Energie Beck beharrt auf Atomausstieg
Der SPD-Chef hält am Atomkonsens fest. Neuere AKWs könnten nur länger laufen, wenn ältere früher abgeschaltet würden
Beck verteidigte die Linie von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD): «Wenn die Energieversorger jüngere Atomkraftwerke länger laufen lassen wollen, müssen ältere Meiler schneller vom Netz. Das steht so im Atomkonsens», sagte Beck der Neuen Westfälischen . Längere Laufzeiten bedeuteten unter diesen Bedingungen aber keine Abkehr vom Atomausstieg, den die Große Koalition einvernehmlich für 2021 beschlossen habe. Die SPD setze auf Energiesparen, auf die Nutzung erneuerbarer Rohstoffe sowie auf moderne Kohle- und Gaskraftwerke.
CSU-Parteichef Erwin Huber hat die SPD aufgefordert, der Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zuzustimmen. Die Sozialdemokraten sollten sich von der Linie der ehemaligen rot-grünen Koalition verabschieden, sagte Huber der Passauer Neuen Presse . Er appellierte an den Berliner Koalitionspartner, «an Klima und Arbeitsplätze gleichzeitig zu denken und vom verhängnisvollen Irrtum ihrer Zusammenarbeit mit den Grünen Abschied zu nehmen».
Laut einem Bericht des Handelsblatts brächte eine pauschale Laufzeitverlängerung den Stromkonzernen zusätzliche Milliardeneinnahmen. Wenn die wirtschaftlich weitgehend abgeschriebenen Atommeiler acht Jahre länger als laut Atomausstieg geplant am Netz bleiben, könnte dies dem RWE-Konzern acht Milliarden Euro und dem Konkurrenten E.on sogar zwölf Milliarden Euro einbringen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf eine Analyse der Bank Sal. Oppenheim.
EnBW-Chef Hans-Peter Villis sagte dem Handelsblatt , er sei bereit, diese Vorteile unter anderem in den Ausbau der erneuerbaren Energien und in die Energieforschung zu investieren.
Mit der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossen die Energiekonzerne im Jahr 2000 den Atomkonsens: Atomkraftwerke dürfen eine gewisse Reststrommenge produzieren, bevor sie abgeschaltet werden. Besonders Unionspolitiker fordern eine Verlängerung der Laufzeiten – oder gar die Rücknahme des Atomausstiegs.
- Datum 08.07.2008 - 13:22 Uhr
- Quelle ZEIT online, dpa
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Was wäre daran so schlimm? Es kostet den Bürger auch nicht mehr als jetzt. Bei großenKonzernen werden solche Gewinn in der Regel reinvestiert, das bedeutet in der Regel technische Innovationen und Arbeitsplätze und zwar gut bezahlte und ein kein Niedriglohnschrott. Wo sind dagegen die 50 Milliarden aus der UMTS-Versteigerung geblieben. Oder geht es nur darum auf die Klassenkampf -Tränendrüse zu drücken wie in der Heuschreckendiskussion?Für mich war der Atomausstieg nie die Befriedung eines
gesellschaftlichen Konflikts, sondern diente als politische Trophäe einer
besonders lautstarken Minderheit, die
aufgrund ihrer Medienpräsenz, eine eher träge und in wirtschaftlichen Dingen
unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit in diese Ecke drängte. So langsam kommen die katastrophalen Folgen einer unbedacht
einseitigen Energiepolitik die nur auf Sparen (Mangelverwaltung) und
regenerative Energien (bei weiten nicht ausreichend und zu teuer) gesetzt hat.
in den Köpfen und vor allen den Geldbeuteln der Menschen an.Die SPD wäre gut beraten, wenn sie als Partei des
hauptleidtragenden „kleinen Mannes“ ihren Standpunkt überdächte und nicht
versuchte mit rechthaberischer Penetranz der Öffentlichkeit einen Standpunkt
über zu stülpen, der letztendlich nur ein Kotau vor den politischen Zielen
eines ehemaligen Koalitionspartners (die o.g. lautstarke Minderheit) war und
nur der Machtübernahme diente. Schließlich wurden unter der Regierung Helmut
Schmidt, der damaligen Ölkrise geschuldet und vernünftigerweise die meisten
KKWs gebaut und auf diese pragmatische Vernunft ihrer auch politisch stärksten
Zeit sollte sich die SPD rück besinnen.Der durchschnittliche Mann auf der Straße, krakeelt eben
nicht ständig in den Medien herum, unter anderem, weil er da in der Regel ohne
großen Aufwand gar nicht zu Wort kommt sondern nimmt (leider) oft ergeben hin,
was ihm von dort als eigene Meinung aufgedrückt und als Gefühl (Angst) unter
gejubelt wird. Seine Leidensfähigkeit ist groß, aber nicht unendlich.Und hier setzt ein Umstand ein, der 2000 gravierend von 2008
unterscheidet, nämlich die allgegenwärtige Präsenz des Internets, die damals
bei weiten nicht so gegeben war. DSL, Flatrate, Informationsfülle und Meinungsaustausch in den
Foren oder als schnell verfasster Leserbrief waren damals nicht im
Entferntesten so gegeben wie heute. Und das schränkt die Machtfülle lautstarker
Minderheiten und die von ihnen gezielt penetrierten Medien doch erheblich ein.
D.h. es kommen in der Breite wieder mehr die (wirtschaftlichen) Notwendigkeiten
zum tragen und weniger die Dogmen und Ideologien der durch gefühlte Angste
Getriebenen. Der Ausstieg aus der
Atomkraft dürfte somit zumindest mittelfristig ein Auslaufmodell in der
dominierenden öffentlichen Meinung sein.
Sie schreiben:> Was wäre daran so schlimm? Es kostet den Bürger auch> nicht mehr als
jetzt. Bei großenKonzernen werden solche> Gewinn in der Regel
reinvestiert, das bedeutet in der Re-> gel technische Innovationen und
Arbeitsplätze und zwar> gut bezahlte und ein kein Niedriglohnschrott. Wo
sind> dagegen die 50 Milliarden aus der UMTS-Versteigerung> geblieben.Nichts gegen Ihre Hoffnungen, Wünsche und Ihren Glauben - aber das gehört doch wohl nicht in den Bereich der Wirtschaft. Wenn man mir etwas schenkt dann werde ich es nach meinen eigenen Kriterien reinvestieren. Ob, wo und in welchen (Technologie-) Markt, dass entscheide dann ich und nicht derjenige, der es mir schenkt. D.h., es ginge hier um unzweideutige Vertragsfragen, wie mögliche Mehrgewinne zu reinvestieren sind. Für alles andere sollten Sie vielleicht besser in die Kirche gehen ..Dann schreiben Sie:> Für mich war der Atomausstieg nie die Befriedung eines> gesellschaftlichen Konflikts, sondern diente als politische> Trophäe einer besonders lautstarken Minderheit, die> aufgrund ihrer Medienpräsenz, eine eher träge und in> wirtschaftlichen Dingen unbeleckte, gutmütige Öffent-> lichkeit in diese Ecke drängte.Das ist natürlich völliger Blödsinn. Denn hätte die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" nicht (zunächst ungefragt) mit Milliardenbeträgen die Atomindustrie erst einmal vorfinanziert und würden Betriebsrisiken der Atomenergie nicht ebenso auf die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" abgewälzt, dann würde heute kein einziges AKW am Netz sein - und wir hätten schon viel früher einen gut ausgebauten Mix verschiedenster Energieträger - und nicht nur die Mono- und Oligopol-fördernden Öl, Gas und Kernenergie.Es ist ein regelrechter Skandal, dass die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" ungefragt zu schultern der Betreiber-Risiken gezwungen werden soll, die keine Versicherung der Welt zu besichern bereit ist. Es gibt keine Refinanzierungsmöglichkeiten für atomare größte anzunehmende Unfälle. Würde so etwas passieren, dann fällt zunächst der Börsenkurs des Betreibers auf null und aus der dann verbleibenden Konkursmasse werden Särge und "Restlebensrenten" der Opfer bezahlt. Das gleiche gilt für den Endlagerung: So lange keine schlüssige Lösung dafür gibt, wo der Müll hin soll, so lange ist es eine betriebswirtschaftliche Schönwetter-Kalkulation - mit der jeder BWL-Student im 2. Semester Baden gehen würde.Und das gleiche gilt natürlich auch für das andere Ende der Kette: Die Atomindustrie glaubt fest daran, dass man noch ganz viel weiteres Uran finden würde, "wenn man nur ganz doll danach sucht". Verlässlich sind die Uran-Reserven erstmal nur ein paar Dekaden. Wenn sich aber das Uran in ein paar jahren genau so verknappt, wie derzeit die Ölvorkommen - wem ist dann mit den Strahlemännern geholfen? Den Vattenfalls und e-ons dieser Republik vielleicht, aber sicher nicht dem Bürger und den nachfolgenden 1000 Generationen, die sich mit dem Müll herum schalgen müssen.Den Rest Ihrer IMO reichlich naiven Meinungsäusserung zu kommentiern verbietet mir mein Anstand ..F. Mayer
Sie schreiben:> Was wäre daran so schlimm? Es kostet den Bürger auch> nicht mehr als
jetzt. Bei großenKonzernen werden solche> Gewinn in der Regel
reinvestiert, das bedeutet in der Re-> gel technische Innovationen und
Arbeitsplätze und zwar> gut bezahlte und ein kein Niedriglohnschrott. Wo
sind> dagegen die 50 Milliarden aus der UMTS-Versteigerung> geblieben.Nichts gegen Ihre Hoffnungen, Wünsche und Ihren Glauben - aber das gehört doch wohl nicht in den Bereich der Wirtschaft. Wenn man mir etwas schenkt dann werde ich es nach meinen eigenen Kriterien reinvestieren. Ob, wo und in welchen (Technologie-) Markt, dass entscheide dann ich und nicht derjenige, der es mir schenkt. D.h., es ginge hier um unzweideutige Vertragsfragen, wie mögliche Mehrgewinne zu reinvestieren sind. Für alles andere sollten Sie vielleicht besser in die Kirche gehen ..Dann schreiben Sie:> Für mich war der Atomausstieg nie die Befriedung eines> gesellschaftlichen Konflikts, sondern diente als politische> Trophäe einer besonders lautstarken Minderheit, die> aufgrund ihrer Medienpräsenz, eine eher träge und in> wirtschaftlichen Dingen unbeleckte, gutmütige Öffent-> lichkeit in diese Ecke drängte.Das ist natürlich völliger Blödsinn. Denn hätte die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" nicht (zunächst ungefragt) mit Milliardenbeträgen die Atomindustrie erst einmal vorfinanziert und würden Betriebsrisiken der Atomenergie nicht ebenso auf die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" abgewälzt, dann würde heute kein einziges AKW am Netz sein - und wir hätten schon viel früher einen gut ausgebauten Mix verschiedenster Energieträger - und nicht nur die Mono- und Oligopol-fördernden Öl, Gas und Kernenergie.Es ist ein regelrechter Skandal, dass die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" ungefragt zu schultern der Betreiber-Risiken gezwungen werden soll, die keine Versicherung der Welt zu besichern bereit ist. Es gibt keine Refinanzierungsmöglichkeiten für atomare größte anzunehmende Unfälle. Würde so etwas passieren, dann fällt zunächst der Börsenkurs des Betreibers auf null und aus der dann verbleibenden Konkursmasse werden Särge und "Restlebensrenten" der Opfer bezahlt. Das gleiche gilt für den Endlagerung: So lange keine schlüssige Lösung dafür gibt, wo der Müll hin soll, so lange ist es eine betriebswirtschaftliche Schönwetter-Kalkulation - mit der jeder BWL-Student im 2. Semester Baden gehen würde.Und das gleiche gilt natürlich auch für das andere Ende der Kette: Die Atomindustrie glaubt fest daran, dass man noch ganz viel weiteres Uran finden würde, "wenn man nur ganz doll danach sucht". Verlässlich sind die Uran-Reserven erstmal nur ein paar Dekaden. Wenn sich aber das Uran in ein paar jahren genau so verknappt, wie derzeit die Ölvorkommen - wem ist dann mit den Strahlemännern geholfen? Den Vattenfalls und e-ons dieser Republik vielleicht, aber sicher nicht dem Bürger und den nachfolgenden 1000 Generationen, die sich mit dem Müll herum schalgen müssen.Den Rest Ihrer IMO reichlich naiven Meinungsäusserung zu kommentiern verbietet mir mein Anstand ..F. Mayer
Sie schreiben:> Was wäre daran so schlimm? Es kostet den Bürger auch> nicht mehr als
jetzt. Bei großenKonzernen werden solche> Gewinn in der Regel
reinvestiert, das bedeutet in der Re-> gel technische Innovationen und
Arbeitsplätze und zwar> gut bezahlte und ein kein Niedriglohnschrott. Wo
sind> dagegen die 50 Milliarden aus der UMTS-Versteigerung> geblieben.Nichts gegen Ihre Hoffnungen, Wünsche und Ihren Glauben - aber das gehört doch wohl nicht in den Bereich der Wirtschaft. Wenn man mir etwas schenkt dann werde ich es nach meinen eigenen Kriterien reinvestieren. Ob, wo und in welchen (Technologie-) Markt, dass entscheide dann ich und nicht derjenige, der es mir schenkt. D.h., es ginge hier um unzweideutige Vertragsfragen, wie mögliche Mehrgewinne zu reinvestieren sind. Für alles andere sollten Sie vielleicht besser in die Kirche gehen ..Dann schreiben Sie:> Für mich war der Atomausstieg nie die Befriedung eines> gesellschaftlichen Konflikts, sondern diente als politische> Trophäe einer besonders lautstarken Minderheit, die> aufgrund ihrer Medienpräsenz, eine eher träge und in> wirtschaftlichen Dingen unbeleckte, gutmütige Öffent-> lichkeit in diese Ecke drängte.Das ist natürlich völliger Blödsinn. Denn hätte die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" nicht (zunächst ungefragt) mit Milliardenbeträgen die Atomindustrie erst einmal vorfinanziert und würden Betriebsrisiken der Atomenergie nicht ebenso auf die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" abgewälzt, dann würde heute kein einziges AKW am Netz sein - und wir hätten schon viel früher einen gut ausgebauten Mix verschiedenster Energieträger - und nicht nur die Mono- und Oligopol-fördernden Öl, Gas und Kernenergie.Es ist ein regelrechter Skandal, dass die "unbeleckte, gutmütige Öffentlichkeit" ungefragt zu schultern der Betreiber-Risiken gezwungen werden soll, die keine Versicherung der Welt zu besichern bereit ist. Es gibt keine Refinanzierungsmöglichkeiten für atomare größte anzunehmende Unfälle. Würde so etwas passieren, dann fällt zunächst der Börsenkurs des Betreibers auf null und aus der dann verbleibenden Konkursmasse werden Särge und "Restlebensrenten" der Opfer bezahlt. Das gleiche gilt für den Endlagerung: So lange keine schlüssige Lösung dafür gibt, wo der Müll hin soll, so lange ist es eine betriebswirtschaftliche Schönwetter-Kalkulation - mit der jeder BWL-Student im 2. Semester Baden gehen würde.Und das gleiche gilt natürlich auch für das andere Ende der Kette: Die Atomindustrie glaubt fest daran, dass man noch ganz viel weiteres Uran finden würde, "wenn man nur ganz doll danach sucht". Verlässlich sind die Uran-Reserven erstmal nur ein paar Dekaden. Wenn sich aber das Uran in ein paar jahren genau so verknappt, wie derzeit die Ölvorkommen - wem ist dann mit den Strahlemännern geholfen? Den Vattenfalls und e-ons dieser Republik vielleicht, aber sicher nicht dem Bürger und den nachfolgenden 1000 Generationen, die sich mit dem Müll herum schalgen müssen.Den Rest Ihrer IMO reichlich naiven Meinungsäusserung zu kommentiern verbietet mir mein Anstand ..F. Mayer
Den Rest Ihrer IMO reichlich naiven Meinungsäusserung zu kommentiern verbietet mir mein AnstandWarum so nervös und giftig? Sollte ich da einen Nerv getroffen haben???
Sie schreiben:Warum so nervös und giftig? Sollte ich da einen Nerv getroffen haben???Ja sicher - glauben Sie nur ganz fest daran, einen Nerv getroffen zu haben :)Aber im Ernst: Es ist doch sehr, sehr ärgerlich, wenn die Atomenergie-Lobby nicht müde wird, ihre Ammenmärchen unter das Volk bringt - derzeit auf allen Kanälen, u.a. auch durch Leute wie Sie.Längst tot geglaubte Lobbyisten-Lügen feiern in Ihrem ersten Beitrag fröhliche Urstände - und da darf man sich schon darüber ärgern, wieder bei "Adam und Eva" anzufangen und gerade rücken zu müssen, was Sie da an frommen Wünschen und Unsinn in die Welt hinaus posaunt haben ;)An dieser Stelle haben Sie dann auch tatsächlich einen Nerv getroffen - voll ins Schwarze so zu sagen..F. Mayer
Sie schreiben:Warum so nervös und giftig? Sollte ich da einen Nerv getroffen haben???Ja sicher - glauben Sie nur ganz fest daran, einen Nerv getroffen zu haben :)Aber im Ernst: Es ist doch sehr, sehr ärgerlich, wenn die Atomenergie-Lobby nicht müde wird, ihre Ammenmärchen unter das Volk bringt - derzeit auf allen Kanälen, u.a. auch durch Leute wie Sie.Längst tot geglaubte Lobbyisten-Lügen feiern in Ihrem ersten Beitrag fröhliche Urstände - und da darf man sich schon darüber ärgern, wieder bei "Adam und Eva" anzufangen und gerade rücken zu müssen, was Sie da an frommen Wünschen und Unsinn in die Welt hinaus posaunt haben ;)An dieser Stelle haben Sie dann auch tatsächlich einen Nerv getroffen - voll ins Schwarze so zu sagen..F. Mayer
Sie schreiben:Warum so nervös und giftig? Sollte ich da einen Nerv getroffen haben???Ja sicher - glauben Sie nur ganz fest daran, einen Nerv getroffen zu haben :)Aber im Ernst: Es ist doch sehr, sehr ärgerlich, wenn die Atomenergie-Lobby nicht müde wird, ihre Ammenmärchen unter das Volk bringt - derzeit auf allen Kanälen, u.a. auch durch Leute wie Sie.Längst tot geglaubte Lobbyisten-Lügen feiern in Ihrem ersten Beitrag fröhliche Urstände - und da darf man sich schon darüber ärgern, wieder bei "Adam und Eva" anzufangen und gerade rücken zu müssen, was Sie da an frommen Wünschen und Unsinn in die Welt hinaus posaunt haben ;)An dieser Stelle haben Sie dann auch tatsächlich einen Nerv getroffen - voll ins Schwarze so zu sagen..F. Mayer
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Mit Leuten wie mir ist das so.Ich war Anfang Mitte der 70er in den Bau der ersten kommerziell
nutzbaren Windräder involviert (zwischen Norden und Norddeich), ich habe schon in den 80er Jahren jahrelang einen
Erdgas betriebenen Wagen gefahren, mit einem Mordstrumm Erdgastank im Gepäckraum. Mein
kompletter Haushalt wird, wo immer möglich und sinnvoll mit Energiesparlampen
erhellt, meine erste ist irgendwann Ende der 80er in Betrieb genommen worden. Alle Autos die ich
jemals angeschafft habe wurden unter dem Aspekt des Verbrauchs und der
Sauberkeit (Kat und Abgasfilter) gekauft. Vor kurzen erst habe ich meinen
kompletten Elektrohaushalt (Kühl-, Gefrierschrank, Herd, Waschmaschine und
Trockner) gegen Geräte ausgetauscht die was Energieeffizienz das Modernste sind
was zu bekommen ist. Die neuen Fenster die vor wenigen Jahren gewechselt wurden
haben die bestmöglichen Dämmeigenschaften die überhaupt zu bekommen waren. Was also
das Energiesparen selber angeht braucht mir keiner etwas vorzumachen. Das alles
geschah allein aus Interesse an der Problematik Energie, woher und wohin damit
und was sind die praktikablen Energieträger der Zukunft.Und aus diesen praktischen Erfahrungen heraus und auch weil
ich ein wenig in der Welt herumgekommen bin, gebe ich ihnen Brief und Siegel
darauf, dass das alles nicht reichen wird um den tatsächlichen Energiebedarf zu
decken der im Zeichen einer wachsenden und auch nach Wohlstand strebenden Welt noch
auf uns zukommt und uns ultimativ dazu zwingen(!) wird, ob es uns nun gefällt oder
nicht, die Kernenergie zumindest über einen Zeitraum von einigen Jahrzehnten oder
Jahrhunderten zu nutzen, bis (hoffentlich) der Übergang von der Kernspaltung
zur Kernfusion geschafft ist. Es geht also in erster Linie gar nicht um den
Preis (das sicher auch) sondern nur darum ausreichend Energien für einen
einigermaßen auskömmlichen Lebensstandard überhaupt zur Verfügung zu stellen.Wie anmaßend von Ihnen die Lufthoheit über Sorge um
zukünftige Generationen allein beanspruchen zu wollen, denen sie aber ohne mit
der Wimper zu zucken und vollkommen weltfremd die Geschäftsgrundlage entziehen wollen,
diese wirtschaftlich überhaupt stemmen zu können. Und jeden der Lüge und sogar
des bezahlten Lobbyismus zu zeihen, der dies pragmatisch angehen will, grenzt
an die Infantilität eines bockbeinigen trotzköpfigen Kleinkindes das praktische
Zwänge einfach glaubt ausblenden zu können..Natürlich gibt es, wie bei jedem Erbe, auch unerfreuliche Begleiterscheinungen
wie z.B. wohin mit dem Atommüll. Aber so viel Zutrauen habe ich in meine
Nachkommenschaft schon, dass sie diese Problematik auch bewältigt, immer vorausgesetzt,
ich hinterlasse ihnen ein wirtschaftlich und technologisch leistungsfähiges
Erbe und nicht nur die Parzelle eines Schrebergartens.
Was Sie - trotz Ihrer umfangreichen Erfahrungen - aber nicht sehen wollen ist, dass es Leistungssteigerungen geben wird. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien werden wir sehr spannende Technologie-Entwicklungen sehen. Natürlich wird es auch Träumereien geben, und Betrügereien und schlichte Fehler - aber insgesamt ist es sehr wichtig, dass sich ein Netzwerk bildet, das mit unterschiedlichen Quellen einen Markt schafft, auf dem gleichzeitig Wettbewerb und Kooperations.Notwendigkeit der Anbieter gibt. Unterstützt der Staat aber nun die Monopole, dann wir sich der Aufbau eines echten Marktes weiter in die Zukunft verschieben - und damit auch die Attraktivität, in voller Breite nach neuen besseren Lösungen zu suchen. Die einzigen, die sich das dann leisten können, das sind wieder die Oligopolisten - und die werden nur die Technologien finanzieren, die ihnen ihre Oligopole nicht wegschießen.D.h., neben den unbeherrshbaren Risiken und dem zu erwartenden Volkksaufstand kommt noch, dass man DEN DEUTSCHEN ZUKUNFTSMARKT trocken legt - und es mal wieder anderen Ländern überlässt, die Früchte deutscher Grundlagen-Arbeiten zu ernten. Wenn man es den e-ons und Vattenfalls dieser Republik überlässt, dann werden die 1000x lieber ein neues Kernkraftwerk bauen, über das die 100%ige Kontrolle haben als Technologien zu erforschen, die ihnen langfristig Wettbewerber bescheren werden. Das eine mal kann man Monopolpreise durchdrücken, das andere mal werden Preise durch Nachfrage und Angebot gebildet. Klar, was die Aktionäre fordern werden, denen ein Vorstand gegenüber verpflichtet ist.Wenn man aber den Kunden ansieht - der würde von einem Markt mit echtem Wettbewerb deutlich profitieren. Und die Anbieter wären auch gezwungen, geschenkte Gewinne - z.B. durch abgeschriebene Anlagen, auch an den Kunden weiter zu geben. Denn - um ihre Naivität aus dem Ursprungskommentar heran zu ziehen - die milliarden Euros aus den abgeschriebenen werden weder an den Kunden weiter gereicht noch in neue Technologie gesteckt: Sie werden an Aktionäre ausgeschüttet ..F. Mayer
Was Sie - trotz Ihrer umfangreichen Erfahrungen - aber nicht sehen wollen ist, dass es Leistungssteigerungen geben wird. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien werden wir sehr spannende Technologie-Entwicklungen sehen. Natürlich wird es auch Träumereien geben, und Betrügereien und schlichte Fehler - aber insgesamt ist es sehr wichtig, dass sich ein Netzwerk bildet, das mit unterschiedlichen Quellen einen Markt schafft, auf dem gleichzeitig Wettbewerb und Kooperations.Notwendigkeit der Anbieter gibt. Unterstützt der Staat aber nun die Monopole, dann wir sich der Aufbau eines echten Marktes weiter in die Zukunft verschieben - und damit auch die Attraktivität, in voller Breite nach neuen besseren Lösungen zu suchen. Die einzigen, die sich das dann leisten können, das sind wieder die Oligopolisten - und die werden nur die Technologien finanzieren, die ihnen ihre Oligopole nicht wegschießen.D.h., neben den unbeherrshbaren Risiken und dem zu erwartenden Volkksaufstand kommt noch, dass man DEN DEUTSCHEN ZUKUNFTSMARKT trocken legt - und es mal wieder anderen Ländern überlässt, die Früchte deutscher Grundlagen-Arbeiten zu ernten. Wenn man es den e-ons und Vattenfalls dieser Republik überlässt, dann werden die 1000x lieber ein neues Kernkraftwerk bauen, über das die 100%ige Kontrolle haben als Technologien zu erforschen, die ihnen langfristig Wettbewerber bescheren werden. Das eine mal kann man Monopolpreise durchdrücken, das andere mal werden Preise durch Nachfrage und Angebot gebildet. Klar, was die Aktionäre fordern werden, denen ein Vorstand gegenüber verpflichtet ist.Wenn man aber den Kunden ansieht - der würde von einem Markt mit echtem Wettbewerb deutlich profitieren. Und die Anbieter wären auch gezwungen, geschenkte Gewinne - z.B. durch abgeschriebene Anlagen, auch an den Kunden weiter zu geben. Denn - um ihre Naivität aus dem Ursprungskommentar heran zu ziehen - die milliarden Euros aus den abgeschriebenen werden weder an den Kunden weiter gereicht noch in neue Technologie gesteckt: Sie werden an Aktionäre ausgeschüttet ..F. Mayer
dem Zeitgeist immer 5-10 Jahre hinterherhinkend.
Was Sie - trotz Ihrer umfangreichen Erfahrungen - aber nicht sehen wollen ist, dass es Leistungssteigerungen geben wird. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien werden wir sehr spannende Technologie-Entwicklungen sehen. Natürlich wird es auch Träumereien geben, und Betrügereien und schlichte Fehler - aber insgesamt ist es sehr wichtig, dass sich ein Netzwerk bildet, das mit unterschiedlichen Quellen einen Markt schafft, auf dem gleichzeitig Wettbewerb und Kooperations.Notwendigkeit der Anbieter gibt. Unterstützt der Staat aber nun die Monopole, dann wir sich der Aufbau eines echten Marktes weiter in die Zukunft verschieben - und damit auch die Attraktivität, in voller Breite nach neuen besseren Lösungen zu suchen. Die einzigen, die sich das dann leisten können, das sind wieder die Oligopolisten - und die werden nur die Technologien finanzieren, die ihnen ihre Oligopole nicht wegschießen.D.h., neben den unbeherrshbaren Risiken und dem zu erwartenden Volkksaufstand kommt noch, dass man DEN DEUTSCHEN ZUKUNFTSMARKT trocken legt - und es mal wieder anderen Ländern überlässt, die Früchte deutscher Grundlagen-Arbeiten zu ernten. Wenn man es den e-ons und Vattenfalls dieser Republik überlässt, dann werden die 1000x lieber ein neues Kernkraftwerk bauen, über das die 100%ige Kontrolle haben als Technologien zu erforschen, die ihnen langfristig Wettbewerber bescheren werden. Das eine mal kann man Monopolpreise durchdrücken, das andere mal werden Preise durch Nachfrage und Angebot gebildet. Klar, was die Aktionäre fordern werden, denen ein Vorstand gegenüber verpflichtet ist.Wenn man aber den Kunden ansieht - der würde von einem Markt mit echtem Wettbewerb deutlich profitieren. Und die Anbieter wären auch gezwungen, geschenkte Gewinne - z.B. durch abgeschriebene Anlagen, auch an den Kunden weiter zu geben. Denn - um ihre Naivität aus dem Ursprungskommentar heran zu ziehen - die milliarden Euros aus den abgeschriebenen werden weder an den Kunden weiter gereicht noch in neue Technologie gesteckt: Sie werden an Aktionäre ausgeschüttet ..F. Mayer
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>Was Sie - trotz Ihrer
umfangreichen Erfahrungen - aber nicht sehen wollen ist, dass es
Leistungssteigerungen geben wird.< Das ist absolut nicht richtig. Selbstverständlich
gibt es Potenziale im Einsparbereich oder der Effizienz, die es zu nutzen gilt,
gar keine Frage. Nur gibt es keinerlei Ansatz dafür die 25% die bis jetzt von
der Kernkraft geliefert werden, auszugleichen. Verschwiegen wird auch dass der
Strom aus Wasserkraft mit in die alternative Versorgung eingerechnet wird und
in duetschland praktisch schon seinen Vollausbau erreicht hat. D.h. der Anteil
der Windkraft müsste nicht nur verdoppelt sondern sogar verdreifacht werden. Und
das ist unter den vorhandenen Bedingungen illusorisch.Im Vorergrund steht für mich auch
nicht der Preis (den man wenn auch Zähne knirschend akzeptiern muss) sondern
die Versorgungssicherheit. Irgend wann in gar nicht so ferner Zukunft ist auch
das Erdöl zu Ende oder definitiv zu teuer um unsere Autos anzutreiben und was
dann? Nicht nur die Arbeitsplätze in
der Autoproduktion sind davon abhängig, sondern unsere gesamte Volkswirtschaft
würde zusammen brechen wenn wir bis dahin den Paradigmenwechsel, weg von den
fossilen Brennstoffen Erdöl und auch Erdgas nicht geschafft haben. 8 Milliarden
Menschen oder auch nur 82 Millionen lassen sich ohne individuelle Mobilität
schlichtweg nicht versorgen. Das geht ganz profan los über den Pizza-boten über
technische Dienstleistungen aller Art, Waren und Sachlieferungen aller Art im
Stückgutverkehr, Post usw. usw. und nicht zu vergessen in einer so dramatisch
alternden Gesellschaft auch, die mobile Altenpflege. D.h. für die Zukunft sind
auch gravierende Umstellungen im Fahrzeugbau nicht nur wünschenswert sondern
zwingend. Um das leisten zu können führt kein weg an neuen Technologien wie
Wasserstoffgetriebenen (Brennstoffzelle-Mercedes oder Verbrennung-BMW) oder
sonstigen Speichermöglichkeiten (Batterien) vorbei und dazu braucht es Unmengen
an zusätzlicher Energien. Da kommen noch gewaltige Anstrengungen auf uns zu,
die ohne das Energie-Potenzial der Kernkraft einfach nicht zu leisten sind. Das
Fernziel kann nach heutigen Wissenstand sowieso nur die Kernfusion sein um die
Zwischenlösung Kernspaltung abzulösen. Dazu braucht man aber wieder wirtschaftliche,
finanzielle und technologische Leistungskraft und ohne das Know-How im
Reaktorbau und dem ganzen Drumherum geht es sowieso nicht.Lange Rede kurzer Sinn, ob es uns
jetzt passt oder nicht wir kommen an der Kernkraft nicht vorbei. Es ist einfach
keine Frage des Wollens sondern des Müssens. Alles andere ist Wunschdenken aus
dem saturierten Wohlstandsbürgertum deren Verständnis nicht über das
gegenseitige Verwalten hinaus geht.
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umfangreichen Erfahrungen - aber nicht sehen wollen ist, dass es
Leistungssteigerungen geben wird.< Das ist absolut nicht richtig. Selbstverständlich
gibt es Potenziale im Einsparbereich oder der Effizienz, die es zu nutzen gilt,
gar keine Frage. Nur gibt es keinerlei Ansatz dafür die 25% die bis jetzt von
der Kernkraft geliefert werden, auszugleichen. Verschwiegen wird auch dass der
Strom aus Wasserkraft mit in die alternative Versorgung eingerechnet wird und
in duetschland praktisch schon seinen Vollausbau erreicht hat. D.h. der Anteil
der Windkraft müsste nicht nur verdoppelt sondern sogar verdreifacht werden. Und
das ist unter den vorhandenen Bedingungen illusorisch.Im Vorergrund steht für mich auch
nicht der Preis (den man wenn auch Zähne knirschend akzeptiern muss) sondern
die Versorgungssicherheit. Irgend wann in gar nicht so ferner Zukunft ist auch
das Erdöl zu Ende oder definitiv zu teuer um unsere Autos anzutreiben und was
dann? Nicht nur die Arbeitsplätze in
der Autoproduktion sind davon abhängig, sondern unsere gesamte Volkswirtschaft
würde zusammen brechen wenn wir bis dahin den Paradigmenwechsel, weg von den
fossilen Brennstoffen Erdöl und auch Erdgas nicht geschafft haben. 8 Milliarden
Menschen oder auch nur 82 Millionen lassen sich ohne individuelle Mobilität
schlichtweg nicht versorgen. Das geht ganz profan los über den Pizza-boten über
technische Dienstleistungen aller Art, Waren und Sachlieferungen aller Art im
Stückgutverkehr, Post usw. usw. und nicht zu vergessen in einer so dramatisch
alternden Gesellschaft auch, die mobile Altenpflege. D.h. für die Zukunft sind
auch gravierende Umstellungen im Fahrzeugbau nicht nur wünschenswert sondern
zwingend. Um das leisten zu können führt kein weg an neuen Technologien wie
Wasserstoffgetriebenen (Brennstoffzelle-Mercedes oder Verbrennung-BMW) oder
sonstigen Speichermöglichkeiten (Batterien) vorbei und dazu braucht es Unmengen
an zusätzlicher Energien. Da kommen noch gewaltige Anstrengungen auf uns zu,
die ohne das Energie-Potenzial der Kernkraft einfach nicht zu leisten sind. Das
Fernziel kann nach heutigen Wissenstand sowieso nur die Kernfusion sein um die
Zwischenlösung Kernspaltung abzulösen. Dazu braucht man aber wieder wirtschaftliche,
finanzielle und technologische Leistungskraft und ohne das Know-How im
Reaktorbau und dem ganzen Drumherum geht es sowieso nicht.Lange Rede kurzer Sinn, ob es uns
jetzt passt oder nicht wir kommen an der Kernkraft nicht vorbei. Es ist einfach
keine Frage des Wollens sondern des Müssens. Alles andere ist Wunschdenken aus
dem saturierten Wohlstandsbürgertum deren Verständnis nicht über das
gegenseitige Verwalten hinaus geht.
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>Was Sie - trotz Ihrer
umfangreichen Erfahrungen - aber nicht sehen wollen ist, dass es
Leistungssteigerungen geben wird.< Das ist absolut nicht richtig. Selbstverständlich
gibt es Potenziale im Einsparbereich oder der Effizienz, die es zu nutzen gilt,
gar keine Frage. Nur gibt es keinerlei Ansatz dafür die 25% die bis jetzt von
der Kernkraft geliefert werden, auszugleichen. Verschwiegen wird auch dass der
Strom aus Wasserkraft mit in die alternative Versorgung eingerechnet wird und
in duetschland praktisch schon seinen Vollausbau erreicht hat. D.h. der Anteil
der Windkraft müsste nicht nur verdoppelt sondern sogar verdreifacht werden. Und
das ist unter den vorhandenen Bedingungen illusorisch.Im Vorergrund steht für mich auch
nicht der Preis (den man wenn auch Zähne knirschend akzeptiern muss) sondern
die Versorgungssicherheit. Irgend wann in gar nicht so ferner Zukunft ist auch
das Erdöl zu Ende oder definitiv zu teuer um unsere Autos anzutreiben und was
dann? Nicht nur die Arbeitsplätze in
der Autoproduktion sind davon abhängig, sondern unsere gesamte Volkswirtschaft
würde zusammen brechen wenn wir bis dahin den Paradigmenwechsel, weg von den
fossilen Brennstoffen Erdöl und auch Erdgas nicht geschafft haben. 8 Milliarden
Menschen oder auch nur 82 Millionen lassen sich ohne individuelle Mobilität
schlichtweg nicht versorgen. Das geht ganz profan los über den Pizza-boten über
technische Dienstleistungen aller Art, Waren und Sachlieferungen aller Art im
Stückgutverkehr, Post usw. usw. und nicht zu vergessen in einer so dramatisch
alternden Gesellschaft auch, die mobile Altenpflege. D.h. für die Zukunft sind
auch gravierende Umstellungen im Fahrzeugbau nicht nur wünschenswert sondern
zwingend. Um das leisten zu können führt kein weg an neuen Technologien wie
Wasserstoffgetriebenen (Brennstoffzelle-Mercedes oder Verbrennung-BMW) oder
sonstigen Speichermöglichkeiten (Batterien) vorbei und dazu braucht es Unmengen
an zusätzlicher Energien. Da kommen noch gewaltige Anstrengungen auf uns zu,
die ohne das Energie-Potenzial der Kernkraft einfach nicht zu leisten sind. Das
Fernziel kann nach heutigen Wissenstand sowieso nur die Kernfusion sein um die
Zwischenlösung Kernspaltung abzulösen. Dazu braucht man aber wieder wirtschaftliche,
finanzielle und technologische Leistungskraft und ohne das Know-How im
Reaktorbau und dem ganzen Drumherum geht es sowieso nicht.Lange Rede kurzer Sinn, ob es uns
jetzt passt oder nicht wir kommen an der Kernkraft nicht vorbei. Es ist einfach
keine Frage des Wollens sondern des Müssens. Alles andere ist Wunschdenken aus
dem saturierten Wohlstandsbürgertum deren Verständnis nicht über das
gegenseitige Verwalten hinaus geht.
Auch wenn es Völlig Off-Topic ist: Ist Ihnen die Verschandelung Ihrer Beiträge mit Microsoft-Internet-Explorer-Müll nicht peinlich? Vielleicht sollten Sie mal Ihren Browser updaten ..F. Mayer
Schönes Interview mit Herrn Trittin. Dort kann man dann Sätze nachlesen, wie:"Ich sehe keine Renaissance der Atomkraft. Als George W. Bush 2000 das
Oval Office übernahm, hat er angekündigt, er würde 50 neue
Atomkraftwerke bauen. Jetzt haben wir das Ende seiner Amtszeit. Acht
Jahre später wurde kein einziges in Auftrag gegeben."Und zu Ihren Ängsten, ohne Kernenergie ginge uns morgen der Strom aus:"Als wir den Atomkonsens verabschiedet haben, hatten wir vier Prozent
des Stroms aus erneuerbaren Energien. Heute sind es fast 15 Prozent.
Vom Netz genommen haben wir seither eine Kapazität von sechs Prozent
des Stroms. Es ist jetzt schon sehr viel mehr Strom aus erneuerbaren
Energien im Netz, als durch den Atomausstieg bisher vom Netz genommen
wurde. Heute stellt die Atomkraft 22 Prozent, im Jahre 2020 will selbst
die große Koalition 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien
beziehen. Glos und Merkel bestätigen: Man kann Atomkraft mit
erneuerbaren Energien ersetzen - und man kann auch noch Strom sparen."Überhaupt finde ich es immer wieder erstaunlich, wie wenig man den erneuerbaren Energien zutraut. Immer heißt es - vornehmlich aus der Monopol-Ecke, dass ja eine ganz nette Spielerei sei, dass man aber - wenn man richtigen Strom haben wollte - an der Kernkraft nicht vorbei käme. Den Beweis dieser, zumeist mit sehr dominantem Gestus vorgetragene Behauptung, blieben diese Leute natürlich stets shuldig. Und sieht man sih an, welches Wachstum und wie viele Arbeitsplätze diese Energieversorgung schon geschaffen hat, dann straft eben dies die Arroganz und die herablassende Art dieser "Hanswürste" Lügen. Da steckt noch viel mehr drin, das wir eben nicht einer Atom-Industrie in den Rachen werfen müssen, damit die - bzw. deren Investoren - es auf die Caymans, nach Dubai oder auf die Kanalinseln bringen.. Ach ja - noch ein Absatz zum Thema Versorgungsengpass:"Deutschland exportiert in wachsendem Maße seinen Strom. Selbst
am Tag der größten Stromnachfrage im vergangenen Jahr haben wir die
Kapazität von zwei Großkraftwerken exportiert, obwohl zeitgleich fünf
Atommeiler nicht am Netz waren."Besonders hat mir auch diese Antwort gefallen - auf die Frage zum Zusammenhang zwischen hohen Ölpreis und der neu befeuerten Diskussion um längere Restlaufzeiten:"Der Ölpreis und der Klimaschutz haben mit den Laufzeiten von Atomkraftwerken rein gar nichts zu tun.Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Mit Atomkraft das Wohnzimmer zu heizen, ist schrecklich ineffizient.
Bei der Erzeugung des Stroms werden schon 70 Prozent der freigesetzten
Energie als Abwärme in die Luft gepustet. Und im Haus wird der Strom
dann mit hohen Verlusten wieder in Wärme umgewandelt."F. Mayer
Auch wenn es Völlig Off-Topic ist: Ist Ihnen die Verschandelung Ihrer Beiträge mit Microsoft-Internet-Explorer-Müll nicht peinlich? Vielleicht sollten Sie mal Ihren Browser updaten ..F. Mayer
Schönes Interview mit Herrn Trittin. Dort kann man dann Sätze nachlesen, wie:"Ich sehe keine Renaissance der Atomkraft. Als George W. Bush 2000 das
Oval Office übernahm, hat er angekündigt, er würde 50 neue
Atomkraftwerke bauen. Jetzt haben wir das Ende seiner Amtszeit. Acht
Jahre später wurde kein einziges in Auftrag gegeben."Und zu Ihren Ängsten, ohne Kernenergie ginge uns morgen der Strom aus:"Als wir den Atomkonsens verabschiedet haben, hatten wir vier Prozent
des Stroms aus erneuerbaren Energien. Heute sind es fast 15 Prozent.
Vom Netz genommen haben wir seither eine Kapazität von sechs Prozent
des Stroms. Es ist jetzt schon sehr viel mehr Strom aus erneuerbaren
Energien im Netz, als durch den Atomausstieg bisher vom Netz genommen
wurde. Heute stellt die Atomkraft 22 Prozent, im Jahre 2020 will selbst
die große Koalition 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien
beziehen. Glos und Merkel bestätigen: Man kann Atomkraft mit
erneuerbaren Energien ersetzen - und man kann auch noch Strom sparen."Überhaupt finde ich es immer wieder erstaunlich, wie wenig man den erneuerbaren Energien zutraut. Immer heißt es - vornehmlich aus der Monopol-Ecke, dass ja eine ganz nette Spielerei sei, dass man aber - wenn man richtigen Strom haben wollte - an der Kernkraft nicht vorbei käme. Den Beweis dieser, zumeist mit sehr dominantem Gestus vorgetragene Behauptung, blieben diese Leute natürlich stets shuldig. Und sieht man sih an, welches Wachstum und wie viele Arbeitsplätze diese Energieversorgung schon geschaffen hat, dann straft eben dies die Arroganz und die herablassende Art dieser "Hanswürste" Lügen. Da steckt noch viel mehr drin, das wir eben nicht einer Atom-Industrie in den Rachen werfen müssen, damit die - bzw. deren Investoren - es auf die Caymans, nach Dubai oder auf die Kanalinseln bringen.. Ach ja - noch ein Absatz zum Thema Versorgungsengpass:"Deutschland exportiert in wachsendem Maße seinen Strom. Selbst
am Tag der größten Stromnachfrage im vergangenen Jahr haben wir die
Kapazität von zwei Großkraftwerken exportiert, obwohl zeitgleich fünf
Atommeiler nicht am Netz waren."Besonders hat mir auch diese Antwort gefallen - auf die Frage zum Zusammenhang zwischen hohen Ölpreis und der neu befeuerten Diskussion um längere Restlaufzeiten:"Der Ölpreis und der Klimaschutz haben mit den Laufzeiten von Atomkraftwerken rein gar nichts zu tun.Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Mit Atomkraft das Wohnzimmer zu heizen, ist schrecklich ineffizient.
Bei der Erzeugung des Stroms werden schon 70 Prozent der freigesetzten
Energie als Abwärme in die Luft gepustet. Und im Haus wird der Strom
dann mit hohen Verlusten wieder in Wärme umgewandelt."F. Mayer
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