CDU Grüner Anstrich
Der CDU-Vorstand hat neue Grundsätze zum Klima- und Umweltschutz beschlossen. Damit gibt sich die Partei ökologischer als sie in Wirklichkeit ist
Auf internationalem Parkett lässt CDU-Chefin Angela Merkel sich gerne als Heldin des Klimaschutzes feiern. Vor allem der G8-Gipfel in Heiligendamm im vergangenen Jahr hat ihr den Ruf eingebracht, die wichtigsten Industriestaaten der Welt einschließlich der USA mehr oder minder einmütig hinter diesem Ziel versammelt zu haben. Künftig soll das Thema in der CDU aber nicht mehr allein Chefinnensache bleiben.
Generalsekretär Ronald Pofalla und Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust haben dazu ein 25 Seiten starkes Grundsatzpapier erarbeitet, das der Parteivorstand am Montag verabschiedete. In ihm geht es um Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz. „Bewahrung der Schöpfung“ heißt das auf gut christdemokratisch.
In der Präambel wird die Klimakatastrophe als Realität anerkannt und ihre Bekämpfung zum Kernanliegen der Partei erklärt. Auch an hochgesteckten Konkretisierungen fehlt es nicht. Bis 2020 wird für Deutschland beispielsweise der „effizienteste Kraftwerkpark der Welt“ versprochen. Bis 2050 solle der Anteil der regenerativen Energien auf 50 Prozent steigen. An der Atomenergie allerdings will die Partei auch in Zukunft festhalten.
Auch wenn die Parteispitze es vehement bestreitet: Das Papier darf wohl in erster Linie als eine Art Bewerbungsschreiben an die Grünen sowie deren bürgerliche Wähler verstanden werden. Dafür spricht schon die Tatsache, dass der Text unter Leitung von Beusts entstanden ist, der derzeit als erster Landeschef Erfahrungen mit einer schwarz-grünen Koalition sammelt.
14 Monate vor der nächsten Bundestagswahl erscheint es der Parteispitze offenbar angebracht, die Fühler in Richtung der Grünen auszustrecken. Für den Fall, dass sich am Wahlabend eine Jamaika- oder eine schwarz-grüne Koalition als einzige Alternative zur Fortsetzung der ungeliebten Großen Koalition erweisen sollte, will man diesmal besser vorbereitet sein als 2005.
Seit in Hamburg schwarz-grün regiert wird, sind die Chancen für solche Bündnisse ohnehin deutlich gestiegen. Das jetzt vorgelegte Umweltpapier ergänzt diese Strategie.
Aus der eigenen Partei ist gegen das Papier bislang kein Widerstand laut geworden, nicht einmal aus den Reihen des in letzter Zeit zunehmend aufmüpfiger werdenden und mit Merkels Kurs unzufriedenen Wirtschaftsflügels. Das mag daran liegen, dass die Autoren sich ausdrücklich zur Versöhnung von Wirtschafts- und Umweltpolitik bekennen. Ansätze für eine von der Union gerne als Schreckgespenst an die Wand gemalte „Ökodiktatur“ lassen sich ohnehin keine erkennen.
Stattdessen wird versprochen, man werde verstärkt auf „marktorientierte“ Elemente setzen. Die Eigenverantwortung der Beteiligten solle gestärkt und Investitionsanreize gesetzt werden.
In solchen Sätzen wird deutlich, dass das Papier keineswegs so revolutionär ist, wie die Parteistrategen nun behaupten. Vielmehr gibt es starke Kontinuitäten zu den umweltpolitischen Ideen, von denen sich die CDU schon bisher hat leiten lassen. Im Begriff der Eigenverantwortung beispielsweise klingt die schlechte alte Politik der Selbstverpflichtungen der Wirtschaft durch, die sich schon bisher nicht bewährt hat.
Und was die Union mit „marktorientiert“ meint, konnte man unlängst erst am Beispiel der Kfz-Steuer studieren. Diese sollte eigentlich so umgestellt werden, dass Altautos künftig stärker belastet werden als schadstoffarme Neuwagen. Doch nach den ersten Protesten verließ die Union der Mut. Man wolle nur Anreize setzen, nicht bestrafen, hieß die neue Devise. Deswegen sollen Neuwagen nun künftig zwar weniger, Altwagen aber nicht stärker belastet werden.
Dass die Union bereit wäre, in Zukunft aus ökologischen Gründen auch mal jemandem wehzutun, dafür liefert das Grundsatzpapier keinerlei Anzeichen. Unpopuläre Themen wie die Einführung eines Tempolimits fehlen. Das nährt Zweifel an der Ernsthaftigkeit.
Betrachtet man das konkrete Verhalten der Union in den letzten Monaten, so gibt dieses ohnehin kaum Grund zu der Annahme, dass sich in der Partei jenseits von Grundsatzdeklarationen ein Wandel in Richtung mehr Ökologie vollziehen würde. Der weiteren Förderung der Solarenergie beispielsweise hat die Unionsfraktion nur mit lautem Zähneknirschen zugestimmt. Die Forderung, die Pendlerpauschale wieder einzuführen, wird zwar bisher nur von der CSU offiziell vertreten, doch in der CDU gibt es dafür breite Sympathie. Und bei der im Rahmen des Klimapakets II beschlossenen energetischen Gebäudesanierung schließlich hat die Union erfolgreich verhindert, dass auch Altbauten und Eigenheime einbezogen werden. Dabei finden sich solche Maßnahmen auch in dem jetzt zu beschließenden Grundsatzpapier wieder.
Solange die CDU ihren Worten nur wenige Taten folgen lässt, wird sie wohl beide mit dem Papier gesetzten Ziele verfehlen. Sie wird das Klima nicht retten und auch ihr Werben bei den Grünen dürfte, zumindest was deren Basis angeht, eher erfolglos bleiben. Dagegen steht schon das Festhalten an der Atomenergie.
- Datum 23.06.2008 - 04:10 Uhr
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Wenn die CDU in ein "ökologisches" Denken einsteigt, das mal ganz rational hinterfragt, ob die "Spielereien" der Grünen (in Wirklichkeit ja handfeste Gewinn bringende Unternehmungen) denn wirklich so "ökologisch" sind, wie behauptet wird,dann ist das zu begrüßen!Es wird leider wirklich nirgends so frech gelogen, wie bei der angeblich "ökologischen" Stromerzeugung! Dagegen waren die Versprechungen der Atomlobby geradezu harmlos (nur das Risiko ist bei EE anders, langfristiger schädlich)EE JA, aber bitte mit genauer ermittelter Energiebilanz - was ist daran falsch?OK, dann erweisen sich viele Massenprodukte von EE (Photovoltaik, Windkraft, Biomasse, demnächst Hybridautos) als unsinnige Energieverschwendung und werden hoffentlich baldmöglichst verboten,aber das heißt nicht, dass irgendeine Alternative dann doch möglich ist..
... auf dem EE-Hass Trip? "OK, dann erweisen sich viele Massenprodukte von EE (Photovoltaik, Windkraft, Biomasse, demnächst Hybridautos) als unsinnige Energieverschwendung und werden hoffentlich baldmöglichst verboten"Kannst du bitte bei solch provokanten Thesen deine Quellen mit anbringen? Ansonsten kann ich den Kommentar unmöglich ernst nehmen.Windkraft hat z.B. eine Energiebilanz von >36 (Erdöl nur noch von ca. 17), zumindest laut diesem Artikel.Aber wenn ich mich richtig erinnere gehörst du ohnehin der Atomkraft-Fraktion an (auch wenn du das tunlichst verschweigst) und bist unbelehrbar was EE angeht.
... auf dem EE-Hass Trip? "OK, dann erweisen sich viele Massenprodukte von EE (Photovoltaik, Windkraft, Biomasse, demnächst Hybridautos) als unsinnige Energieverschwendung und werden hoffentlich baldmöglichst verboten"Kannst du bitte bei solch provokanten Thesen deine Quellen mit anbringen? Ansonsten kann ich den Kommentar unmöglich ernst nehmen.Windkraft hat z.B. eine Energiebilanz von >36 (Erdöl nur noch von ca. 17), zumindest laut diesem Artikel.Aber wenn ich mich richtig erinnere gehörst du ohnehin der Atomkraft-Fraktion an (auch wenn du das tunlichst verschweigst) und bist unbelehrbar was EE angeht.
Die Chemie solcher Anstriche lässt Untergrund und Oberfläche selten voneinander unberührt. Wenn der Anstrich in Vergessenheit geraten ist, kann die Farbe bereits angefangen haben, zu wirken. Warten wir es ab. Eine grüne Partei ist andererseits auch keine Garantie für grüne Politik. Die Taten werden jeden verraten.
Die Grünen wurden seit ihrer Gründung vor allem von konservativer Seite verlacht, verspottet, diffamiert und mit ehrabschneiderischen Bemerkungen vor allem von dieser Seite überhäuft.
Was ist heute? Es wird Energie gespart, wir sind ein gutes Stück weg gekommen von der Wegwerf-Gesellschaft.
Deutschland hat eine Umwelt-Industrie die weltweit führend zu sein scheint.In Feld und Flur liegen fast kaum noch Flaschen herum (wg. Pfand!!)Die Mülltrennung ist sehr gut! Das Wertstoff-Recycling ist besser denn je.
Dennoch könnte alles noch viel viel besser sein (werden) als jetzt : noch weniger Energie verbrauchen, noch weniger Verpackungsmaterial nutzen, noch mehr überflüssige Verkehre vermeiden, noch weniger CO2 ausstossen usw.
Fakt ist: Diese Entwicklung eingeleitet zu haben, ist das unbestreitbare Verdienst der GRÜNEN. Sie haben es gegen allergrößten Widerstand getan. Wurden sehr übel beschimpft!
Und heute?
BK Merkel und BM Gabriel tun so als ob. Aber wie sieht die Realität aus?
Wenn die Millionen-Spenden-Schecks der Großindustrie winken, macht die Union auf "weiter so".
Und bei der SPD werden halt Betriebsratsvorsitzende und Gewerkschaftssekretäre vorgeschickt: die Kolleginnen und Kollegen von..... erwarten, (von Top-Managern, die mit SPD nichts am Hut haben. Aber diese seltsamen Betriebsräte lassen sich als Minenhunde einspannen. So ist man halt auch sehr "nützlich". Fragt sich nur für wen?
Es ist wirklich lächerlich, wie offen hier die Union versucht, die Leute hinter das Licht zu führen. Der verbissene, zusammen mit Springer & Co. geführte Kampf gegen die "Ökoterroisten" von Grünen, Greenpeace und anderen Umweltschutzverbänden der letzten Jahrzehnte wird nun unter dem Deckmantel "Umweltschutz ja, aber nur wenn es nicht wehtut!" weitergeführt. Auch die Union hat erkannt, dass die Mehrzahl der Bürger in Zeiten des durch den Menschen verursachten Klimawandels sich nicht mehr durch Latrinenparolen wie "freie Fahrt für freie Bürger" oder "Umweltschutz schadet dem Standort Deutschland" in die Irre führen lassen. Deswegen fährt die Union nun eine Dopplestrategie, nach Aussen (siehe Merkel bei internationalen Konferenzen) wird auf Umweltschützer gemacht, während im Inland heimlich die von Rot-Grün geschaffenen Umweltschutzmaßnahmen heimlich zurückgenommen werden (siehe Förderung Alternativer Energien) oder massiv nach Wünschen der unionsnahen Lobbisten verwässert werden (siehe z.B. den CO2 Grenzen für die Fahrzeugflotten wo Merkel massiv gegen jeglichen Klimaschutz gekämpft hat). Man kann sich ja denken, welche Lobbies besonders gut Spenden für die Union...Leider fallen viele Wähler gerade aus den bildungsfernen bzw. politikuninteressierten Schichten auf diese Taktik herein. In Umfragen käme sicher heraus, dass immer noch viele Menschen denken, Merkle wäre eine Kanzlerin, die es ernst meint mit dem Umweltschutz, obwohl sie selbst minimalste Maßnahmen die keinem wehtun würden, wie z.B. ein vernünftiges Tempolimit, kategorisch ablehnt (mit der dümmlichen Argumentation übrigens, man solle liebe schauen dass es weniger Staus gibt, wobei ihr jeder Verkehrswissenschaftler sagen könnte, dass eine Tempolimit gerade zu deutlich weniger Staus führen würde). Bleibt zu hoffen, dass sich möglichst wenige Bürger von dem "Pseudo-Umweltschutz" der Union blenden lassen und lieber Parteien wählen, die für wirklichen Umweltschutz stehen. Die Umweltschutzverbände jedenfalls haben bisher noch bei keiner Wahl die Union empfohlen, ich denke, deren unparteiisches Urteil sagt wohl alles. Und ich denke nicht dass sich das nach den neuen Beschlüssen ändern wird...
Angesichts der Ölpreise und der völlig überhitzten Photovoltaik-Industrie (Produktion übersteigt Nachfrage) ist es völlig logisch, dass die Förderung zurückgefahren wird (http://www.elektroniknet....).Vielvernünftiger wäre eine Förderung der Solarthermie, schließlich lassen sich hier billiger und vor allem effizienter als bei Photovoltaik Energie sparen (Warmwasser + Heizung).Zum Thema Stau und Tempolimit:http://www.vistaverde.de/... Zum "Nichtstun" von Frau Merkel:http://nachrichten.t-onli...Um einer guten Sache zu dienen, sollte man bei der Wahrheit bleiben.
Angesichts der Ölpreise und der völlig überhitzten Photovoltaik-Industrie (Produktion übersteigt Nachfrage) ist es völlig logisch, dass die Förderung zurückgefahren wird (http://www.elektroniknet....).Vielvernünftiger wäre eine Förderung der Solarthermie, schließlich lassen sich hier billiger und vor allem effizienter als bei Photovoltaik Energie sparen (Warmwasser + Heizung).Zum Thema Stau und Tempolimit:http://www.vistaverde.de/... Zum "Nichtstun" von Frau Merkel:http://nachrichten.t-onli...Um einer guten Sache zu dienen, sollte man bei der Wahrheit bleiben.
Zitat im Artikel
Katharina Schuler
In der Präambel wird die Klimakatastrophe als Realität anerkannt und ihre Bekämpfung zum Kernanliegen der Partei erklärt
Was ist denn das für ein Journalismus: Frau Schuler schreibt hier von einer Klimakatastrophe, die CDU teilt auf ihrer offiziellen Parteiseite mit :
In der Präambel des 25 Seiten umfassenden Entwurfs mit dem Titel "Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt und Verbraucherschutz" betrachtet die CDU den globalen Klimawandel als Realität.
Dies ist sicherlich kein unbeachtlicher Unterschied zwischen Klimakatastrophe und Klimawandel. Immerhin kann sich und hat sich bisher immer, ein Klimawandel ohne menschliches Zutun ereignen. Eine Katastrophe ist aber nur dem Menschen zuzuschreiben.
Aber so ist das offensichtlich. Die Gutmenschen, wohl auch bei der ZEIT, sind so von ihrem Sendungsbewusstsein überzeugt, dass es auf so kleine Feinheiten nicht mehr ankommt.
Gratulation : Herr von Randow
Als was würden Sie es denn bezeichnen, wenn schon heute viele hunderttausend Menschen proJahr verhungern, in Umweltkatastrophen umkommen oder krank werden? Ist das in ihren Augen keine Katastrophe? Vielleicht weil es ihrer Meinung ja eh viel zu viele Menschen gibt und das grundsätzliche Überleben des Menschen eh nicht gefährdet ist (schließlich hat die Menschheit ja schonmal eine Eiszeit überstanden - die Millionen, die damals verhungert oder erfroren sind interessieren ja heute keinen mehr, würden heute eh nicht mehr leben). Die jetzt schon nachweisbaren Auswirkungen der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung, wie z.B. die Ausbreitung der Wüsten oder die Ausbreitung von gefährlichen Krankheiten wie Malaria sind bereits katastrophal, jeder der das aus egoistischen Motiven verharmlost macht sich mitschuldig, es besteht dringender Handlungsbedarf...
Als was würden Sie es denn bezeichnen, wenn schon heute viele hunderttausend Menschen proJahr verhungern, in Umweltkatastrophen umkommen oder krank werden? Ist das in ihren Augen keine Katastrophe? Vielleicht weil es ihrer Meinung ja eh viel zu viele Menschen gibt und das grundsätzliche Überleben des Menschen eh nicht gefährdet ist (schließlich hat die Menschheit ja schonmal eine Eiszeit überstanden - die Millionen, die damals verhungert oder erfroren sind interessieren ja heute keinen mehr, würden heute eh nicht mehr leben). Die jetzt schon nachweisbaren Auswirkungen der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung, wie z.B. die Ausbreitung der Wüsten oder die Ausbreitung von gefährlichen Krankheiten wie Malaria sind bereits katastrophal, jeder der das aus egoistischen Motiven verharmlost macht sich mitschuldig, es besteht dringender Handlungsbedarf...
Die "CDU" ist ungefähr so ökologisch, wie die "DDR" demokratisch war, da helfen alle blaßgrünen Propagandapapierchen nichts.
Gruß Skarrin
Als was würden Sie es denn bezeichnen, wenn schon heute viele hunderttausend Menschen proJahr verhungern, in Umweltkatastrophen umkommen oder krank werden? Ist das in ihren Augen keine Katastrophe? Vielleicht weil es ihrer Meinung ja eh viel zu viele Menschen gibt und das grundsätzliche Überleben des Menschen eh nicht gefährdet ist (schließlich hat die Menschheit ja schonmal eine Eiszeit überstanden - die Millionen, die damals verhungert oder erfroren sind interessieren ja heute keinen mehr, würden heute eh nicht mehr leben). Die jetzt schon nachweisbaren Auswirkungen der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung, wie z.B. die Ausbreitung der Wüsten oder die Ausbreitung von gefährlichen Krankheiten wie Malaria sind bereits katastrophal, jeder der das aus egoistischen Motiven verharmlost macht sich mitschuldig, es besteht dringender Handlungsbedarf...
...als was kommentator nummer fünf die klimaveränderungen bezeichnet! wichtig ist, dass die cdu die 'klimakatastrophe' euphemistisch als 'klimawandel' bezeichnet, und von diesem euphemismus nichts im artikel übrigbbleibt, weil es da offenbar jemand mit den worten nicht so genau meint. man kann das als kleinlich kritisieren. man kann es aber auch einfach ignorieren, weil die eigentliche intention der cdu -nämlich 'greenwashing' zwecks wählerbeschiss- meiner meinung nach im artikel vernünftig hinterfragt wird, auch ohne solche semantik-spielchen.
Für den Hunger in vielen Regionen der Welt gibt es viele
unterschiedliche Gründe. Neben regionalen Gründen wie schlechter Regierungspolitik
ist es vor allem westliche Politik die viele Nationen in den Abgrund treibt. Als Hauptgründe wären folgende 3 Punkte zu nennen. Freie
Marktwirtschaft, welche Ländern der südlichen Hemisphäre die Subventionierung
ihrer Landwirtschaft untersagt. Technologische Apartheid welche dafür sorgt,
dass in vielen Staaten die Landwirtschaft noch wie im 19. Jahrhundert abläuft.
Der völkermörderische Irrsinn des Biosprits. Hier zu zwei Beispiele:Besonders negativ waren die Entscheidungen der letzten
mexikanischen Präsidenten im Rahmen der neoliberalen NAFTA-Politik ihre
Landwirtschaft zu ruinieren. Keine Subventionen für Dünger und Saatgut führte
zum massiven Bauernsterben. Anfangs profitierte die Bevölkerung durch den ein
wenig günstigeren Mais aus den USA. Doch nachdem der Irrsinn der Biotreibstoffe
inzwischen knapp 1/3 der US-Maisernte im Tank landet sind die Maispreise
explodiert und Millionen Menschen in Mexiko können sich ihr Hauptnahrungsmittel
nicht mehr leisten. Ein positives Beispiel hingegen hat sich in Malawi ereignet.
2005 hatte es noch Hungertote gegeben. Daraufhin entschied die Regierung
Saatgut und Dünger zu subventionieren. Dies geschah gegen den Willen von
Malawis wichtigsten Kreditgebern (USA, Großbritannien, Weltbank), die darin
Verstöße gegen den freien Handel sahen und es außerdem als nicht erfolgversprechend
bezeichneten. Heute – nur 3 Jahre später – kann Malawi nicht nur seine eigene
Bevölkerung ernähren, sondern auch noch in Nachbarländer exportieren. Zum Abschluss noch ein Wort zur Malaria. In den 1950- und
1960-Jahren war die Weltgemeinschaft dank DDT auf dem besten Wege die Malaria
auszurotten. Es war die Ökobewegung, die mit Lügen den weiteren Einsatz von DDT
verhinderte und damit den Tod von Millionen von Menschen zu verantworten hat. PS: Heute wird DDT in bescheidenem Rahmen wieder eingesetzt,
da es erwiesener Maßen das effektivste und umweltfreundlichste Mittel gegen
Malaria darstellt. Fazit: Es gibt viele Gründe zu handeln und eine bessere Welt
zu schaffen. Die Lüge vom durch den Menschen verursachten Klimawandel gehört
sicherlich nicht dazu.
...als was kommentator nummer fünf die klimaveränderungen bezeichnet! wichtig ist, dass die cdu die 'klimakatastrophe' euphemistisch als 'klimawandel' bezeichnet, und von diesem euphemismus nichts im artikel übrigbbleibt, weil es da offenbar jemand mit den worten nicht so genau meint. man kann das als kleinlich kritisieren. man kann es aber auch einfach ignorieren, weil die eigentliche intention der cdu -nämlich 'greenwashing' zwecks wählerbeschiss- meiner meinung nach im artikel vernünftig hinterfragt wird, auch ohne solche semantik-spielchen.
Für den Hunger in vielen Regionen der Welt gibt es viele
unterschiedliche Gründe. Neben regionalen Gründen wie schlechter Regierungspolitik
ist es vor allem westliche Politik die viele Nationen in den Abgrund treibt. Als Hauptgründe wären folgende 3 Punkte zu nennen. Freie
Marktwirtschaft, welche Ländern der südlichen Hemisphäre die Subventionierung
ihrer Landwirtschaft untersagt. Technologische Apartheid welche dafür sorgt,
dass in vielen Staaten die Landwirtschaft noch wie im 19. Jahrhundert abläuft.
Der völkermörderische Irrsinn des Biosprits. Hier zu zwei Beispiele:Besonders negativ waren die Entscheidungen der letzten
mexikanischen Präsidenten im Rahmen der neoliberalen NAFTA-Politik ihre
Landwirtschaft zu ruinieren. Keine Subventionen für Dünger und Saatgut führte
zum massiven Bauernsterben. Anfangs profitierte die Bevölkerung durch den ein
wenig günstigeren Mais aus den USA. Doch nachdem der Irrsinn der Biotreibstoffe
inzwischen knapp 1/3 der US-Maisernte im Tank landet sind die Maispreise
explodiert und Millionen Menschen in Mexiko können sich ihr Hauptnahrungsmittel
nicht mehr leisten. Ein positives Beispiel hingegen hat sich in Malawi ereignet.
2005 hatte es noch Hungertote gegeben. Daraufhin entschied die Regierung
Saatgut und Dünger zu subventionieren. Dies geschah gegen den Willen von
Malawis wichtigsten Kreditgebern (USA, Großbritannien, Weltbank), die darin
Verstöße gegen den freien Handel sahen und es außerdem als nicht erfolgversprechend
bezeichneten. Heute – nur 3 Jahre später – kann Malawi nicht nur seine eigene
Bevölkerung ernähren, sondern auch noch in Nachbarländer exportieren. Zum Abschluss noch ein Wort zur Malaria. In den 1950- und
1960-Jahren war die Weltgemeinschaft dank DDT auf dem besten Wege die Malaria
auszurotten. Es war die Ökobewegung, die mit Lügen den weiteren Einsatz von DDT
verhinderte und damit den Tod von Millionen von Menschen zu verantworten hat. PS: Heute wird DDT in bescheidenem Rahmen wieder eingesetzt,
da es erwiesener Maßen das effektivste und umweltfreundlichste Mittel gegen
Malaria darstellt. Fazit: Es gibt viele Gründe zu handeln und eine bessere Welt
zu schaffen. Die Lüge vom durch den Menschen verursachten Klimawandel gehört
sicherlich nicht dazu.
...als was kommentator nummer fünf die klimaveränderungen bezeichnet! wichtig ist, dass die cdu die 'klimakatastrophe' euphemistisch als 'klimawandel' bezeichnet, und von diesem euphemismus nichts im artikel übrigbbleibt, weil es da offenbar jemand mit den worten nicht so genau meint. man kann das als kleinlich kritisieren. man kann es aber auch einfach ignorieren, weil die eigentliche intention der cdu -nämlich 'greenwashing' zwecks wählerbeschiss- meiner meinung nach im artikel vernünftig hinterfragt wird, auch ohne solche semantik-spielchen.
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