Rüstung 858 Milliarden Euro für Waffen

Die Militärausgaben steigen weltweit ins Unermessliche. Deutschland muss sich in der Rüstungskontrolle stärker engagieren. Ein Kommentar.

Es ist, nimmt man es genau, eine Obszönität: 1339 Milliarden Dollar – 858 Milliarden Euro – haben die Staaten der Welt im Jahre 2007 für Rüstung und Militär ausgegeben, sechs Prozent mehr als vor zehn Jahren. Das entspricht 2,5 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts – gleich 202 Dollar pro Kopf und Nase der sechseinhalb Milliarden Erdenbürger.

Diese erschütternden Zahlen enthält der neue Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute).

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Man kann es kaum glauben. Da leben über zwei Milliarden Menschen von weniger als einem Dollar pro Tag, aber die Rüstungsausgaben, die Rüstungsexporte, die Militärausgaben steigen ins Unermessliche. Allein auf die Vereinigten Staaten entfallen 45 Prozent der Verteidigungsausgaben. Dabei müssen den 550 Milliarden Dollar, die der normale Pentagon-Haushalt ausmacht, noch weitere 200 Milliarden jährlich für die Kriegführung im Irak und in Afghanistan hinzugerechnet werden. Aber auch in den Ländern der aufstrebenden Dritten Welt wird mit Geld fürs Militär geaast. Nicht wenige nehmen zwar gern Entwicklungshilfe an, geben aber mehr fürs Militär als für Bildung aus. Die Ökonomen nennen so etwas eine „Fehlallokation“ von Mitteln – im Klartext: eine ungeheuerliche Verschwendung.

Deutschland steht bei den Militärausgaben mit 36,9 Milliarden Dollar (23,7 Milliarden Euro) an sechster Stelle – noch vor Russland übrigens, wenn den russischen Zahlenangaben denn zu trauen ist. Vor der Bundesrepublik liegen laut SIPRI an erster Stelle die Vereinigten Staaten, danach England, China, Frankreich und Japan. Mit einem Marktanteil von zehn Prozent am gesamten Waffenhandel war Deutschland nach den USA und Russland der drittgrößte Rüstungsexporteur.

Wozu all die Waffen gebraucht werden? 14 bewaffnete Konflikte führt SIPRI für 2007 auf. Ehrgeiz, Machthunger, regionales Hegemoniestreben liegen ihnen zugrunde. Dazu kommen 61 Friedensunternehmen – die höchste Anzahl seit 1999; 170.000 Soldaten waren daran beteiligt.

Wiederaufstrebende Mächte aber wie Russland und China, beflügelt von dem Gedanken, ihrer wirtschaftlichen Stärke ein militärisches Unterfutter zu verschaffen, das ihnen Status und Prestige einträgt, erhöhen ihren Militärhaushalt jährlich um 13, 15 oder 18 Prozent.

Leser-Kommentare
    • TyRell
    • 12.06.2008 um 17:02 Uhr

    Das gesamte Problem der Rüstung besteht darin, dass man glaubt, wenn man selber nicht mehr rüstet, würden das die Nachbarstaaten gleichtun. Der andere Trugschluss besteht darin, dass man selber rüstet um den anderen voraus zu sein und dasselbe tut dann der Nachbarstaat ebenfalls. Ist der gesamte Prozess der Rüstung dann ein Dilemma? Die Antwort darauf kann kein einfaches "Ja" oder "Nein" sein. Mir ist es völlig egal, ob die Bundesregierung für Waffen 1 oder 100 Milliarden Euro ausgibt, solange die Infrastruktur immer gut finanziert und ausgebaut wird, stört mich das überhaupt nicht. Die Militärforschung hat stets auch die zivilen Technologien wie z.B. die Luftfahrt immer erheblich beeinflusst. Das Internet ist auf eine militärische Erfindung der Amerikaner zurückzuführen. Ständig werden die Ausgaben, die wir für unser Militär ausgeben mit hungernden Menschen in der dritten Welt verglichen. Was für ein Unsinn! Wenn sich Menschen von selbst nicht in der Lage sind zu versorgen, dann muss man das nicht dramatisieren. Unser Militär muss stets auf dem neuesten Stand gehalten werden, denn sie sind unser Standbein, auf dem sich Fortschritt, Sicherheit und die Menschenrechte aufbauen. Ohne das Militär zu heroisieren zu müssen, ich glaube, wir sind mit einer gut ausgerüsteten Armee besser dran und ich fühle mich dabei wohl, wenn ich an die radikalen Extremisten denke. Gäbe es sie nicht, gäbe es dann die Freiheit für Recht und Ordnung?

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    • Anonym
    • 12.06.2008 um 18:02 Uhr

    das Zauberwort 'Arbeitsplätze' rechtfertigt ja auch allerhand.Ansonsten - bei Aussagen wie : 'Wenn sich Menschen von selbst nicht in der Lage sind zu versorgen, dann muss man das nicht dramatisieren.Unser Militär muss stets auf dem neuesten Stand gehalten werden,
    denn sie sind unser Standbein, auf dem sich Fortschritt, Sicherheit und
    die Menschenrechte aufbauen.' - wird mir richtig schlecht. 

    "Das gesamte Problem der Rüstung besteht darin, dass man glaubt, wenn man selber nicht mehr rüstet, würden das die Nachbarstaaten gleichtun. Der andere Trugschluss besteht darin, dass man selber rüstet um den anderen voraus zu sein und dasselbe tut dann der Nachbarstaat ebenfalls."

    Wenn man mehrere wichtige Aspekte des Problems einfach außer Acht lässt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, zu einem richtigen Schluss zu kommen, enorm. Militärische Rüstung ist u.a. ein Werkzeug zur Machtprojektion und zur Umverteilung von Steuergeldern. Haben Sie den Begriff des militärisch-industriellen Komplexes schon einmal gehört?

    "Wenn sich Menschen von selbst nicht in der Lage sind zu versorgen, dann muss man das nicht dramatisieren."

    Ich hoffe, Ihre intellektuellen Kapazitäten lassen es zu, eventuell einen Zusammenhang zwischen dem nicht in der Lage Sein, sich zu versorgen und militärischer Machtausübung, ermöglicht durch eben die Rüstung, die sie zur Basis für "Fortschritt, Sicherheit und die Menschenrechte" erklären, in Erwägung zu ziehen.

    v.

    PS: Was haben Sie gegen Blumen?

    • Anonym
    • 12.06.2008 um 18:02 Uhr

    das Zauberwort 'Arbeitsplätze' rechtfertigt ja auch allerhand.Ansonsten - bei Aussagen wie : 'Wenn sich Menschen von selbst nicht in der Lage sind zu versorgen, dann muss man das nicht dramatisieren.Unser Militär muss stets auf dem neuesten Stand gehalten werden,
    denn sie sind unser Standbein, auf dem sich Fortschritt, Sicherheit und
    die Menschenrechte aufbauen.' - wird mir richtig schlecht. 

    "Das gesamte Problem der Rüstung besteht darin, dass man glaubt, wenn man selber nicht mehr rüstet, würden das die Nachbarstaaten gleichtun. Der andere Trugschluss besteht darin, dass man selber rüstet um den anderen voraus zu sein und dasselbe tut dann der Nachbarstaat ebenfalls."

    Wenn man mehrere wichtige Aspekte des Problems einfach außer Acht lässt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, zu einem richtigen Schluss zu kommen, enorm. Militärische Rüstung ist u.a. ein Werkzeug zur Machtprojektion und zur Umverteilung von Steuergeldern. Haben Sie den Begriff des militärisch-industriellen Komplexes schon einmal gehört?

    "Wenn sich Menschen von selbst nicht in der Lage sind zu versorgen, dann muss man das nicht dramatisieren."

    Ich hoffe, Ihre intellektuellen Kapazitäten lassen es zu, eventuell einen Zusammenhang zwischen dem nicht in der Lage Sein, sich zu versorgen und militärischer Machtausübung, ermöglicht durch eben die Rüstung, die sie zur Basis für "Fortschritt, Sicherheit und die Menschenrechte" erklären, in Erwägung zu ziehen.

    v.

    PS: Was haben Sie gegen Blumen?

    • Anonym
    • 12.06.2008 um 18:02 Uhr

    das Zauberwort 'Arbeitsplätze' rechtfertigt ja auch allerhand.Ansonsten - bei Aussagen wie : 'Wenn sich Menschen von selbst nicht in der Lage sind zu versorgen, dann muss man das nicht dramatisieren.Unser Militär muss stets auf dem neuesten Stand gehalten werden,
    denn sie sind unser Standbein, auf dem sich Fortschritt, Sicherheit und
    die Menschenrechte aufbauen.' - wird mir richtig schlecht. 

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    • TyRell
    • 12.06.2008 um 20:30 Uhr

    Diesen Artikel der Zeit sollten Sie sich einmal durchlesen. Denn wenigstens bleibe ich auf dem Boden der Tatsachen und träume nicht von einer grünen Welt so vor mich hin. Für sowas ist echt kein Platz.Ihnen wird schlecht? Tja, da haben wir wohl eins nicht gemeinsam: Mir nämlich nicht...

    • TyRell
    • 12.06.2008 um 20:30 Uhr

    Diesen Artikel der Zeit sollten Sie sich einmal durchlesen. Denn wenigstens bleibe ich auf dem Boden der Tatsachen und träume nicht von einer grünen Welt so vor mich hin. Für sowas ist echt kein Platz.Ihnen wird schlecht? Tja, da haben wir wohl eins nicht gemeinsam: Mir nämlich nicht...

    • TyRell
    • 12.06.2008 um 20:30 Uhr

    Diesen Artikel der Zeit sollten Sie sich einmal durchlesen. Denn wenigstens bleibe ich auf dem Boden der Tatsachen und träume nicht von einer grünen Welt so vor mich hin. Für sowas ist echt kein Platz.Ihnen wird schlecht? Tja, da haben wir wohl eins nicht gemeinsam: Mir nämlich nicht...

  1. ... finde ich einige Bewertungen in diesem Artikel vom Herrn Sommer.Die Aufzählung der SIPRI-Zahlen ist das eine, da sind aber schon einige recht willkürliche Interpretationen dabei. Denn Kernwaffen MÜSSEN regelmäßig gewartet und modernisiert werden, da die Kernsprengköpfe großteils noch temperiert werden müssen etc. DIES ist keine Verschwendung, sondern ein Beitrag zu unser aller Sicherheit - eine Folge des faktischen Zustandes, daß es eben diese über 10.000 mörderischen Dinger gibt.Dieser Zustand ist auch dank den Bemühungen des "Realpolitikers" Kissinger so; dieser Herr war übrigens in seiner Amtszeit auch für eine ganze Reihe von Putsch-Vorgängen in mehreren Nationalstaaten weltweit verantwortlich - mit seiner "Realpolitik". Kein Kommentar?Und daß die USA traditionell einige Teile des Militärhaushaltes im Etat des Energieministeriums und anderswo verstecken, sollte auch nicht unbeachtet bleiben.Ziemlich eigenartig finde ich auch zu formulieren, daß "die Bemühungen um Rüstungskontrolle und Abrüstung in der Amtszeit des US-Präsidenten George W. Bush ins Stocken geraten" sind; dies ist eine sehr sanfte Umschreibung der beispiellosen Rüstungs- und Kriegspolitik, die dieser Herr in seiner Amtszeit in seinem Land und weltweit angerichtet hat. Es entsteht der Eindruck, daß hier mit Wattebäuschchen geworfen wird.Ist es so toll, daß gerade die Leute, die jahrzehntelang immer für die Konfrontation standen und nun ihre "Verantwortung" entdeckt haben (warum haben sie diese nicht während ihrer Amtszeit wahrgenommen?), sich endlich zu einem (nicht ganz klar formulierten) Abrüstungs-Projekt zusammengefunden haben, daß man dies als DIE LÖSUNG propagieren muß? Das ist wohl auch etwas neben der Realität, oder?Daß das offizielle Deutschland sich mit Rüstungskontrolle schwer tut. ist ja nicht wirklich Neues - DIE Lobby funktioniert. Allerdings wäre hier auch eine etwas differenziertere Sicht angebracht. Denn wer weltweite Einsätze der BW politisch will (und davon hat sich auch Herr Sommer in seinem Beitrag nicht distanziert), der muß zum Beispiel auch die militärtechnischen Konsequenzen (Modernisierung und Umbau der Ausrüstung, um das Leben unserer Soldaten besser zu schützen) in Kauf nehmen - und auf diesem Gebiet ist in den vergangenen 10 - 15 Jahren nicht allzu viel investiert worden.Und, tut mir leid, wer den Menschen weismachen will, daß "Vereinbarungen über konventionelle Abrüstung in Europa ... aus Nachlässigkeit oder Bösartigkeit unterlaufen" werden könnten, der hält uns alle schlicht für blöd - diese Vereinbarungen werden (von beiden Seiten) seit Jahren ZIELGERICHTET (auch unter der Flagge des Krieges gegen den Terror) unterlaufen - auch dank der internationalen Rüstungslobby.Ich halte Herrn Sommer für informiert und klug genug, uns allen ein offeneres, differenzierteres Bild vom Problem der nicht geringen Rüstungsausgaben in Deutschland zu vermitteln - warum er es nicht tut, bleibt sein Geheimnis.Ohne eine echte Offenheit und Öffentlichkeit der Diskussion (auch in den nicht fachspezifischen Medien) wird sich hier wohl nichts ändern lassen. In diesem Sinne: bitte mehr Wortmeldungen zum Thema, und bitte klarere Aussagen.

    • iDog
    • 13.06.2008 um 1:09 Uhr

    der us amerikanische militaeretat ueberschreitet inclusive diverser in anderen haushalten versteckten posten fuer 2008 schon die bilionen $ grenze um einiges. nachzulesen in einem bericht von chalmars johnson : "USA - dem bankrott entgehen" im letzten lettre international (n°80) - in englisch hier zu finden. die hier im artikel von herrn sommer genannten zahlen erscheinen dagegen recht geschoent.das deutschland als stark waffenexportierendes land nun auch wieder aktiv zur waffenbenutzung uebergeht ist systemimanente logik : produkte muessen entsprechend beworben werden. mit abrustung kommt man als waffenexporteur vor dem herrn nicht weit. schande uber diese selbstvergessenheit !wir alle sind heute die kinder der bombe und haben dieselbe im kopf ... im geiste : sie ist zu unserem modernen "heiligen" geist geworden. wenn sie nur unseren denkenden geist befluegeln wuerde , koennten wir erkennen , dass dies unser langersehnter "beweiss" ist : wir haben es moeglich gemacht , ja wir koennten es , wenn wir wollten : all diesem sein und leben auf erden und derselben gleich mit ein ende bereiten : viele haben sich vorher am beweis der allmacht versucht.  nun haben die menschen mit dieser simplen , von jedem halbphysiker realisierbaren variante , seit 1933 ( theoretisch) erfasst wie das ende aller dinge funktioniert. ist es nicht logisch zu sagen : es gab keinen ernsthaften versuch den praktischen beweiss anzutreten.... schon aus dem einfachen grund , weil es hinterher keine verifizierungmoeglichkeit mehr gaebe. mit anderen worten: dieser teil der "beweisfuehrung" kann als abgeschlossen gelten: es macht wenig sinn weiter in modernere waffen zu investieren - wir haben alles erreicht was man mit waffen erreichen kann ... als menschheit. der zweite teil des beweises zur allmacht ist der schwierigere : wir sollten uns ihm trotzdem stellen - dem anfang allen seins und lebens als menschen in einer menschenwuerdigen gemeinschaft - dem bewustsein verpflichtet voneinander abzuhaengen in unserem gegenseitigen vertrauen darauf die allmacht des beweises zu achten in seiner eigenschaft als theoretisches wissen  - in seiner eigenschaft als  "heilger geist" der erkenntniss und aufgeklaertheit ... ein ausgangspunkt fuer eine friedfertigere welt mit bereitschaft zur investition in ausgleichende gerechtigkeit anstatt in gewaltatetige aufrechterhaltung der previlegien weniger....denn mehr ist es wohl nicht was auf dem spiel steht . aber zu welchem preis ?

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    • TyRell
    • 13.06.2008 um 5:08 Uhr

    Wenn Sie sich schon die Mühe machen, einen ausführlicheren Kommentar zu schreiben, dann würde ich Sie doch bitten auch auf die Rechtschreibung zu achten. Es wäre einfach viel angenehmer zu lesen.Zudem sind Sätze wie "wir haben alles erreicht was man mit waffen erreichen kann" ziemlich naiv. Wir kennen die Zukunft nicht und wir wissen nicht was passieren wird. Es ist nie alles erreicht. Das einzige worüber wir uns einig sein sollten ist, dass sich immer etwas ändern wird. Es ist das ständige Katz und Maus Spiel. Große Nationen stehen im Wettlauf um Prestige und Macht und versuchen sich dabei ständig gegenseitig zu übertreffen. Das ist die Basis allen Fortschritts. Ich glaube kaum, dass man ernsthaft Ziele hat, sich atomar zu bekämpfen. Aber vielleicht ist es ja das große Rüsten vor dem Sturm, wenn es um begehrte Rohstoffe wie Öl und Wasser geht. Man weiß es einfach nicht...

    • TyRell
    • 13.06.2008 um 5:08 Uhr

    Wenn Sie sich schon die Mühe machen, einen ausführlicheren Kommentar zu schreiben, dann würde ich Sie doch bitten auch auf die Rechtschreibung zu achten. Es wäre einfach viel angenehmer zu lesen.Zudem sind Sätze wie "wir haben alles erreicht was man mit waffen erreichen kann" ziemlich naiv. Wir kennen die Zukunft nicht und wir wissen nicht was passieren wird. Es ist nie alles erreicht. Das einzige worüber wir uns einig sein sollten ist, dass sich immer etwas ändern wird. Es ist das ständige Katz und Maus Spiel. Große Nationen stehen im Wettlauf um Prestige und Macht und versuchen sich dabei ständig gegenseitig zu übertreffen. Das ist die Basis allen Fortschritts. Ich glaube kaum, dass man ernsthaft Ziele hat, sich atomar zu bekämpfen. Aber vielleicht ist es ja das große Rüsten vor dem Sturm, wenn es um begehrte Rohstoffe wie Öl und Wasser geht. Man weiß es einfach nicht...

    • TyRell
    • 13.06.2008 um 5:08 Uhr

    Wenn Sie sich schon die Mühe machen, einen ausführlicheren Kommentar zu schreiben, dann würde ich Sie doch bitten auch auf die Rechtschreibung zu achten. Es wäre einfach viel angenehmer zu lesen.Zudem sind Sätze wie "wir haben alles erreicht was man mit waffen erreichen kann" ziemlich naiv. Wir kennen die Zukunft nicht und wir wissen nicht was passieren wird. Es ist nie alles erreicht. Das einzige worüber wir uns einig sein sollten ist, dass sich immer etwas ändern wird. Es ist das ständige Katz und Maus Spiel. Große Nationen stehen im Wettlauf um Prestige und Macht und versuchen sich dabei ständig gegenseitig zu übertreffen. Das ist die Basis allen Fortschritts. Ich glaube kaum, dass man ernsthaft Ziele hat, sich atomar zu bekämpfen. Aber vielleicht ist es ja das große Rüsten vor dem Sturm, wenn es um begehrte Rohstoffe wie Öl und Wasser geht. Man weiß es einfach nicht...

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    TyRell, vielleicht stossen ja mal irgendwann eine chinesische und amerikanische Atombombe genau über Ihrem Kopf zusammen. Dann können Sie live teilnehmen, an diesem tollen Wettlauf um Fortschritt und Ölreserven. Ich freue mich schon auf Ihr Beifallklatschen.

    • iDog
    • 13.06.2008 um 13:41 Uhr

    mir scheint , dass ihnen nicht nur meine art zu tippen schwiergkeiten bereitet sondern vor allem die inhaltliche tragweite.der von ihnen zitierte satz zB bezieht sich keinesfalls auf eine vermeintliche naivitaet. ganz im gegenteil versucht er in bezug auf den von mit verwendeten begriff "beweiss" einen zusammenhang zwischen der motivation des menschen wissen zu erlangen und seiner erkenntnisfaehigkeit in einem philosophischen sinn in bezug und als konsequenz auf das erlangte wissen und die damit verbundenen moeglichkeiten herzustellen. sie allerdings scheinen in einer tarditionellen oder veralteten denkweise erstarrt , die davon ausgeht , das erkenntniss sich nicht gegen einen selbst richten kann. diese aber ist gerade die historische erfahrung der menschheit seit der moeglichen totalausloeschung unseres planeten. der status quo ist nie ein erreichtes ziel fuer den menschen . es gibt immer noch einen naechsten schritt. genau diesen meine ich mit dem "schwierigeren teil " des beweises. sollten aber menschen wie sie davon ausgehen , dass sie auch nach hiroshima noch andere mit genau diesem know how in schach halten koennen wird es nicht mehr zu einem naechsten konstruktiven schritt kommen koennen. sie scheine angst um ihre "privilegien" zu haben . das sollten sie noch einmal reflektieren, sonst werden sie diese mit sicherheit einbuessen.

    TyRell, vielleicht stossen ja mal irgendwann eine chinesische und amerikanische Atombombe genau über Ihrem Kopf zusammen. Dann können Sie live teilnehmen, an diesem tollen Wettlauf um Fortschritt und Ölreserven. Ich freue mich schon auf Ihr Beifallklatschen.

    • iDog
    • 13.06.2008 um 13:41 Uhr

    mir scheint , dass ihnen nicht nur meine art zu tippen schwiergkeiten bereitet sondern vor allem die inhaltliche tragweite.der von ihnen zitierte satz zB bezieht sich keinesfalls auf eine vermeintliche naivitaet. ganz im gegenteil versucht er in bezug auf den von mit verwendeten begriff "beweiss" einen zusammenhang zwischen der motivation des menschen wissen zu erlangen und seiner erkenntnisfaehigkeit in einem philosophischen sinn in bezug und als konsequenz auf das erlangte wissen und die damit verbundenen moeglichkeiten herzustellen. sie allerdings scheinen in einer tarditionellen oder veralteten denkweise erstarrt , die davon ausgeht , das erkenntniss sich nicht gegen einen selbst richten kann. diese aber ist gerade die historische erfahrung der menschheit seit der moeglichen totalausloeschung unseres planeten. der status quo ist nie ein erreichtes ziel fuer den menschen . es gibt immer noch einen naechsten schritt. genau diesen meine ich mit dem "schwierigeren teil " des beweises. sollten aber menschen wie sie davon ausgehen , dass sie auch nach hiroshima noch andere mit genau diesem know how in schach halten koennen wird es nicht mehr zu einem naechsten konstruktiven schritt kommen koennen. sie scheine angst um ihre "privilegien" zu haben . das sollten sie noch einmal reflektieren, sonst werden sie diese mit sicherheit einbuessen.

  2. TyRell, vielleicht stossen ja mal irgendwann eine chinesische und amerikanische Atombombe genau über Ihrem Kopf zusammen. Dann können Sie live teilnehmen, an diesem tollen Wettlauf um Fortschritt und Ölreserven. Ich freue mich schon auf Ihr Beifallklatschen.

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    • TyRell
    • 13.06.2008 um 8:26 Uhr

    Sie Greenpeace-Aktivist. Zumindest renne ich nicht mit Blumen in der Hand in der Gegend herum und rede vom Frieden für die Welt. Ich würde Ihren wohl eher nicht so gebrauchlichen Kopf einmal zum
    Denken anregen wollen: Stellen Sie sich einmal vor, dass jedes Land auf
    der Erde so weit entwickelt wäre wie es Deutschland oder Japan sind.
    Glauben Sie dann wirklich, dass wir so viel exportieren könnten oder so
    viele Rohstoffe importieren könnten? Jedes Handeln ruft unweigerlich
    eine entgegengesetzte Reaktion hervor. Unser Wohlstand beruht lediglich
    darauf, dass einige diesen Wohlstand NICHT haben.
    Um unseren Wohlstand zu verteidigen benötigt man nun einmal ein starkes
    Militär. Eine Bedingung bedingt die nächste. Hätten wir keinen derart
    großen Wohlstand, bräuchten wir kein so gut gerüstetes Militär. Ich
    frage mich, welche Reaktion uns entgegenschlagen würde,
    wenn wir von Heute auf Morgen alles militärische Auflösen würden. Es ist Fakt, dass uns bei
    weitem besser geht als anderen. Vielleicht sollten Sie Ihre Argumente
    darauf aufbauen.

    • TyRell
    • 13.06.2008 um 8:26 Uhr

    Sie Greenpeace-Aktivist. Zumindest renne ich nicht mit Blumen in der Hand in der Gegend herum und rede vom Frieden für die Welt. Ich würde Ihren wohl eher nicht so gebrauchlichen Kopf einmal zum
    Denken anregen wollen: Stellen Sie sich einmal vor, dass jedes Land auf
    der Erde so weit entwickelt wäre wie es Deutschland oder Japan sind.
    Glauben Sie dann wirklich, dass wir so viel exportieren könnten oder so
    viele Rohstoffe importieren könnten? Jedes Handeln ruft unweigerlich
    eine entgegengesetzte Reaktion hervor. Unser Wohlstand beruht lediglich
    darauf, dass einige diesen Wohlstand NICHT haben.
    Um unseren Wohlstand zu verteidigen benötigt man nun einmal ein starkes
    Militär. Eine Bedingung bedingt die nächste. Hätten wir keinen derart
    großen Wohlstand, bräuchten wir kein so gut gerüstetes Militär. Ich
    frage mich, welche Reaktion uns entgegenschlagen würde,
    wenn wir von Heute auf Morgen alles militärische Auflösen würden. Es ist Fakt, dass uns bei
    weitem besser geht als anderen. Vielleicht sollten Sie Ihre Argumente
    darauf aufbauen.

    • TyRell
    • 13.06.2008 um 8:26 Uhr

    Sie Greenpeace-Aktivist. Zumindest renne ich nicht mit Blumen in der Hand in der Gegend herum und rede vom Frieden für die Welt. Ich würde Ihren wohl eher nicht so gebrauchlichen Kopf einmal zum
    Denken anregen wollen: Stellen Sie sich einmal vor, dass jedes Land auf
    der Erde so weit entwickelt wäre wie es Deutschland oder Japan sind.
    Glauben Sie dann wirklich, dass wir so viel exportieren könnten oder so
    viele Rohstoffe importieren könnten? Jedes Handeln ruft unweigerlich
    eine entgegengesetzte Reaktion hervor. Unser Wohlstand beruht lediglich
    darauf, dass einige diesen Wohlstand NICHT haben.
    Um unseren Wohlstand zu verteidigen benötigt man nun einmal ein starkes
    Militär. Eine Bedingung bedingt die nächste. Hätten wir keinen derart
    großen Wohlstand, bräuchten wir kein so gut gerüstetes Militär. Ich
    frage mich, welche Reaktion uns entgegenschlagen würde,
    wenn wir von Heute auf Morgen alles militärische Auflösen würden. Es ist Fakt, dass uns bei
    weitem besser geht als anderen. Vielleicht sollten Sie Ihre Argumente
    darauf aufbauen.

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    • iDog
    • 13.06.2008 um 14:15 Uhr

    sie machen einen denkfehler : wir muesen nicht auf die reaktion der benachteiligten warten im fall eines verzichts auf militaerische (aus)ruestung , sondern selber reagieren auf die von uns erzeugte konfliktgeladenen situation. wir muessen uns in unserem wohlstand klar machen, dass dieser fuer alle moeglich ist ( der schwieriege teil des "beweises") und solange  fuer mehr gleichberechtigung agieren, bis sich absicherung durch waffenarsenale erueberigen. bedenken sie dabei , das wir seit geraumer zeit auf dem weg zu einer weltkultur sind. was heute noch nicht klappt kann trotzdem moeglich werden. die Bombe ist auch nicht an einem tag erfunden worden, sonderen bedurfte einer 2000jaehrigen vorbereitung in erkenntniss.

    [...] Dafür brauch ich nicht mal Atomraketen. Ebenso braucht niemand Feuerkapazitäten, die mehrfach die Welt zerstören könnten, um sich effektiv zu verteidigen.[Gekürzt. Bitte vermeiden Sie persönliche Angriffe./ Die Redaktion; ew]

    • iDog
    • 13.06.2008 um 14:15 Uhr

    sie machen einen denkfehler : wir muesen nicht auf die reaktion der benachteiligten warten im fall eines verzichts auf militaerische (aus)ruestung , sondern selber reagieren auf die von uns erzeugte konfliktgeladenen situation. wir muessen uns in unserem wohlstand klar machen, dass dieser fuer alle moeglich ist ( der schwieriege teil des "beweises") und solange  fuer mehr gleichberechtigung agieren, bis sich absicherung durch waffenarsenale erueberigen. bedenken sie dabei , das wir seit geraumer zeit auf dem weg zu einer weltkultur sind. was heute noch nicht klappt kann trotzdem moeglich werden. die Bombe ist auch nicht an einem tag erfunden worden, sonderen bedurfte einer 2000jaehrigen vorbereitung in erkenntniss.

    [...] Dafür brauch ich nicht mal Atomraketen. Ebenso braucht niemand Feuerkapazitäten, die mehrfach die Welt zerstören könnten, um sich effektiv zu verteidigen.[Gekürzt. Bitte vermeiden Sie persönliche Angriffe./ Die Redaktion; ew]

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