Thilo Sarrazin Der ewige ProvokateurSeite 3/3
Aber was ist an Thilo Sarrazin schon normal, was ist an ihm Politiker? Nicht viel. Manager war er, ebenfalls ein streitbarer, bevor er in die Politik zurückkehrte. Und wie ein Manager hat er seitdem die hochverschuldete Hauptstadt auf Kosteneffizienz getrimmt. Seine Provokationen sind, auch wenn sie nicht alle gelungen sein mögen, die nötige Begleitmusik dazu.
Der Erfolg gibt ihm Recht. Berlin macht keine neuen Schulden mehr und hat sogar damit begonnen, den gigantischen Schuldenberg von rund 60 Milliarden Euro abzutragen. Vor ein paar Jahren schien eine solche Erfolgsgeschichte noch undenkbar, die Stadt stand vor der Pleite. Für Wowereit ist der Finanzsenator deshalb, trotz seiner Eskapaden, unverzichtbar.
Und nicht nur für ihn. Am Dienstag veröffentlichte die Berliner Zeitung eine neue Umfrage. Demnach liegt Rot-Rot in der Hauptstadt momentan, trotz der unpopulären Sparpolitik, einen Prozentpunkt vor der Opposition aus Union, Grünen und FDP. Die CDU dümpelt bei kläglichen 20 Prozent, gleichauf mit der Linken. Die rot-rote Arbeitsteilung funktioniert also, Sarrazins Sprüche inklusive. Wer einen solchen Querkopf und Stänkerer in den eigenen Reihen hat, der braucht halt keine bürgerliche Opposition mehr.
- Datum 30.07.2008 - 17:08 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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"Aber was ist an Thilo Sarrazin schon normal, was ist an ihm Politiker?
Nicht viel. Manager war er, ebenfalls ein streitbarer, bevor er in die
Politik wechselte."So, so, Manager also:Studium, Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung, ab 1975 im Öffentlichen Dienst des Bundes (Referatsleiter, Referent, Büroleiter), 1990 Treuhand, 1991 Staatssekretär, 1997 TLG (bundeseigenes Unternehmen) 2000/2001 DB Netz AG, danach Minister.Stimmt, der Mann hat mit Politik eigentlich gar nichts zu tun...
Es ist aber auch zum Mäusemelken. Jedesmal verhaut's einem die Formatierung.Die Angaben finden sich übrigens auf Wikipedia. Ich vergaß die Quelle.
Sie schreiben:
Stimmt, der Mann hat mit Politik eigentlich gar nichts zu tun...
Stimmt nicht, Herr Sarrazin hat sehr etwas mit Politik zu tun.
Zu Ihrer Schlussfolgerung oben kann man eigentlich nur kommen, wenn man Politik als eine Sache der Apparatschiks und nicht als eine öffentliche Sache (res publica) bertrachtet.
Es ist aber auch zum Mäusemelken. Jedesmal verhaut's einem die Formatierung.Die Angaben finden sich übrigens auf Wikipedia. Ich vergaß die Quelle.
Sie schreiben:
Stimmt, der Mann hat mit Politik eigentlich gar nichts zu tun...
Stimmt nicht, Herr Sarrazin hat sehr etwas mit Politik zu tun.
Zu Ihrer Schlussfolgerung oben kann man eigentlich nur kommen, wenn man Politik als eine Sache der Apparatschiks und nicht als eine öffentliche Sache (res publica) bertrachtet.
Es ist aber auch zum Mäusemelken. Jedesmal verhaut's einem die Formatierung.Die Angaben finden sich übrigens auf Wikipedia. Ich vergaß die Quelle.
Sie schreiben:
Stimmt, der Mann hat mit Politik eigentlich gar nichts zu tun...
Stimmt nicht, Herr Sarrazin hat sehr etwas mit Politik zu tun.
Zu Ihrer Schlussfolgerung oben kann man eigentlich nur kommen, wenn man Politik als eine Sache der Apparatschiks und nicht als eine öffentliche Sache (res publica) bertrachtet.
Schon mal was von Ironie gehört? Wohl eher nicht...
Schon mal was von Ironie gehört? Wohl eher nicht...
Sie haben recht. Ist im Text geändert. Die Redaktion
Eigentlich äußere ich mich zu Bemerkungen solcher Leuchtgestalten der Politik nur sehr ungern. Aber wenn derartige Äußerungen dieser unzivilisierten und unkultivierten Person ein Maßstab für Erfolg sind, dann sind es die Artikel der Bild-Zeitung auch. Genau auf diesem Niveau scheint er sich ja sowieso gern zu bewegen. Geholfen ist damit natrlich niemanden außer dieser Person, deren Ruhepöstchen bei Bertelsmann schon lange gesichert sein dürfte. Für den Autor - eine aufwendigere Recherche hätte unter anderem folgendes ergeben; - Der Selbstversuch zur gesunden Ernährung basierte auf Billigstprodukten (die mit der seitenlangen Zutatenliste) aus dem Discounter (ich empfehle dem Autor einen Selbstversuch nur unter ärztlicher Begleitung). - Gern kann der Autor auch einmal nur ein kleines Jahr für 5,-Euro arbeiten gehen, aber bitte ohne doppelten Boden. - Bei 15°C zu leben ist im Norwegenurlaub mit geeistem Kaviar bestimmt ein schönes Erlebnis. Für das Kleinkind oder die Oma mit Gicht wohl weniger. Zudem ist ein Großteil der Bauten in denen betreffende wohnen schlicht nicht hierfür ausgelegt, sondern für brummende Heizungen. Der Autor kann sich hier gern fachlich über Wärmebrücken, Einzelraumheizung, billige Kunststoffenster und ähnliches erkundigen. - Hätte der Autor zudem noch die Zeit gefunden die Schulden etwas zu betrachten, wäre ihm aufgefallen, neben großspuriger Lebensweise entstanden diese zu einem erheblichen Teil aus (milde ausgedrückt) halblegalen Finanztransaktionen. Besagte Person macht nichts anderes, als die Konten der Finanzjongleure mit dem feuchtem Kindergarten um die Ecke wieder aufzufüllen. Aber - solange unsere schöne Hauptstadt nicht nur arm und multikulti ist, sondern auch noch alle paar Wochen die nächste tolle Fanmeile ausgerufen ist sind solche Personen einfach lustig und klasse, oder?
...Und hat Erfolg damit."Aber nur, solange er eine gepanzerte Limousine und staatlichen Personenschutz hat.Wenn das nicht wäre, würde der "Erfolg" seiner dämlichen Sprüche anders aussehen.(entfernt. Bitte sehen Sie von persönlichen Angriffen ab. Die Redaktion/jk)
Dann doch lieber Anglizismen ...Und ja, die Korinthe gehört mir.
"Denn das wirklich Gemeine an seinen Sprüchen ist, dass sie zwar mit Vorliebe linke Lebenslügen aufs Korn nehmen, aber dabei doch oft auch einen richtigen Punkt treffen."Wenn Sie mal einen Punkt nennen könnten in denen das "(entfernt. Bitte verzichten Sie auf Angriffe dieser Art. Die Redaktion/jk) Sarrazin" auch nur einmal getroffen hat, wäre ich dankbar..Er schießt immer über das Ziel heraus.Das Konzept ist doch klar, oder...?Neuland
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