Mobiltelefon Das Endorphinmaschinchen

Endlich ein Handy zum Klavier- und Chefspielen: Das neue iPhone 3G ist nicht neu, aber erregend

Glückliches Neuseeland! Strahlende Einheimische wankten nach vor Technikkaufhäusern durchwachter Nacht mit ihrer Beute nach Haus. Als weltweit Erste konnten die begeisterten Massen hier die neue Version des Hype-Handys iPhone 3G kaufen, die Datumsgrenze macht es möglich.

Wobei die Endorphinproduktion nirgendwo stärker angekurbelt wurde als in Japan, denn dort wurde das Hypehype-Vorgängermodell ja bisher gar nicht angeboten. Tiefer Frust allerdings in Österreich, der Schweiz und Deutschland, wo willige Kunden vor leeren Regalen feuchte Augen bekamen. Egal, Apple hat es wieder mal geschafft: Sie bringen ein Produkt in die Läden, und die Welt rastet aus.

Anzeige

Miesepeter, Griesgrame und andere Realisten reiben sich erstaunt die Augen: Das neue Handy ist das alte Handy plus ein paar Funktionen, die die meisten Benutzer aber gar nicht entdecken werden. Das 3G ist nach wie vor vorbildlich in der Bedienung. Das sensationelle Handling mittels Fingerspitzen auf Bildschirmchen wird zwar vom Wettbewerb kopiert, ist aber bislang unerreicht.

Nix Neues also. Was 3G besser kann: UMTS, HSDPA und GPS. Schnelle Datendienste und Navigation. Jetzt kann man also Webseiten schneller laden, was aber in der Praxis kaum auffällt. Und man kann Handyfotos, wenn man mal in Rente und vergesslich ist, mit dem richtigen Aufnahmeort assoziieren. Toll.

Leser-Kommentare
    • bua
    • 12.07.2008 um 20:10 Uhr

    ...ich kann nicht ganz nachvollziehen was in einem Hirn vorgehen muss, dass dankbar dafür ist ein elektronisches Gerät bezahlen zu dürfen?!?

  1. Der eine mag dieses Handy, ein anderer nicht. Erstaunlich viele lieben es und dies kann oder will der Autor nicht nachvollziehen. Um sich mit deren Motiven nicht näher auseinandersetzen zu müssen, stempelt er diese zu Deppen ab. Das wäre auch noch nicht weiter schlimm, wenn es sich hierbei um einen bloßen Kommentar zu einem Artikel handelte. Aber in diesem Fall ist es der Artikel selbst, ein Artikel, der mich Sicherheit nicht den Ansprüchen der Zeit nach Qualität, Aktualität oder Objektivität entsprechen dürfte. 

    • macneo
    • 17.07.2008 um 10:46 Uhr

    Ach, das ist nicht nur ein Phänomen von der Zeit ebenso kann man hier Spiegel Online. Focus, FTD und all die anderen aufzählen, die gerne, gerade wenn es um das iPhone geht, Bericht und persönlichen Geschmack und Kommentar vermischen.Gerne können Sie ja Kommentare schreiben so viel sie mögen aber muss man einen Kommentar unbedingt als Artikel verpacken.Gerade dieser Zeit "Artikel" ist so perfide, weil er Vordergründig erst mal positives zu berichten weiß, dann aber in kleinen zynischen Bemerkungen Seitenhiebe auf die iPhone Benutzer verteilt."Blödsinnige Programme" Klar, es gibt ja auch z.B. keine professionellen Programme, wo man z.B. seine SAP Warenwirtschaft überwachen kann für rund 400 EUR oder anderes. Aber klar doch, das iPhone ist nur für Möchtegerns.Und die virtuelle Tastatur geht ja grad so für ein Always On Gerät, was für ein unsinniger Kommentar, dieser kann nur von jemandem kommen, der diese virtuelle Tastatur noch nie ernsthaft benutzt hat.Egal was rege ich mich auf, werde eh gleich wieder als verblendeter Fanboy bezeichnet.Aber pseudo investigativer Journalismus mit angeblicher Objektivität und kritischem Aufdecken von angeblichen Schwachpunkten ist natürlich viel besser.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service