Olympia Die gute Miene des Herrn Rogge
Internet-Zensur, Doping und Proteste von Menschenrechtsaktivisten - die "Spiele der Harmonie" in Peking werden zur Farce. Der IOC-Präsident lässt sich davon die Laune aber nicht verderben

© PETER PARKS/AFP/Getty Images
Chinas Medienpolitik: Die modernen Kommunikationsmittel gibt es, heikle Inhalte sind unerwünscht.
Als im Nationalstadion bei der Probe für die Eröffnungsfeier das Feuerwerk krachte, gab es für den IOC-Präsidenten Jacques Rogge kein Halten mehr. Sechs Tage vor dem Beginn der Sommerspiele schwelgte der Belgier in Superlativen angesichts der nahezu perfekten Organisation der chinesischen Olympia-Gastgeber. Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nannte das Athletendorf "das beste der Olympia-Geschichte" und hob noch einmal die "ausgezeichnete und fehlerlose" Organisation sowie "hervorragenden Wettkampfstätten" hervor.
"Es werden tolle Spiele", jubelte der 66-Jährige. Nach der Eröffnungsfeier würde "die Magie der Spiele" im Mittelpunkt stehen. Zudem freute sich Rogge auf seiner ersten Pressekonferenz in der chinesischen Hauptstadt über die Rekordbeteiligung von 205 Ländern und erwartete, dass bei der Jagd nach Medaillen "das Erwachen Asiens" weitergehe.
Beim 40-minütigen Frage- und Antwortspiel vor der Weltpresse machte Rogge einen gelassenen Eindruck - auch als die Journalisten ihrem Ärger Luft machten und zu dem Thema kamen, das sie in den vergangenen Tagen ganz besonders bewegte: die Sperrung von vermeintlich regime-feindlichen Webseiten durch Chinas Behörden.
Der IOC-Präsident ließ sich davon aber nicht beirren, sondern legte sogar noch eins drauf: Er ruderte zurück und rückte von seinem Versprechen eines "freien und unzensierten" Zugangs bei den Olympischen Spielen ab. Der Ober-Olympier machte deutlich, dass es nur noch um einen "größtmöglichen" Zugang für die 25.000 Journalisten gehe und erklärte, die Chinesen hätten 2001 bei der Vergabe der Sommerspiele lediglich einen solchen Zugang versprochen. Die Frage, was ein akzeptabler "größtmöglicher Zugang" sei, ließ er unbeantwortet.
Rogge wies auch die Anschuldigung des Chefs der IOC-Pressekommission, Kevan Gosper, dass es eine geheime Übereinkunft über den Internet- Zugang gegeben habe, zurück. "Es hat absolut keinen Deal gegeben, keine Vereinbarung mit den Chinesen." Rogge lehnte es ebenso ab, sich für eine Irreführung der Medien zu entschuldigen, wie es Gosper getan hatte. "Ich entschuldige mich nicht für etwas, wofür wir nicht verantwortlich sind", sagte Rogge. "Die Chinesen betreiben das Internet." Er räumte aber ein, dass das IOC möglicherweise etwas naiv gewesen sei: "Wir sind Idealisten. Idealismus ist etwas, das mit Naivität verbunden ist."
Rogge hob mehrmals hervor, dass sich das IOC sofort mit der chinesischen Organisationskommission BOCOG zusammengesetzt habe, als die Sperren festgestellt worden seien. Er zeigte sich zufrieden, dass Portale wie etwa des britischen Senders BBC, das Online-Lexikon Wikipedia oder Seiten von Nicht-Regierungsorganisationen jetzt frei zugänglich seien. Während auch Amnesty International erreichbar war, ist die Seite der in den USA ansässigen Menschenrechtsgruppe Human Rights in China (HRiC) weiter blockiert. Der US-Sender Radio Free Asia (RFA) konnte erreicht werden, nicht aber die Katholische Nachrichtenagentur Asianews, die sich mit Chinas Untergrund-Kirche befasst. Die Seiten der exiltibetischen Regierung waren ebenfalls weiter blockiert.
- Datum 13.08.2008 - 21:16 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 12
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Man erwatet Herrn Rogge schafft was Papst + Lamma + Kennedy nicht geschafft haben, obwohl er weder Bibel, noch Atomwaffen in Hand.
sieht fern, schreibe
geht nach ihren Worten, die Welt zu Grunde. Oder lege ich Sie hier nur falsch aus???debrasseur
Erwartet man von Ihnen dass was China nicht schafft ohne Bibel ohne Dalai Lama und mit Atomwaffen in der Hand um aller Welt zu zeigen wie friedfertig China ist?
geht nach ihren Worten, die Welt zu Grunde. Oder lege ich Sie hier nur falsch aus???debrasseur
Erwartet man von Ihnen dass was China nicht schafft ohne Bibel ohne Dalai Lama und mit Atomwaffen in der Hand um aller Welt zu zeigen wie friedfertig China ist?
Für das Kommunikationszeitalter ist die chinesische Farce dieser Olympischen Spiele ein ähnliches Fiasko wie Berlin 1936. Damals wurden die Spiele für ein Jahrzehnt ausgesetzt und dies wäre heute ebenfalls angebracht.Olympia und das IOC benötigen eine Reform. Es genügt nicht dem Geld alles unterzuordnen und ansonsten den Kopf in den Sand zu stecken, wie es das heutige IOC in geradezu krimineller Weise macht.Wenn Olympia sich einer Diktatur unterwirft, dann ist Olympia am ENDE. Diktatur und Spiel sind Gegensätze, da die Seele jeden Spiels die Freiheit ist.Wenn die internationale Presse sich der chinesischen Zensur unterwirft, dann hat die freie Presse vor den Augen der Welt ihr Gesicht verloren. Es sieht momentan genau danach aus: Nicht Olympia verändert China, sondern China führt die Medien, das "Auge der Welt" am Nasenring vor. Eine ungeheuere Schande für die freie Berichterstattung, wenn sich die Medien diese Diktatur gefallen lassen. Die freie Presse der Welt müsste jetzt gemeinsam China ein Ultimatum stellen: Entweder keine Zensur und freies Web (zumindest für die Presse selbst) oder kollektive abreise.Wenn China nicht bereit ist durch diese Spiele einen Schritt nach vorne zu gehen, dann sollte sich die westliche Welt außerdem fragen, ob es denn OK ist, wenn jedes 2. Elektrogerät hier bei uns aus China stammt. Wer sich von Diktatoren abhängig macht, untergräbt seine eigene Freiheit! Dies wird zur Zeit sehr deutlich sichtbar! DAS OLYMPISCHE FEUER GEHÖRT NICHT IN DIE HAND VON DIKTATOREN!
Das Problem liegt darin, dass der kommerzialisierte Sport auf China angewiesen ist; in China wird gerne und viel gewettet, was wiederum hohe Einschaltquoten, hohe Werbeumsätze und somit viel Geld für westeuropäische Spitzenclubs und Sportverbände bedeutet. Bei den olympischen Spielen in Peking spielt der Sport quasi nur eine vordergründige Rolle, hier geht es um die Erschließung Chinas und Ostasiens als Absatzmarkt für TV-Produkte. Wandel durch Handel - das war das Schlagwort, mit dem man Olympia nach Peking vergab.Und auch für Sportler bedeutet die Olympiade viel, denn das Motto 'Dabeisein ist alles' funktioniert heute auch nicht mehr: wer eine Medaille gewinnt, steht in seinem Land im Blickpunkt der Öffentlichkeit, wird u.U. weltweit als Werbeträger interessant und kann mit den Werbegeldern weiter machen. Und natürlich wird es Doping geben, denn Olympia ist immer noch vom alten Modus der Höher-Schneller-Weiter geprägt und olympische Spiele ohne Weltrekorde sind nun irgendwie keine olympischen Spiele...Fazit: Man kann die Olympischen Spiele von Peking nicht mehr abblasen - es wäre ein absolutes finanzielles Fiasko und würde nicht nur große Konzerne nachhaltig schädigen, sondern auch zahlreiche Athleten nachhaltig sowohl sportlich, als auch finanziell ruinieren. Was man aber machen kann, ist zu überlegen, ob die olympischen Spiele weiterhin in der jetzigen Form stattfinden sollten - oder ob man alles nicht ganz einfach ein oder zwei Nummern kleiner macht.
Das Problem liegt darin, dass der kommerzialisierte Sport auf China angewiesen ist; in China wird gerne und viel gewettet, was wiederum hohe Einschaltquoten, hohe Werbeumsätze und somit viel Geld für westeuropäische Spitzenclubs und Sportverbände bedeutet. Bei den olympischen Spielen in Peking spielt der Sport quasi nur eine vordergründige Rolle, hier geht es um die Erschließung Chinas und Ostasiens als Absatzmarkt für TV-Produkte. Wandel durch Handel - das war das Schlagwort, mit dem man Olympia nach Peking vergab.Und auch für Sportler bedeutet die Olympiade viel, denn das Motto 'Dabeisein ist alles' funktioniert heute auch nicht mehr: wer eine Medaille gewinnt, steht in seinem Land im Blickpunkt der Öffentlichkeit, wird u.U. weltweit als Werbeträger interessant und kann mit den Werbegeldern weiter machen. Und natürlich wird es Doping geben, denn Olympia ist immer noch vom alten Modus der Höher-Schneller-Weiter geprägt und olympische Spiele ohne Weltrekorde sind nun irgendwie keine olympischen Spiele...Fazit: Man kann die Olympischen Spiele von Peking nicht mehr abblasen - es wäre ein absolutes finanzielles Fiasko und würde nicht nur große Konzerne nachhaltig schädigen, sondern auch zahlreiche Athleten nachhaltig sowohl sportlich, als auch finanziell ruinieren. Was man aber machen kann, ist zu überlegen, ob die olympischen Spiele weiterhin in der jetzigen Form stattfinden sollten - oder ob man alles nicht ganz einfach ein oder zwei Nummern kleiner macht.
Geister rufen und mit ihnen fertig werden, war noch nie dasselbe. Wer jetzt mit dem Zeigefinger unterwegs ist, darf sich fragen lassen, wo er seine Verantwortung wahrnimmt und wie er ihr gerecht werden will. Das IOC hat zu viele "Verpflichtungen" um seinen ursprünglichen Aufgaben noch angemessen nachkommen zu können. Herr Rogge ist eines der Opfer, nicht zuletzt, weil er ziemlich weit vorne steht. Nur. Der Steuermann eines Schiffes steht selten an der Bugspitze.
gelesen, dass man auch in den KZs gelegentlich gesportet hatte. Ohne sich dabei mit der Politik zu beschäftigen.
Das Problem liegt darin, dass der kommerzialisierte Sport auf China angewiesen ist; in China wird gerne und viel gewettet, was wiederum hohe Einschaltquoten, hohe Werbeumsätze und somit viel Geld für westeuropäische Spitzenclubs und Sportverbände bedeutet. Bei den olympischen Spielen in Peking spielt der Sport quasi nur eine vordergründige Rolle, hier geht es um die Erschließung Chinas und Ostasiens als Absatzmarkt für TV-Produkte. Wandel durch Handel - das war das Schlagwort, mit dem man Olympia nach Peking vergab.Und auch für Sportler bedeutet die Olympiade viel, denn das Motto 'Dabeisein ist alles' funktioniert heute auch nicht mehr: wer eine Medaille gewinnt, steht in seinem Land im Blickpunkt der Öffentlichkeit, wird u.U. weltweit als Werbeträger interessant und kann mit den Werbegeldern weiter machen. Und natürlich wird es Doping geben, denn Olympia ist immer noch vom alten Modus der Höher-Schneller-Weiter geprägt und olympische Spiele ohne Weltrekorde sind nun irgendwie keine olympischen Spiele...Fazit: Man kann die Olympischen Spiele von Peking nicht mehr abblasen - es wäre ein absolutes finanzielles Fiasko und würde nicht nur große Konzerne nachhaltig schädigen, sondern auch zahlreiche Athleten nachhaltig sowohl sportlich, als auch finanziell ruinieren. Was man aber machen kann, ist zu überlegen, ob die olympischen Spiele weiterhin in der jetzigen Form stattfinden sollten - oder ob man alles nicht ganz einfach ein oder zwei Nummern kleiner macht.
Wie soll das aussehen, "ein oder zwei Nummern kleiner". Der Kern der olympischen Spiele ist doch heute und seit langem: Leistung bringen, Erfolg haben, besser sein als alle anderen und nicht gemeinsam ein schönes Erlebnis in Sport und Spiel zu haben. Und dieses Erfolgs- oder Leistungsdenken kennt auch keine Grenzen und die Entwicklung ist vorbestimmt. Die Zuschauer scheinen genau das auch zu wollen, denn wollten sie etwas "Reduziertes" könnten sie sich auch Kreisklassenfußball anschauen oder noch viel besser, weil in meinen Augen auch viel interessanter selbst Sport und Spiel erleben ohne den Anspruch immer das Beste zu geben und der Beste zu sein.
Wenn das gleiche im Welt-Handel geschieht, Rohstoffe versagt werden, dann bläst die ganze Gemeinde um die Vereinigten Staaten zum Krieg.Richtig, die VR China, ihre Potentaten gehört zum Club, weniger wie andern Ortes das Volk.Es kommt die ZEIT, da werden sie sich jeweils ein anderes Volk suchen dürfen. Zuvor jedoch, da bin ich sicher, werden die Potentaten in Sack und Asche einhergehen, unbedarft ihrer Einstellung zur Religion.debrasseur
Wie soll das aussehen, "ein oder zwei Nummern kleiner". Der Kern der olympischen Spiele ist doch heute und seit langem: Leistung bringen, Erfolg haben, besser sein als alle anderen und nicht gemeinsam ein schönes Erlebnis in Sport und Spiel zu haben. Und dieses Erfolgs- oder Leistungsdenken kennt auch keine Grenzen und die Entwicklung ist vorbestimmt. Die Zuschauer scheinen genau das auch zu wollen, denn wollten sie etwas "Reduziertes" könnten sie sich auch Kreisklassenfußball anschauen oder noch viel besser, weil in meinen Augen auch viel interessanter selbst Sport und Spiel erleben ohne den Anspruch immer das Beste zu geben und der Beste zu sein.
Wenn das gleiche im Welt-Handel geschieht, Rohstoffe versagt werden, dann bläst die ganze Gemeinde um die Vereinigten Staaten zum Krieg.Richtig, die VR China, ihre Potentaten gehört zum Club, weniger wie andern Ortes das Volk.Es kommt die ZEIT, da werden sie sich jeweils ein anderes Volk suchen dürfen. Zuvor jedoch, da bin ich sicher, werden die Potentaten in Sack und Asche einhergehen, unbedarft ihrer Einstellung zur Religion.debrasseur
Wie soll das aussehen, "ein oder zwei Nummern kleiner". Der Kern der olympischen Spiele ist doch heute und seit langem: Leistung bringen, Erfolg haben, besser sein als alle anderen und nicht gemeinsam ein schönes Erlebnis in Sport und Spiel zu haben. Und dieses Erfolgs- oder Leistungsdenken kennt auch keine Grenzen und die Entwicklung ist vorbestimmt. Die Zuschauer scheinen genau das auch zu wollen, denn wollten sie etwas "Reduziertes" könnten sie sich auch Kreisklassenfußball anschauen oder noch viel besser, weil in meinen Augen auch viel interessanter selbst Sport und Spiel erleben ohne den Anspruch immer das Beste zu geben und der Beste zu sein.
kann man Olympia als das ansehen was es einmal war? Das ist genausowenig moeglich wie nach Olympia 1936. Also entweder schafft man es komplett ab oder man schafft eine neue Form die nur noch in Athen stattfindet. Kostet auch erheblich weniger und koennte als neue Attraktion in Griechenland oder in Europa verstanden werden. Den Fackellauf hatten damals die Nazis als erste eingefuehrt und nachdem China das so gut wie kopiert hat gehoert das fuer immer eingestellt. Das IOC gehoert komplett abgeschafft und die Mitglieder sollten sich dem Korruptionsverdacht stellen.Entweder so oder gar kein Olympia mehr.
kann man Olympia als das ansehen was es einmal war? Das ist genausowenig moeglich wie nach Olympia 1936. Also entweder schafft man es komplett ab oder man schafft eine neue Form die nur noch in Athen stattfindet. Kostet auch erheblich weniger und koennte als neue Attraktion in Griechenland oder in Europa verstanden werden. Den Fackellauf hatten damals die Nazis als erste eingefuehrt und nachdem China das so gut wie kopiert hat gehoert das fuer immer eingestellt. Das IOC gehoert komplett abgeschafft und die Mitglieder sollten sich dem Korruptionsverdacht stellen.Entweder so oder gar kein Olympia mehr.
kann man Olympia als das ansehen was es einmal war? Das ist genausowenig moeglich wie nach Olympia 1936. Also entweder schafft man es komplett ab oder man schafft eine neue Form die nur noch in Athen stattfindet. Kostet auch erheblich weniger und koennte als neue Attraktion in Griechenland oder in Europa verstanden werden. Den Fackellauf hatten damals die Nazis als erste eingefuehrt und nachdem China das so gut wie kopiert hat gehoert das fuer immer eingestellt. Das IOC gehoert komplett abgeschafft und die Mitglieder sollten sich dem Korruptionsverdacht stellen.Entweder so oder gar kein Olympia mehr.
Liebe/lieber Dr.Staehler,dann sagen Sie doch mal, in welcher Form Olympische Spiele
stattfinden sollen. Leistungs- und erfolgsorientiert oder nicht leistungs- und
erfolgs- sondern orientiert an Spaß und Freude (was sich ja nicht unbedingt
ausschließen muss)? Und wer soll sich dort messen? Dieselben Sportlertypen, die
sich seit Jahren messen und von denen viele von Kindheitsbeinen an erfahren haben,
dass Leistung und Erfolg das einzige ist was im Sport (und überhaupt) zählt? Menschen,
die als Kinder in in irgendwelchen Sportzentren dieser Welt jahrelang mehr oder
weniger gequält wurden, zu Trainerhörigkeit erzogen wurden und denen dann heute
vielleicht zugejubelt wird, die möglicherweise eine Medaille gewinnen, damit
ihr ganzes Training (und somit ein Großteil ihres Lebens) endlich einen Sinn
bekommt?Die Auseinandersetzung mit den Olympischen Spielen heute
sollte meiner Meinung nach über die derzeitigen richtigen und wichtigen Punkte,
die an der Ausrichtungsmethodik Chinas (und des IOC) kritisert werden, hinausgehen
und einfach auch hinterfragen, was da noch so alles hinter dem Tun der Sportler
und Sportlerinnen steckt und ob wir das gut finden und unterstützen wollen oder
nicht und was eine Alternative sein könnte; und da wird es ganz schön
schwierig.
Liebe/lieber Dr.Staehler,dann sagen Sie doch mal, in welcher Form Olympische Spiele
stattfinden sollen. Leistungs- und erfolgsorientiert oder nicht leistungs- und
erfolgs- sondern orientiert an Spaß und Freude (was sich ja nicht unbedingt
ausschließen muss)? Und wer soll sich dort messen? Dieselben Sportlertypen, die
sich seit Jahren messen und von denen viele von Kindheitsbeinen an erfahren haben,
dass Leistung und Erfolg das einzige ist was im Sport (und überhaupt) zählt? Menschen,
die als Kinder in in irgendwelchen Sportzentren dieser Welt jahrelang mehr oder
weniger gequält wurden, zu Trainerhörigkeit erzogen wurden und denen dann heute
vielleicht zugejubelt wird, die möglicherweise eine Medaille gewinnen, damit
ihr ganzes Training (und somit ein Großteil ihres Lebens) endlich einen Sinn
bekommt?Die Auseinandersetzung mit den Olympischen Spielen heute
sollte meiner Meinung nach über die derzeitigen richtigen und wichtigen Punkte,
die an der Ausrichtungsmethodik Chinas (und des IOC) kritisert werden, hinausgehen
und einfach auch hinterfragen, was da noch so alles hinter dem Tun der Sportler
und Sportlerinnen steckt und ob wir das gut finden und unterstützen wollen oder
nicht und was eine Alternative sein könnte; und da wird es ganz schön
schwierig.
Wenn das gleiche im Welt-Handel geschieht, Rohstoffe versagt werden, dann bläst die ganze Gemeinde um die Vereinigten Staaten zum Krieg.Richtig, die VR China, ihre Potentaten gehört zum Club, weniger wie andern Ortes das Volk.Es kommt die ZEIT, da werden sie sich jeweils ein anderes Volk suchen dürfen. Zuvor jedoch, da bin ich sicher, werden die Potentaten in Sack und Asche einhergehen, unbedarft ihrer Einstellung zur Religion.debrasseur
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren