten, den Senat, der mit Zweidrittel Mehrheit beschließen muss, zu einer Ratifizierung internationaler Abkommen zu bewegen.
    So versprechen sich Viele durch die erhöhten Energiepreise viel schnellere und gründlichere Maßnahmen zur Reduktion von Öl und Gas in den USA.
    Dabei wird die Diskussion um eine Beeinflussung des globalen Klimas eine geringere Rolle spielen.
    Wurde auf einer Veranstaltung des “Copenhagen Consensus” vor zwei Wochen Massnahmen zur Beeinflussung globaler Temperaturen erst an zwanzigster Stelle einer Reihenfolge dringender globaler Probleme aufgeführt, so folgt das Klima offenbar derzeit nicht mehr den Voraussagen der Klimaforscher.
    In den letzten 16 Monaten sind die globalen Temperaturen , gemessen von Satelliten, insgesamt um 0,774 °C außergewöhnlich tief gefallen. Dies ist die gleiche Temperaturdifferenz wie die Zunahmen der Temperaturen im gesamten 20. Jahrhundert.
    Selbst die striktesten Klimaforscher wie Latif geben inzwischen an, dass das Klima eine Pause macht. Dies wegen des Einflusses von Wasserströmungen im Pazifik, die man bisher nicht berücksichtigt habe. Leider geben diese Leute aber nicht an, dass die plötzliche Erhöhung globaler Temperaturen im Jahre 1976 mit dem Temperaturanstieg s gerade dieser Wasserströme begonnen hat. In den Klimarechenmodellen werden beide Ereignisse nicht berücksichtigt. Beim IPCC findet man keine Berücksichtigung.

  2. Politiker die schnell mal das Klima / dieWirtschaft / das Sozialproblem lösen oder die Auslandsbeiehungen verbessern oder alles zu gleich, brauchen wir eigentlich nicht da das unsere Politiker auch immer vorhaben wenn Wahlkampf ist, um dannach sich daran hindern zu lassen. So hat grad nun auch MC Cain das Problem das ihne viel in der Welt als nächsten bush sehen und so die Internationale Presse ihn nicht sehr gewogen ist. Daher ist die Idee ein paar Klimaideen zu veröfentlichen um sinen Ruf zu verbessern nicht schlecht, nur leider grad in der Wahlzeit grad mit einer regirung die das Kyoto-abkommen noch unterzeichnen könnte wenn sie es denn wollte, reichlich naiv. Naiv zu glauben das die Welt ihn das abnehemn soll, grade wo seine Partei die Welt in den vergangegen Jahren nun schon so oft belogen hat, und so oft sich nicht um grad diese Welt geschehrt hat. Aber Mentschen sind ja vergesslich und so werden sich schon ein paar Leute finden lassen die sich mit verbindlichen Ankündigungen ködern lassen, um erst später zu merken das die notbremse in den verbindlichen Reglungen schon eingebaut war. 

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