Krieg im Kaukasus Europas KleinmutSeite 2/2

Muss das Europa kümmern? Allemal. Erinnern wir uns des Nato-Gipfels Anfang April 2008 in Bukarest. Dort haben die Westeuropäer unter deutscher Führung gegen die USA durchgesetzt, dass Georgien und die Ukraine kein Beitrittsprogramm bekommen. Im Nato-Sprech heißt das Membership Action Plan (MAP) und ist so etwas wie eine Lehrzeit für ein Land, um sich militärisch, politisch und gesellschaftlich auf die Nato-Mitgliedschaft vorzubereiten. Das verhindert zu haben waren die Deutschen besonders stolz, weil sie meinten, einen Unruheherd aus dem Bündnis gehalten und Russland nicht gereizt zu haben.

Im Kaukasuskrieg zeigt sich nun aber genau das Gegenteil: Die Vereitelung georgischer Beitrittswünsche war ein großer Fehler und hat Instabilität gefördert. Denn es spricht viel dafür, dass dieser Krieg mit einem MAP für Georgien nicht passiert wäre. Lassen wir uns auf den Gedanken ein und drehen wir die Uhr zurück zum Nato-Gipfel im April. Georgien bekommt sein Beitrittsprogramm. Damit steckt Saakaschwili in einem Korsett von Auflagen, flankiert von Nato-Aufpassern. Die Clanchefs in Südossetien und Abchasien wissen, dass sie es nicht nur mit Tiflis, sondern mit der Nato zu tun haben. Russland stimmt wegen des MAP für Georgien ein riesiges Heulkonzert an und friert die Beziehungen zur Nato ein. Aber einen Krieg bricht es deswegen nicht von Zaun – Putin ist ein Machtmensch, aber kein Hasardeur.

Doch leider gab es keinen MAP für Georgien, nun herrscht Krieg. Der Westen muss nun über seine strategische Niederlage in der Schlüsselregion vom Schwarzen Meer bis Zentralasien lamentieren. Die Beziehungen zu Russland sind dabei stärker beschädigt als je zuvor.

Bei der Aufnahme der baltischen Länder in die Nato 2004 hatten die Westeuropäer noch weniger Bedenken. Die offenen Grenzstreitigkeiten zwischen Russland und den Neumitgliedern schreckten sie nicht ab. Die russischen Minderheiten und Pro-Moskau-Vereine in Estland und Lettland waren kein Argument gegen den Beitritt. Die Geschichte hat dem westlichen Mut recht gegeben. Die Grenzkonflikte sind heute weitgehend beigelegt. Moskau ist nicht glücklich, aber hat sich mit der Sache abgefunden.

Im Kaukasus aber zeigt sich, wie auf westliche Zerstrittenheit und europäischen Kleinmut Niederlagen und Kriege folgen. In Berlin und Brüssel sollte man wissen: Verantwortung trägt nicht nur der Politiker, der handelt, sondern auch derjenige, der nichts tut.

 
Leser-Kommentare
  1. Für Putin war dies kein Krieg der Wahl – wie der US-Feldzug im Irak –, sondern ein Krieg nach Wunsch.
    Der Kommentar steckt leider voller inhaltlicher Fehler. Einen davon habe ich oben zitiert. Die US-Invasion im Irak mit Ihren willigen Verbündeten war KEIN Krieg der Wahl, sondern ein Wunschkrieg von Bush und seinen konservativen Think-Tanks. Das haben bisher alle unabhängigen Untersuchungen ergeben.
    Und die Aufnahme von NATO-Beitrittsverhandlungen mit Staaten, in denen die Demokratie noch auf sehr wackligen Füßen steht, halte ich für mehr als nur bedenklich. Sei es nun die Ukraine oder Georgien, beide Staaten haben eine sehr junge Demokratie, die auch schnell mal ins Gegenteil, ins Totalitaristische abdriften kann. Will man dann eines dieser Länder aus der NATO ausschließen, wenn dort ein Diktator an die Macht kommt ? Oder gar dort mit NATO-Truppen einmarschieren um die Demokratie zu schützen ?
    Die Ukraine ist politisch so ziemlich in gleich große Hälften geteilt, das haben die vergangenen Wahlen gezeigt: Die eine Hälfte will näher an den Westen, die EU und NATO heran, die andere Hälfte zieht es eher Richtung großer Bruder Russland. Eine NATO-Mitgliedschaft würde das Land innerlich zerreißen - Mit Zutun der grauen Eminenz Putin aus dem Hintergrund heraus.
    Und bei Georgien handelt es sich um einen prekären Fall von "Spielball der Mächte": Die Russen wollen das Land näher an sich binden und fordern eine russlandfreundliche Politik. Die USA will Georgien aus der russischen Umklammerung lösen und es als Transitland für zentralasiatisches Erdöl/gas in die westliche Staatengemeinschaft integrieren.

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    Ihr Bericht ist auch gut.

    • Anonym
    • 12.08.2008 um 18:04 Uhr

    In der Tat, wacklige Staaten und deren Führung in eine streng hierarchistische NATO zu integrieren, das stellt den Affront dar, den die neue Supermacht Rußland nie dulden wird.Was würden die VS-Amerikas empfehlen, wenn an allen möglichen Ecken und Kanten in Nord- und Mittelamerika die Supermacht China nach Rohstoffen suchen würde, was sie ohnehin in Südamerika, nahebei schon mächtig voran treibt.Hinkt hier der Vergleich, nein, es geht um die Besetzung von Drittstaaten, die sich -nach Lesart der Habgierigen- anbieten sie zu umgarnen und beim möglichst lautlosen Überfall einzunehmen. Schließlich muß die Industrie der Supermächte brummen, damit die ihren Verpflichtungen gegenüber dem Personal und den Bürger (Pensionen) gerade dasteht. Ansonsten herrscht Unzufriedenheit, die man dann nach Lesart wieder mit, na was denn wohl, natürlich mit Waffen bekämpft. Nur sind es dann eigen Bürger. Das bleibt immer das letzte Mittel.debrasseur

    Ihr Bericht ist auch gut.

    • Anonym
    • 12.08.2008 um 18:04 Uhr

    In der Tat, wacklige Staaten und deren Führung in eine streng hierarchistische NATO zu integrieren, das stellt den Affront dar, den die neue Supermacht Rußland nie dulden wird.Was würden die VS-Amerikas empfehlen, wenn an allen möglichen Ecken und Kanten in Nord- und Mittelamerika die Supermacht China nach Rohstoffen suchen würde, was sie ohnehin in Südamerika, nahebei schon mächtig voran treibt.Hinkt hier der Vergleich, nein, es geht um die Besetzung von Drittstaaten, die sich -nach Lesart der Habgierigen- anbieten sie zu umgarnen und beim möglichst lautlosen Überfall einzunehmen. Schließlich muß die Industrie der Supermächte brummen, damit die ihren Verpflichtungen gegenüber dem Personal und den Bürger (Pensionen) gerade dasteht. Ansonsten herrscht Unzufriedenheit, die man dann nach Lesart wieder mit, na was denn wohl, natürlich mit Waffen bekämpft. Nur sind es dann eigen Bürger. Das bleibt immer das letzte Mittel.debrasseur

    • gauss
    • 12.08.2008 um 17:25 Uhr

    Herr Thumann, lesen Sie sich bitte die Statuten der NATO durch. Als notwendige Voraussetzung, und nicht hinreichend, ist vorgeschrieben, dass der Beitrittskandidat keine ungeklärten Grenzstreitigkeiten haben darf. Was wäre denn, wenn Georgien MAP wäre? Haben Sie vielleicht mal etwas von der Entente und dem Blanko-Scheck gehört? Wenn nicht, ziehen Sie sich ein Geschichtsbuch zu Gemüte und betrachten Sie die Geschehnisse im Juli und August 1914! Die NATO ist im 21.ten Jahrhundert so überflüßig wie Ihr Kommentar.Sie schreiben:Im Kaukasuskrieg zeigt sich nun aber genau das Gegenteil: Die
    Vereitelung georgischer Beitrittswünsche war ein großer Fehler und hat
    Instabilität gefördert.
    Die Instabilität haben sich die Georgie ganz alleine zuzuschreiben. Gerade das Faktum, dass die Süd-Osseter und die Abchasier russische Päße nachgefragt haben, ist ja in diesem Konflikt eine Kernfrage. So musste Russland handeln! Gerne wird dies als vorgeschoben abgetan, aber was wäre, wenn die deutsche Minderheit (von der Größe fast vergleichbar mit den Süd-Ossetern) mit Artillerie, Stalin-Orgeln und Panzern von den dänischen Streitkräften angegriffen worden wären? Wie lange hätte wohl die Bundesrepublik die Füße still gehalten? Es ging hier ja nicht um ein paar Schaarmützel, man hat regelrecht die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur angegriffen! Wir werden sehen welche Opferzahlen nachweislich Bestand haben werden. Wenn es stimmt was russische Medien berichten, dann müßte der Heißsporn aus Tiflis nach Den Haag.Ein Grundproblem zwischen dem "Westen" und der RF ist die nichteingehaltene Nichtausdehnung der NATO. Versprochen aber spätestens 2004 kassiert. Dies ärgert Moskau schon lange, und irgendwann gibt es eben eine Antwort. Diese ist erfolgt.Wir brauchen keine Weitere Eskalation der Beziehungen mit der RF, sondern gute Beziehungen in allen Lagen (wirtschaftlich, militärisch und gesellschaftlich). Die ewigen Provokationen seitens des Westens sind auch völlig überflüßig. Und die Protegierung von Regimen, die Kritiker niederprügeln (Saakaschwilli) und abtrünnige Gebiete mit Großoffensiven zurückholen wollen, ist völlig fehl am Platz. Wir müssen uns fragen, was hat mehr Gewicht: gute Beziehungen zur RF oder ein failed state wie Georgien in NATO und EU? Ich denke, die Entscheidung fällt nicht schwer. Diese Blockkonfrontation ist brand gefährlich, insbesondere im militärischen Bereich. Der Sinn der NATO hat sich unlängst überlebt, sie dient einzig und alleine andere Staaten in Schach zu halten.Das Hauptproblem der Europäer, man sieht es jetzt mal wieder ganz klar, ist, dass ihre Interessen äußerst unterschiedlich sind und man sich nie auf wirklich wesentliche Dinge einigen kann. Darüber hinaus kommen Europäer und Amerikaner aus dem Denkschema des "Kalten Kriegs" nicht heraus. Der "Russe" ist eben immer noch das Feindbild, dies ist sehr schade, denn Europäer und Russen brauchen einander.--
    "that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"

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    zu Ihrem Kommentar !...leider sieht das in manchen Schweizer Medien ziemlich ähnlich aus wie mit dem vorliegenden Artikel. Die Leserkommentare in den entsprechenden Onlinepublikationen zeigen eine Paranoia gegenüber Russland die noch viel grösser ist als in der Zeit mit teils wirklich dummen Parolen wie frisch aus der Zeit des kalten Krieges. Ich musste aufhöhren zu lesen...Teils deutlich, teils versteckt wird über Russland und seine Aktionen nach Art der Politik des kalten Krieges argumentiert äh polemisiert. Wir sind gut, die sind schlecht scheint leider das einzig mögliche Fazit zu sein.Gerade habe ich noch gelesen wie der Truppenabzug der Russen vor allem Sarkozy zugeschrieben wird. Wie wenn die Russen nicht fähig währen Entscheidungen ohne ihn zu fällen.Klassische Desinformation halt.Die von Ihnen angesprochenen Fehler der westlichen Länder gegenüber Russland werden nirgends wirklich aufbereitet. Genauso wenig wie die Propaganda des kalten Krieges aufbereitet wird. Schade das wir uns alle so verdummen lassen...Ich frage mich manchmal was wir gewonnen hätten wenn die Russen bzw. die Akteure im Kremel es nicht zustande gebracht hätten wieder auf eigenen Füssen zu stehen. Was wirklich, ausser dem weiteren Raub an Rohstoffen hätten wir gewonnen?---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

    Ich hätte es nicht besser schreiben können
    ;)

    Bei dieser Betrachtung sieht man, daß der Kommentator sich keiner Zensur westlicher ,spez. amerikanischer, unterworfen hat. Natürlich gehört heut viel Mut zur objektiven Betrachtung. Es ist auffällig plump und unproblematisch im Strom der Massenmedien zu schwimmen. Wenn es zu lange regnet oder stürmt oder andere Komplikationen irgendwelcher Art auftreten schreiben die naiven Betrachter dies garantiert den Russen zu. So simpel geht man mit so einem komplizierten Problem um - traurig 

    zu Ihrem Kommentar !...leider sieht das in manchen Schweizer Medien ziemlich ähnlich aus wie mit dem vorliegenden Artikel. Die Leserkommentare in den entsprechenden Onlinepublikationen zeigen eine Paranoia gegenüber Russland die noch viel grösser ist als in der Zeit mit teils wirklich dummen Parolen wie frisch aus der Zeit des kalten Krieges. Ich musste aufhöhren zu lesen...Teils deutlich, teils versteckt wird über Russland und seine Aktionen nach Art der Politik des kalten Krieges argumentiert äh polemisiert. Wir sind gut, die sind schlecht scheint leider das einzig mögliche Fazit zu sein.Gerade habe ich noch gelesen wie der Truppenabzug der Russen vor allem Sarkozy zugeschrieben wird. Wie wenn die Russen nicht fähig währen Entscheidungen ohne ihn zu fällen.Klassische Desinformation halt.Die von Ihnen angesprochenen Fehler der westlichen Länder gegenüber Russland werden nirgends wirklich aufbereitet. Genauso wenig wie die Propaganda des kalten Krieges aufbereitet wird. Schade das wir uns alle so verdummen lassen...Ich frage mich manchmal was wir gewonnen hätten wenn die Russen bzw. die Akteure im Kremel es nicht zustande gebracht hätten wieder auf eigenen Füssen zu stehen. Was wirklich, ausser dem weiteren Raub an Rohstoffen hätten wir gewonnen?---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

    Ich hätte es nicht besser schreiben können
    ;)

    Bei dieser Betrachtung sieht man, daß der Kommentator sich keiner Zensur westlicher ,spez. amerikanischer, unterworfen hat. Natürlich gehört heut viel Mut zur objektiven Betrachtung. Es ist auffällig plump und unproblematisch im Strom der Massenmedien zu schwimmen. Wenn es zu lange regnet oder stürmt oder andere Komplikationen irgendwelcher Art auftreten schreiben die naiven Betrachter dies garantiert den Russen zu. So simpel geht man mit so einem komplizierten Problem um - traurig 

  2. Dass die Georgier dabei wirklich Kriegsverbrechen oder gar einen
    „Genozid“ verübten, wie die Russen behaupten, geht aus den bislang
    veröffentlichten Bildern und Berichten nicht hervor.
    dass die russen den ölhafen in poti oder irgendwelche pipelines beschossen haben, hat sich hingegen als falsch herausgestellt. der autor weiß offenbar nicht davon. Bei der Aufnahme der baltischen Länder in die Nato 2004 hatten die
    Westeuropäer noch weniger Bedenken. Die offenen Grenzstreitigkeiten
    zwischen Russland und den Neumitgliedern schreckten sie nicht ab.
    die situation im baltikum 2004 ist nicht die gleiche wie die im kaukasus 2008. von daher kann man die eine entscheidung nicht mit an dem maßstab der anderen messen.

  3. Dass die Georgier dabei wirklich Kriegsverbrechen oder gar einen „Genozid“ verübten, wie die Russen behaupten, geht aus den bislang veröffentlichten Bildern und Berichten nicht
    hervor..Sie geben also offen zu, keine Tatsachenberichte vor Ort zu besitzen, aber dennoch mit Sicherheit wissen zu wollen, dass es keine Opfer gegeben hat. Das ist Zynismus pur.(entfernt. Bitte verzichten Sie auf Angriffe dieser Art. Die Redaktion/jk) Gestern hat uns Herr Voswinkel bereits aufgefordert, sich auf einen Konflikt mit Russland einzustellen..Deutsch-Sprech: Das ist für die Bürger Deutschlands nicht akzeptabel. (entfernt. Bitte bleiben Sie in Ihrer Argumentation sachlich. Die Redaktion/jk)

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    ist das richtige wort. (Überschrift entfernt: Bitte versuchen Sie, auf persönliche Angriffe zu verzichten und äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/jk)

    Sie können so viel zensiren wie Sie wollen, die Tatsachen bleiben die gleichen. Wer sich für einen Konflikt zwischen NATO und Russland einsetzt, propagiert unweigerlich den 3. Weltkrieg. Wie stellen Sie sich denn einen Waffengang zwischen zwei Atomächten vor.Sie können es gerne löschen, aber ich und die Meisten vernünftigen Deutschen sind der Ansicht, dass jene, die hier in Deutschland den Krieg propagieren, Ihn auch selbst austragen sollen. Nicht zu unseren Lasten und auch nicht zu Lasten unserer Kindern. Sie haben kein Recht die Meinung eines deutschen Bürgers dazu zu zensieren.Im obigen Artikel wird wieder einmal ein Völkermord dementiert. Sie sollten sich einfach nur schämen. (Anmerkung: Bitte versuchen Sie, gelassen zu bleiben und Ihre Kritik sachlich vorzutragen. Die Redaktion/jk)

    1 klick des Webmasters und der Kommentarfunktion wird das Leben ausgehaucht... Es würde uns doch etwas Fehlen wenn die OnlineZeit nur noch eine einweg Kommunikation sein würde......also immer schön Lieb und Nett umgehen mit der Meinungsfreiheit und diese nicht im Uebermass strapazieren...---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

    Beim letzten Mal wurde ich zensiert, als ich unsere Qualitätsjournalisten "Papageien" nannte -- in neckischer Anspielung darauf, daß sie lieber Kriegshetze nachplappern als Fakten zu recherchieren.
    Der Qualitätsjournalist vom Dienst nahm das als "persönlichen Angriff" und strich das Wort "Papageien".
    So sind sie halt: Sie schreien nach Pressefreiheit für die ganze Welt, aber wenn man sie mit einem hübschen, intelligenten Vogel vergleicht, dann ist das Majestätsbeleidigung und muß unterbunden werden.

    ist das richtige wort. (Überschrift entfernt: Bitte versuchen Sie, auf persönliche Angriffe zu verzichten und äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/jk)

    Sie können so viel zensiren wie Sie wollen, die Tatsachen bleiben die gleichen. Wer sich für einen Konflikt zwischen NATO und Russland einsetzt, propagiert unweigerlich den 3. Weltkrieg. Wie stellen Sie sich denn einen Waffengang zwischen zwei Atomächten vor.Sie können es gerne löschen, aber ich und die Meisten vernünftigen Deutschen sind der Ansicht, dass jene, die hier in Deutschland den Krieg propagieren, Ihn auch selbst austragen sollen. Nicht zu unseren Lasten und auch nicht zu Lasten unserer Kindern. Sie haben kein Recht die Meinung eines deutschen Bürgers dazu zu zensieren.Im obigen Artikel wird wieder einmal ein Völkermord dementiert. Sie sollten sich einfach nur schämen. (Anmerkung: Bitte versuchen Sie, gelassen zu bleiben und Ihre Kritik sachlich vorzutragen. Die Redaktion/jk)

    1 klick des Webmasters und der Kommentarfunktion wird das Leben ausgehaucht... Es würde uns doch etwas Fehlen wenn die OnlineZeit nur noch eine einweg Kommunikation sein würde......also immer schön Lieb und Nett umgehen mit der Meinungsfreiheit und diese nicht im Uebermass strapazieren...---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

    Beim letzten Mal wurde ich zensiert, als ich unsere Qualitätsjournalisten "Papageien" nannte -- in neckischer Anspielung darauf, daß sie lieber Kriegshetze nachplappern als Fakten zu recherchieren.
    Der Qualitätsjournalist vom Dienst nahm das als "persönlichen Angriff" und strich das Wort "Papageien".
    So sind sie halt: Sie schreien nach Pressefreiheit für die ganze Welt, aber wenn man sie mit einem hübschen, intelligenten Vogel vergleicht, dann ist das Majestätsbeleidigung und muß unterbunden werden.

  4. In BILD liest sich das heute so: "Wer in der unseligen Kette von Provokation und Gegen-Provokation den Krieg im Kaukasus wirklich verursacht hat – es wird wohl im Dunkeln bleiben."ZEIT-Autor Thumann meint das Gleiche, aber verpackt es zwischen mehr Sätzen.Mir fällt dazu nur Erich Kästner ein: "Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao,durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!"Wahrscheinlich haben wir Deutschen auch "ab 5:45 Uhr" nur "zurückgeschossen" -- Gleiwitz 1. September 1939 ;)(Anmerkung: Bitte versuchen Sie, auf derartige Vergleiche zu verzichten. Die Redaktion/jk)---------------------------------------------------------------------------------------------------The United States is sending fresh supplies of weapons to Georgia from its base in the Jordanian port of Aqabah. That’s according to the Israeli newspaper – Maariv.http://www.russiatoday.co..._______________________________________________________
    Die Interessen der ZEIT:
    http://de.wikipedia.org/w...
    Was derzeit wirklich passiert:
    http://www.pelastop.de/20...

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    • Anonym
    • 12.08.2008 um 18:12 Uhr

    So blöd kann man nun wirklich nicht mehr sein, zu glauben, was da schwarz auf weiß geschrieben stand. Manche sehnen sich geradezu an vergangene ZEITen zurück, um endlich wieder aufzubauen. Es wäre in der Tat besser, alles daran zu setzen, durch unverblümte Wahrheiten weniger Unrecht herauf beschwören zu wollen. Oder haben das so viele Menschen in Deutschland irgendwie nötig, verraten, verkauft und anschließend, na Sie wissen schon was ich, meine die Lampe ausgeht.debrasseur

    • clubby
    • 12.08.2008 um 18:21 Uhr

    Es ist in der Online-Zeit immer häufiger zu beobachten, daß ie Zensur zuschlägt. Bin selber schon Opfer geworden (war völlig blanglos, und dazu vom Zensor auch noch logisch falsch verstanden) und frage mich immer mehr woher diese zunehmende Angst (?) kommt. Ist das vorauseilender Gehorsam...vorauseilend bzgl. was? Man kann der Bemerkung von "Berliner" vielleicht nicht zustimmen, mich würde in diesem Zusammenhang aber wirklich interessieren, WAS an diesem Vergleich nicht erlaubt sein sollte? Was ist daran denn so abwegig (und zensurwürdig), daß hohe Vertreter aus Politik und Wirtschaft den guten alten kalten (und lukrativen) Krieg lansgam wiederbeleben wollen, nachdem die Terrorgefahr keiner mehr als Bedrohung schluckt, und einen Konflikt über Marionetten und Strohmänner in Gang setzen? Darauf zielte wohl der Vegleich mit Gleiwitz.
    Man kann das vielleicht an den Haaren herbeigezogen beurteilen, sollte sich dann aber fundiert im Dialog damit auseinandersetzen anstatt es mit Zensur drohend ungebründet zu verurteilen. Ich wüste jedenfalls nicht wer mit dieser Bemerkung irgendwie persönlich angegriffen oder beleidigt wurde. Das ist das Problem der Zensur, auch der an sich gut gemeinten (was ich mal unterstelle), der Bereich wird von anfangs schwarz/weiß immer grauer und grauer...darüber sollte die Redaktion mal nachdenken.

    • Anonym
    • 12.08.2008 um 18:12 Uhr

    So blöd kann man nun wirklich nicht mehr sein, zu glauben, was da schwarz auf weiß geschrieben stand. Manche sehnen sich geradezu an vergangene ZEITen zurück, um endlich wieder aufzubauen. Es wäre in der Tat besser, alles daran zu setzen, durch unverblümte Wahrheiten weniger Unrecht herauf beschwören zu wollen. Oder haben das so viele Menschen in Deutschland irgendwie nötig, verraten, verkauft und anschließend, na Sie wissen schon was ich, meine die Lampe ausgeht.debrasseur

    • clubby
    • 12.08.2008 um 18:21 Uhr

    Es ist in der Online-Zeit immer häufiger zu beobachten, daß ie Zensur zuschlägt. Bin selber schon Opfer geworden (war völlig blanglos, und dazu vom Zensor auch noch logisch falsch verstanden) und frage mich immer mehr woher diese zunehmende Angst (?) kommt. Ist das vorauseilender Gehorsam...vorauseilend bzgl. was? Man kann der Bemerkung von "Berliner" vielleicht nicht zustimmen, mich würde in diesem Zusammenhang aber wirklich interessieren, WAS an diesem Vergleich nicht erlaubt sein sollte? Was ist daran denn so abwegig (und zensurwürdig), daß hohe Vertreter aus Politik und Wirtschaft den guten alten kalten (und lukrativen) Krieg lansgam wiederbeleben wollen, nachdem die Terrorgefahr keiner mehr als Bedrohung schluckt, und einen Konflikt über Marionetten und Strohmänner in Gang setzen? Darauf zielte wohl der Vegleich mit Gleiwitz.
    Man kann das vielleicht an den Haaren herbeigezogen beurteilen, sollte sich dann aber fundiert im Dialog damit auseinandersetzen anstatt es mit Zensur drohend ungebründet zu verurteilen. Ich wüste jedenfalls nicht wer mit dieser Bemerkung irgendwie persönlich angegriffen oder beleidigt wurde. Das ist das Problem der Zensur, auch der an sich gut gemeinten (was ich mal unterstelle), der Bereich wird von anfangs schwarz/weiß immer grauer und grauer...darüber sollte die Redaktion mal nachdenken.

  5. 6. (...)

    ist das richtige wort. (Überschrift entfernt: Bitte versuchen Sie, auf persönliche Angriffe zu verzichten und äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/jk)

    Antwort auf "Der Krieg (...)"
  6. Ihr Bericht ist auch gut.

  7. It's like the Cold War never ended. To the UK press, Russia is once again a fierce grizzly bear.http://blogs.guardian.co...._______________________________________________________
    Die Interessen der ZEIT:
    http://de.wikipedia.org/w...
    Was derzeit wirklich passiert:
    http://www.pelastop.de/20...

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    Der Guardian hat jetzt - nach einigen Beiträgen von Kalten Kriegern - immerhin auch zwei Kommentare ins Netz gestellt, die die Vorgänge aus anderer Sicht beleuchten:einen von Michail Gorbatschow: http://www.guardian.co.uk...und einen von Simon Jenkins:http://www.guardian.co.uk...

    Der Guardian hat jetzt - nach einigen Beiträgen von Kalten Kriegern - immerhin auch zwei Kommentare ins Netz gestellt, die die Vorgänge aus anderer Sicht beleuchten:einen von Michail Gorbatschow: http://www.guardian.co.uk...und einen von Simon Jenkins:http://www.guardian.co.uk...

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