Sozialforschung Die Angst um den Job bleibt
Nichts beeinträchtigt Menschen so sehr wie Arbeitslosigkeit – selbst wenn sie wieder einen Job gefunden haben, sagt der Sozialforscher Gert Wagner, der seit 25 Jahren die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland untersucht
ZEIT ONLINE: Herr Professor Wagner, im Rahmen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) sammeln Sie und Ihre Mitarbeiter seit 25 Jahren durch umfangreiche repräsentative Befragungen Daten über die Lebensumstände der Menschen in Deutschland. Was ist das Besondere an dieser Datensammlung?
Gert Wagner: Das SOEP versucht, Menschen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg immer wieder zu befragen. So kann man die Entwicklung von Lebensläufen analysieren. Wovon hängen Erfolg und Misserfolg ab, welche Werte sind für die Befragten wichtig, ist Armut ein dauerhaftes Problem oder nur eine Lebensphase?
ZEIT ONLINE: Was sind denn die großen gesellschaftlichen Trends der vergangenen 25 Jahre, wie haben sich die Republik und ihre Bewohner verändert?
Wagner: Das ist für die, die schon vor 25 Jahren hier gelebt haben, gar nicht so dramatisch. Die Stabilität dominiert sehr stark; bei Zugewanderten sieht das natürlich anders aus. Aus den SOEP-Daten geht zum Beispiel eindeutig hervor, dass die Familie nach wie vor der wichtigste Wert der Menschen ist. Aber sie zeigen auch, dass die Eheschließung keinen Einfluss auf ihre Lebenszufriedenheit hat. Ein Jahr davor sind Paare im Durchschnitt etwas zufriedener, als es zuvor der Fall war. Schon im Jahr der Eheschließung nimmt das wieder ab und nach drei Jahren ist der Effekt - im Durchschnitt aller Ehepaare - vollends verschwunden. Auch die These, es gebe immer mehr Hedonisten, die sich nicht mehr für die Gesellschaft engagieren, ist grundfalsch. Die ehrenamtliche Tätigkeit nimmt nicht ab, sondern eher zu. Es sind nur andere Engagements als vor 25, 30 Jahren.
ZEIT ONLINE: Das heißt, unsere Vorstellung, dass sich die Gesellschaft in immer schnellerem Tempo wandelt, dass sich soziale Lagen, Werte und Lebenseinstellungen beständig verändern, ist falsch?
Wagner: Ja. Es kommt aber auch drauf an, wie man es betrachtet. Kurzfristig gibt es sehr viel Veränderungen. Wenn man jedoch die Entwicklung über 15 oder 20 Jahre betrachtet, dann stellt man fest, nur etwa 20 bis 25 Prozent der Menschen erfahren eine Veränderung ihrer Lebenszufriedenheit. Das Wichtigste, was sich aus dieser Längsschnittanalyse ergibt, ist, wie unterschiedlich Lebensereignisse von Menschen verarbeitet werden.
ZEIT ONLINE: In den vergangenen 25 Jahren gab es weitreichende gesellschaftliche Veränderungen: die Wiedervereinigung, Wirtschaftskrisen, Massenarbeitslosigkeit. Das muss sich doch in den Daten niederschlagen?
Wagner: Das tut es auch. Trotzdem ist die individuelle Stabilität von Lebensläufen bemerkenswert. Die Wiedervereinigung hat die Lebenszufriedenheit in Westdeutschland – nur dort haben wir Daten von vorher und nachher – deutlich ansteigen lassen. Das ist auch kein Wunder, denn sie war ja auch mit einem Wirtschaftsaufschwung verbunden. Aber das ging dann ganz schnell wieder zurück und war 2005 auf einem Tiefstand. In Ostdeutschland kann man sehen, dass die Menschen kurz nach der Einheit sehr zufrieden waren. Anschließend allerdings ist das sehr stark eingebrochen, und die Zufriedenheit steigt nur langsam wieder an.
Ab dem Jahr 2000 geht die Lebenszufriedenheit in ganz Deutschland als Folge der Wirtschaftskrise deutlich nach unten. Weil die Arbeitslosigkeit für die Einzelnen eine extrem hohe Bedeutung hat, musste sie durchschlagen. Wir sehen inzwischen, dass die Ängste und die wirtschaftlichen Sorgen wieder nachlassen. Aber sie bleiben deutlich höher als Anfang der neunziger Jahre.
ZEIT ONLINE: Woran liegt das? Die Wirtschaft wächst, die Arbeitslosigkeit ist auf das Niveau der neunziger Jahre gesunken. Aber die Menschen klagen weiter. Kommt der Aufschwung bei ihnen nicht an?
Wagner: Arbeitslosigkeit wirkt lange nach. Menschen die arbeitslos waren, sind auch dann mit ihrem Leben unzufriedener, wenn sie wieder einen Job haben. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des SOEP überhaupt.
- Datum 21.10.2008 - 13:22 Uhr
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Ich wurde von einem Vorsitzenden Richter am Landesarbeitsgericht Stuttgart vorsätzlich in die Arbeitslosigkeit getrieben. Als Physiker arbeitete ich bei einem bekannten Optik-Konzern in Süddeutschland. Mein Vorgesetzter teilte mir mit, ich hätte mich unbeliebt gemacht und solle einen Aufhebungsvertrag unterschreiben. Als ich mich weigerte, wurde mir betriebsbedingt gekündigt. Nachdem ich die Kündigungsschutzklage gewann, kam ich in das Unternehmen zurück. Mein Vorgesetzter übertrug mir nun fachfremde Arbeiten ohne Einarbeitung, an denen die Spezialisten gescheitert waren. Arbeitsmittel wurden mir entzogen. Der Kontakt zu den Kollegen untersagt. Ich wurde in einen Abstellraum gesetzt. Nachdem wie erwartet die Arbeitsergebnisse ausblieben, wurden Abmahnungen geschrieben und mein Gehalt gekürzt. Ich erhielt ein mangelhaftes Arbeitszeugnis. Dann kam noch eine personenbedingte Kündigung. Die Sache landete beim Arbeitsgericht Stuttgart. Der vorsitzende Richter (...) beschied, keine Zeit für so einen Quatsch zu haben. Ich solle doch einen Aufhebungsvertrag schließen. Der Richter* wolle auf jeden Fall das Verfahren beenden. Die Akte sei schon zu umfangreich geworden. Mein Anwalt könne ja dann sein Glück vor dem Bundesarbeitsgericht suchen. Als ich mich weigerte, besann der Richter* sich auf eine 2 Jahre zurückliegende Angabe in der ersten Instanz, wonach mein Vorgesetzter den Betriebsarzt bedrohte, sollte der mir weiterhin Beistehen in der Mobbing-Sache bieten. Der Richter* erklärte, es sei ja wohl zu erwarten, daß niemand die Bedrohung bestätigen werde. Die Zeugen würden sich auf dem Gerichtsflur absprechen. Dann sei die Sache für mich gelaufen. Der Richter* würde dann das Arbeitsverhältnis wegen Verleumdung beenden können. Gesagt, getan. Die beteiligen Zeugen konnten sich plötzlich an nichts mehr erinnern. Der Richter* beendete mein Arbeitsverhältnis wie angekündigt. Der Arbeitsgeber weigert sich nun, ein korrektes Arbeitszeugnis auszustellen. Mit dem mangelhaften Zeugnis und meinem Alter Mitte 50 finde ich keine Anstellung mehr. Ich habe 3 unterhaltspflichtige Kinder. Das Bundesarbeitsgericht verwarf die Nichtzulassungsbeschwerde. Das Landesarbeitsgericht Stuttgart verwarf die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Richter*. Die Akte sei tatsächlich zu dick geworden. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart sah keine Notwendigkeit, ein Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung gegen den Richter wegen Rechtsbeugung zu führen. Mobbing hat sich beim Arbeitgeber aber nun verfestigt. Mitarbeiter haben sich schon das Leben genommen. Der bislang letzte Selbstmord wurde vom Sozialgericht Ulm als berufsbedingt anerkannt und der Witwe ein Rente zugesprochen. Wie das Leben so spielt, wurde der Arbeitgeber nun trotz allem als Top-Arbeitsgeber ausgezeichnet. Mein damaliger Vorgesetzter ist weiterhin im Amt. Das erfolgreiche Mobbing hat ihm Ansehen verschafft. Der Richter* spricht weiterhin Recht.(* Name ersetzt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir derlei ungeprüfte Vorwürfe gegen Personen hier nicht veröffentlichen können. Die Redaktion/jk)
Und in dieser Manier werden Bürger mannigfaltig zufrieden gestellt. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, bis sie selbst in dieser Tretmühle landen. Augen zu und durch, die seinerzeit ausgegebene Devise.Weiter so Deutschland, sagte mal ein 1,96 großer, starker Mann. Ich habe den Bezug zu ihm völlig vergessen. Was geblieben ist, erleben wir seit Jahr und Tag schmerzhaft genug. Die Wende der Wende wurde 1982 vollzogen. Was wir heute erleben sind nur die Auswüchse derer, nur schneller, weiter und höher, was die Grad-Zahl anbelangt.debrasseur
Schreckliche Geschichte!
Sie hätten evt. noch die Möglichkeit vor einem EU-Gericht zu siegen. Dazu sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen. Es wäre nämlich nicht das erste (und warscheinlich auch nicht das letzte) mal das ein deutsches Gericht von einem EU-Gericht abgewatscht wird.
Berichten Sie Ihre Geschichte in den Medien - machen Sie die Sauerei Publik. Evt. im Internet auf einem Ausländischen Server auf einer Homepage wo Sie dann auch den Namen des Unternehmens und die Namen der Beteiligten nennen (lassen) könnten. Es gibt auch im TV Shows die sich um so kuriose Dinge kümmern, natürlich wollen die nur Einschaltquoten und möglichst reisserisch alles, aber um Publicity in der Sache zu erlangen darf Ihnen ruhig jedes Mittel recht sein. Namen sind sehr wichtig. Solange alles anonym ist brauchen Ihre Gegner nix zu befürchten!
Machen Sie sie öffentlich!
Ähnliche Geschichten sind üblich nicht nur in DeutschlandWenn Einer sich wiedererkennt in dieses Muster;
Bedenke Alleine geht Mann unten auch wäre Mann ein Rambo.
Nur 3 Musketiere oder 4 ändern ein Köningreich.
Ohne Mitkämpfer in solche Sache hat mann vorne weg immer verloren.
Was in dem Bericht vergessen wird, ist der Umfang, in dem Arbeitslose heute systematisch getriezt und schikaniert werden. Von dem wenigen Geld könnte man so gerade leben. Dass man aber als Arbeitsloser in einer Art Sicherheitsverwahrung sich befindet, in der dreitägige Abwesenheit ebenso zum Risiko für den Entzug der Leistungen werden können wie ein unangemeldeter Urlaub oder die Weigerung, für einen Euro Löhne anderer Menschen zu drücken, das macht wirklich unzufrieden. Nicht die Arbeitslosigkeit, der faschistische Wunsch nach Vollbeschäftigung ohne Ansehens der Lohnverhältnisse, wie ihn die SPD blödsinnig wieder daherbetet, der in Deutschland verbreitete Nationalsozialismus, der Arbeitslager für eine Form der Therapie und Arbeit für gesund hält, machen das Dasein als Arbeitsloser (in meinem Fall Akademiker) unerträglich. Auch dass man in zynischen Briefen für dumm verkauft wird: So steht über den Briefen der Kreisjobcenter "Einladung" und unten steht "wenn sie nicht kommen, gibts 30 % weniger Geld". Man heißt Kunde, hat Fallmanager und ist "Antragsteller" von Maßnahmen, zu denen man gezwungen wird. Dazu kommen noch die systematischen Versuche, die Arbeitslosen um das ihnen zustehende Existenzgeld zu betrügen, indem Finten und Hürden, gemeinste Fallstricke bis hin zur Antragsvernichtung bei unbestätigter Abgabe der Formulare aufgestellt werden. Das alles nur, damit eine faschistoid-wahnhafte Masse sich wohl fühlt, weil sie dann nicht beim Überstundenschieben das dumme Gefühl hat, man könnte auch ohne überleben. Deshalb macht man den Arbeitslosen das Leben so unterträglich wie möglich, so dass die unerträglicher werdende Lohnarbeit immer noch als angenehmer dastehen kann.http://myblog.de/nichtide...
Hallo und guten Tag! Marxo bringt es auf den Punkt. Aus eigener Erfahrung kann ich dem Kommentar in jedem Punkt zustimmen. Als Endfünfziger nach über 30 Jahren "bei der Stange bleiben" wurde ich in die Arbeitslosigkeit geschickt. Da Kleinbetrieb (RA-Kanzlei) gab es auch keinen Kündigungsschutz. Von der Arbeitsagentur erhielt ich während der Arbeitslosigkeit (altes Recht noch 32 Monate) 2 (i.W. zwei) Vermittlungsvorschläge. Für beide Stellen war ich überqualifiziert. Alle 6 Monate wechselte aber mein "Fallmanager". Die Kosten für die über 100 Bewerbungen wurden mir auch nur teilweise erstattet, da es eine Erstattung nur gibt, wenn der Antrag vor der Bewerbung bei der Arbeitsagentur vorliegt. Das Sozialgericht hat mir diese "Gerechtigkeit" in einer fast 1-stündigen Verhandlung bestätigt. Vom jeweiligen Fallmanager wurde ich bei jeder Besprechnung auf die "58-Regelung" angesprochen. 6 Monate vor meinem 60. Geb. habe ich "die Segel gestrichen" und die 58-Regelung akzeptiert. Die Arbeitsagentur hatte einen Arbeitslosen weniger. Der Kommentar 1 zeigt auch, dass das "Gekrähe" der Arbeitgeber, der bestehende Kündigungsschutz verhindere Arbeitsplätze an den Haaren herbeigezogen ist. Arbeitgeber werden ihre Arbeitnehmer, auch mit Hilfe der Arbeitsgerichte, immer los.
Hallo und guten Tag! Marxo bringt es auf den Punkt. Aus eigener Erfahrung kann ich dem Kommentar in jedem Punkt zustimmen. Als Endfünfziger nach über 30 Jahren "bei der Stange bleiben" wurde ich in die Arbeitslosigkeit geschickt. Da Kleinbetrieb (RA-Kanzlei) gab es auch keinen Kündigungsschutz. Von der Arbeitsagentur erhielt ich während der Arbeitslosigkeit (altes Recht noch 32 Monate) 2 (i.W. zwei) Vermittlungsvorschläge. Für beide Stellen war ich überqualifiziert. Alle 6 Monate wechselte aber mein "Fallmanager". Die Kosten für die über 100 Bewerbungen wurden mir auch nur teilweise erstattet, da es eine Erstattung nur gibt, wenn der Antrag vor der Bewerbung bei der Arbeitsagentur vorliegt. Das Sozialgericht hat mir diese "Gerechtigkeit" in einer fast 1-stündigen Verhandlung bestätigt. Vom jeweiligen Fallmanager wurde ich bei jeder Besprechnung auf die "58-Regelung" angesprochen. 6 Monate vor meinem 60. Geb. habe ich "die Segel gestrichen" und die 58-Regelung akzeptiert. Die Arbeitsagentur hatte einen Arbeitslosen weniger. Der Kommentar 1 zeigt auch, dass das "Gekrähe" der Arbeitgeber, der bestehende Kündigungsschutz verhindere Arbeitsplätze an den Haaren herbeigezogen ist. Arbeitgeber werden ihre Arbeitnehmer, auch mit Hilfe der Arbeitsgerichte, immer los.
(* Name ersetzt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir derlei ungeprüfte Vorwürfe gegen Personen hier nicht veröffentlichen können. Die Redaktion/jk), schreiben Sie, Herr Kuhn.
Ist es tatsächlich so, dass es Sie, die Online-Redaktion der Zeit, wären, die diese Anschuldigungen veröffentlichen würden? Oder nicht doch Dieter54, dessen Daten, wie die jedes Users, Ihnen bekannt sein dürften und, sollte ein Gericht dies verlangen, von Ihnen herausgegeben werden könnten?
Die Frage ist doch in mehrfacher Hinsicht interessant: Zum einen ist für Mobbing ja typisch, dass es weitgehend im Verborgenen stattfindet, so furchtbar effektiv wird es dadurch, dass, wie im Interview mit Herrn Wagner klar wird, der Verlust des Arbeitsplatz, einer der gravierendsten Einschnitte im Leben der Betroffenen sein kann. Mit Ihrer Intervention verurteilen Sie Ihrerseits Dieter54 aufs neue zum Schweigen. Sollten seine Behauptungen unwahr sein, wäre es doch gerade für einen Richter ein Leichtes, ihn dafür zur Verantwortung zu ziehen. Warum greifen Sie dem vor?
Ausserdem: degradieren Sie so dieses Forum nicht zu einer Art Kindergarten, in dem wirklich Relevantes nicht geäussert werden darf?
Ein drittes: Wenn Sie tatsächlich die Verantwortung für das, was hier in Kommentaren geäussert wird, übernehmen wollen - und so muss man Ihren Eingriff oben ja interpretieren - fallen mir einige Beispiele ein, die ich gerne näher untersucht sähe. Sie werden sich dunkel daran erinnern, dass ich bei früheren Gelegenheiten schon einiges zur Sprache gebracht habe.
Das ist lächerlich, auf Grund dieser Fragestellungen mit Kästchen ankreuzen die Entwicklung in Deutschland über die letzen 25 Jahre zu analysieren. Die Felder zum ankreuzen haben sich tatsächlich kaum geändert. Anscheinend besteht dieses Land nur aus bürokratischem Humbug. Dieses Institut sollte sich besser eine Sendung wie jetzt red i im Bayrischen Fernsehen ansehen um die Veränderungen in unserer Gesellschaft wahr zu nehmen, Ich lebe selbst ziemlich genau 25 Jahre in München und ich gehe nicht, weil sich meine Situation stabilisiert hat, sondern weil ich diese Regulierung des Staates nicht mehr ertage. Das einzige was sich hier in meinen Augen stabilisiert hat, ist die Bürokratie. Diese Fragen zum Haushalt oder zur Person haben nichts damit zu tun wie es den Menschen in dem Land gefällt wie sie die Verschwendung des Staates und die eigenen Abgaben finden. Da kommt ein ganz anderes Bild dieser Gesellschaft raus, eines das natürlich von der Politik die diese Forschung finanziert raus. Es sind absolut oberflächliche Fragen die mit meinem Verständnis von Zusammenleben nichts zu tun haben. Wie sind die Menschen um mich herum sind die glücklich? Redet ihr mit einander könnt ihr euch was geben? Macht ihr was zusammen sind die interessant, gebildet habt ihr ein gemeinsames Ziel ? Zieht ihr an einem Strang, Streitet ihr euch und wenn, wie sieht die Versöhnung aus? Antworten auf diese Fragen würde mehr über eine Gemeinschaft aussagen als Sind sie verheiratet? Hat sich ihre Wohnung verändert? Wieviel Qm haben sie jetzt, wenn sie seit dem letzen mal umgezogen sind? Das ist wirklich Quatsch in meinen Augen. Natürlich sind es hunderte Fragen mehr aber alle so belanglos und oberflächlich. Liest selbst die Fragebögen sind als Pdf abrufbar.
Das war mal ein guter Kommentar auf diesen Untersuchungs-Bloedsinn, den Oekonom Wagner nun schon seit 25 Jahren praktiziert und offenbar gut davon lebt. Jeder hat Angst, seinen Job zu verlieren, das ist seit 2000 Jahren ein normales menschliches Verhalten. Was soll denn da untersucht werden ?
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