Olympia-Boykott Menschen zweiter KlasseSeite 3/3

Zu den aktuellen Debatten über die Olympischen Spiele in Peking und mögliche Athletenproteste sagt Smith: „Ich kann nicht sagen, ob es einen ähnlichen Protest in Peking geben wird. Aber was ich jedem Athleten sagen kann, ist: Bevor du teilnimmst, musst du ein Gespräch mit dem Menschen in deinem Spiegel führen. Du fragst die Person, ob sie gutheißt, was du tust. Und ob du bereit bist, die Konsequenzen dafür zu tragen.“

Auch Kareem Abdul-Jabbar, der als Lew Alcincor mit seinen Basketballern schon die Qualifikationsspiele boykottiert hatte, hält sein Verhalten von 1968 heute noch für richtig: „Offensichtlich waren die Olympischen Spiele und der Vietnamkrieg sehr ähnliche Veranstaltungen. In beiden wurde von Schwarzen erwartet, nach Übersee zu fahren, sich selbst zu einer Höchstleistung zu zwingen, um Ruhm für ihr Land zu erreichen, nur um, wenn sie wiederkommen, wieder als Bürger zweiter Klasse behandelt zu werden.“

Wenn die heutigen Sportler aus Peking zurückkehren, erleben sie vielleicht mit, wie ein Schwarzer zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wird.

 
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