Netzkultur Ist die Zukunft virtuell?Seite 3/3
ZEIT ONLINE: Die ersten Machinima-Filme entstanden durch das Hacken von Computerspielen. Wie sieht die Rechtslage heute aus?
Koenig: Die Anfänge waren eindeutig illegal, aber man sollte zwischen legal und legitim unterscheiden. Ich kann die Hackerethik nachvollziehen. Unser Urheberbegriff steht teilweise dem Fortschritt im Weg. Er ist Ausdruck einer veralteten Denkweise.
ZEIT ONLINE: Im Rahmen des Festivals verleihen Sie Preise in sechs Kategorien. Neben dem Machinima-Award werden 3-D-Animation, Flash, Filme fürs Handy, aber auch Realtime-Animationen und Mischformen prämiert. Welcher Kategorie gehört die Zukunft?
Koenig: Ich denke, dass diese Kategorien sich nach und nach aufweichen werden. Gleichwohl bin ich der Ansicht, dass vor allem die Echtzeit-Themen, wozu eben auch Machinima gehört, das größte Potenzial haben.
Das Gespräch führteMarkus Zinsmaier
- Datum 20.08.2008 - 11:43 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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Ein weiterer Schritt, die Beiträge der Netzgemeinde Salonfähig zu machen. Schließlich müssen sie sich jetzt Machinmas mit Filmen und nicht mehr mit "gewalthaltigen Spielen", aus denen sie zum Teil stammen, vergleichen. Teile der Machinmas sind besser als das, was man heute im TV oder Kino zu sehen bekommen. Hochachtung vor den Schöpfern!
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