EinbürgerungFür den doppelten Pass!

Eine zweifache Staatsangehörigkeit steht der Integration nicht im Wege. Deshalb sollten Einwandererkinder nicht mehr gezwungen werden, ihren ausländischen Pass abzugeben. Ein Kommentar von ludwig Greven

Mehr als 3000 Kinder von Einwanderern müssen in den nächsten Jahren zwischen ihrem deutschen Pass und ihrer zweiten, von den Eltern geerbten Staatsangehörigkeit wählen. Sie werden also entweder Deutsche bleiben oder wieder reine "Ausländer" werden – obwohl sie hier geboren und aufgewachsen sind.

Diese für die Betroffenen missliche Lage ist eine Folge des neuen Staatsbürgerschaftsrechts. Auf Drängen der Union war damals in das rot-grüne Gesetz ein Passus eingefügt worden, wonach hier geborene Ausländerkinder zwar automatisch (auch) die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, sich aber zwischen 18 und 23 Jahren für einen der beiden Pässe entscheiden müssen. Insgesamt werden bis 2018 rund 50.000 junge Auch-Deutsche vor dieser schwierigen Wahl stehen.

Anzeige

Türkische Verbände und die SPD fordern nun, die Regelung aufzuheben, was die Union und die Integrationsbeauftragte der Regierung, Maria Böhmer (CDU) , ablehnen. Als Grund führen sie an, dass ein doppelter Pass zur geteilten nationalen Identität führe. Wer Deutscher sein wolle, müsse sich uneingeschränkt zu seiner neuen Heimat bekennen - und deshalb eben den "alten" Pass aufgeben. Aber trifft das wirklich zu?

Viele andere Einwanderungsländer verfahren viel pragmatischer. In den USA zum Beispiel ist es völlig üblich, dass ein Neu-Amerikaner eine zweite oder auch dritte Staatsbürgerschaft behalten darf. Die Amerikaner sind selbstbewusst genug, dass sie zurecht davon ausgehen, dass jeder Neubürger froh und stolz ist, nun ebenfalls Amerikaner zu sein. Daher halten sie es nicht für nötig, ihn zu zwingen, seine alten nationalen und kulturellen Wurzeln zu kappen. Warum auch?

Was verlöre Deutschland, wenn auch hier die erwünschten Neubürger ihren alten Pass auf Dauer behalten dürften? Sollten wir nicht genauso selbstbewusst sein wie die Amerikaner? Wenn ein Ali oder Mustafa bei uns als Deutscher geboren wird und Deutscher bleiben will - warum soll man ihn zwingen, sich von der nationalen Herkunft seiner Eltern und Großeltern loszusagen? Und sich damit auch von seiner Familie und sozialen Umgebung zu entfremden.

Häufig liegt der zweite Pass ohnehin nur in der Schublade. Als Erinnerungs- und Verbindungsstück zur alten Heimat, welche die Kinder der Einwanderer oftmals nur von Reisen und aus Erzählungen kennen.

Leserkommentare
  1. Wieder Heuchelei.Bürger aus EU oder westlichen Ländern können zwei Paesse haben, aber eben Türken oder andere aus anderen Kulturkreisen Stammende nicht. Brauchen deutsche Intellektullen gar nicht lange zu recherchieren den Grund dafür zu finden. Eines sollte man sich aber fragen:  Trägt das deutsch-türkischen Beziehungen bei oder sät man neue Konfliktpunkte?Nach 

  2. Es geht in Wahrheit doch nicht nur um zwei Pässe für Einwanderer. Es geht um zwei Pässe insbesondere für hier lebende türkische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Denn das ist ja auch die wortgenaue Forderung der mittlerweile einflussreichen türkischen Verbände.
    Zwei Pässe sollen einer Integration nicht im Wege stehen? So lautet der Begründungsdeckmantel. Mir stellt sich die Frage: Gibt es eigentlich noch den gesunden Menschenverstand in Deutschland? Wenn es ihn gäbe, würde man solche kruden Thesen der türkischen Lobbyverbände, die bereits den Einbürgerungstest als "Menschenunwürdig" bekämpfen und das Erlernen von 400 deutschen Wörtern für nachgereiste türkische Ehefrauen als "menschenverachtend" brandmarken, nicht so ernsthaft und wohlwollend erörtern.
    Wenn also demnächst Erdogan oder irgendein folgender türkischer Staatschef wieder mit viel TamTam als "Führer" (so hat Erdogan ja selbst im Februar auf den in Köln an jeder Ecke großformatigen Propagandaplakaten bezeichnen lassen) auf deutschem Boden feiern lässt, so tut er dies demnächst vor Türken, die wohl mehrheitlich den Deutschen Pass besitzen werden. Das kann der Türkei im Hinblick auf den Zugriff auf mehrere hundertausender Landsleute die dann wahlberechtigt wären nur Recht sein. Das Türkentum ist nun mal keine alleinige Frage der Nationalität, ergo eines Passes - sondern wird auch als rassisches Merkmal verstanden. Der türkische Pass wird ganz sicher nicht in irgendeiner Schublade verschwinden - im Gegensatz zu seinem geplanten deutschen Pedant.
    Man stelle sich umgekehrt vor, Bush, US-Behörden oder US-Lobbyverbände würde derart in Deutschland auftreten.
    Wer das alles nicht nicht begreifen will oder kann oder dem es gleichgültig ist, der wird blind ins offene Messer rennen. Denn die türkischen Verbände, das haben schon die zurückliegenden - in meinen Augen unverschämten - Forderungen gezeigt, fordern immer mehr: türkischer Sprachunterricht an Schulen (was ja angeblich die Erlernung der deutschen Sprache fördern soll), Großmoscheen (kontrolliert natürlich von der türkischen Religionsbehörde DITIB, das Schächten von Tieren, usw., usf. - jetzt also die doppelte Staatsbürgerschaft. Ja was denn noch? Wo soll das enden? Ist der deutsche Pass denn nur noch ein kalter Träger von Rechten und Pflichten ohne Recht auf ein Stück Identität mit seiner Heimat? Die Integration von Einwanderern hat sich klar nach der deutschen Gesellschaft zu richten - und nicht umgekehrt.
    Das sich nun die SPD solchen Forderungen anschliesst, kann wohl nur bedeuten, dass sie die Schwarte "die Linke" mit der Einräumung des Stimmrechts für die größte Ausländergruppe in Deutschland auswetzen will. Letzte Strohhalme müssen ja nicht schön sein.
     

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mensch der nicht so Radikal wie Sie denkt, ist in Deutschland wilkommen.Ich möchte in Deutschland keine Nazis / Religiöse Fanatiker / Skinheads und die anderen Unmenschen haben.Ich  sage nur Nazis Raus uns war so schnell wie möglich.(Anmerkung: Bitte versuchen Sie, auf indirekte Angriffe auf andere Benutzer zu verzichten. Die Redaktion/jk)

    • borisk
    • 10. Juli 2008 18:12 Uhr

    Wer erklärt mir, was soll ein Doppelbürger tun, wenn die politischen
    Interessen der zwei Länder, deren er angehört, auseinander gehen? Wenn
    ein türkischer Ministerpräsident z.B. antideutsche Politik betreiben
    würde, sagen wir noch im Konjunktiv? Welche der zwei politischen
    Parteien soll er wählen, wenn die eine aus seiner eine bessere Politik
    gegenüber Deutschland vorschlägt, die andere aber bessere Politik in
    Hinsicht auf die Türkei?
    Psychiater würden auf diese Fragen antworten: Der Doppelbürger soll
    sich zumindest theoretisch in einem solchen Fall umbringen. Kann es
    aber ein vernünftiges Ziel der Politik sein, die Suizidrate zu erhöhen?
    Also weg mit der Lüge. Die Sache ist einfach, und jedes Kind in D weiß
    es. Die Sozialdemokratie befindet sich in der tiefsten Krise seit 140
    Jahren. Eine Masseneinbürgerung der Millionen türkischen Mitbürger
    stellt tatsächlich der einzig mögliche Rettungsweg dar, sonst bekommt
    die SPD bald weniger Stimmen als die Grünen oder FDP. Das Problem ist,
    dass ausgerechnet die meisten türkischen Einwanderer (im Gegensatz zu
    den Einwanderen aus vielen anderen Ländern) nicht deutsche Bürger
    werden wollen! Sei denn, ihnen würde die Staatsangehörigkeit einfach
    geschenkt, ja sie werden sogar darum gebeten, so nett zu sein, die
    deutsche Staatsangehörigkeit entgegenzunehmen. Deshalb, und nur
    deshalb, sind die parteitreuen Intellektuelllen beauftragt worden,
    Argumente für eben solche Entscheidung zu formulieren und unter das
    Volk zu bringen.

  3. Erstens: Wer in Sachen Einwanderung so oberflächlich die Herangehensweise des traditionellen Einwanderungslandes und "melting pots" USA mit der Herangehensweise eines europäischen Nationalstaats vergleicht, der macht dankenswerterweise gleich zu Anfang klar, dass er in dieser Diskussion nicht mit Autorität sprechen kann. Die Konzeptionen von Identität, Zugehörigkeit und Verhältnis zwischen Staat und Individuum sind in Deutschland (wie in Frankreich, Polen, Italien...) gänzlich anders als in den USA.Zweitens: Der Autor suggeriert, nur multiple Staatsbürgerschaften seien im Zeitalter der Globalisierung noch zeitgemäß. Demnach müsste ja alles andere unvereinbar sein mit der Mobilität der Menschen. Was aber, wenn jeder die Staatsbürgerschaft von dem Land erwerben kann, in der er/sie sich derzeit hauptsächlich aufhält? Das kann ja im Laufe eines Lebens durchaus wechseln. Nur bliebe es eben immer bei einer Staatsbürgerschaft, anstatt dass immer noch eine neue oben drauf kommt. Dieses Modell (und in diese Richtung geht das Optionsmodell in Deutschland) ist ebenso mit der Globalisierung vereinbar, hat aber nicht den schalen Beigeschmack, den Staatsbürgerschaftshäufungen genau wie auch die vielkritiserten Ämterhäufungen haben.Drittens: Zitat aus dem Artikel: "Einwanderung und Integration ist ein Prozess. Oft dauert es mehrere
    Generationen, bis Einwanderer endgültig in ihrer neuen Heimat
    angekommen und aufgenommen sind. (Das gilt für Deutsche, die ins
    Ausland ziehen, im übrigen genauso). Wenn es so weit ist, wird jeder
    Neubürger seinen zweiten Pass ohne Bedenken aufgeben." Der Autor widerspricht dieser seiner These gegen Ende des Artikels selbst, als er darauf hinweist, dass Italiener und Griechen in Deutschland auf alle Zeit Italiener und Griechen bleiben, da keine Optionspflicht besteht. Und im Übrigen reden wir bei diesen 3316 "Kindern" (doch eher junge Erwachsene) vor allem über die dritte oder vierte Generation. Wenn der Autor mit seiner These Recht hätte, dann würden diese Generationen sich ja wohl leichten Herzens entscheiden können. Laut einiger Verbände scheint dem aber nicht so zu sein.Friedrich Poeschel,
    University of Oxford,
    www.friedrich.poeschel.info

  4. 4. Jeder

    Mensch der nicht so Radikal wie Sie denkt, ist in Deutschland wilkommen.Ich möchte in Deutschland keine Nazis / Religiöse Fanatiker / Skinheads und die anderen Unmenschen haben.Ich  sage nur Nazis Raus uns war so schnell wie möglich.(Anmerkung: Bitte versuchen Sie, auf indirekte Angriffe auf andere Benutzer zu verzichten. Die Redaktion/jk)

    Antwort auf "Bodenlos"
  5. Würde ich als Deutscher auch jederzeit einen türkischen Pass kriegen ? Ich könnte mir dann z.B. in der Türkei für ein Bakschisch einen neuen Führerschein kaufen, falls mal was passiert, (entfernt. Bitte verzichten Sie auf zynische Äußerungen dieser Art. Die Redaktion/jk)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die Türken haben nicht so ein mickriges Selbstbewusstsein, als dass die bei türkischen Bürgern die Staatsbürgerschaft der Einwanderer fürchten müssten.

    Sie bekommen auch in D nicht jederzeit die deutsche Staatsangehörigkeit. Aber an Ihrer Frage merkt man schon, dass Sie nicht über die erforderlichen Informationen verfügen, um an dieser Diskussion sachlich teilnehmen zu können. Wirklich schade für Sie. Sie haben mein tiefstes Mitgefühl, denn Sie können sicher nichts dafür[Anm.: Bitte versuchen Sie Ihren Teil dazu beizutragen, dass hier eine angenehme und einladende Diskussionsatmosphäre für alle User herrscht. Danke. /Die Redaktion pt.]

  6. sind eine Zumutung aller anderen.
     
    Es ist unverstaendlich, dass sich jemand nicht entscheiden will, wo er/sie hingehoert.
     
    Ich wuerde mit solch einer Person nicht ein einziges Wort wechseln oder eine Minute mit ihm/ihr meine Zeit verschwenden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das verstehe ich nicht. Warum stört es Sie, was ein anderer Mensch für einen Pass hat?Es gibt nicht nur schwarz-weiß, sondern viele Schattierungen zwischendrin.
    Ich halte die doppelte Staatsangehörigkeit für eine sehr gute Möglichkeit, sich besser zu integrieren, da man
    Deutscher werden kann, ohne seine ursprüngliche kulturelle Identität zu
    "verraten" und seine Wurzeln "auszuradieren". Sie bringt nur Vorteile
    und sollte es in Deutschland unbedingt auch für die Türken geben.
    Es wäre ein wohlwollendes Zugeständnis von deutscher Seite, das die
    Türken begrüßen würden und sich ihrerseits diesem Land eher anzunähern
    bereit wären
    .
    Es gibt kein einfaches Entweder-Oder für diese Bevölkerungsgruppen, sie sind beides und sollten es auch rechtlich sein dürfen.

    • ogheri
    • 09. August 2009 10:28 Uhr

    "...Es ist unverstaendlich, dass sich jemand nicht entscheiden will, wo er/sie hingehoert.

    Ich wuerde mit solch einer Person nicht ein einziges Wort wechseln oder eine Minute mit ihm/ihr meine Zeit verschwenden...."

    Und das reicht, um zu klären, was für Art von Person Sie sind...

    dann fahren Sie aber konsequent auch NIEMALS in die Türkei oder nach Italien oder nach Mallorca in Urlaub, da ...wie Sie sagen...

    SIE NICHT DORT gehoeren...oder ?

    Es ist fast ein Verrat gegen Deutschland oder ?

    Richtige Deutsche machen Urlaub nur am Nordsee,um ihre Landwirtschaft zu unterstuetzen ...
    (wobei wuerde ich auch empfehlen, ein Besuch nach Dachau wäre vielleicht Wert, um ein Bisschen an Erinnerung beizutragen...)

    Alessandro

  7. Aufgrund der Tatsache, daß Recep Tayyip Erdoğan ganz offensichtlich die in Deutschland lebenden Türken als Lobbygruppe für türkische Interessen ansieht (siehe seine Rede in Köln), etwa hinsichtlich einer EU-Mitgliedschaft etc., spricht wenig dafür, diesen Einfluß einer fremden Regierung noch dadurch zu erhöhen, daß u.a. dieser Bevölkerungsgruppe ein Wahlrecht bei doppelter Staatsbürgerschaft gewährt wird (ähnliche Versuche der Einflußnahme seitens der griechischen oder italienischen Regierung auf die Bundesregierung sind mir nicht bekannt). Dagegen spricht auch die strikt deutschlandfeindliche türkische Presse in Deutschland, niemand kann sich z.B. wünschen, daß Kampagnen des "konservativ-nationalistischen Boulevardblattes" (FAZ) Hürriyet Einfluß auf die Wahlergebnisse hierzulande erhält. Dagegen spricht im konkreten Fall auch, daß die Türkei bereits einmal das Verbot der doppelten Staatsbürgerschaft unterlaufen hat, nicht gerade eine vertrauensbildende Maßnahme.Abgesehen davon kann Deutschland nicht sinnvoll mit den USA oder Kanada verglichen werden, insbesondere nicht in Hinblick auf den Einfluß von Bürgern mit der doppelten Staatsbürgerschaft auf die deutsche Politik. Außerdem - das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert, warum braucht es eine bürokratische Entsprechung einer gefühlte Angehörigkeit zu zwei Staaten? Und wer kann unter den zur Zeit herrschenden Bedingungen sagen, ob eine solche Lösung mehr Vorteiliges als Nachteiliges brächte? Und für wen?

    • brux
    • 10. Juli 2008 15:58 Uhr
    8. ??

    Wie wär's denn mit einer EU-Staatsbürgerschaft? Alles andere wäre dann Herkunfts-Folklore.
     
    Solange wir aber noch nicht soweit sind und die Nationalstaaten fortbestehen, kann man von einem Migranten doch wohl verlangen, dass er ....migriert, also irgendwo ankommt.
     
    Mich interessiert schon, ob das nicht im wesentlichen eben doch ein Problem der Türken mit ihrem übersteigertem Nationalgefühl ist. Wieviele der Italiener und Griechen der 2. oder 3. Generation in Deutschland leben denn in ethnisch geprägten Vierteln ohne Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft? Wieviele haben immer noch Sprachprobleme und schaffen den Schulabschluss nicht? Alle Ausländer in einen Topf zu werfen, ist nicht nur intellektuell unehrlich, sondern grenzt auch an Diskriminierung derjenigen, die wirklich migriert sind und nicht nur eine ökonomische Nische besetzen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Anonym
    • 10. Juli 2008 16:31 Uhr

    Hier geht es ausschließlich um die Situation der Türken in Deutschland und dem begehrten doppelten Nationen-Status. Ich bezweifle jeden Tag mehr, daß dies ungewollt sei. Die Politik eines Erdogan, versucht sich gerade in die inneren Anglegenheit eines EU-Staates einzumischen. Selbst mit der Brechstange den Versuch in die EU einzutreten, wird solange nicht gelingen, bis die Kriterien von der Türkei erfüllt werden.Dazu hat die Türkei von nun an alle ZEIT der WELT und noch mehr.debrasseur

  • Artikel Auf einer Seite lesen
  • Quelle ZEIT online
  • Schlagworte CDU | SPD | EU-Bürger | Eltern | Erzählung | Gericht
Service