Weltjugendtag Papst verurteilt Missbrauchsskandal

Benedikt XVI. hat zum Abschluss des Weltjugendtags in Sydney vor einer geistigen Leere des materiellen Wohlstands gewarnt. Er entschuldigte sich für die sexuelle Misshandlung von Kindern durch australische Priester

In der Abschlussmesse in Sidney vor mehr als 300.000 Gläubigen prangerte der Papst am Sonntag eine "falsch verstandene Freiheit" in der Welt an.  Er rief die Gläubigen dazu auf, sich auf die christlichen Grundwerte zurückzubesinnen. "In so vielen unserer Gesellschaften breitet sich mit dem materiellen Wohlstand eine geistige Wüste aus, eine innere Leere, eine ungenannte Furcht, eine stille Ahnung der Hoffnungslosigkeit", sagte das katholische Kirchenoberhaupt. Der Glaube an Christus aber helfe einem dabei, sein Leben auf einem festen Fundament aufzubauen.

Benedikt hatte zuvor die sexuelle Misshandlung von Kindern und Jugendlichen durch australische Priester scharf verurteilt. «Der Schmerz und das Leiden, das die Opfer ertragen haben, tut mir aufrichtig leid», sagte er am Samstag in einer Predigt. Die Vergehen stellten einen sehr schweren Vertrauensbruch da und hätten auch das Ansehen der katholischen Kirche beschädigt. Die Täter müssten ihre gerechte Strafe erhalten, sagte Benedikt.

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«Wunderbar! Das ist es, was wir hören wollen», sagte John Hennessey, ein Sprecher der Opfer. Anderen reichten die Papst-Worte nicht. "Eine Entschuldigung ist nicht genug. Opfer wollen Taten, keine Worte", erklärte etwa die Gruppe "Broken Rites" nach der Predigt. Die australische Kirche versuche nach wie vor, Missbrauchsfälle zu vertuschen. In Australien sind mehr als 100 Priester wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden.

 

 
Leser-Kommentare
  1. Jede Mission, jedes Bistum, jede Kirchengemeinde hat körperlichen Missbrauch oder geistige Vergewaltigung durch die Priester der katholischen Kirche erlebt. Der Klerus müsste sich bei jedem Volk in jedem Land  entschuldigen und die Konsequenzen ziehen und sich auflösen, das würde der Menschheit die Erlösung bringen, von der sie ständig predigen.

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    Wann schafft der Vatikan, nach so vielen Jahren Diskussion, endlich eine überzeugende road map für solche Fälle? Wer so etwas nicht leisten kann, dessen Botschaft über Gott, Jesus und Schriftauslegung ist sehr zweifelhaft.
    Immer nur nachträglich ein Gebet mit Opfern sprechen, tröstende Worte finden und um Vergebung bitten ist m. E. zu wenig. Fakten müssen gesetzt werden! Große Reden wie in Sydney, nichts dagegen, wenn auch Taten solgen. Sonst nur leeres Stroh und allenfalls ausreichend für einfacher gestrickte, etwas infantile Menschen. Nur nachrichtlich: Irgendwo im deutschen Westen gibt es wieder so einen Fall mit über 100 Betroffenen. Hier möchte ich allerdings jene Kirchenvorstände und Laien, die dauernd die Pfarrhäuser aufsuchen und sonst jede Kleinigkeit mitbekommen, anklagen. Ich sage nur: Weniger Bigotterie und mehr Gewissensschärfe mit gerader Haltung auch und gerade im Glauben! Sonst bleibt lieber fern den Pfarrhäusern und füttert Eure Hühner!

    Wann schafft der Vatikan, nach so vielen Jahren Diskussion, endlich eine überzeugende road map für solche Fälle? Wer so etwas nicht leisten kann, dessen Botschaft über Gott, Jesus und Schriftauslegung ist sehr zweifelhaft.
    Immer nur nachträglich ein Gebet mit Opfern sprechen, tröstende Worte finden und um Vergebung bitten ist m. E. zu wenig. Fakten müssen gesetzt werden! Große Reden wie in Sydney, nichts dagegen, wenn auch Taten solgen. Sonst nur leeres Stroh und allenfalls ausreichend für einfacher gestrickte, etwas infantile Menschen. Nur nachrichtlich: Irgendwo im deutschen Westen gibt es wieder so einen Fall mit über 100 Betroffenen. Hier möchte ich allerdings jene Kirchenvorstände und Laien, die dauernd die Pfarrhäuser aufsuchen und sonst jede Kleinigkeit mitbekommen, anklagen. Ich sage nur: Weniger Bigotterie und mehr Gewissensschärfe mit gerader Haltung auch und gerade im Glauben! Sonst bleibt lieber fern den Pfarrhäusern und füttert Eure Hühner!

  2. Ich nehme an, dass der Papst nicht "den Missbrauchsskandal verurteilt" hat, wie die Ueberschrift nahelegt, sondern den Missbrauch. (Andernfalls waere es ein Skandal.)

  3. Warum verurteilt man so gerne aufgedekte Misbrachsfälle und tut gleichzeitig nichts um neue Misbrauchsfälle zu verhinder. Auch die kirche muss lernen das man nicht erst das Kind in den Brunnen fallen lassen kann und sich dann darüber beklagen sonder das man vorsorge treffen muss. Es scheint schwirig das in die kirche hinenzutragen wo doch grad die einzelnen Gemeinden sich so ungerne überwachen lassen. Und so frag ich mich wieder ob nicht das verhindern von neuen Fällen die geste Verurteinung und Entschuldigung ist, da sie zeigen würde das man verstanden hat. 

  4. Wann schafft der Vatikan, nach so vielen Jahren Diskussion, endlich eine überzeugende road map für solche Fälle? Wer so etwas nicht leisten kann, dessen Botschaft über Gott, Jesus und Schriftauslegung ist sehr zweifelhaft.
    Immer nur nachträglich ein Gebet mit Opfern sprechen, tröstende Worte finden und um Vergebung bitten ist m. E. zu wenig. Fakten müssen gesetzt werden! Große Reden wie in Sydney, nichts dagegen, wenn auch Taten solgen. Sonst nur leeres Stroh und allenfalls ausreichend für einfacher gestrickte, etwas infantile Menschen. Nur nachrichtlich: Irgendwo im deutschen Westen gibt es wieder so einen Fall mit über 100 Betroffenen. Hier möchte ich allerdings jene Kirchenvorstände und Laien, die dauernd die Pfarrhäuser aufsuchen und sonst jede Kleinigkeit mitbekommen, anklagen. Ich sage nur: Weniger Bigotterie und mehr Gewissensschärfe mit gerader Haltung auch und gerade im Glauben! Sonst bleibt lieber fern den Pfarrhäusern und füttert Eure Hühner!

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    Die 10 Gebote sind das Regelwerk mit dem sie behaupten den moralischen Menschen zu schaffen. Das oberste Regelwerk, von Gott höchst persönlich gegeben, reicht heute nicht mehr aus um die Kinder vor den pädophilen Priestern zu schützen und hat sie auch in der Vergangenheit nie geschützt. Wen selbst Gott keine Macht über seine Diener auf Erden hat, wer soll die Kinder den vor Übergriffen schützen? Aber Gott ist ja überall, er sieht alles und ich vermute er ergötz sich am Anblick Missbrauchter Kinder, den er tut ja nichts dagegen. Gott ist in Wirklichkeit die Kirche und ihre Vertreter, es gibt unzählige Priester die ihre Macht ausnützen die der Staat ihnen gibt um Menschen zu erziehen, wobei erziehen mit Erniedrigung gleichzustellen ist. Staat und Religion ergänzen sich prächtig, sie teilen sich die Ausbeutung des Menschen, die Einen ziehen den Leuten das Geld aus der Tasche, lassen sie für sich arbeiten und die Anderen krallen sich die Seele der Menschen um sie je nach Gutdünken, entweder in die Hölle zu schicken oder sie lassen sie schmoren um ihnen dann die Schuld zu vergeben. Ist das nicht ein gutes Gefühl die Schuldigen zu erlösen und ihnen im Namen ihres Herren zu vergeben, sie haben die Macht. Es ist drastisch meine Formulierung , nur die Kinder die Missbrauchsopfer sind, denen helfen die Guten Dinge, die von Menschen aus dem Umfeld der Kirche kommen gar nichts, sie leiden Lebenslang an den Folgen und wenn ein Priester der Verursacher ist dann zerstört er jedes Vertrauen in die Spiritualität des Menschen und das ist nicht wieder gut zu machen. Den Missbrauch durch Religionsvertreter ist die schlimmste aller Missbräuche, dn ihnen geben Kinder ihr volles vertrauen. Spiritualität ist von Geburt an die größte Gabe die Menschen erhalten, die Suche nach der Wahrheit wohnt allen Menschen inne. Ich finde, die Kirche müsste sich auflösen das wäre ihre größte Tat und das einzige was die Opfer als Reue wirklich wahr nehmen könnten und ihnen somit einen neuen Anfang zu ermöglichen, den Spiritualität ist individuell und nicht institutionell.

    Die 10 Gebote sind das Regelwerk mit dem sie behaupten den moralischen Menschen zu schaffen. Das oberste Regelwerk, von Gott höchst persönlich gegeben, reicht heute nicht mehr aus um die Kinder vor den pädophilen Priestern zu schützen und hat sie auch in der Vergangenheit nie geschützt. Wen selbst Gott keine Macht über seine Diener auf Erden hat, wer soll die Kinder den vor Übergriffen schützen? Aber Gott ist ja überall, er sieht alles und ich vermute er ergötz sich am Anblick Missbrauchter Kinder, den er tut ja nichts dagegen. Gott ist in Wirklichkeit die Kirche und ihre Vertreter, es gibt unzählige Priester die ihre Macht ausnützen die der Staat ihnen gibt um Menschen zu erziehen, wobei erziehen mit Erniedrigung gleichzustellen ist. Staat und Religion ergänzen sich prächtig, sie teilen sich die Ausbeutung des Menschen, die Einen ziehen den Leuten das Geld aus der Tasche, lassen sie für sich arbeiten und die Anderen krallen sich die Seele der Menschen um sie je nach Gutdünken, entweder in die Hölle zu schicken oder sie lassen sie schmoren um ihnen dann die Schuld zu vergeben. Ist das nicht ein gutes Gefühl die Schuldigen zu erlösen und ihnen im Namen ihres Herren zu vergeben, sie haben die Macht. Es ist drastisch meine Formulierung , nur die Kinder die Missbrauchsopfer sind, denen helfen die Guten Dinge, die von Menschen aus dem Umfeld der Kirche kommen gar nichts, sie leiden Lebenslang an den Folgen und wenn ein Priester der Verursacher ist dann zerstört er jedes Vertrauen in die Spiritualität des Menschen und das ist nicht wieder gut zu machen. Den Missbrauch durch Religionsvertreter ist die schlimmste aller Missbräuche, dn ihnen geben Kinder ihr volles vertrauen. Spiritualität ist von Geburt an die größte Gabe die Menschen erhalten, die Suche nach der Wahrheit wohnt allen Menschen inne. Ich finde, die Kirche müsste sich auflösen das wäre ihre größte Tat und das einzige was die Opfer als Reue wirklich wahr nehmen könnten und ihnen somit einen neuen Anfang zu ermöglichen, den Spiritualität ist individuell und nicht institutionell.

  5. Die 10 Gebote sind das Regelwerk mit dem sie behaupten den moralischen Menschen zu schaffen. Das oberste Regelwerk, von Gott höchst persönlich gegeben, reicht heute nicht mehr aus um die Kinder vor den pädophilen Priestern zu schützen und hat sie auch in der Vergangenheit nie geschützt. Wen selbst Gott keine Macht über seine Diener auf Erden hat, wer soll die Kinder den vor Übergriffen schützen? Aber Gott ist ja überall, er sieht alles und ich vermute er ergötz sich am Anblick Missbrauchter Kinder, den er tut ja nichts dagegen. Gott ist in Wirklichkeit die Kirche und ihre Vertreter, es gibt unzählige Priester die ihre Macht ausnützen die der Staat ihnen gibt um Menschen zu erziehen, wobei erziehen mit Erniedrigung gleichzustellen ist. Staat und Religion ergänzen sich prächtig, sie teilen sich die Ausbeutung des Menschen, die Einen ziehen den Leuten das Geld aus der Tasche, lassen sie für sich arbeiten und die Anderen krallen sich die Seele der Menschen um sie je nach Gutdünken, entweder in die Hölle zu schicken oder sie lassen sie schmoren um ihnen dann die Schuld zu vergeben. Ist das nicht ein gutes Gefühl die Schuldigen zu erlösen und ihnen im Namen ihres Herren zu vergeben, sie haben die Macht. Es ist drastisch meine Formulierung , nur die Kinder die Missbrauchsopfer sind, denen helfen die Guten Dinge, die von Menschen aus dem Umfeld der Kirche kommen gar nichts, sie leiden Lebenslang an den Folgen und wenn ein Priester der Verursacher ist dann zerstört er jedes Vertrauen in die Spiritualität des Menschen und das ist nicht wieder gut zu machen. Den Missbrauch durch Religionsvertreter ist die schlimmste aller Missbräuche, dn ihnen geben Kinder ihr volles vertrauen. Spiritualität ist von Geburt an die größte Gabe die Menschen erhalten, die Suche nach der Wahrheit wohnt allen Menschen inne. Ich finde, die Kirche müsste sich auflösen das wäre ihre größte Tat und das einzige was die Opfer als Reue wirklich wahr nehmen könnten und ihnen somit einen neuen Anfang zu ermöglichen, den Spiritualität ist individuell und nicht institutionell.

  6. Gibt es diesen Film eigentlich auch in Deutsch(land) und hat ihn jemand gesehen? Ich habe ihn kuerzlich gesehen und war erschuettert. Dort wird ueber einen amerik. Priester berichtet (er kommt auch ausfuehrlich zu Wort), der ueber Jahre hinweg Kinder in seinem Einflussbereich missbraucht hat und anstatt von seinen Vorgesetzten der gerechten Strafe zugefuehrt zu werden, immer nur in eine andere Gemeinde verschoben wurde, wo er wieder in der gleichen Weise Vergewaltigungen und Missbraeuche beging. Schliesslich wurde er aber doch angezeigt und verurteilt. Auch die Opfer (die es gewagt hatten) kommen ausfuehrlich zu Wort, ebenso die betroffenen Familien. Im Film wird u.a. der Vorwurf erhoben, dass insbesondere Ratzinger an dem permanenten Versuch der Vertuschung und Desinformation der kath. Kirche mitschuldig war und bis heute ist. Empfehlenswerter Film, auch fuer alle Zweifler und "Kleinredner".Ach uebrigens wurde dieser verurteile Vergewaltiger nach Abbuessung seiner Strafe von Kalifornien wieder nach Irland "abgeschoben" (er war einige Jahrzehnte frueher von Limerick dorthin ausgewandert) und konnte fuer lange Zeit ungeschoren und unerkannt wieder Umgang mit Kindern pflegen. Ob er wieder "rueckfaellig" wurde ist mir im Moment nicht bekannt. Oliver Grady ist sein Name, iirc.

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