Arbeitsmarkt
Wann endet der Job-Boom?
Die Arbeitlosigkeit sinkt weiter - trotz Ölschock und Finanzkrise. Doch der Aufschwung ist in Gefahr. Ein Interview mit dem Arbeitsmarktexperten Peter Auer
ZEIT ONLINE: Herr Auer, nach den neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit war die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juni so niedrig wie seit 16 Jahren nicht mehr. Dabei ist die Stimmung der Unternehmen auf einem neuen Tiefpunkt, die Konjunktur schwächelt. Wie geht das zusammen?
Peter Auer: Es braucht eine Weile, bis sich solche Entwicklungen am Arbeitsmarkt niederschlagen. Man kann aber bereits aus den aktuellen Zahlen herauslesen, dass sich der Anstieg der Beschäftigung verlangsamt. Ein Grund hierfür ist sicherlich die enorme Teuerung von Rohöl. Ein anderer die weiterhin schwelende Finanzkrise. Beides wird die Arbeitsmärkte in vielen Ländern Europas auf Dauer treffen.
ZEIT ONLINE: Wie lange braucht es, bis sich solche Krisensymptome auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen?
Auer: In den USA sind die Reaktionszeiten kurz, weil die Unternehmen dort angesichts flexibler Arbeitsmarkt-Regeln schneller entlassen und einstellen können. Doch auch in Deutschland geht das heute einfacher als noch vor zehn Jahren. Viele Menschen arbeiten auch dort in befristeten und geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Bricht das Wachstum ein, geht die Erwerbstätigkeit schneller zurück, weil es mehr Jobs gibt, die konjunkturanfällig sind.
ZEIT ONLINE: Für wie dauerhaft halten Sie das deutsche Jobwunder überhaupt?
Auer: Das ist tatsächlich die Gretchenfrage. Unsere Statistik zeigt, dass in Deutschland zwar die Zahl der Jobs im letzten Aufschwung stark angestiegen ist. Das Arbeitsvolumen aber hat sich im Gegenzug verringert. Das heißt, dass mehr Teilzeitjobs und Leiharbeitsplätze entstanden sind, also tendenziell unsicherere, schlechtere Arbeitsplätze. Deshalb hat der Aufschwung für viele Menschen einen schlechten Beigeschmack.
ZEIT ONLINE: Ihre Organisation untersucht die Arbeitsmarktlage auf der ganzen Welt. Gibt es europäische Länder, in denen der Aufschwung am Arbeitsmarkt robuster ist als in Deutschland?
Auer: Ein Beispiel ist sicherlich Dänemark. Der dänische Arbeitsmarkt ist zwar weitaus flexibler als der deutsche. Gleichzeitig aber sind die Arbeitnehmer besser abgesichert. Dort ist im letzten Aufschwung das Arbeitsvolumen gewachsen, es sind mehr Vollzeitstellen geschaffen worden – anders als in Deutschland, wo die Unternehmen die Möglichkeiten der Leiharbeit stärker genutzt haben.
ZEIT ONLINE: Was für eine Arbeitsmarktpolitik halten sie in der jetzigen Situation für ratsam?
Auer: Die Politik sollte sich wieder stärker auf das Fördern konzentrieren. Damit kann sie sich auch stärker um die soziale Absicherung der Beschäftigten kümmern. Die Ungleichheit der Gehälter steigt in Deutschland in letzter Zeit merklich an, die Armut nimmt zu. Auch wenn Deutschland im europäischen Vergleich noch gut dasteht, sollte die Regierung im Zusammenspiel mit den Sozialpartnern hier gegensteuern. Das dänische Flexicuritysystem, das wirtschaftliche Effizienz bei mehr Gleichheit unterstützt, kann dabei Vorbild sein. Auch große Länder können da durchaus von kleineren lernen.
Peter Auer ist Leiter der Abteilung Arbeitsmarktforschung bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf, einer UN-Unterorganisation. Der gebürtige Salzburger war zuvor lange Jahre am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) in Berlin tätig.
Die Fragen stellte Philip Faigle.
- Datum 27.8.2008 - 13:44 Uhr
- Quelle ZEIT online
- Kommentare 15
- Empfehlen E-Mail verschicken | Bookmarks
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






Herr Auer meint mit, "der Statt soll mal wieder fördern" sicher nicht Beschäftigungsgesellschaften oder laue Hilfen für Arbeitgeber. Vermutlich meint er die Zulassung und Unterstützung von mehr Arbeits "markt". Das wäre aber keine Wiederaufnahme sondern etwas völlig Neues, hats nämlich noch nie gegeben.
Heute las ich einen aufschlußreichen Artikel in dem die heutigen Zahlen der Arbeitsagentur genauer erklärt wurden. Nach dem ist die Mehrzahl, eigentlich fast alle, Arbeitslosen die es derzeit "noch" gibt seiner längerer Zeit (Langzeitarbeitslos) auf Stellensuche und schlecht bis gar nicht ausgebildet. Hier zählt ein lustloser 17-Jähriger ohne Hauptschulabschluss genauso dazu wie ein gelernter Maschinenführer der Textilindustrie dessen Beruf es in Europa schlicht nicht mehr gibt. Beide sind schwer durch "Förderung" in den Arbeitsmarkt zu bringen, maximal aus der Statistik. Der 17-Jährige weil er gar nicht gefördert werden will sondern nur alimentiert und der Textilmaschinenführer älteren Semester weil er durch die oft schon lang andauernde Arbeitslosigkeit absolut demotiviert und resigniert ist, was man verstehen kann, aber auch eine manchmal unverständliche Anspruchshaltung hat, am liebsten im alten Beruf einen Festvertrag zu bekommen zu mindestens 1.600 Netto. Verständlich, wenn man sich einen gewissen Standard erarbeitet hat und kein Lebenskünstler ist aber an der Realität vorbei. Solche und viele weitere Beispiele werden dann "schwer Vermittelbar" genannt. Oder Sockelarbeitslosigkeit. Man sollte hier ehrlich sein und sagen, durch gesellschaftlichen Wandel (Verwahrlosung auf der einen und Strukturwandel auf der anderen) sind diese Menschen relativ chancenlos. Die gibts nicht nur in Deutschland, in jedem westlichen Land. Anderswo gibt man ihnen eben öffentliche Beschäftigung, lässt sie z.B. Hausmeister spielen (in den USA gibts an öffentlichen Schulen immer ein ganzes Heer von Hausmeistern, sog. Janitors, die sogar Dinge erledigen die hierzulande Schüler machen, wie z.B. das Tafelputzen zum Stundenwechsel). Nur dass ist hier auch wieder nicht recht, da wird dann gleich von Zwangsarbeit gesprochen anstatt dies als Chance zu sehen. Naja, und der Staat macht den Fehler weiter so zu tun als hätten die eine Chance in der freien Wirtschaft und schaffen darum diese 1 Euro Jobs und so Zeug anstatt die eben als ganz normalen sozialversicherten (z.B.) Hausmeister anzustellen. Wär wahrscheinlich in der Bilanz sogar günstiger für den Steuerzahler als denen 10 mal im Jahr einen "Bewerbungskurs" bei irgend einem dieser seltsamen Unternehmen zu zahlen die außer diesen Arbeitsamtkursen kein Geschäft haben.
... das zur Abwechslung mal nicht der Rat der Wirtschaftsweisen oder eine andere Lobbygruppe befragt wurde, die mehr Beschäftigung immer nur mit Mehrarbeit, weniger Lohn und niedrigerer sozialer Absicherung erreichen will. Den Blick stur in die sozial-darwinistische VSA gerichtet. Allerdings hätte ich mir noch etwas Hintergrundinfos zum dänischen System gewünscht. Jetzt weiß ich nur, dass die Dänen es besser machen, aber nicht wie.
Diese Vorurteile bezüglich den USA kann man wirklich nicht mehr hören.In den USA ist die Post z.B. nach wie vor eine staatliche Behörde mit einem Postamt in jedem Dorf mit Ortsschild, und keiner denkt dran die zu privatisieren oder auch nur Rationalisierungsmaßnahmen wie Postamtsschließungen durchzuführen. Dort gibts ebenfalls eine Pendlerpauschale und tausend andere Dinge. Gerade bekommt jeder Amerikaner einen 500 Dollar Scheck vom Finanzamt zugeschickt. Aufgrund der steigenden Benzin- und Nahrungsmittelpreise bzw. um die Normalbürger etwas zu entlasten. Wahnsinnig "sozialdarwinistisch".. Die meisten Dinge werden in den USA von Bundesstaaten geregelt und nicht wie hier von der Bundesebene die den Bundesländern maximal ein paar Verwaltungsaufgaben überträgt. Darum stimmt es sicherlich dass Bush nur ein paar müde Dollar für kostenlose Gesundheitspflege für Bedürftige ausgibt wie natürlich jeder deutsche Know-It-All sofort aufzuzählen weiß. Weil das eigentlich eine Kompetenz der Staaten ist und die hassen es wenn man ihnen reinpfuscht. In Kalifornien wird übrigens gerade eine Bürgerversicherung eingeführt und Mindestlöhne gibts schon 100 Jahre in den US. Im übrigen, wenn es hierzulande einen "sturen Blick" gibt auf eine Region, dann ists das ewige "Skandinavien" wo alles besser sei und der Honig einem zwischen Knäckebrot und Ikea in den geöffneten Mund rinnt.
Diese Vorurteile bezüglich den USA kann man wirklich nicht mehr hören.In den USA ist die Post z.B. nach wie vor eine staatliche Behörde mit einem Postamt in jedem Dorf mit Ortsschild, und keiner denkt dran die zu privatisieren oder auch nur Rationalisierungsmaßnahmen wie Postamtsschließungen durchzuführen. Dort gibts ebenfalls eine Pendlerpauschale und tausend andere Dinge. Gerade bekommt jeder Amerikaner einen 500 Dollar Scheck vom Finanzamt zugeschickt. Aufgrund der steigenden Benzin- und Nahrungsmittelpreise bzw. um die Normalbürger etwas zu entlasten. Wahnsinnig "sozialdarwinistisch".. Die meisten Dinge werden in den USA von Bundesstaaten geregelt und nicht wie hier von der Bundesebene die den Bundesländern maximal ein paar Verwaltungsaufgaben überträgt. Darum stimmt es sicherlich dass Bush nur ein paar müde Dollar für kostenlose Gesundheitspflege für Bedürftige ausgibt wie natürlich jeder deutsche Know-It-All sofort aufzuzählen weiß. Weil das eigentlich eine Kompetenz der Staaten ist und die hassen es wenn man ihnen reinpfuscht. In Kalifornien wird übrigens gerade eine Bürgerversicherung eingeführt und Mindestlöhne gibts schon 100 Jahre in den US. Im übrigen, wenn es hierzulande einen "sturen Blick" gibt auf eine Region, dann ists das ewige "Skandinavien" wo alles besser sei und der Honig einem zwischen Knäckebrot und Ikea in den geöffneten Mund rinnt.
... das richtig stellst.Dummerweise bekommen wir von unserer finanziellen und politischen "Elite" immer nur die eine Seite der VSA vorgebetet und diese wird idR auch umgesetzt. Auch die berühmtesten Vordenker der neoliberalen Idelogie (u.a. Chickago Boys) stammen aus den schönen VSA. Die Skandinavier werden uns zwar immer als leuchtendes Beispiel gezeigt, aber außer beim Elterngeld sehe ich derzeit kaum nennenswerte politische Einflüsse.Und man kann sagen was man will:Tatsache ist wohl trotzdem, dass 47 Mio Amerikaner keine Krankenversicherung besitzen und >12% als arm gelten (im reichsten Land der Welt wohlgemerkt), wobei wir das in Deutschland mittlerweile auch geschafft haben. Vielleicht wird dort nicht die Post privatisiert, dafür aber die gesetzliche Rente (zumindest wurde es versucht). Tatsache ist auch, dass die Amerikaner weltweit die geringsten Urlaubsansprüche haben und auch die Mindestlöhne erst kürzlich auf ein Niveau angehoben worden, welches oberhalb von "lächerlich" liegt. Der öffentliche Nah/Fernverkehr gilt als grottig (stimmt das eigentlich, ich war noch nie dort?), ebenso wie die öffentlichen Schulen.Das mag alles Sache der einzelnen Staaten sein, das ist von hier aus schwer erkennbar, aber der "American Dream" mit seiner Winner-Looser Mentalität ist wohl trotzdem nicht ganz zu leugnen und durchzieht sicher nicht nur die "Reich-und-Erfolgreich" Hollywoodstreifen, sondern auch die Gesetze und Sozialpolitik. Und warten wir mal ab, wenn der Steuergeldvernichter Bush weg ist und die maroden Kassen wieder saniert werden müssen, während die ein oder andere Wirtschaftskrise schwelt. In einer Boom-Phase Geschenke verteilen, kann jeder.
ich habe was ganz anderes gelesen, was ganz, ganz anderes....Mehr als 30 Millionen Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung. Der Einkommensrückgang und die Arbeitsplatzunsicherheit hat inzwischen die Breite Mehrheit der breiten Mittelschicht erfasst. Etwa die Hälfte der Erwerbstätigen bekommt Jahr für Jahr weniger Geld obwohl die Volkswirtschaft zwischen 2000 und 2007 um 18% gewachsen ist. Der Zuwachs landet dafür bei den...dreimal dürfen Sie raten...den Reichen... ___________________________________________________________________
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Dieser "Aufschwung" wurde doch systematisch herunter geredet - ich kann mich daran erinnern, dass quasi vom ersten Tag an gesagt wurde, dass man im Grunde schon wieder auf dem absteigenden Ast sei und - selbstverständlich - Zurückhaltung bei Lohnforderungen an erster Stelle stehen müsste. Und so kommt es, dass nun, da die Bürger die Inflation aufgrund äusserer Einflüsse (sozusagen der internationale Hilfs-Beitrag zum Abbau US-Amerikanischer Immobilien-Schulden..) die Deutschen wieder real weniger Kaufkraft haben. Aber Sicher - die Gewinne aus gestiegener Produktivität und deutschem Lohndumping wandern von den Caymans natürlich nicht so leicht wieder zurück nach Europa oder gar Deutschland..Ich bin ja der festen Überzeugung, dass es uns wirtschaftlich so lange gut geht, so lange sich der Dollar auf Talfahrt und vor allem eine Abkoppelung von Dollar und Ölabrechung eine ernsthafte Option bleibt. Mal sehen, wie das wird, wenn sich jetzt die Amerikaner jetzt höchst demokratisch und streng nach marktwirtshaftlichen Prinzipien das Öl - vor allem aber das Diktat über die Ölverwaltung - sichern. Die Kuh ist aber noch nicht vom Eis - die Amis werden tatsächlich ihre Schulden niemans zurück zahlen - und wenn denen trotz der offensichtlichen Irak-Schibereien nun doch noch der Petrodollar entgleitet, dann ist Zahltag ..IMO würde Europa dann davon profitieren, wenn sie Dollar Dollar sein ließen und sich mehr auf die aufsteigenden Nationen Russland, China, Indien und Brasilien schauen. Denn die entwickeln sich in Richtung Demokratie und Wachstum - ganz im Gegensatz zu denjenigen, die in den USA am Steuer sitzen - und die jetzt das Problem haben, nach den militärischen Lügen wirtschaftliche verkaufen zu müssen. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ein chinesischer Werkarbeiter (indirekt) dafür gerade stehen soll, dass windige Immobilienverkäufer den US-FInanzmarkt zu Grunde gerichtet haben - nun ja.. Wenn die den USA den Hahn abdrehen können, dann werden sie das auch tun - rein aus wirtschaftlichem Interesse versteht sich.Uns könnte das sehr gefallen, wenn die Früchte der "Flucht-Investitionen" auch in Deutschland blieben, d.h., wenn die Mitarbeiter den Arbeitgebern mal so richtig einheizen würden. Denn nichts anderes ist es doch, was die Inflation so treibt - es ist viel Kapital verfügbar, das die Preise treibt, aber nicht bei denen ankommt, die es verdienen und gerne ausgeben würden. Die guten Augangsbedingungen für eine Stagflation sind dann IMO auch gar nicht mehr so schwer nachzuvollziehen..HM
dann werde ich den Abschwung als vollkommen ungebildeter Minderleister mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht wirtschaftlich überleben.Ich danke allen Schönrednern- und Rechnern für ihre Durchhalterhetorik und ihre statistischen Pirouetten, wirklich danke.
Ich bin echt froh, dass die Sturmhaubitzen der Reichen und Einflussreichen, zu denen natürlich auch die "Zeit" gehört, noch nicht so direkt auf den Bolzen verfallen sind, die real existierende und von den Kapitaleignern real gewünschte Dauermalaise am Arbeitsmarkt "der Linken" in die Schuhe zu schieben. Aber wir wissen ja, was noch nicht ist, kann ja noch gut werden. Reformstau u.s.w. .Noch ist man ja im "Aufschwung" und es müssen alle Pseudoerfolge am Arbeitsmarkt der gegenwärtigen Wirtschaft und deren Vertretern, b.z.w. den Konzernen u.s.w. zugeschrieben werden, oder auch unserem ach so geliebten Schröder mit seinen Reformen, ohne die es ja gar nicht hätte so gut laufen können.Wenn die Lüge des guten Arbeitsmarktes dann gar nicht mehr zu halten ist, wird dann noch mal falsch gerechnet, aber dann, aber dann sind dann wirklich die Linken als Watschenmänner auf der Schlachtbank Gott sei es von Hamburg bis Bayern gedankt, die Etsch, den Belt oder die Memel lass ich jetzt mal außen vor. Obwohl, von Kabul bis z.B. Emmerich, hat ja auch was. Aber das verstehen wir realitätsfernen Nichteleiten und Appeasementblödmänner ja schon mal gar nicht.
Der Norddeutsche "Hein Blöd" hat mit der realen Seefahrt mehr zu tun als die Zeitredakteure mit dem realen Arbeitsmarkt.Der Hinweis müsste sogar für Hanseaten der Zeit verständlich sein.
@ Trudheim".... vollkommen ungebildeter Minderleister...." Ich nehme ich ihnen den Minderleister ab, aber nie und nimmer den "ungebildeten" - dazu ist ihre Diktion zu gut. Konsequenz und Fazit: Ihr "Minderleister" ist gewollt, Ihr "ungebildet" vorgeschoben.Sie können sehr wohl Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und die Verantwortung für Ihr Handeln oder nicht-Handeln übernehmen. Insofern sehe ich nicht, dass der Staat Ihr "Überleben" sichern müßte. Das können sie selbst. Keine billigen Entschuldigungen!Ihr generelles Problem wäre sicherlich gelöst, wenn die Arbeitgeber den Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz lebenslang garantieren würden. No problem, wenn sich irgendjemand finden würde, der den Arbeitgebern die Existenz der Firma so lang garantieren würde, bis der letzte Arbeitnehmer der Firma ausgeschieden ist - also auf ewig. Keine Firma hätte etwas dagegen. Nur, wer macht es? Der Staat? Und wer garantiert das Überleben des Staates, wenn er eine Unzahl von nicht lebensfähigen Unternehmen unterstützen muß? Die profitablen Unternehmen? Aber warum sollte ein Unternehmer profitabel agieren, wenn es nicht nötig ist - der Staat subventioniert ihn ja - wenn er nur genügend Arbeitnehmer beschäftigt, die ja Anrecht auf Beschäftigung haben.Sie haben in Ihrer Gedankenwelt die innere und äußere Emigration nicht berücksichtigt, den Menschen und das Menschliche. Und damit kommen wir wieder zum Markt. Der Markt ließ sich auch in der SU nicht abschaffen. Das Angebot an intelligenter Arbeitskraft, Spontaneität, Ideen und Risikobereitschaft war so gering, dass der Nachfrager, der Staat aushungerte. halt Ideologie ohne den Menschen.
... amtlich erhoben und gefälscht werden, können wir uns jede politische Diskusson sparen.Wie hieß eigentlich das Potemkische Dorf Honneckers? Ist jetzt etwa das Abgeordnetenviertel Berlins auch eines? Ich befürchte: Ja, nur ein sehr großes...Voller Traurigkeit über die regierungsamtliche Volksvrdummung. Das kann doch nicht so weitergehen.
@ Trudheim".... vollkommen ungebildeter Minderleister...." Ich nehme ich ihnen den Minderleister ab, aber nie und nimmer den "ungebildeten" - dazu ist ihre Diktion zu gut. Konsequenz und Fazit: Ihr "Minderleister" ist gewollt, Ihr "ungebildet" vorgeschoben.Sie können sehr wohl Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und die Verantwortung für Ihr Handeln oder nicht-Handeln übernehmen. Insofern sehe ich nicht, dass der Staat Ihr "Überleben" sichern müßte. Das können sie selbst. Keine billigen Entschuldigungen!Ihr generelles Problem wäre sicherlich gelöst, wenn die Arbeitgeber den Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz lebenslang garantieren würden. No problem, wenn sich irgendjemand finden würde, der den Arbeitgebern die Existenz der Firma so lang garantieren würde, bis der letzte Arbeitnehmer der Firma ausgeschieden ist - also auf ewig. Keine Firma hätte etwas dagegen. Nur, wer macht es? Der Staat? Und wer garantiert das Überleben des Staates, wenn er eine Unzahl von nicht lebensfähigen Unternehmen unterstützen muß? Die profitablen Unternehmen? Aber warum sollte ein Unternehmer profitabel agieren, wenn es nicht nötig ist - der Staat subventioniert ihn ja - wenn er nur genügend Arbeitnehmer beschäftigt, die ja Anrecht auf Beschäftigung haben.Sie haben in Ihrer Gedankenwelt die innere und äußere Emigration nicht berücksichtigt, den Menschen und das Menschliche. Und damit kommen wir wieder zum Markt. Der Markt ließ sich auch in der SU nicht abschaffen. Das Angebot an intelligenter Arbeitskraft, Spontaneität, Ideen und Risikobereitschaft war so gering, dass der Nachfrager, der Staat aushungerte. halt Ideologie ohne den Menschen.
doch auch gering...wenn ich da so an unsere Politiker denke...oder an den guten Herrrn Ackermann. 6 Milliarden musste der Steuerzahler bis jetzt hinlegen, um die Suppe auszulöffeln, die (unter anderem) er uns mit dem Verkauf der Kreditderivate an die IKB eingebrockt hat._________________________________________________________________
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren