Demenz Müllstopp fürs Gehirn
Alzheimer ist unheilbar. Doch ein neues Medikament kann dem Zerfall des Verstandes möglicherweise bald Einhalt gebieten
Ein bisschen ist es mit der Alzheimerkrankheit wie mit Italien: Wenn der Müll sich zu immer größeren Bergen türmt und niemand mehr weiß, wohin damit, gerät das Leben aus den Fugen. Die Straßen verstopfen, der Transport erlahmt, das Alltägliche erwächst zur Hürde. Und je mehr Unrat dazukommt, desto schlimmer wird es. In der Stadt tötet der Abfall das zivilisierte Miteinander. Im Gehirn von Alzheimerkranken erstickt er das Menschsein an sich.
Allein in Deutschland leben derzeit etwa 800 000 Menschen mit der Alzheimer'schen Krankheit, in deren Verlauf zwei Sorten unlöslicher Eiweißklumpen das Gehirn zumüllen und sukzessive vernichten. Ein Niedergang, der bislang unaufhaltsam erschien, denn sämtliche derzeit verfügbaren Medikamente rühren nicht an der Ursache, dem Eiweißmüll, selbst. Sie halten lediglich die intakten Areale des Gehirns ein bisschen auf Trab und verschaffen bestenfalls kurzzeitige Erleichterung.
Den Kranken helfen aber könnte nur ein Wirkstoff, der die Mülllawine im Gehirn stoppt. Und genau so eine Substanz haben australische Wissenschaftler vom Mental Health Research Institute in Victoria nun offenbar gefunden.
Wie Ashley Bush und sein Team in der aktuellen Ausgabe von Neuron berichten, kann das neue Medikament mit dem unspektakulären Namen PBT2 die Alzheimer'sche Krankheit binnen kürzester Zeit zum Erliegen bringen. Die Substanz greift in den Kupferhaushalt des Gehirns ein und entzieht den Eiweißklumpen damit offenbar eine wichtige Existenzgrundlage. Gezeigt haben die Forscher das an genetisch veränderten Mäusen, in deren Hirn dieselben pappigen Eiweißablagerungen wie beim Menschen entstehen und die unbehandelt innerhalb eines Jahres das Vollbild Alzheimer entwickeln, samt entsprechender Verfallserscheinungen.
- Datum 24.08.2008 - 19:29 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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080710do2047Aber Hallo, liebe Mit-Leut,es fing damit an, wahrscheinlich schon früher, daß meine Frau mich fragte: "Was ist denn das für ein Vogel draußen auf dem Rasen?""Du kannst mir doch nicht erzählen, daß Du nicht weißt, was das für ein Vogel ist."gab ich nichts ahnend zur Antwort.Es häuften sich die Fälle, immer noch nichts ahnend, daß da "etwas nicht stimmt", die mich auf die Palme brachten.Dann, wir gingen zum Arzt. Der diagnostizierte eine "fronto-temporale Demenz".Ich bin ehrgeizig genug, das für mich als eine Herausforderung zu sehen.Und das ist eine Herausforderung, das kann ich Ihnen sagen.Und da ich so "programmiert" bin, die Dinge stets "postiv" zu wenden, also die Aufgabe lösen zu wollen, so kann ich der ganzen "Sache" inzwischen auch "positive" Seiten abgewinnen. Zumal ich mich immer mehr auf die für uns neue Situation einstelle, ohne...mich selber zu verlieren.Mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem KopfeIhr Mit-Leben und NachbarKlaus WagnerDat KlaKoWaErfahrungs-Genossinnen und Genossen - bitte melden!KlaKoWa@gmail.comwww.klausWagner-mg.de
es fehlt der Hinweis, dass auch mit anderen Substanzen, sehr positive Erfahrungen vorliegen
http://pdf.zeit.de/2008/35/M-Alzheimer.pdf
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