Internet
Besser Surfen
Die neue Version des Web-Browsers Firefox feiert gerade Download-Rekorde - und ist scharfer Konkurrent von Microsoft. Falk Lücke führt durch eine kleine Geschichte der WWW-Browser.
Die Softwarefirma aus Redmond verschlief den Internettrend komplett. Erst 1997 gestand sich Bill Gates die Fehleinschätzung ein: mit dem Internet Explorer sollte Microsoft im verpassten Marktsegment Fuß fassen.
Durch die Integration in die Microsoft-Betriebssysteme, die auf Privatcomputern nach wie vor dominieren, konnte der Microsoft-Browser seit Windows 98 schnell Marktanteile gewinnen. Mit der aktuellen Version 7 geht der Internet Explorer dabei auf neuen Wegen: er hält sich stärker an allgemeingültig definierte Internet-Standards und bietet Features, die Firefox populär gemacht haben, wie beispielsweise das „Tabbed Browsing“.
- Datum 10.07.2008 - 10:29 Uhr
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Schön, dass die Standards hier angesprochen wurden, allerdings hätte ich mir lieber eine chronologische Geschichte der Browser gewünscht, dieser Durchklickartikel war doch etwas durcheinander ;)__"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety"
Benjamin Franklin
Geht man nach der Überschrift, dann ist das Thema glatt verfehlt worden: Denn an Stelle einer kleinen Geschichte der WWW-Browser bekommt der geneigte Leser eine Übersicht der aktuell gängigen Browser - Hinweis auf Mosaic und Web-Explorer - nein, nichtInternet-Explorer! Den IBM-Web-Explorer gab es gefühlte 20 Jahre bevor Microsoft auf die Idee kam, sein berüchtigtes Podukt zum Bestandteil des Betriebssystems zu definieren und den Web-Explorer gab es iirc nur für OS2.Und dass Microsoft den Trend verschlafen habe ist ja auch nur die halbe Wahrheit (und zwar der erfreulichere Teil). Denn tatsächlich hatte Herrn Gates zu dieser Zeit ein gewisser Größenwahn erfasst: Sein Microsoft Network (aka MSN)war als eine Art Konkurrenzveranstaltung zum Internet gedacht. Man möge sich besser nicht ausdenken, wo wir heute wären, wenn er dies hätte durchsetzen können. Dann hätten wir nicht nur ein Monopol bei den Desktop-Betriebssystemen, dann wären auch sämtliche Kommunikationsschnitstellen proprietär - und den Boom des Internets (ja, auch mit seiner hässlichen Blase von 1999-2001) hätte es nicht gegeben. Denn Herr Gates hätte die Preise für Kommunikation ähnlich übertrieben, wie wir heute noch bei Windows erleben - realistisch betrachtet dürfte Windows nicht mehr als 50 Cents kosten, der Rest sind Monopol-Gewinne die durch Netzwerk-Effekte massiv verstärkt werden - aber das führt jetzt zu weit und ist OT.F. Mayer
weil es der beste browser von allen ist!!!
Warun "safari" existiert? Weil er ist der Beste für Mac Users: schneller, schöner etc.Auch der Firefox 3 ist nicht in der Lage so schnell und stabil wie der "safari" zu sein. Und ich persönlich benutze regelmässig 4 Browser. Und der grund liegt darin dass in der Tat kein besserer Browser gibt, weil jeder hat spezifische Eigenschaften!
Besser Surfen auf der WWW-Welle. Da hat der Leser/User doch eine Vorstellung, von der qualitätsbewussten ZEIT würde ihm dazu eine ganz besonders anspruchsvolle Veröffentlichung präsentiert. - Aber, außer der Anmutung von Screenshots der wichtigsten Browser-Eröffnungseiten und Installationsbildschirme, bekommt man über Stärken und Schwächen im Vergleich, -ein Vorkommentator spielt gleich mit vier unterschiedlichen Webwerkzeugen, die dann wohl unterschiedliche Dinge gut können-, wenig zu lesen. Darauf käme es aber an!Fragen drängen sich auf: Welcher Browser ist der sicherste, wenn man ihn regelmäßig pflegt? Merke ich als "User" einen Unterschied in der Seitenladegeschwindigkeit, in der Darstellung? Was lässt sich als Add-On, Erweiterung oder Ergänzung sinnvoll installieren? Welches Programm arbeitet nahtlos mit dem @-Mail Programm zusammen? Wie ist die leidige, aber notwendige Sicherung von gesammelten Favoriten, Auswahlen und Adressen geregelt? Ist es einfach, Auswahlen auf andere Systeme und in andere Browser zu verschieben? Gibt es ein allgemeines Datenaustauschformat für alle gesammelten Grundeinstellungen und Auswahlen? Wie sind die Browser in ein Verwaltungsprogramm wie Lotus oder Outlook zu integrieren? Kann ich aus meinem Büroprogramm im Browser schreiben und/oder mit ihm surfen? Kann ich leicht und unproblematisch verhindern, dass außer reinem Textund den dazu gehörigen Abbildungen, Werbung mit gespeichert und, viel schlimmer, mit ausgedruckt wird? Was macht die Zwischenablage, die so viele Web-Schnipsel einfangen soll? Bieten die Browser selbst Datenspeicher/kleine Datenbanken für die Sammlung, die einfach zu bedienen sind?Derzeit geht der Trend doch zu Zusätzen, die von Suchmaschinenportalen u.a. Anbietern für die großen Browser zur Verfügung gestellt werden. Was taugen diese fast kompletten Lösungen mit Editoren, Bildbearbeitung, etc.? Machen sie das ursprünglich schnelle und platzsparende Web-Programm nochmals/wieder langsam und unhandlich? Sehr wahrscheinlich gilt jedoch der Satz: "Wenn ihr keine Snapshots wollt, dann probiert doch die Browser gleich selbst." Der hilflose und hilflos gelassene ZEIT-Leser wende sich an die Fachpresse (c´t, Chip,...). Zumindest bei der c´t (eigene Erfahrung) wird Ihm, sofern er noch lesen kann, geholfen. GrüßeChristoph Leusch
aber das ganze ist doch eine Bildergalerie und kein Tutorial - oder was haben Sie erwartet?
Leider sind schlecht recherchierte Artikel, wie z.B. dieser hier, Schuld daran das der beste, die besten Browser hinten anstehen müssen:Safaris Stärken kann man eben jetzt auch auf Windows haben, auch wenn der Autor anscheinend nicht begreift, wie es wirklich auf dem "Browsermarkt" aussieht und was Safari so stark macht.Safari ist schnell und hat de facto die BESTE Rendering-Engine: WebKit.Auf Platz zwei folgt Opera, dann FireFox ... hintendran der Internet Explorer.Ausserdem ist das browsing mit Safari, in Sachen Komfort, kaum zu übertreffen:das "Tabbed Browsing" funktioniert so gut wie nirgends, die Suche ebenfalls. Schnell ist er ebenfalls, hat die schnellste JavaScript Engine und schafft als einziger Acid3.Das einzige was FireFox besser kann, sind Plug-Ins: und eigentlich braucht das nun wirklich kein Schwein ... wenn man mal ehrlich ist.Mittlerweile bin ich, nach der anfänglichen Euphorie, so weit FireFox in einem Atemzug mit dem IE zu nennen: beide haben so einiges nicht kapiert.
vielleicht sollte erwähnt werden, dass Firefox via Mozilla ja immer noch auf den Wurzeln des 1998 freigegebenen Netscape-Sourcecodes beruht:http://www.heise.de/newst...Eine Zusammenfassung der ganzen Geschichte ist hier zu finden:http://www.heise.de/newst...
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