Filmgeschichte Die Neuentdeckung von "Metropolis"Seite 2/2
Das wiederentdeckte Material ist nach 80 Jahren in einem renovierungsbedürftigen Zustand, die Bilder sind zwar zerkratzt, aber deutlich erkennbar. Martin Koerber, Restaurator der bislang völlständigsten bekannten Fassung von „Metropolis“, der die Szenen ebenfalls begutachtete, sagte dem ZEITmagazin: „Egal wie schlecht der Zustand des Materials sein mag, wird jetzt auch für den normalen Zuschauer die ursprüngliche Intention des Films mit allen Nebenfiguren und Nebenhandlungen wieder erfahrbar. Der Rhythmus des Films wird wieder hergestellt.“
Und vielleicht haben die Kratzer, die vermutlich auch nach der Restaurierung bleiben werden, einen Vorteil: Der Kinogänger wird daran erinnert, welche aufregende Vergangenheit dieser große Film hat.
- Datum 09.07.2008 - 09:14 Uhr
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- Quelle ZEITmagazin
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Geil!Ich kenne den Film und habe ihn schon mehrmals in der gekürzten Fassung gesehen.Die Orginal-Fassung würde mich brennend interessiren!Wann gibt es in Berlin eine Aufführung davon?
... ich hoffe doch, dieser Meilenstein der Filmgeschichte wird in voller länge auf DVD veröffentlicht oder zum Download angeboten.
Oder um mit der Olsenbande zu sprechen: "Mächtig gewaltig!"
Die Meldung des Wiederauffindung und ihrer Geschichte ist höchst interessant und erfreulich.Es sei mir jedoch der Chauvinismus verziehen darauf hinzuweisen, dass Fritz Lang ein österreichischer Regisseur war, der die ersten 30 Jahre seines Lebens großteils in Wien verbrachte und erst 1922 die Deutsche als zusätzliche Staatsbürgerschaft annahm.(pgr)www.gegenpopulismus.at
Ich hatte vor einigen Jahren die gekürzte, restaurierte Fassung gesehen und war doch etwas enttäuscht. Den vollständigen Film werde ich mir nicht entgehen lassen! Oma ist die beste!
... habe ich den Film nie verstanden!
Für die ZEIT kann man nur hoffen, dass die jetzt aufgefundene Fassung echter ist als weiland die Hitler-Tagebücher des STERN.
Apropos Hitler-Tagebücher: Gab es da nicht Gerüchte, Kujau wäre mit neuer Identität in Südamerika untergetaucht?
Mitarbeiter der F.Murnau Stiftung haben in 1988, 30 Büchsen, originales Nitrofilmmaterial* zu dem Film Metropolis ungesehen vernichtet . Der Film wäre wohl schon seit einigen Jahren komplett - Ein Skandal ohnegleichen . Statt einen neuen Prachtbau für einige Millionen Euro Steuergelder zu erstellen - sollten diese Neufunde gesichert und schnellsten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
* Siehe das Buch von Werner Sudendorf - Metropolis ein filmisches Laboratorium
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