Grossbritannien Gordon Brown, wie lange noch?
Die Labour Party musste in Schottland eine Niederlage hinnehmen - die dritte in Folge. Der britische Premier Gordon Brown ist von seinem Posten überfordert. Ein Kommentar
Nach der verheerenden Niederlage in Glasgow, wo die schottischen Nationalisten bei der Nachwahl am Donnerstagabend triumphierten, gibt es offenbar quer durch Großbritannien keinen einzigen sicheren Wahlkreis mehr für die Labour-Partei des britischen Premiers Gordon Brown. Gewiss, Nachwahlen haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Sie bieten dem Volk die Chance, seinem Groll freien Lauf zu lassen, bevor es bei der nächsten Wahl wieder ein Kreuz hinter der Partei ihrer Präferenz macht.
Doch das Ergebnis von Glasgow fügt sich nahtlos in ein düsteres Bild: Labour wurde in diesem Jahr bei jeder sich bietenden Gelegenheit, ob Lokalwahlen oder Nachwahlen zum Unterhaus, gnadenlos abgestraft; bei Umfragen ist die Partei längst unter die 30-Prozent-Schwelle abgerutscht – ein Schicksal, das sie mit der deutschen Sozialdemokratie teilt und zugleich ein Indiz dafür, dass es progressiven Parteien besonders schwer fällt, eine überzeugende Antwort auf die vertrackte Mischung aus ökonomischen, sozialen und globalen Verwerfungen zu finden.
Darüber hinaus bestätigt sich in Großbritannien erneut die Faustregel, dass der Fisch stets vom Kopf her stinkt: Als Parteiführer und Premier erweist sich Gordon Brown als Katastrophe. Die schlimmsten Befürchtungen, die viele innerhalb der Labour Party insgeheim hegten, haben sich erfüllt. An Brown bestätigt sich das Peter Prinzip: Auch Politiker enden oft auf einem Posten, der sie überfordert.
Natürlich gibt es Faktoren, die zu Labours Unpopularität beitragen, die aber nicht dem Premier persönlich anzulasten sind, allen voran steigende Preise für Energie und Nahrungsmittel. Doch selten hat ein Regierungschef soviel und so rasch politisches Kapital verspielt wie Brown. Er zauderte, wo er hätte entschlossen handeln müssen, allen voran bei der Frage von Neuwahlen im vergangenen Herbst, die er wahrscheinlich noch gewonnen hätte.
Brown taktierte und setzte auf Spin, obwohl er bombastisch das Gegenteil angekündigt hatte, was den fatalen Eindruck von Unaufrichtigkeit entstehen ließ. Es mangelte ihm an politischem Fingerspitzengefühl und sogar, dies war eine besonders unangenehme Überraschung, an der Fähigkeit, strategisch zu denken. Ansonsten wäre es nicht zu der fatalen Entscheidung gekommen, ausgerechnet die untersten Einkommensschichten durch die Änderung des Steuersystems zu belasten – eine Maßnahme, die er selbst noch als Schatzkanzler in die Wege geleitet hatte.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch sein Ruf als ökonomisch kompetenter "Eiserner Kanzler" ruiniert ist - nicht zuletzt durch die Northern Rock Bankenkrise, die zumindest zum Teil auf seine Kappe geht: Die Bankenaufsicht hatte Brown konzipiert. Auch wird angesichts der dramatisch wachsenden Verschuldung des Staates klar, dass Brown nicht die fetten Jahren des Wirtschaftswachstums nutzte, um nachhaltige Verbesserungen des Sozialsystems zu erreichen und Gelder zurückzulegen, sondern die staatlichen Ausgaben massiv erhöht hat, ohne strukturelle Reformen durchzusetzen. Jetzt, wo staatliche Ausgaben den Abschwung mildern und entgegenwirken könnten, fehlt dem Staat das Geld.
- Datum 28.07.2008 - 20:41 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 8
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Blair-Mobber Gordon Brown
Hat der Autor die Schlagzeilen des Observers aus dem Jahr 1997 in Erinnerung:1 drittel der Kinder werden in Armut geboren,Rückkehr der Krankheiten des 19Jahrhunderts, aufgrund von Mangelernährung,usw.Was meint der Autor mit strukturellen Verbesserungen?Die Einkommen waren schon 1997 wie zu viktorianischen Zeiten gespreizt.Gordon Brown hat durch eine vernünftige Geld- und Finanzpolitik das Land aus dem Dreck gezogen.
DAS große Thema in GB zur Zeit ist die explodierende Gewalt (vor allem unter Jugendlichen), die Anzeichen flächendeckender sozial-kultureller Verwahrlosung (hat nichts mit Geld zu tun, Geld ist genug da...), Verbrutalisierung - und das in einem Land, in dem bis vor 20 Jahren die Polizei nicht einmal Waffen führte...Es ist, und alle Spatzen pfeifen es von den Dächern Londons, alle Menschen sprechen mit unterdrückten Stimmen darüber - es ist völlig fehl gegangene Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte, das jahrzehntelange Gewährenlassen von muslimischen Hetzpredigern, Terrorsympathisanten, Netzwerken und Organisationen der übelsten Art.... die explodierende Islamisierung des Alltags - in GB tragen heute (anders als noch vor 20 Jahren) ALLE muslimischen Frauen die Ganzkörperverhüllung (von Kopftüchern braucht man da nicht mehr zu reden).GB gibt heute das Beispiel einer hoffnungslos fragmentierten, desintegrierenden Gesellschaft - auch wenn sie an der Oberfläche noch immer so unendlich höflicher, lebensfroher, freundlicher ist als das verdruckste neue deutsche Kollektiv-Links-Gefühl der größten Tätärä aller Zeiten...
Anscheinend lesen sie die britischen Zeitungen doch nicht so genau, denn sonst wüssten sie das diese Gangs heterogen sind, weiße und schwarze, christen und muslime. Wie sie ausgerechnet darauf kommen die Probleme UK´s auf die muslimische Einwanderung und dem Islam zurückzuführen ist mir schleierhaft, nebenbei hat es auch nichts mit diesem Artikel zu tun.Manche haben es wohl dringend nötig jeden Tag ein bisschen Hetze zu tippen um sich gut zu fühlen.
Anscheinend lesen sie die britischen Zeitungen doch nicht so genau, denn sonst wüssten sie das diese Gangs heterogen sind, weiße und schwarze, christen und muslime. Wie sie ausgerechnet darauf kommen die Probleme UK´s auf die muslimische Einwanderung und dem Islam zurückzuführen ist mir schleierhaft, nebenbei hat es auch nichts mit diesem Artikel zu tun.Manche haben es wohl dringend nötig jeden Tag ein bisschen Hetze zu tippen um sich gut zu fühlen.
... "progressive" Parteien nennt, ist wohl nicht ganz ernst zu nehmen. Beati pauperes spiritu.
Anscheinend lesen sie die britischen Zeitungen doch nicht so genau, denn sonst wüssten sie das diese Gangs heterogen sind, weiße und schwarze, christen und muslime. Wie sie ausgerechnet darauf kommen die Probleme UK´s auf die muslimische Einwanderung und dem Islam zurückzuführen ist mir schleierhaft, nebenbei hat es auch nichts mit diesem Artikel zu tun.Manche haben es wohl dringend nötig jeden Tag ein bisschen Hetze zu tippen um sich gut zu fühlen.
und vor allem sich einmal umfassend in England umschauen würden,dann wüssten Sie,daß die Messerstecher zu 80 - 90 % schwarz-afrikanischer Herkunfts sind, ihre Opfer allerdings auch bis zu ca. 80 % Schwarze.... allerdings zeichnen sich die Opfer alle dadurch aus, daß sie sozial erfolgreich sind: gute Bildungsabschlüsse, Studenten, sozial bestens integriert - hier tobt sich der ressentimentgeladene Mob am sozialen Aufsteiger aus....Doch das Bild der sozialen Verwahrlosung ist eben ohne die Benennung der Islamisierung nicht vollständig. Die Diskrepanz zwischen den hervoragend integrierten jungen Hindus indischer Abstammung, ihrer Präsenz in ALLEN Schichten und ganz besonders unter den Akademikern, ihre Teilnahme am kulturellen Geschehen, der Mischung europäisch-indischer Paare (in beiderlei Konstellation) als normaler Alltag...kontrastiert eben dramatisch mit der flächendeckenden Ausbildung muslimischer Parallelgesellschaften - verglichen damit sind die Verhältnisse in Berlin-Neukölln reine Idylle....
bin ich nicht islamophob (also eine ungerichtete, irrationale Angst gegen eine - vermeintlich nicht bestehende - Gefahr), sondern ISLAMFEINDLICH - und dies mit guten historischen, ethnologischen, ideengeschichtlichen und soziologischen Begründungen....Diese ISLAMFEINDLICHKEIT steht mir als Recht der eigenen Meinung und Meinungsäußerung absolut zu - genauso wie ich das Trinken von Alkohol, den Konsum von Drogen, den Vandalismus oder die Überzeugungen christlicher Abtreibungsgegner ablehnen DARF, und diese Ablehnung auch öffentlich äußern....
und vor allem sich einmal umfassend in England umschauen würden,dann wüssten Sie,daß die Messerstecher zu 80 - 90 % schwarz-afrikanischer Herkunfts sind, ihre Opfer allerdings auch bis zu ca. 80 % Schwarze.... allerdings zeichnen sich die Opfer alle dadurch aus, daß sie sozial erfolgreich sind: gute Bildungsabschlüsse, Studenten, sozial bestens integriert - hier tobt sich der ressentimentgeladene Mob am sozialen Aufsteiger aus....Doch das Bild der sozialen Verwahrlosung ist eben ohne die Benennung der Islamisierung nicht vollständig. Die Diskrepanz zwischen den hervoragend integrierten jungen Hindus indischer Abstammung, ihrer Präsenz in ALLEN Schichten und ganz besonders unter den Akademikern, ihre Teilnahme am kulturellen Geschehen, der Mischung europäisch-indischer Paare (in beiderlei Konstellation) als normaler Alltag...kontrastiert eben dramatisch mit der flächendeckenden Ausbildung muslimischer Parallelgesellschaften - verglichen damit sind die Verhältnisse in Berlin-Neukölln reine Idylle....
bin ich nicht islamophob (also eine ungerichtete, irrationale Angst gegen eine - vermeintlich nicht bestehende - Gefahr), sondern ISLAMFEINDLICH - und dies mit guten historischen, ethnologischen, ideengeschichtlichen und soziologischen Begründungen....Diese ISLAMFEINDLICHKEIT steht mir als Recht der eigenen Meinung und Meinungsäußerung absolut zu - genauso wie ich das Trinken von Alkohol, den Konsum von Drogen, den Vandalismus oder die Überzeugungen christlicher Abtreibungsgegner ablehnen DARF, und diese Ablehnung auch öffentlich äußern....
und vor allem sich einmal umfassend in England umschauen würden,dann wüssten Sie,daß die Messerstecher zu 80 - 90 % schwarz-afrikanischer Herkunfts sind, ihre Opfer allerdings auch bis zu ca. 80 % Schwarze.... allerdings zeichnen sich die Opfer alle dadurch aus, daß sie sozial erfolgreich sind: gute Bildungsabschlüsse, Studenten, sozial bestens integriert - hier tobt sich der ressentimentgeladene Mob am sozialen Aufsteiger aus....Doch das Bild der sozialen Verwahrlosung ist eben ohne die Benennung der Islamisierung nicht vollständig. Die Diskrepanz zwischen den hervoragend integrierten jungen Hindus indischer Abstammung, ihrer Präsenz in ALLEN Schichten und ganz besonders unter den Akademikern, ihre Teilnahme am kulturellen Geschehen, der Mischung europäisch-indischer Paare (in beiderlei Konstellation) als normaler Alltag...kontrastiert eben dramatisch mit der flächendeckenden Ausbildung muslimischer Parallelgesellschaften - verglichen damit sind die Verhältnisse in Berlin-Neukölln reine Idylle....
bin ich nicht islamophob (also eine ungerichtete, irrationale Angst gegen eine - vermeintlich nicht bestehende - Gefahr), sondern ISLAMFEINDLICH - und dies mit guten historischen, ethnologischen, ideengeschichtlichen und soziologischen Begründungen....Diese ISLAMFEINDLICHKEIT steht mir als Recht der eigenen Meinung und Meinungsäußerung absolut zu - genauso wie ich das Trinken von Alkohol, den Konsum von Drogen, den Vandalismus oder die Überzeugungen christlicher Abtreibungsgegner ablehnen DARF, und diese Ablehnung auch öffentlich äußern....
Es ist sinnlos gegen eine Religion feindlich zu sein. Es ist einfach ein Glaube, der in der Geschichte sich in den jeweiligen Staaten durchgesetzt hat und die gesellschaftliche Enwicklung der Menschen stark beeinflusst hat. Da man über Sachen wie Glaube, Religion, Kirche, etc. ewig Streiten kann, sollte man die Fakten akzeptieren und lieber ein Weg suchen wie die Menschen von Kindesbeinen an keine einseitige religiöse Erziehung mehr erfahren müssen.
Es ist sinnlos gegen eine Religion feindlich zu sein. Es ist einfach ein Glaube, der in der Geschichte sich in den jeweiligen Staaten durchgesetzt hat und die gesellschaftliche Enwicklung der Menschen stark beeinflusst hat. Da man über Sachen wie Glaube, Religion, Kirche, etc. ewig Streiten kann, sollte man die Fakten akzeptieren und lieber ein Weg suchen wie die Menschen von Kindesbeinen an keine einseitige religiöse Erziehung mehr erfahren müssen.
Es ist sinnlos gegen eine Religion feindlich zu sein. Es ist einfach ein Glaube, der in der Geschichte sich in den jeweiligen Staaten durchgesetzt hat und die gesellschaftliche Enwicklung der Menschen stark beeinflusst hat. Da man über Sachen wie Glaube, Religion, Kirche, etc. ewig Streiten kann, sollte man die Fakten akzeptieren und lieber ein Weg suchen wie die Menschen von Kindesbeinen an keine einseitige religiöse Erziehung mehr erfahren müssen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren