China

Im Schatten der Wind- und Regenbrücken

Jahrhunderte liegen zwischen Chinas boomenden Metropolen und den Dörfern im Hinterland. Wolkenkratzer, Kaufpaläste und Amüsement rund um die Uhr, all das gibt es etwa in der 3,5 Millionen Einwohner zählenden Stadt Guiyang, der Hauptstadt Guizhous, einer Provinz im Südwesten Chinas. Etwas weiter östlich aber, jenseits der Stadtgrenze, wo sich die Trassen der Autobahnen in der Landschaft verlieren, liegt eine vollkommen andere Welt. Nur einhundert Kilometer von der großen Stadt entfernt leben die Dong, eine der fünfzig nationalen Minderheiten Chinas. Die „Kam“, die „Verborgenen“, wie sie sich selbst gerne nennen, besitzen eine eigene Sprache und Kultur. Noch immer leben sie wie zu Kaisers Zeiten.

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