Atomdebatte Altes Denken
Helmut Schmidt plädiert für die Weiternutzung der Kernenergie - und vernachlässigt die Risiken. Dabei ist heute vor allem eines angesagt: Energie sparen. Eine Kolumne
Einen Elder Statesman zu kritisieren ist so eine Sache. Vor allem, wenn es Helmut Schmidt ist. Viele Menschen scheinen ihre Bewunderung für sein hohes Alter (trotz ungesundem Lebenswandel) und für seinen guten Geschmack in Kleider- und anderen Stilfragen mit konstruktiven Vorschlägen zur aktuellen politischen Situation zu verwechseln.
Helmut Schmidts neueste Ausführungen zur Kernenergie , die er schon immer entschieden befürwortete, sind jedoch nicht nur für viele Mitglieder seiner SPD eine Provokation. Sie liegen auch in der Sache daneben.
Endlich hat die Novelle des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) im vergangenen Monat den Bundestag passiert; endlich geht es mit den Offshore-Windparks voran; endlich gibt es aufgrund der enorm gestiegenen Energiekosten einen neuen Ansatz, darüber nachzudenken, wie wir unsere Energiebilanz weniger verschwenderisch gestalten könnten – und da hat der Altkanzler nichts Besseres zu tun, als den Ausstieg aus dem Atomausstieg zu fordern, wenn auch nicht unbedingt sofort.
Zum schwer abschätzbaren Risiko der Kernkraftnutzung und ihrer Hinterlassenschaft, das so viele umtreibt, meint der 90-Jährige beneidenswert angstfrei, dass es „ethisch vertretbar sei“.
Aha. Die etwa 200.000 vom Reaktorunfall in Tschernobyl gesundheitlich beeinträchtigte oder an den Folgen gestorbenen Menschen in Mittel- und Osteuropa – darunter viele Schilddrüsen- und Leukämietote in der Ukraine und in Weißrussland – fallen also ethisch nicht ins Gewicht.
Auch die höheren Zahlen an Leukämiefällen in der Nähe deutscher Atomkraftwerke scheinen Helmut Schmidt ethisch vertretbar zu sein. Ungeklärte Endlagerung? Klärt sich von selbst. Illegaler Handel mit waffenfähigem Uran? Mögliche Terroranschläge auf AKWs? Militärische Verwendung von Atomprogrammen wie im Fall Iran? Alles Themen, die weder dem Altkanzler noch den CDU-Atombefürwortern ernsthafte Sorgen zu machen scheinen.
Vor zwei Jahren hätte sich im schwedischen Forsmark beinahe ein zweites Tschernobyl ereignet. Der Direktor der schwedischen Kernkraftinspektion (SKI) sagte damals, dass es „nur mit purem Glück nicht zu einer Kernschmelze gekommen ist“.
- Datum 16.09.2008 - 14:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Auch wenn ich ebenfalls der Meinung bin dass Atomkraftwerke keine lösung für die Zukunft seien sollten, so darf doch eines nicht vergessen werden: Deutschland ist nicht gerade ein Land dem viele Alternativen zur Verfügung stehn. Es ist ohne massiven Verzicht einfach nicht möglich auf Windkraftwerke oder Solarenergie umzusteigen und die Menschen werden es nicht hinnehemen auf ihren komfortablen Lebensstil zu verzichten, da können auch hybrid Autos nichts ändern. Man sollte sich zudem nicht unbedingt auf Greenpeace stützen um Atomkraftwerke zu kritisieren neigt GP doch zu übertreibungen bei dem verwirklichen seiner Ziele
Durchaus waeren aber Europaweite Loesungen moeglich, wenn es um alternative Energien geht. Offshore Windanlagen oder Windraeder in den Kuestenregionen koennten durch Solarparks in Suedeuropa ergaenzt werden. Dazu koennten 1,5 qm Photovoltaic-Platte pro Person auf jedem Hausdach dafuer sorgen, dass schon ein Grossteil jedes Einzelhaushaltes mit Strom versorgt ist. Gekoppelt mit Energiesparmassnahmen (wozu bitte braucht ein 3-Personen-Haushalt eine Gefriertruhe, einen Geschirrspueler oder einen Waeschetrockner???) koennte man den Verbrauch limitierter Resourcen drastisch zurueckfuehren, ohne dass es tatsaechlich schon einen "massiven" Verzicht bedeutete.Auch durch Aenderung von Routinen liesse sich vieles recht schmerzfrei machen. Wuerde z.B. die normale Arbeitswoche aus 4 Tagen bei 10 Stunden Arbeit pro Tag bestehen, entfielen schon 20 % des Pendelverkehrs - das durchzusetzen waere doch viel sinnvoller als ein Kampf um die Pendlerpauschale.
"Man sollte sich zudem nicht unbedingt auf Greenpeace stützen um Atomkraftwerke zu kritisieren neigt GP doch zu übertreibungen bei dem verwirklichen seiner Ziele"Das ist Pseudokritik und pseudoaufgeklärt. Die Weisheit, eine Quelle wäre interessengeleitet oder hätte Ziele, ist bei den meisten Menschen angekommen. Deshalb folgt man ja -im Ideal- auch den Argumentationen "beider" Seiten. Hier fließt natürlich das Wissen um die Interessen und "Ziele" in die Beurteilung der Argumentation und Glaubwürdigkeit ein. Der Hinweis auf die Quelle ist bei (leider nicht nur) bei Ihnen zum rhetorischem Mittel verkommen.Sie missbrauchen diese Technik zur Diffamierung und drücken sich vor der inhaltlichen Auseinandersetzung, weil der Diskussionsteilnehmer interessengeleitet sei und "Ziele" verfolge.Was sind denn die "Ziele" von GP? Vergleichen Sie die Qualität der Ziele und Interessen von GP mit der Qualität der Ziele der Atomindustrie. Vergessen Sie nicht die unausgesprochenen Ziele.Die alte Frage, wer daran verdient, könnte richtig sein. Vergleichen Sie aber auch die Qualität der Argumentationen, auch der Atomseite. Ich frage Sie, ist Greenpeace wegen seiner "Ziele" als Diskussionsteilnehmer etwa diskreditiert?Und wenn man GP als Lobbyorganisation für Solarbauern sehen möchte ... mit einer Lobby für Umweltschutz und Solarbauern kann ich gut leben. Die muss es schließlich auch (dringend) geben.Ich will Ihnen nicht Ihre Meinung zu GP oder Atomkraft vorschreiben, aber Ihr Hinweis mit den "Zielen" hat einfach keine Substanz und ist Ausdruck von Bequemlichkeit vor der inhaltlichen Auseinandersetzung und trotzdem kritisch zu erscheinen.
Durchaus waeren aber Europaweite Loesungen moeglich, wenn es um alternative Energien geht. Offshore Windanlagen oder Windraeder in den Kuestenregionen koennten durch Solarparks in Suedeuropa ergaenzt werden. Dazu koennten 1,5 qm Photovoltaic-Platte pro Person auf jedem Hausdach dafuer sorgen, dass schon ein Grossteil jedes Einzelhaushaltes mit Strom versorgt ist. Gekoppelt mit Energiesparmassnahmen (wozu bitte braucht ein 3-Personen-Haushalt eine Gefriertruhe, einen Geschirrspueler oder einen Waeschetrockner???) koennte man den Verbrauch limitierter Resourcen drastisch zurueckfuehren, ohne dass es tatsaechlich schon einen "massiven" Verzicht bedeutete.Auch durch Aenderung von Routinen liesse sich vieles recht schmerzfrei machen. Wuerde z.B. die normale Arbeitswoche aus 4 Tagen bei 10 Stunden Arbeit pro Tag bestehen, entfielen schon 20 % des Pendelverkehrs - das durchzusetzen waere doch viel sinnvoller als ein Kampf um die Pendlerpauschale.
"Man sollte sich zudem nicht unbedingt auf Greenpeace stützen um Atomkraftwerke zu kritisieren neigt GP doch zu übertreibungen bei dem verwirklichen seiner Ziele"Das ist Pseudokritik und pseudoaufgeklärt. Die Weisheit, eine Quelle wäre interessengeleitet oder hätte Ziele, ist bei den meisten Menschen angekommen. Deshalb folgt man ja -im Ideal- auch den Argumentationen "beider" Seiten. Hier fließt natürlich das Wissen um die Interessen und "Ziele" in die Beurteilung der Argumentation und Glaubwürdigkeit ein. Der Hinweis auf die Quelle ist bei (leider nicht nur) bei Ihnen zum rhetorischem Mittel verkommen.Sie missbrauchen diese Technik zur Diffamierung und drücken sich vor der inhaltlichen Auseinandersetzung, weil der Diskussionsteilnehmer interessengeleitet sei und "Ziele" verfolge.Was sind denn die "Ziele" von GP? Vergleichen Sie die Qualität der Ziele und Interessen von GP mit der Qualität der Ziele der Atomindustrie. Vergessen Sie nicht die unausgesprochenen Ziele.Die alte Frage, wer daran verdient, könnte richtig sein. Vergleichen Sie aber auch die Qualität der Argumentationen, auch der Atomseite. Ich frage Sie, ist Greenpeace wegen seiner "Ziele" als Diskussionsteilnehmer etwa diskreditiert?Und wenn man GP als Lobbyorganisation für Solarbauern sehen möchte ... mit einer Lobby für Umweltschutz und Solarbauern kann ich gut leben. Die muss es schließlich auch (dringend) geben.Ich will Ihnen nicht Ihre Meinung zu GP oder Atomkraft vorschreiben, aber Ihr Hinweis mit den "Zielen" hat einfach keine Substanz und ist Ausdruck von Bequemlichkeit vor der inhaltlichen Auseinandersetzung und trotzdem kritisch zu erscheinen.
Durchaus waeren aber Europaweite Loesungen moeglich, wenn es um alternative Energien geht. Offshore Windanlagen oder Windraeder in den Kuestenregionen koennten durch Solarparks in Suedeuropa ergaenzt werden. Dazu koennten 1,5 qm Photovoltaic-Platte pro Person auf jedem Hausdach dafuer sorgen, dass schon ein Grossteil jedes Einzelhaushaltes mit Strom versorgt ist. Gekoppelt mit Energiesparmassnahmen (wozu bitte braucht ein 3-Personen-Haushalt eine Gefriertruhe, einen Geschirrspueler oder einen Waeschetrockner???) koennte man den Verbrauch limitierter Resourcen drastisch zurueckfuehren, ohne dass es tatsaechlich schon einen "massiven" Verzicht bedeutete.Auch durch Aenderung von Routinen liesse sich vieles recht schmerzfrei machen. Wuerde z.B. die normale Arbeitswoche aus 4 Tagen bei 10 Stunden Arbeit pro Tag bestehen, entfielen schon 20 % des Pendelverkehrs - das durchzusetzen waere doch viel sinnvoller als ein Kampf um die Pendlerpauschale.
Auch wenn Ihre Vorschläge durchaus vernünftig sind, bezweifle ich, dass EU- Länder bereit sind die Kosten für diese Vorschläge zu tragen. Zudem gibt es ja schon in Deutschland heftige Interressenskonflikte man stelle sich dieses Theater nur mal auf Europaebene vor. Natürlich braucht ein 3-Personen Haushalt nicht die selben technischen Geräte wie eine Familie mit 3 Kindern. Aber dass gehört wie ich bereits geschrieben habe zu den Dingen die sich die Leute sich nicht nehmen lassen werden abgesehn von den paar Leuten die tatsächlich genug courage dazu haben.
"Dazu koennten 1,5 qm Photovoltaic-Platte pro Person auf jedem Hausdach
dafuer sorgen, dass schon ein Grossteil jedes Einzelhaushaltes mit
Strom versorgt ist."Solche Aussagen klingen immer recht gut, sind aber viel zu vereinfacht. z.b. hat bei weitem nicht jedes Haus ein Dach nach Süden, dass dazu noch nicht von irgendetwas verdeckt wird. Dadurch könnten schäzungsweise schon einmal 50% der Häuser in Deutschland ihren Strom nicht aus Solarenergie gewinnen.Auch haben Wind und Solarenergie den riesigen Nachteil, dass sie immer dann zur Verfügung stehen, wann man sie braucht. Zur Deckung des Grundstrombedarfs eines Landes sind sie daher ungeeignet.
Ich hoffe, Sie haben eine dreiköpfige Familie, dann Glückwunsch. Aber was brucht der Mensch. Eine Badewanne? In Berlin gabs lange öffentliche Badehäuser. Geschirrspüler? Ich bin mit zwei Waschbecken genauso schnell. Setzen sie sich politisch durch, wenn Sie dass können. Aber ihre Vorschläge beruhen wieder auf dem nun sattsam bekannten Verzichtsgedanken und müssen zuerst die geringen Einkommen ran. Nur schade, dass die keine Kredite bekommen.
Auch wenn Ihre Vorschläge durchaus vernünftig sind, bezweifle ich, dass EU- Länder bereit sind die Kosten für diese Vorschläge zu tragen. Zudem gibt es ja schon in Deutschland heftige Interressenskonflikte man stelle sich dieses Theater nur mal auf Europaebene vor. Natürlich braucht ein 3-Personen Haushalt nicht die selben technischen Geräte wie eine Familie mit 3 Kindern. Aber dass gehört wie ich bereits geschrieben habe zu den Dingen die sich die Leute sich nicht nehmen lassen werden abgesehn von den paar Leuten die tatsächlich genug courage dazu haben.
"Dazu koennten 1,5 qm Photovoltaic-Platte pro Person auf jedem Hausdach
dafuer sorgen, dass schon ein Grossteil jedes Einzelhaushaltes mit
Strom versorgt ist."Solche Aussagen klingen immer recht gut, sind aber viel zu vereinfacht. z.b. hat bei weitem nicht jedes Haus ein Dach nach Süden, dass dazu noch nicht von irgendetwas verdeckt wird. Dadurch könnten schäzungsweise schon einmal 50% der Häuser in Deutschland ihren Strom nicht aus Solarenergie gewinnen.Auch haben Wind und Solarenergie den riesigen Nachteil, dass sie immer dann zur Verfügung stehen, wann man sie braucht. Zur Deckung des Grundstrombedarfs eines Landes sind sie daher ungeeignet.
Ich hoffe, Sie haben eine dreiköpfige Familie, dann Glückwunsch. Aber was brucht der Mensch. Eine Badewanne? In Berlin gabs lange öffentliche Badehäuser. Geschirrspüler? Ich bin mit zwei Waschbecken genauso schnell. Setzen sie sich politisch durch, wenn Sie dass können. Aber ihre Vorschläge beruhen wieder auf dem nun sattsam bekannten Verzichtsgedanken und müssen zuerst die geringen Einkommen ran. Nur schade, dass die keine Kredite bekommen.
Der Satz: 'Die Umweltorganisation bringt es knapp auf den Punkt: „Es ist ein
Märchen, dass europäische Reaktoren sicherer seien als russische.“' ist absolut indiskutabel. Das macht jede Diskussion sinnlos und offenbart ein Glaubensbekenntnis und nichts anderes. Der Autorin sind offenbar weder die Konsequenzen eins Atomausstiegs noch die technischen Unterschiede der neueren Reaktoren bekannt. Der Tschernobil Reaktortyp sollte schnellstmöglich abgeschaltet werden. Die anderen aber nicht. Atomkraft ist nicht schwarz/weiss auch wenn das die Diskussion erschwert.
ob ich (und die reigion) von einem osteuropäischen schrottreaktor verstrahlt werde oder einem hightech-reaktor ihres glaubens ist mir doch gleich: verstrahlt bin ich, so oder so. nun passiert 'sowas' ja nicht mit ihren phantastischen reaktoren, gelle? den einzigen unterschied den ich sehe ist der, dass sie ein spieler mit kleinerem risiko-einsatz sind als die spieler im osten. aber beide ziehen mal ne niete, und wir alle zahlen dafür den preis: mit leben und gesundheit. ich mag ihr spiel nicht.
ob gesund tot oder krank tot, ist wurscht, ne!?
ob ich (und die reigion) von einem osteuropäischen schrottreaktor verstrahlt werde oder einem hightech-reaktor ihres glaubens ist mir doch gleich: verstrahlt bin ich, so oder so. nun passiert 'sowas' ja nicht mit ihren phantastischen reaktoren, gelle? den einzigen unterschied den ich sehe ist der, dass sie ein spieler mit kleinerem risiko-einsatz sind als die spieler im osten. aber beide ziehen mal ne niete, und wir alle zahlen dafür den preis: mit leben und gesundheit. ich mag ihr spiel nicht.
ob gesund tot oder krank tot, ist wurscht, ne!?
Ich halte fast alle Kraftwerkkonstruktionen für unsinnig:AKWs verursachen nicht entsorgbare, strahlende Abfälle, können niemals ganz sicher sein, wie jüngste Ereignisse zeigen und wären ein Willkommenes Ziel für Terroristen, zudem ist auch Uran nur begrenzt vorhanden, und wie ich gehört habe, kann man AKWs nicht mit Heizkraftanlagen koppeln, weshalb man quasi zusätzlich ein Fossilkraft bzw. eine Heizanlage für jedes Gebäude benötigt, man schädigt also das Klima trotzdem.Fossilkraftwerke, sind klimaschädlich und verbrauchen knapp werdende Ressourcen die für andere Zwecke besser eingesetzt werden könnten. (Öl ist Hauptbestandteil der Chemischen Industrie, Medikamente, Farben, Kunststoffe werden daraus hergestellt)Photovoltaikanlagen sind in der Herstellung extrem energieaufwendig, und benötigen eine enorme Fläche die nicht nur die Landschaft verschandelt sondern auch Lebensräume zerstört. Es sei denn man benutzt bereits bestehende Dächer, jedoch können sich die meisten Hausbesitzer die Nachrüstung schlicht nicht leisten.Wasserkraftwerke zerstören den Flusslauf, hindern Fische daran sich zu vermehren, benötigen Flussbegradigungen, bilden Stauseen, sind also pures Gift für natürliche Lebensräume.Windkraftwerke erzeugen nach hören sagen (vielleicht kann das jemand bestätigen, oder dementieren) eine Menge Lärm, bergen das Risiko des Sturzes, und sind noch immer wenig effektiv außerdem nur in Windigen Regionen sinnvollGezeitenkraftwerke sind nicht überall einsatzbar, man braucht eben ein Meer, außerdem befürchte ich, dass erheblich in den Lebensraum Küste eingreifen, ich halte sie für riesige Sushianlagen.Einzig und allein Geothermalanlagen halte ich für sinnvoll, da sie überall baubar sind, auch wenn sie noch immer sehr aufwendig zu konstruieren sind, nachhaltig und umweltverträglich. Auffallend ist allerdings, dass diese Anlagen in den Medien so gut wie nie erwähnt werden.(Ich freue mich übrigens über Einwände und Ergänzungen, ich bin kein Experte auf dem Gebiet)
4 qm Photovoltaic auf dem Hausdach kosten 6500 Euro. In den meisten Bundeslaendern gibt es 2000 Euro Zuschuss dafuer. Selbst wenn man keine Ruecklagen hat - das laesst sich mit einem Kleinkredit finanzieren. Wieviel kostet aktuelle eine Jahresladung Heizoel fuer einen 4-Personen-Haushalt, ca 2500 Euro? Schon nach 1,5 Jahren haette sich die Photovoltaic also amortisiert. Windanlagen verursachen einen gewissen Laerm das ist richtig. Aber nicht mehr als ein Fussballstadion - und das baut man ja auch hin und wieder. Offshore stoert es zudem niemanden.
"und wie ich gehört habe, kann man AKWs nicht mit Heizkraftanlagen
koppeln, weshalb man quasi zusätzlich ein Fossilkraft bzw. eine
Heizanlage für jedes Gebäude benötigt, man schädigt also das Klima
trotzdem."Das ist nicht ganz richtig. Die Stromerzeugung funktioniert wie in jedem anderen Kraftwerk auch, von daher wäre es technisch durchaus möglich sie mit Wärmekopplungen auszustatten. Es wird jedoch deshalb nicht gemacht, weil dadurch bei einem eventuellen Störfall Radioaktivität aus der Anlage heraus transportiert werden könnte.
4 qm Photovoltaic auf dem Hausdach kosten 6500 Euro. In den meisten Bundeslaendern gibt es 2000 Euro Zuschuss dafuer. Selbst wenn man keine Ruecklagen hat - das laesst sich mit einem Kleinkredit finanzieren. Wieviel kostet aktuelle eine Jahresladung Heizoel fuer einen 4-Personen-Haushalt, ca 2500 Euro? Schon nach 1,5 Jahren haette sich die Photovoltaic also amortisiert. Windanlagen verursachen einen gewissen Laerm das ist richtig. Aber nicht mehr als ein Fussballstadion - und das baut man ja auch hin und wieder. Offshore stoert es zudem niemanden.
"und wie ich gehört habe, kann man AKWs nicht mit Heizkraftanlagen
koppeln, weshalb man quasi zusätzlich ein Fossilkraft bzw. eine
Heizanlage für jedes Gebäude benötigt, man schädigt also das Klima
trotzdem."Das ist nicht ganz richtig. Die Stromerzeugung funktioniert wie in jedem anderen Kraftwerk auch, von daher wäre es technisch durchaus möglich sie mit Wärmekopplungen auszustatten. Es wird jedoch deshalb nicht gemacht, weil dadurch bei einem eventuellen Störfall Radioaktivität aus der Anlage heraus transportiert werden könnte.
4 qm Photovoltaic auf dem Hausdach kosten 6500 Euro. In den meisten Bundeslaendern gibt es 2000 Euro Zuschuss dafuer. Selbst wenn man keine Ruecklagen hat - das laesst sich mit einem Kleinkredit finanzieren. Wieviel kostet aktuelle eine Jahresladung Heizoel fuer einen 4-Personen-Haushalt, ca 2500 Euro? Schon nach 1,5 Jahren haette sich die Photovoltaic also amortisiert. Windanlagen verursachen einen gewissen Laerm das ist richtig. Aber nicht mehr als ein Fussballstadion - und das baut man ja auch hin und wieder. Offshore stoert es zudem niemanden.
wieviel Strom erzeugt man denn mit 4 qm Photovoltaic im Schnitt und reicht das tatsächlich um ein Haus zu beheizen? denn ansonsten wäre die Gegenüberstellung von Ölheizung und Photovoltaic ja doch etwas daneben. Auch ihre Ölrechnugn scheint mir übrigens um etwa 1000 Euro zu hoch gegriffen, aber betroffene werden das genauer wissen (ich orientiere mich an die Erinnerung der Gasrechnung meiner Eltern, die aber auch zusätzlich mit Holzheizen, schwer zu vergleichen)Fußballstadien sind allerdings nicht 24 stunden in betrieb ;) aber das mit den Offshore anlagen ist richtig, nur dazu braucht man eben Ozean.Ich danke für die Auskunft, und damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin grundsätzlich für jede Nachhaltige Energiebeschaffung, halte aber die Geothermalanlagen für die beste :)
"4 qm Photovoltaic auf dem Hausdach kosten 6500 Euro" ist nicht ganz korrekt.Für ein kWp zahlt man z.Zt. zwischen 4.000,- und max. 5000,-€ ( je nach Aufwendungen u.Modul ) Für ein kWp benötigt man bei Verwendung von kristallinen Modulen ca. 7,5 bis 8 m². Die Förderungen sind vielfältig und vielschichtig. Die Finanzierung in der Regel kein Problem. ( Wird von etlichen Banken sogar zu 100% übernommen )Kurzum: Worauf warten wir noch?!
Ihre Rechnung ist genau so unsinnmig, als ob Sie sagen würden, ein "Eimer" Photovoltaik kostet .....!Aber Sie sind damit ja nicht alleine - leider hat kaum Jemand genug Kenntnisse (einfachste physikalisache Grundlagen!!), um hier mitreden zu können, aber Alle plappern munter mit.Etwas Nachhilfe?PV wird in KWp gerechnet - wie groß die Anlage ist, ist ebenso egal, wie die Anzahl der Eimer, die der Handwerker mitbringt.Ein KWp kostet um 6000 Euro, produziert um 900 KWh/Jahr,und wenn man Rechnen könnte, dann kommt man sehr leicht darauf, dass dann die KWh ungefähr 50 ct kostet - also 10-mal so viel, wie die Energie, mittels der die PV-Anlage hergestellt wurde.Richtuig witzig wird es, wenn Sie vom Kaufpreis Fördergelder abziehen!WER - meinen Sie - bezahlt diese??Schmidt hat schon Recht: Gegen so viel Unwissenheit (verbunden natürlich mit dem Wunsch, trotzdem reich zu leben!!) hilft nur Atomenergie Da trifft es beim GAU dann kaum Falsche!
wieviel Strom erzeugt man denn mit 4 qm Photovoltaic im Schnitt und reicht das tatsächlich um ein Haus zu beheizen? denn ansonsten wäre die Gegenüberstellung von Ölheizung und Photovoltaic ja doch etwas daneben. Auch ihre Ölrechnugn scheint mir übrigens um etwa 1000 Euro zu hoch gegriffen, aber betroffene werden das genauer wissen (ich orientiere mich an die Erinnerung der Gasrechnung meiner Eltern, die aber auch zusätzlich mit Holzheizen, schwer zu vergleichen)Fußballstadien sind allerdings nicht 24 stunden in betrieb ;) aber das mit den Offshore anlagen ist richtig, nur dazu braucht man eben Ozean.Ich danke für die Auskunft, und damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin grundsätzlich für jede Nachhaltige Energiebeschaffung, halte aber die Geothermalanlagen für die beste :)
"4 qm Photovoltaic auf dem Hausdach kosten 6500 Euro" ist nicht ganz korrekt.Für ein kWp zahlt man z.Zt. zwischen 4.000,- und max. 5000,-€ ( je nach Aufwendungen u.Modul ) Für ein kWp benötigt man bei Verwendung von kristallinen Modulen ca. 7,5 bis 8 m². Die Förderungen sind vielfältig und vielschichtig. Die Finanzierung in der Regel kein Problem. ( Wird von etlichen Banken sogar zu 100% übernommen )Kurzum: Worauf warten wir noch?!
Ihre Rechnung ist genau so unsinnmig, als ob Sie sagen würden, ein "Eimer" Photovoltaik kostet .....!Aber Sie sind damit ja nicht alleine - leider hat kaum Jemand genug Kenntnisse (einfachste physikalisache Grundlagen!!), um hier mitreden zu können, aber Alle plappern munter mit.Etwas Nachhilfe?PV wird in KWp gerechnet - wie groß die Anlage ist, ist ebenso egal, wie die Anzahl der Eimer, die der Handwerker mitbringt.Ein KWp kostet um 6000 Euro, produziert um 900 KWh/Jahr,und wenn man Rechnen könnte, dann kommt man sehr leicht darauf, dass dann die KWh ungefähr 50 ct kostet - also 10-mal so viel, wie die Energie, mittels der die PV-Anlage hergestellt wurde.Richtuig witzig wird es, wenn Sie vom Kaufpreis Fördergelder abziehen!WER - meinen Sie - bezahlt diese??Schmidt hat schon Recht: Gegen so viel Unwissenheit (verbunden natürlich mit dem Wunsch, trotzdem reich zu leben!!) hilft nur Atomenergie Da trifft es beim GAU dann kaum Falsche!
wieviel Strom erzeugt man denn mit 4 qm Photovoltaic im Schnitt und reicht das tatsächlich um ein Haus zu beheizen? denn ansonsten wäre die Gegenüberstellung von Ölheizung und Photovoltaic ja doch etwas daneben. Auch ihre Ölrechnugn scheint mir übrigens um etwa 1000 Euro zu hoch gegriffen, aber betroffene werden das genauer wissen (ich orientiere mich an die Erinnerung der Gasrechnung meiner Eltern, die aber auch zusätzlich mit Holzheizen, schwer zu vergleichen)Fußballstadien sind allerdings nicht 24 stunden in betrieb ;) aber das mit den Offshore anlagen ist richtig, nur dazu braucht man eben Ozean.Ich danke für die Auskunft, und damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin grundsätzlich für jede Nachhaltige Energiebeschaffung, halte aber die Geothermalanlagen für die beste :)
Also meine Mutter (es leben noch 3 weitere Personen im Haushalt) hatte vor 2 Monaten eine Tankfuellung fuer knapp 3000 Euro. Sie ist allerdings nicht sehr sparsam, drum habe ich mal 500 Euro in meiner Schaetzung abgezogen. 4 qm reichen (uebrigens danke fuer die Kostenkorrektur an den Poster weiter unten) fuer Strom und Warmwasser eines eher sparsamen 4-Personen-Haushaltes, saisonal fallen sogar Ueberschuesse an. Was die Heizung angeht kommt es halt darauf an, wie geheizt wird. Mit etwas mehr Kapazitaeten auf dem Dach ginge das sicher auch. Die Speicherung der Energie ist heute ueberhaupt kein Problem mehr - man hat also nicht nur Strom oder Waerme, wenn die Sonne scheint. Die einfachste Speichermethode vor allem fuer groessere Solarkraftwerke ist uebrigens eine einfache Wasserpumpe. Alle gerade nicht benoetigte Energie wird dazu benutzt, Wasser in einen Turm hochzupumpen. Laesst die Energie nach "faellt" das Wasser wieder nach unten und betreibt damit eine Art Dynamo. So gewinnt die Anlage am Tag direkt Energie durch die Sonne und in der Nacht durch den Wasserabfall im Turm. Sind die Photovoltaikplatten einmal hergestellt, ist der Rest der Technik vergleichbar simpel.
Also meine Mutter (es leben noch 3 weitere Personen im Haushalt) hatte vor 2 Monaten eine Tankfuellung fuer knapp 3000 Euro. Sie ist allerdings nicht sehr sparsam, drum habe ich mal 500 Euro in meiner Schaetzung abgezogen. 4 qm reichen (uebrigens danke fuer die Kostenkorrektur an den Poster weiter unten) fuer Strom und Warmwasser eines eher sparsamen 4-Personen-Haushaltes, saisonal fallen sogar Ueberschuesse an. Was die Heizung angeht kommt es halt darauf an, wie geheizt wird. Mit etwas mehr Kapazitaeten auf dem Dach ginge das sicher auch. Die Speicherung der Energie ist heute ueberhaupt kein Problem mehr - man hat also nicht nur Strom oder Waerme, wenn die Sonne scheint. Die einfachste Speichermethode vor allem fuer groessere Solarkraftwerke ist uebrigens eine einfache Wasserpumpe. Alle gerade nicht benoetigte Energie wird dazu benutzt, Wasser in einen Turm hochzupumpen. Laesst die Energie nach "faellt" das Wasser wieder nach unten und betreibt damit eine Art Dynamo. So gewinnt die Anlage am Tag direkt Energie durch die Sonne und in der Nacht durch den Wasserabfall im Turm. Sind die Photovoltaikplatten einmal hergestellt, ist der Rest der Technik vergleichbar simpel.
Besten Dank für das Plädoyer gegen Kernenergie. Bei allem Respekt vor Helmut Schmidt sollten wir uns doch eher an Al Gore orientieren, der am 17.7. einen 100%igen Umstieg der Stromproduktion auf Erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 10 Jahre fordert:http://www.sfv.de/artikel/2008/A_Genera.htm 1. Ein "Run" auf die Kernenergie würde - auch unabhängig von den Sicherheitsproblemen - die Kosten für Uran in die Höhe treiben: Das kennen wir doch schon vom Öl !2. Bei Knappheit von Uran bliebe nur der Umstieg auf die Plutoniumwirtschaft!3. Mit dem Umstieg auf Erneuerbare Energien ließe sich auch Obamas Forderung nach Abschaffung der Atomwaffen leichter realisieren: Ohne Kernkraftwerke keine Atomwaffen, so dass die Ausbreitung der Atomwaffen verhindert werden könnte.4. Mit dem Umstieg auf die Erneuerbaren sinkt das Risiko für "Kriege um Öl".5. Wenn Versicherungen die Risiken der Kernenergie im Schadensfall voll (!) abdecken müssten, - dies ist zu fordern ! - dann wird der Umstieg auf die Erneuerbaren vergleichsweise kostengünstig und die Kernenergie erledigt sich aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten! Ohne Schadensdeckung trägt die Bevölkerung - wie im Krieg - das Risiko. Die Verantwortlichen und Entscheidungsträger werden sich sicherlich nicht in der Nähe der Gefahrenquellen aufhalten, oder war das beim Tschernobyl-GAU etwa anders?
"4 qm Photovoltaic auf dem Hausdach kosten 6500 Euro" ist nicht ganz korrekt.Für ein kWp zahlt man z.Zt. zwischen 4.000,- und max. 5000,-€ ( je nach Aufwendungen u.Modul ) Für ein kWp benötigt man bei Verwendung von kristallinen Modulen ca. 7,5 bis 8 m². Die Förderungen sind vielfältig und vielschichtig. Die Finanzierung in der Regel kein Problem. ( Wird von etlichen Banken sogar zu 100% übernommen )Kurzum: Worauf warten wir noch?!
Photovoltaikanlagen sind in ihrem Wirkungsgrad sehr begrenzt (ca 15% bei handelsüblichen Anlagen). Es wäre wesentlich sinnvoller Solarpanele sich aufs Dach zu pflanzen, die Warmwasser und Heizwärme ohne Stromproduktion bereitstellen, und deren Wirkungsgrad wesentlich höher liegt. Ausserdem wird damit die Energieaufwändige Produktion von Solarzellen vermieden.
Photovoltaikanlagen sind in ihrem Wirkungsgrad sehr begrenzt (ca 15% bei handelsüblichen Anlagen). Es wäre wesentlich sinnvoller Solarpanele sich aufs Dach zu pflanzen, die Warmwasser und Heizwärme ohne Stromproduktion bereitstellen, und deren Wirkungsgrad wesentlich höher liegt. Ausserdem wird damit die Energieaufwändige Produktion von Solarzellen vermieden.
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