Schule Mathe ist Jungssache?
Mädchen rechnen genauso gut wie Jungen. Aber sie glauben fest an das Klischee, dass ihnen Sprachen besser liegen

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Rechnen ist nicht reine Jungensache
Mädchen sind gut in Sprachen, Mathematik hingegen ist ein Jungenfach.
Offensichtlich glauben viele Mädchen diese Binsenweisheit. Jungs lassen sich nicht so leicht einschüchtern: Sie trauen sich beides zu, die Sprache und das Rechnen. Sie machen sich nicht so viele Gedanken, ob Mädchen etwas besser können als sie. Das hat Petra Jelenec von der Friedrich-Schiller-Universität Jena festgestellt.
Sie hat zwei Computertests durchgeführt, einen mit Grundschülern und Gymnasiasten unterschiedlichen Alters und einen mit Gymnasialschülern der 9. Klasse.
In dem einen Test fanden die Mädchen, dass Deutsch gut zu ihnen passt, das Fach Mathematik ordneten sie jedoch keinem Geschlecht zu. Das ist zwar zunächst ein gutes Zeichen, sie hatten allerdings auch keine angenehmen Assoziationen zum Verhältnis Mathe und Mädchen. Nach Ansicht von Petra Jelenec könnte das erklären, dass sich Mädchen und Frauen leichter verunsichern lassen, was ihre Leistungen im Umgang mit Zahlen angeht.
Andere Studien von ihr und anderen Forschern hatten nämlich schon gezeigt, dass Mädchen in Mathematiktests schlechter abschneiden, wenn man sie zuvor an das Klischee „Mathe ist Jungensache“ erinnert. Das Stereotyp muss nicht einmal ihrer Überzeugung entsprechen und kann trotzdem die Schulleistungen und auch die Wahl der Leistungsfächer beeinflussen.
Eine weitere Studie, die diese Woche in Science veröffentlicht wird, hat sich die tatsächlichen Leistungen von Jungen und Mädchen in der Mathematik angeschaut. Die Psychologin Janet Hyde von der University of Wisconsin-Madison hat die Mathe-Prüfungsergebnisse von sieben Millionen amerikanischen Schülern verglichen: Mädchen und Jungen schnitten in etwa gleich gut ab.
Zwar waren weiße Jungs den weißen Mädchen leicht überlegen, doch die asiatischen Mädchen übertrumpften die asiatischen Jungs. Was auch dafür spricht, dass es kulturelle und soziale Faktoren sind, die die Leistungen beeinflussen – nicht die Gene. Auch in höherer Mathematik ergab sich kein relevanter Vorteil für die Jungen.
Nun muss diese Nachricht noch in die Köpfe der Eltern und Lehrer, damit schließlich auch die Mädchen diese Vorurteile vergessen.
- Datum 28.12.2008 - 18:07 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 62
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kann es also nur noch Diskriminierung sein.Ein anderer Grund kommt jedenfalls nicht in Frage als Erklärung dafür, dass, obwohl Frauen die Hälfte der Weltbevölkerung stellen, immer noch 100% der ZEITen von Männern gedruckt werden.(entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen wie diese. Die Redaktion/jk)Wann wird die ZEIT endlich die Zeichen der ZEIT erkennen und auch Frauen das Drucken erlauben? Bei allen anderen Zeitungen geht das doch auch!Wann wird die Redaktion endlich die frauenfeindlichen Vorurteile ablegen?Wenn wird sich die ZEIT der Progression öffnen?Wir warten auf eine Antwort!
Haben Sie Probleme bei Frauen zu landen, oder warum diese Schleim-Nummer für die wirklich moderne, selbstbewußte Frauen eh nur Verachtung haben? (Anmerkung: Der Kommentar wurde inzwischen gelöscht. Es würde uns freuen, wenn die Diskussion wieder zum Thema zurückkehren könnte. Die Redaktion/jk)
Haben Sie Probleme bei Frauen zu landen, oder warum diese Schleim-Nummer für die wirklich moderne, selbstbewußte Frauen eh nur Verachtung haben? (Anmerkung: Der Kommentar wurde inzwischen gelöscht. Es würde uns freuen, wenn die Diskussion wieder zum Thema zurückkehren könnte. Die Redaktion/jk)
Teil der sexistischen Umkrempelungskampagne Nr. ...(Ach, ich hab bereits mit dem Zählen aufgehört).
Zumindest der unsägliche Artikel über die depressiven Schulabbrecherinnen ist schonmal sang- und klanglos verschwunden...
Zumindest der unsägliche Artikel über die depressiven Schulabbrecherinnen ist schonmal sang- und klanglos verschwunden...
Was soll den die Debatte..Mir hat niemals ein Lehrer gesagt, dass ich als Frau bzw. Mädchen für Mathe unqualifiziert sei: Und trotzdem hab ich nur den Deutsch- und Englischpreis bekommen und in Mathe vier Punkte^^In der Schulmathe kann jeder fleißige Schüler, der sehr viel lernt, eine gute Note schreiben. Wirkliches Mathetalent, welches in Richtung Forschung geht, kommt sehr selten vor und jemand der in der Schulmathe gut ist, hat nicht zwingend das Zeug zu einem richtigen Mathematiker, also wäre ich mit Vergleichen sehr vorsichtig...Bei der Studienwahl gibt es mittlerweile keine Diskriminierung mehr, ich kenne einige Mädchen, die mit vorbildlicher Förderung Mathe, Chemie, Physik whatever studieren.Negativbeispiele, die Anfeindungen ausgesetzt waren/sind, sind mir nicht bekannt. Im Gegenteil, die meisten geniesen die tolle Lernatmospähre und das Dasein als "Henne im Korb".Ich glaube gern, dass Frauen und Männer tendenziell gleich gut sind, wenn es um die Schulmathe geht. Aber viele Frauen interessieren sich weniger für Mathe und lernen es eben, wegen der Noten und wegen der Pflicht dieses Fach im Abi zu belegen.Beim Studium entscheiden dagegen oft persönliche Präferenzen. Mal ehrlich, welche Frau würde, wenn sie beides gleich gerne hätte Germanistik statt Physik studieren? Diese Dame müsste-mit Verlaub-nicht die Helleste sein.
Flenn-Artikel - Sie treffen es auf den Punkt - das Geschwafel über "Diskriminierung" und angebliche Benachteiligung von Frauen wg. Geschlechterklischees in der Ausbildung sind reiner Puuups....Die wahren Gründe, die Sie teilweise ansprechen, sind lange bekannt....Aber die Gender-Mainstreaming Fraktion muss halt wieder ein bißchen Werbung machen, damit ihre nutzlosen Schmarotzer-Studien bezahlt werden....
dass sehr genau unterschieden werden muss zwischen der nur lösungsorientierten Herangehensweise an mathematische Probleme und dem, was "wissenschaftliche Mathematik" genannt wird.Aufgaben mit "Binomischen Formeln" einfach nur möglichst sauber zu lösen (9.Klasse), ist etwas Anderes, als deren Sinn zu begreifen, und auch im hochspezialisierten Ingenieurstudium "schummeln" sich SEHR Viele (hier ja überwiegend Männer) durch die "Höhere Mathematik" durch, indem sie nur den Lösungsweg lernen, ohne den Hintergrund dieser Problemstellungen zu begreifen.(ich übrigens auch :) )Andererseits ist der Vorwurf der genderspezifischen Ausrichtung der Wissenschaft "Mathematik" trotzdem gerechtfertigt - das gilt aber im Grunde für alle Wissenschaften, deren Selbstverständnis auf historischem Hintergrund aufbaut.In praktisch allen wissenschaftlichen Bereichen ist die Gedankenverbindung zwischen der abstrakten "Wissensachaft" und dem Ursprung und Nutzen (letztlich von und für Menschen) nicht nur abgeschnitten, sondern diese Abstraktion ist sogar erklärtes Ziel.Selbst in der Soziologie gilt nur das als "wissenschaftlich, was Abstraktion vom "Menschen an sich" enthält.Diese Sichtweise ist bis zum 19.Jhdt. zu finden, ist durchaus als "typisch männlich" zu bezeichnen, und wurde auch im 20.Jhdt. nicht aufgelöst, obwohl immer mehr Frauen in allen Bereichen beteiligt sind.Im Gegenteil ist zu beklagen, dass Frauen sogar fast Stolz empfinden, wenn sie es schaffen, typisch männliche Perspektiven in Wissenschaften zu übernehmen.Das ist eigentlich schade und sogar erheblich kontraproduktiv, aber IMHO kein Grund für Frauen, sich zu beklagen.Letzten Endes reproduzieren sie hiermit nur eben die Strukturen, die sie anklagen.Ich persönlich würde eine "Verweiblichung" der Wissenschaften sehr begrüßen, aber da fehlt es IMHO immer noch an "weiblichem" Selbstbewusstsein..Vielleicht wird das 21.Jhdt. die Zeit sein, in der die Symbiose zwischen "dem Menschen an sich" und den hiervon losgelösten Wissenschaften zurückgefunden wird.....
Flenn-Artikel - Sie treffen es auf den Punkt - das Geschwafel über "Diskriminierung" und angebliche Benachteiligung von Frauen wg. Geschlechterklischees in der Ausbildung sind reiner Puuups....Die wahren Gründe, die Sie teilweise ansprechen, sind lange bekannt....Aber die Gender-Mainstreaming Fraktion muss halt wieder ein bißchen Werbung machen, damit ihre nutzlosen Schmarotzer-Studien bezahlt werden....
dass sehr genau unterschieden werden muss zwischen der nur lösungsorientierten Herangehensweise an mathematische Probleme und dem, was "wissenschaftliche Mathematik" genannt wird.Aufgaben mit "Binomischen Formeln" einfach nur möglichst sauber zu lösen (9.Klasse), ist etwas Anderes, als deren Sinn zu begreifen, und auch im hochspezialisierten Ingenieurstudium "schummeln" sich SEHR Viele (hier ja überwiegend Männer) durch die "Höhere Mathematik" durch, indem sie nur den Lösungsweg lernen, ohne den Hintergrund dieser Problemstellungen zu begreifen.(ich übrigens auch :) )Andererseits ist der Vorwurf der genderspezifischen Ausrichtung der Wissenschaft "Mathematik" trotzdem gerechtfertigt - das gilt aber im Grunde für alle Wissenschaften, deren Selbstverständnis auf historischem Hintergrund aufbaut.In praktisch allen wissenschaftlichen Bereichen ist die Gedankenverbindung zwischen der abstrakten "Wissensachaft" und dem Ursprung und Nutzen (letztlich von und für Menschen) nicht nur abgeschnitten, sondern diese Abstraktion ist sogar erklärtes Ziel.Selbst in der Soziologie gilt nur das als "wissenschaftlich, was Abstraktion vom "Menschen an sich" enthält.Diese Sichtweise ist bis zum 19.Jhdt. zu finden, ist durchaus als "typisch männlich" zu bezeichnen, und wurde auch im 20.Jhdt. nicht aufgelöst, obwohl immer mehr Frauen in allen Bereichen beteiligt sind.Im Gegenteil ist zu beklagen, dass Frauen sogar fast Stolz empfinden, wenn sie es schaffen, typisch männliche Perspektiven in Wissenschaften zu übernehmen.Das ist eigentlich schade und sogar erheblich kontraproduktiv, aber IMHO kein Grund für Frauen, sich zu beklagen.Letzten Endes reproduzieren sie hiermit nur eben die Strukturen, die sie anklagen.Ich persönlich würde eine "Verweiblichung" der Wissenschaften sehr begrüßen, aber da fehlt es IMHO immer noch an "weiblichem" Selbstbewusstsein..Vielleicht wird das 21.Jhdt. die Zeit sein, in der die Symbiose zwischen "dem Menschen an sich" und den hiervon losgelösten Wissenschaften zurückgefunden wird.....
Haben Sie Probleme bei Frauen zu landen, oder warum diese Schleim-Nummer für die wirklich moderne, selbstbewußte Frauen eh nur Verachtung haben? (Anmerkung: Der Kommentar wurde inzwischen gelöscht. Es würde uns freuen, wenn die Diskussion wieder zum Thema zurückkehren könnte. Die Redaktion/jk)
Flenn-Artikel - Sie treffen es auf den Punkt - das Geschwafel über "Diskriminierung" und angebliche Benachteiligung von Frauen wg. Geschlechterklischees in der Ausbildung sind reiner Puuups....Die wahren Gründe, die Sie teilweise ansprechen, sind lange bekannt....Aber die Gender-Mainstreaming Fraktion muss halt wieder ein bißchen Werbung machen, damit ihre nutzlosen Schmarotzer-Studien bezahlt werden....
Mädchen und Jungen. Falls Sie der Meinung sind, dass Männer und Frauen gleich sind, kann ich Ihnen nur zustimmen.Falls Sie der Meinung sind, dass Männer und Frauen im Laufe der letzten 250 Jahre die gleiche Rechte hatten, täuschen Sie sich.Falls Sie glauben, dass die letzten 100 Jahre keinen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung der Geschlechter hatten, dann, aber nur dann, haben Sie recht!
Mädchen und Jungen. Falls Sie der Meinung sind, dass Männer und Frauen gleich sind, kann ich Ihnen nur zustimmen.Falls Sie der Meinung sind, dass Männer und Frauen im Laufe der letzten 250 Jahre die gleiche Rechte hatten, täuschen Sie sich.Falls Sie glauben, dass die letzten 100 Jahre keinen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung der Geschlechter hatten, dann, aber nur dann, haben Sie recht!
dass sehr genau unterschieden werden muss zwischen der nur lösungsorientierten Herangehensweise an mathematische Probleme und dem, was "wissenschaftliche Mathematik" genannt wird.Aufgaben mit "Binomischen Formeln" einfach nur möglichst sauber zu lösen (9.Klasse), ist etwas Anderes, als deren Sinn zu begreifen, und auch im hochspezialisierten Ingenieurstudium "schummeln" sich SEHR Viele (hier ja überwiegend Männer) durch die "Höhere Mathematik" durch, indem sie nur den Lösungsweg lernen, ohne den Hintergrund dieser Problemstellungen zu begreifen.(ich übrigens auch :) )Andererseits ist der Vorwurf der genderspezifischen Ausrichtung der Wissenschaft "Mathematik" trotzdem gerechtfertigt - das gilt aber im Grunde für alle Wissenschaften, deren Selbstverständnis auf historischem Hintergrund aufbaut.In praktisch allen wissenschaftlichen Bereichen ist die Gedankenverbindung zwischen der abstrakten "Wissensachaft" und dem Ursprung und Nutzen (letztlich von und für Menschen) nicht nur abgeschnitten, sondern diese Abstraktion ist sogar erklärtes Ziel.Selbst in der Soziologie gilt nur das als "wissenschaftlich, was Abstraktion vom "Menschen an sich" enthält.Diese Sichtweise ist bis zum 19.Jhdt. zu finden, ist durchaus als "typisch männlich" zu bezeichnen, und wurde auch im 20.Jhdt. nicht aufgelöst, obwohl immer mehr Frauen in allen Bereichen beteiligt sind.Im Gegenteil ist zu beklagen, dass Frauen sogar fast Stolz empfinden, wenn sie es schaffen, typisch männliche Perspektiven in Wissenschaften zu übernehmen.Das ist eigentlich schade und sogar erheblich kontraproduktiv, aber IMHO kein Grund für Frauen, sich zu beklagen.Letzten Endes reproduzieren sie hiermit nur eben die Strukturen, die sie anklagen.Ich persönlich würde eine "Verweiblichung" der Wissenschaften sehr begrüßen, aber da fehlt es IMHO immer noch an "weiblichem" Selbstbewusstsein..Vielleicht wird das 21.Jhdt. die Zeit sein, in der die Symbiose zwischen "dem Menschen an sich" und den hiervon losgelösten Wissenschaften zurückgefunden wird.....
Mädchen und Jungen. Falls Sie der Meinung sind, dass Männer und Frauen gleich sind, kann ich Ihnen nur zustimmen.Falls Sie der Meinung sind, dass Männer und Frauen im Laufe der letzten 250 Jahre die gleiche Rechte hatten, täuschen Sie sich.Falls Sie glauben, dass die letzten 100 Jahre keinen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung der Geschlechter hatten, dann, aber nur dann, haben Sie recht!
Janet S. Hyde, Sara M. Lindberg, Marcia C. Linn, Amy B. Ellis, and Caroline C. Williams.Fuenf Weiber! Das schreit doch foermlich nach emanzipatorischer Gleichmacherei.Diese Studie kann man nicht ernst nehmen.
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