Völkerrecht Diktators Albtraum
Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten? Bei Völkermord und Kriegsverbrechen darf kein Staatsamt vor Strafe schützen

© ISSOUF SANOGO/AFP/Getty Images
Farchana in Darfur, nahe der Grenze zum Tschad. 180.000 Flüchtlinge leben in dieser Region
Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem humanitären Völkerrecht. Zum ersten Mal soll vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Anklage gegen ein amtierendes Staatsoberhaupt erhoben werden. Chefankläger Luis Moreno-Ocampo beantragte am Montag dieser Woche Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Omar al-Bashir. Er legt ihm Völkermord, Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der sudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur zur Last.
Jahrelang hat die Staatengemeinschaft dem Morden in Darfur ratlos und tatenlos zugesehen. Dann endlich entsandte der UN-Sicherheitsrat – gemeinsam mit der Afrikanischen Union – eine Friedenstruppe. Doch der fehlt es an Soldaten, an Ausrüstung und an einem kraftvollen Mandat. Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung konnten die Blauhelme nicht stoppen.
Der Präsident des Sudans konnte es ebenfalls nicht. Oder er wollte es nicht. „Die Absicht von al-Bashir, einen Völkermord zu begehen, ist aus den gut koordinierten Angriffen gegen 2,5 Millionen Zivilisten ersichtlich“, argumentiert Moreno-Ocampo. An der Schuld al-Bashirs gibt es für ihn keinen Zweifel. „Bashir ist der Präsident, er ist der Oberbefehlshaber, er benutzte die Armee und die Reitermilizen. Sie alle berichten ihm, sie alle gehorchen ihm. Seine Kontrolle ist absolut.“
Absolut war bisher die Macht der meisten Despoten. Das Prinzip der staatlichen Souveränität schützte sie, seit dem Westfälischen Frieden von 1648 eine der Säulen des Völkerrechts. Sie ist es bis heute. Aber diese Säule soll nicht länger die Paläste der Völkermörder und Kriegsverbrecher unter den Staats- und Regierungschefs dieser Welt stützen. Das Völkerrecht hat sich weiterentwickelt. Der Schutz der Menschen rangiert heute vor dem Schutz der staatlichen Souveränität.
Deshalb wurde im Jahr 2002 der Internationale Strafgerichtshof geschaffen. Deshalb haben im September 2005 die Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedsländer eine „responsibility to protect“ beschlossen, eine Schutzverantwortung gegenüber denen, die sich selbst nicht schützen können. Sie definierten vier Verbrechen, bei denen die Staatengemeinschaft zum Eingreifen berechtigt oder sogar verpflichtet sein kann: Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnische Säuberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
- Datum 26.01.2009 - 12:47 Uhr
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ein guter Artikel dazu übrigens hier: http://www.german-foreign...
ist mitnichten die aussenpolitische meinung der deutschen.Ich hab mich schon einmal in anderem Zusammenhang ausführlich über diese Seite, dessen Betreiber und seine Weltanschauung ausgelassen. Die Ergüsse kann man hier nachlesen.
ist mitnichten die aussenpolitische meinung der deutschen.Ich hab mich schon einmal in anderem Zusammenhang ausführlich über diese Seite, dessen Betreiber und seine Weltanschauung ausgelassen. Die Ergüsse kann man hier nachlesen.
...dies ist eine sehr wichtige Entscheidung für die Zukunft der Gerechtigkeit auf Terra!Endlich! - kann man da nur sagen, auch wenn das erst ein Anfang ist. Außerdem ist die Entmachtung und die hautnahe Konfrontation des Diktators mit der Perspektive und dem Leid seiner Opfer wichtiger als die Bestrafung, wie die "Wahrheitskommission" in Südafrika gezeigt hat. Diktatur funktioniert psychologisch gesehen nur indem man Informationen verbietet und ausblendet, denn wer sich selbst im "Spiegel" als Unmensch erkennt, der hört zwingend und augenblicklich damit auf, da er dann zutiefst erkennt was das Wort "Schande" eigentlich bedeutet.In diesem Sinne möchte ich Diktatoren gerne über ihr eigenes tun und ihren Starrsinn von Herzen weinen sehen und nicht unter Beibehaltung dieses Starrsinns im Knast sitzen. Dies klingt zwar utopisch, ist aber genau das, was das Informationszeitalter noch (wie auch immer) erreichen müsste!
Die vielen "Gesundbeter" und "Herrscher" auf der Welt, haben schon seit Jahrhunderten nichts anderes im Sinn, als die Menschheit in Kriege zu stürzen, sobald es Ihnen nicht mehr gelingen wollte, Rohstoffe ihrer Wahl auf friedlichem Wege käuflich zu erwerben, und nutzen zu können.Bedenken wir, ein Jahrhundert zuvor saßen diese mitten in Europa, heute sind wir "irgendwie davon befreit", nun finden sie sich woanders auf der Welt. Ihr Pech, die Medienlandschaft scheint gerade im Umbruch. Nur so gelang es, die Voraussetzungen zu schaffen, daß sich der Chef-Ankläger beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag auf den Weg machen konnte, den sudanesischen Staatspräsidenten, immerhin ein Soldat mit allem Lametta, al-Bashir anzuklagen. Versöhnliche Gesten oder Einflußnahme islamischer Brüder aus Saudi-Arabien? Fehlanzeige, im Gegenteil der Genozid wurde gefördert. Ziehen wir jetzt auch gegen Saudi-Arabien in den Krieg oder klagen wir diese als Helfershelfer ebenfalls mit an? Und wer verkauft uns dann das Öl der Königsfamilie? MACHT euch die Erde untertan, aber nicht die Menschen?Leider genießen die Potentaten insoweit Schutz vor ihren Häschern, halten Sie sich weiterhin an der Macht. Diese Vorgehensweise kann man auch in einem Konstrukt der hessischen Landesregierung ausmachen. MP Koch von der christlichen Union ein Beispiel par excellence. Weitere Beispiele sind auch bei den Supermächten auszumachen. Sogar hier in der EU hat ein MP Berlusconi die Regeln umgeschrieben, zum Vorteil seiner selbst. Dazu wurde Politik mißbraucht. Viele von ihnen reden über Demokratie, die sie ständig mit Füßen treten, zum Wohle der eigenen Interessen.Allein der Gedanke Korruption aufzudecken macht deutlich, wie es um die Gerechtigkeit geht. Dazu bedarf es wirklich keiner sogenannten "Steuer-Oase" und ihrer Schlupflöcher. Ein aufgestellter "Ehren-Kodex" gilt gemeinhin immer nur für die auf der anderen Seite Stehenden.Wird sich an dieser Entwicklung etwas ändern? Ich bin da sehr pessimistisch eingestellt. Reihenweise müßten manche Gesetze regelrecht umgeschrieben, bzw. entfernt werden. Fangen wir bei uns an.Nur so können wir die Dinge ändern. Das wäre ein guter Ansatz, wenn auch die Einsicht darin wiederum von der anderen Seite eingefordert wird. Der Stärkere setzt sich durch, und sei es mit einem vom Zaun gerissenen Krieg.So lebt US-Amerika und so lebt die Welt. Wo Glaube, Liebe und Hoffnung nicht vorhanden, da wird es nur noch Heulen und Zähneklappern geben. In Schutt und Asche wird die Welt versinken, wenn keine gerechte Ordnung herrscht. Letzteres kann ich zu meinem Leidwesen nicht im Entferntesten erkennen, wohlbemerkt ohne Brille, denn noch sind meine Augen ungetrübt.debrasseur
Die vielen "Gesundbeter" und "Herrscher" auf der Welt, haben schon seit Jahrhunderten nichts anderes im Sinn, als die Menschheit in Kriege zu stürzen, sobald es Ihnen nicht mehr gelingen wollte, Rohstoffe ihrer Wahl auf friedlichem Wege käuflich zu erwerben, und nutzen zu können.Bedenken wir, ein Jahrhundert zuvor saßen diese mitten in Europa, heute sind wir "irgendwie davon befreit", nun finden sie sich woanders auf der Welt. Ihr Pech, die Medienlandschaft scheint gerade im Umbruch. Nur so gelang es, die Voraussetzungen zu schaffen, daß sich der Chef-Ankläger beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag auf den Weg machen konnte, den sudanesischen Staatspräsidenten, immerhin ein Soldat mit allem Lametta, al-Bashir anzuklagen. Versöhnliche Gesten oder Einflußnahme islamischer Brüder aus Saudi-Arabien? Fehlanzeige, im Gegenteil der Genozid wurde gefördert. Ziehen wir jetzt auch gegen Saudi-Arabien in den Krieg oder klagen wir diese als Helfershelfer ebenfalls mit an? Und wer verkauft uns dann das Öl der Königsfamilie? MACHT euch die Erde untertan, aber nicht die Menschen?Leider genießen die Potentaten insoweit Schutz vor ihren Häschern, halten Sie sich weiterhin an der Macht. Diese Vorgehensweise kann man auch in einem Konstrukt der hessischen Landesregierung ausmachen. MP Koch von der christlichen Union ein Beispiel par excellence. Weitere Beispiele sind auch bei den Supermächten auszumachen. Sogar hier in der EU hat ein MP Berlusconi die Regeln umgeschrieben, zum Vorteil seiner selbst. Dazu wurde Politik mißbraucht. Viele von ihnen reden über Demokratie, die sie ständig mit Füßen treten, zum Wohle der eigenen Interessen.Allein der Gedanke Korruption aufzudecken macht deutlich, wie es um die Gerechtigkeit geht. Dazu bedarf es wirklich keiner sogenannten "Steuer-Oase" und ihrer Schlupflöcher. Ein aufgestellter "Ehren-Kodex" gilt gemeinhin immer nur für die auf der anderen Seite Stehenden.Wird sich an dieser Entwicklung etwas ändern? Ich bin da sehr pessimistisch eingestellt. Reihenweise müßten manche Gesetze regelrecht umgeschrieben, bzw. entfernt werden. Fangen wir bei uns an.Nur so können wir die Dinge ändern. Das wäre ein guter Ansatz, wenn auch die Einsicht darin wiederum von der anderen Seite eingefordert wird. Der Stärkere setzt sich durch, und sei es mit einem vom Zaun gerissenen Krieg.So lebt US-Amerika und so lebt die Welt. Wo Glaube, Liebe und Hoffnung nicht vorhanden, da wird es nur noch Heulen und Zähneklappern geben. In Schutt und Asche wird die Welt versinken, wenn keine gerechte Ordnung herrscht. Letzteres kann ich zu meinem Leidwesen nicht im Entferntesten erkennen, wohlbemerkt ohne Brille, denn noch sind meine Augen ungetrübt.debrasseur
Dies klingt zwar utopisch, ist aber genau das, was das Informationszeitalter noch (wie auch immer) erreichen müsste!dafür muss das informationszeitalter erstmal in afrika ankommen. nichts für ungut, aber ich kenne bislang noch kein beispiel, in dem irgend eine form der fremden intervention in afrika mehr genützt als geschadet hat.
Klar. Gegen Diktaturen sind wir alle. Und es ist auch schön das man da was gegen machen kann.Aber wer legt eigentlich fest wer angeklagt wird und wo einmarschiert wird? Die Staatengemeinschaft? Wohl eher die Staaten mit Vetorecht.Un jetzt ratet mal wer sich dann nicht an die allgemeinen Normen halten muss.Ist ja auch klar. Sonst müsste man nämlich den aktuellen amerikanischen Präsidenten wegen Guantanamo vor Gericht stellen. Aber selbst wenn dieser absolut unmögliche Fall einträte. Was würde wohl passieren, wenn die USA die Auslieferung vermeidet. Marschiert dann die Staatengemeinschaft in den USA ein? Die vereinigten Streitkräfte der Niederlande, Belgien und Kanada?Das ist doch alles Augenwischerei. Die Staatssouveränität sollte Staaten vor Willkür anderer (stärkerer) Parteien schützen. Das war den damaligen Fürsten nämlich sehr wichtig. Durch das Abschaffen der Souveränitätsgarantie gibt man den starken Parteien ein Werkzeug in die Hand, welche es ermöglicht unangenehme "Problemchen" politisch korrekt zu lösen. Bisher war die einzige Möglichkeit nämlich ein Angriffskrieg, und der führt regelmäßig zu Argumentationsproblemen.Fazit: Die ganz Starken können weiter machen was sie wollen. Die mit den starken Verbündeten sind geschützt von deren Veto-Recht (und sind dadurch noch stärker an sie gebunden). Und die ganz Kleinen die aufmüpfig werden können politisch korrekt beseitigt werden.Soviel hat sich eigentlich gar nicht geändert...
Ich gebe Ihnen Recht bei Ihrer Aussage, dass die Anklage alleine von den Machtverhältnissen in der Politik abhängig ist - G.W. Bush wird wohl nicht so schnell angeklagt werden - auch wenn er ein Kriegstreiber ist.Trotzdem ist es ein richtiger Schritt in die richtige Richtung - durch unsere weltweiten Terms of Trade und unseren Einfluss ermöglichen wir erst solche außbeuterischen Regime. Wir müssen uns bewusst werden, dass es nicht ausreicht nicht mehr mit militärischen Mitteln seine egoistischen Interessen durchzusetzen. Ich möchte nicht mit einer Verantwortung der Entwickelten Läner begeinnen, sondern mit einem Kalkül des reinen Eigennutzes - wäre es für uns alle nicht wesentlich angenehmer, wenn wir anderen Ländern ernstlich interessiert beim Aufbau helfen würden - unsere Industrie hätte im Laufe der Zeit einen riesigen, zusätzlichen Absatzmarkt.Wir sind verantwortlich für die Geschehnisse auf dieser Welt - wenn in unserer Innenstadt Menschen angegriffen werden - auch wenn es Ausländer sind - so rückt die Polizei aus und schützt die angegriffenen - wieso sollte sich dieser Sachverhalt ändern wenn der Ort des Geschehens sich in Afrika befindet? Ich empfinde es als unsere moralische Verpflichtung - und es hat nichts mit einem neuen "Kolonialismsu" zu tun. Wir müsen den betreffenden Ländern helfen eine eigene, funktionierende und wenig korrupte Regierung und Bürokratie aufzubauen, sowie helfen die Demokratie gegen Angriffe zu schützen, sowie Minderheitenrechte durchzusetzen. Ich wäre froh, würde sich die internationale Gemeinschaft "vordergründig" uneigennützig so verhalten.Wir alle würden von einer Welt proitieren, in der nicht mehr die Kriege die beherrschende Stellung in unseren Nachrichten einnehmen. Auch wären viele Rohstofflager plötzlich nutzbar und erst durch einen Frieden kann die Wirtschaft beginnen zu funktionieren.Sicherlich ist ein Problem, dass dadurch die Rohstoffnachfrage steigen würde, begännen sich weite Teile der Welt zu entwickeln - vor allem die bevölkerungsstarken Länder in Afrika - "Gefahr für das Klima".Die Lösung unseres Problems besteht hier in dem Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft - einen Übergang den wir früher oder später beschreiten müssen - haben wir nachhaltige Wirtschaftskonzepte ausgearbeitet, profitiert ein jeder von einer größeren Weltgemeinschaft - getreu dem Freihandel - je mehr am weltweiten Handel - zu fairen! Bedingungen - beteiligt sind, desto stärker profitiert der Einzelne.Unser heutiges Problem sind nur die unfairen - marktverzerrenden (externe Kosten wie CO2 Verschmutzung) - Bedingungen (unfaire Handelsbedingungen.). Wir akzeptieren es in jedem Land, dass Verbrecher verfolgt und eingesperrt gehören. Verbrecher sind Menschen die gegen das Gesetzt verstoßen - bzw. andere ungerechtfertigt schädigen (um sich selbst zu bereichern.)Eine Gemeinschaft kann nur funktionieren wenn solche Subjekte bestraft werden bzw. sich dieses asoziale Verhalten nicht lohnt. Offenbar sind viele Machtverhältnisse auf dieser Welt verzerrt - auch aufgrund von unseren Waffenlieferungen usw. - wir würden eine solche Situation nicht in Europa oder in unserem Land akzeptieren - tun es aber seit Jahren in Afrika und anderen Ländern, vor allem weil die Auswirkungen uns nicht selbst betreffen und das Ganze mit der Ausrede begründen: " Wir dürfen uns nicht in innere Angelegenheiten einmischen" - getreu dem Motto:"Hey ich konnte der Mitbürgerin auf der Straße nicht helfen wenn ihr Mann Sie verprügelt - das geht nur die Eheleute etwas an....."Die Ausweitung der Juristiktion der Gerichtshöfe mit verbindlichen Konsequenzen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung - allerdings endet damit nicht wie aufgezeigt unsere Verantwortung - sondern sie begint erst. Nicht nur weil wir "Gutmenschen" sind - sondern weil unterm Strich alle Menschen profitieren wenn wir nach rechtsstaatlichen Kriterien zusammenleben. Weltweit.
http://en.wikipedia.org/w..._______________________________________________________
Die Interessen der ZEIT:
http://de.wikipedia.org/w...
Was derzeit wirklich passiert:
http://www.pelastop.de/20...
Ich gebe Ihnen Recht bei Ihrer Aussage, dass die Anklage alleine von den Machtverhältnissen in der Politik abhängig ist - G.W. Bush wird wohl nicht so schnell angeklagt werden - auch wenn er ein Kriegstreiber ist.Trotzdem ist es ein richtiger Schritt in die richtige Richtung - durch unsere weltweiten Terms of Trade und unseren Einfluss ermöglichen wir erst solche außbeuterischen Regime. Wir müssen uns bewusst werden, dass es nicht ausreicht nicht mehr mit militärischen Mitteln seine egoistischen Interessen durchzusetzen. Ich möchte nicht mit einer Verantwortung der Entwickelten Läner begeinnen, sondern mit einem Kalkül des reinen Eigennutzes - wäre es für uns alle nicht wesentlich angenehmer, wenn wir anderen Ländern ernstlich interessiert beim Aufbau helfen würden - unsere Industrie hätte im Laufe der Zeit einen riesigen, zusätzlichen Absatzmarkt.Wir sind verantwortlich für die Geschehnisse auf dieser Welt - wenn in unserer Innenstadt Menschen angegriffen werden - auch wenn es Ausländer sind - so rückt die Polizei aus und schützt die angegriffenen - wieso sollte sich dieser Sachverhalt ändern wenn der Ort des Geschehens sich in Afrika befindet? Ich empfinde es als unsere moralische Verpflichtung - und es hat nichts mit einem neuen "Kolonialismsu" zu tun. Wir müsen den betreffenden Ländern helfen eine eigene, funktionierende und wenig korrupte Regierung und Bürokratie aufzubauen, sowie helfen die Demokratie gegen Angriffe zu schützen, sowie Minderheitenrechte durchzusetzen. Ich wäre froh, würde sich die internationale Gemeinschaft "vordergründig" uneigennützig so verhalten.Wir alle würden von einer Welt proitieren, in der nicht mehr die Kriege die beherrschende Stellung in unseren Nachrichten einnehmen. Auch wären viele Rohstofflager plötzlich nutzbar und erst durch einen Frieden kann die Wirtschaft beginnen zu funktionieren.Sicherlich ist ein Problem, dass dadurch die Rohstoffnachfrage steigen würde, begännen sich weite Teile der Welt zu entwickeln - vor allem die bevölkerungsstarken Länder in Afrika - "Gefahr für das Klima".Die Lösung unseres Problems besteht hier in dem Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft - einen Übergang den wir früher oder später beschreiten müssen - haben wir nachhaltige Wirtschaftskonzepte ausgearbeitet, profitiert ein jeder von einer größeren Weltgemeinschaft - getreu dem Freihandel - je mehr am weltweiten Handel - zu fairen! Bedingungen - beteiligt sind, desto stärker profitiert der Einzelne.Unser heutiges Problem sind nur die unfairen - marktverzerrenden (externe Kosten wie CO2 Verschmutzung) - Bedingungen (unfaire Handelsbedingungen.). Wir akzeptieren es in jedem Land, dass Verbrecher verfolgt und eingesperrt gehören. Verbrecher sind Menschen die gegen das Gesetzt verstoßen - bzw. andere ungerechtfertigt schädigen (um sich selbst zu bereichern.)Eine Gemeinschaft kann nur funktionieren wenn solche Subjekte bestraft werden bzw. sich dieses asoziale Verhalten nicht lohnt. Offenbar sind viele Machtverhältnisse auf dieser Welt verzerrt - auch aufgrund von unseren Waffenlieferungen usw. - wir würden eine solche Situation nicht in Europa oder in unserem Land akzeptieren - tun es aber seit Jahren in Afrika und anderen Ländern, vor allem weil die Auswirkungen uns nicht selbst betreffen und das Ganze mit der Ausrede begründen: " Wir dürfen uns nicht in innere Angelegenheiten einmischen" - getreu dem Motto:"Hey ich konnte der Mitbürgerin auf der Straße nicht helfen wenn ihr Mann Sie verprügelt - das geht nur die Eheleute etwas an....."Die Ausweitung der Juristiktion der Gerichtshöfe mit verbindlichen Konsequenzen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung - allerdings endet damit nicht wie aufgezeigt unsere Verantwortung - sondern sie begint erst. Nicht nur weil wir "Gutmenschen" sind - sondern weil unterm Strich alle Menschen profitieren wenn wir nach rechtsstaatlichen Kriterien zusammenleben. Weltweit.
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Die Interessen der ZEIT:
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Was derzeit wirklich passiert:
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Praktisch ist so ein neues Mäntelchen gewiß, und kleidsam ist es, gewoben aus den Menschenrechten, und gar prachtvoll mit juristischen Pailletten besetzt.Bellum justum nannten das die Römer, die auch gern kräftig zuschlugen wenn sie erst einmal einen edlen Grund als Motivation vorgeben konnten.Und ausgerechnet die Staaten, die sich über alles Völkerrecht hinwegsetzen, die beispielsweise Den Haag, die UNO etc nach Gutdünken akzeptieren oder eben auch nicht, ausgerechnet diese Staaten posieren als Vorreiter für Recht und Menschenwürde.Honi soit...
{entfernt, bitte vermeiden Sie Diffamierungen und mißbrauchen Sie nicht Ihr Gastrecht im Forum der ZEIT/ Redaktion; svb]
Es geht in der internationalen Politik heutzutage nur ums Erdöl. Das ganze rum herum ist nur die Volksverblödung und Rechtefertigung eines Angriffs, Beseitugung einer Regierung etc. Gestern Brima, heute Sudan, morgen Nigeria (ach Nigeria nicht, dort pumpen die Amerikaner schon heftig...)...
Ich gebe Ihnen Recht bei Ihrer Aussage, dass die Anklage alleine von den Machtverhältnissen in der Politik abhängig ist - G.W. Bush wird wohl nicht so schnell angeklagt werden - auch wenn er ein Kriegstreiber ist.Trotzdem ist es ein richtiger Schritt in die richtige Richtung - durch unsere weltweiten Terms of Trade und unseren Einfluss ermöglichen wir erst solche außbeuterischen Regime. Wir müssen uns bewusst werden, dass es nicht ausreicht nicht mehr mit militärischen Mitteln seine egoistischen Interessen durchzusetzen. Ich möchte nicht mit einer Verantwortung der Entwickelten Läner begeinnen, sondern mit einem Kalkül des reinen Eigennutzes - wäre es für uns alle nicht wesentlich angenehmer, wenn wir anderen Ländern ernstlich interessiert beim Aufbau helfen würden - unsere Industrie hätte im Laufe der Zeit einen riesigen, zusätzlichen Absatzmarkt.Wir sind verantwortlich für die Geschehnisse auf dieser Welt - wenn in unserer Innenstadt Menschen angegriffen werden - auch wenn es Ausländer sind - so rückt die Polizei aus und schützt die angegriffenen - wieso sollte sich dieser Sachverhalt ändern wenn der Ort des Geschehens sich in Afrika befindet? Ich empfinde es als unsere moralische Verpflichtung - und es hat nichts mit einem neuen "Kolonialismsu" zu tun. Wir müsen den betreffenden Ländern helfen eine eigene, funktionierende und wenig korrupte Regierung und Bürokratie aufzubauen, sowie helfen die Demokratie gegen Angriffe zu schützen, sowie Minderheitenrechte durchzusetzen. Ich wäre froh, würde sich die internationale Gemeinschaft "vordergründig" uneigennützig so verhalten.Wir alle würden von einer Welt proitieren, in der nicht mehr die Kriege die beherrschende Stellung in unseren Nachrichten einnehmen. Auch wären viele Rohstofflager plötzlich nutzbar und erst durch einen Frieden kann die Wirtschaft beginnen zu funktionieren.Sicherlich ist ein Problem, dass dadurch die Rohstoffnachfrage steigen würde, begännen sich weite Teile der Welt zu entwickeln - vor allem die bevölkerungsstarken Länder in Afrika - "Gefahr für das Klima".Die Lösung unseres Problems besteht hier in dem Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft - einen Übergang den wir früher oder später beschreiten müssen - haben wir nachhaltige Wirtschaftskonzepte ausgearbeitet, profitiert ein jeder von einer größeren Weltgemeinschaft - getreu dem Freihandel - je mehr am weltweiten Handel - zu fairen! Bedingungen - beteiligt sind, desto stärker profitiert der Einzelne.Unser heutiges Problem sind nur die unfairen - marktverzerrenden (externe Kosten wie CO2 Verschmutzung) - Bedingungen (unfaire Handelsbedingungen.). Wir akzeptieren es in jedem Land, dass Verbrecher verfolgt und eingesperrt gehören. Verbrecher sind Menschen die gegen das Gesetzt verstoßen - bzw. andere ungerechtfertigt schädigen (um sich selbst zu bereichern.)Eine Gemeinschaft kann nur funktionieren wenn solche Subjekte bestraft werden bzw. sich dieses asoziale Verhalten nicht lohnt. Offenbar sind viele Machtverhältnisse auf dieser Welt verzerrt - auch aufgrund von unseren Waffenlieferungen usw. - wir würden eine solche Situation nicht in Europa oder in unserem Land akzeptieren - tun es aber seit Jahren in Afrika und anderen Ländern, vor allem weil die Auswirkungen uns nicht selbst betreffen und das Ganze mit der Ausrede begründen: " Wir dürfen uns nicht in innere Angelegenheiten einmischen" - getreu dem Motto:"Hey ich konnte der Mitbürgerin auf der Straße nicht helfen wenn ihr Mann Sie verprügelt - das geht nur die Eheleute etwas an....."Die Ausweitung der Juristiktion der Gerichtshöfe mit verbindlichen Konsequenzen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung - allerdings endet damit nicht wie aufgezeigt unsere Verantwortung - sondern sie begint erst. Nicht nur weil wir "Gutmenschen" sind - sondern weil unterm Strich alle Menschen profitieren wenn wir nach rechtsstaatlichen Kriterien zusammenleben. Weltweit.
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