Pressen, jetzt!

Bild: © Jonas von der Hude
Schallplatten werden noch immer mit Liebe gehört und mit Liebe gemacht. Wie der Ton in die Rille kommt, zeigt diese BildergalerieVon Sasinka und Jonas von der Hude
Im Sommer 1948 präsentierte die amerikanische Plattenfirma Columbia Records eine neuartige Schallplatte: die Vinyl-LP mit Mikrorillenaufzeichnung. Sie drehte sich 33 1/3 Mal pro Minute und löste die alten, empfindlichen Schellacks ab. Im Juli 1958 wurden in Deutschland die letzten Schellackplatten gefertigt – die Produktion von Vinyl-Platten begann nun auch hierzulande.
Anfang der Achtziger kam die CD und verdrängte das Vinyl. Dann kam das MP3-Format und verdrängte die CD. Und jetzt, nach 60 Jahren, lebt die Schallplatte wieder auf. Sie ist Symbol einer Gegenbewegung zur digitalen Anonymität der Download-Plattformen.
Vinyl zu hören ist ein genussvoller Aufwand. Welcher Aufwand betrieben wird, um die schwarzen Scheiben herzustellen – sehen Sie selbst!
Seit 60 Jahren wird die Vinylschallplatte produziert. Liebhaber und Sammler schätzen ihre Haptik und ihren warmen Klang



