Kaukasus Russische Kampfjets fliegen weitere Angriffe
Trotz Medwedjews Befehl, den Militäreinsatz gegen Georgien zu beenden, bomben Russlands Truppen offenbar weiter. Der russische Präsident stellt eine dauerhafte Lösung in Aussicht

© DIMITAR DILKOFF/AFP/Getty Images
Georgien weiter unter Beschuss: Wie hier in Gori beklagen die Menschen viele Opfer
Nach georgischen Angaben wurden Ortschaften in Georgien weiterhin angegriffen. "Sie bombardieren in diesem Augenblick zwei georgische Dörfer außerhalb Südossetiens", erklärte die Regierung in Tiflis. Die russischen Truppen in Südossetien sprachen dagegen von vereinzeltem Beschuss durch georgische Einheiten.
Auf den Befehl des russischen Präsidenten Dimitrij Medwedjew, die russischen Kampfhandlungen einzustellen, reagierte die georgische Regierung entsprechend zurückhaltend. Bis zur Vereinbarung eines Waffenstillstands seien die Truppen auf alles vorbereitet und einsatzbereit, sagte Ministerpräsident Lado Gurgenidse. "Wir brauchen mehr Beweise, wir brauchen eine bindende Übereinkunft.".
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili erklärte darüber hinaus den Austritt seines Landes aus der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gebildeten GUS. Agenturberichten zufolge forderte er andere ehemalige Sowjet-Republiken aus, dem Beispiel Georgiens zu folgen. Saakaschwili sprach in Tiflis vor 150.000 Demonstranten, die "Georgien"-Sprechchöre anstimmten und den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin als Terroristen beschimpften.
Medwedjew hatte die Feuerpause mit der Begründung angeordnet, Russland habe seine Ziele erreicht, die Militäroperation sei damit abgeschlossen. "Der Aggressor wurde bestraft und erlitt sehr schwere Verluste", sagte er. Die Sicherheit der russischen Staatsbürger sei nun gewährleistet. Zugleich aber erteilte er dem russischen Verteidigungsministerium den Befehl, die Kampfhandlungen jederzeit wieder aufzunehmen, sollte in Südossetien wieder Gewalt an der Bevölkerung verübt werden. "Die russischen Truppen bleiben da, wo wir sie hinbefohlen haben", sagte der stellvertretende Generalstabschef Anatoli Nogowizyn.
Der Kremlchef machte eine dauerhafte Lösung des Konflikts von zwei Bedingungen abhängig: Die georgischen Soldaten müssten sich auf ihre Ausgangspositionen zurückziehen und sich teilweise entwaffnen lassen. Zudem müsse es einen bindenden Gewaltverzicht geben. Russlands Außenminister Sergei Lawrow schloss zudem eine Beteiligung georgischer Soldaten an der Überwachung eines Waffenstillstands aus.
Medwedjew traf die Entscheidung nach einer Beratung mit der russischen Armeeführung und vor dem Treffen mit Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy. Dieser traf kurz danach in Moskau ein und begrüßte die von Russland verkündete Feuerpause. Erleichtert sprach er bei einem Treffen mit Medwedjew von einer "guten Nachricht". Jetzt komme es darauf an, rasch einen Terminplan zu vereinbaren, damit sich die Konfliktparteien auf die Positionen vor Beginn der Krise zurückziehen könnten, sagte Sarkozy. Die "große Macht" Russland müsse seine Macht für die Sicherung des Friedens und für die Stabilität in Europa einsetzen. Sarkozy duzte Medwedjew und lobte die Errungenschaften Russlands in den vergangenen zehn Jahren.
Zuvor hatten sich bereits der amtierende Vorsitzende der OSZE, Alexander Stubb, und Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow im Kreml getroffen. Dieser forderte den Rücktritt des georgischen Präsidenten: "Wir gehen davon aus, dass Herr Saakaschwili nicht unser Verhandlungspartner sein kann. Es wäre besser, wenn er ginge."
- Datum 21.04.2009 - 20:59 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 19
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...so der russische Prösident
schon korrigiert :) :)
er dachte die Russen stünden bereits in den amerikanischen Südstaaten!Wie schnell sich doch Konflikte beenden lassen, wenn keine wirtschaftlichen Interessen im Spiel sind, die "Regime Change" oder ausgedehntes Plündern erfordern!Was schreibt Friedensnobelpreisträger M. Gorbatschow heute in der W-Post?"By declaring the Caucasus, a region that is thousands of miles from the American continent, a sphere of its "national interest," the United States made a serious blunder. Of course, peace in the Caucasus is in everyone's interest. But it is simply common sense to recognize that Russia is rooted there by common geography and centuries of history. Russia is not seeking territorial expansion, but it has legitimate interests in this region."A Path to Peace in the Caucasushttp://www.washingtonpost...Gorbachev Applauds Putin's Achievementshttp://www.washingtonpost..._______________________________________________________
Die Interessen der ZEIT:
http://de.wikipedia.org/w...
Was derzeit wirklich passiert:
http://www.pelastop.de/20...
Bravo Russland! Bravo Europa! Bravo Deutschland! Endlich ist Georgien für seine ,,grausamen Taten" Bestraft worden. Eigentlich ist interessant wen will jetzt Russland als President von Georgien....bleibt uns nun das Angebot abwarten
Es hätte alles so schön laufen können, Russland auf Olympia konzentriert,
Südossetiens Hobbyarmee unvorbereitet einen massiven Angriff der "gut ausgebildeten",
gut bewaffneten und gut geführten georgischer Truppen zu widerstehen. Und damit
freie Hand für Georgien in einem schnellen Stoß, erstens die südossetische
Armee zu überrennen und zweitens, durch eine Zerstörung des Roki Tunnels,
Russland am eingreifen zu hindern. So oder ähnlich muss das Kalkül der
Strategen in Tiflis wohl ausgesehen haben.
Aber wie in bisher allen Auseinandersetzungen m ging der Plan nicht auf. Die
Kampfkraft der Südosseten reichte aus den georgischen Angriff bereits kurz
hinter der Grenze zu stoppen, das Ziel der Vernichtung der Nachsubrouten verkam
zur Utopie. Russland kam Südossetien zur Hilfe und das Ende der politischen Unabhängigkeit
Georgiens war eingeläutet. Die georgische Luftwaffe wurde vernichtet. Ebenso
die georgische Marine. Das Heer wurde innerhalb weniger Tage auf das Niveau
einer Miliz zusammengeschossen - wahrscheinlich besteht der Kern der
georgischen Panzerkräfte jetzt aus T34 Panzern in den Museen. Südossetien und
Abchasien haben ihre territoriale Integrität wieder vollständig hergestellt,
während Georgien faktisch eine Zweiteilung des Landes Akzeptieren muss.
Truppenbewegungen von Ost- nach Westgeorgien würden von den Russen wohl als
georgischen Angriffsversuch Versuch deuten.
Was folgen wird. Die Russen werden die Georgier nicht nur militärisch
sondern auch moralisch attackieren und wohl dauerhaft Schutztruppen in ganz
Georgien und auf Kosten Georgiens stationieren. Damit Georgien das und den
Wiederaufbau in Ossetien bezahlen kann wird Tiflis die Kontrolle über die
Pipelines an die Russen übergeben müssen.
Tja so ist das eben wer Krieg sät, der wird ...
Was ist da eigentlich passiert ? und warum ? Die Idee das Georgien die abenkung der Welt nutzen wolte um vollendete Tatsachen zu schaffen ist schon mal nicht schlecht und wohl auch nich von der Hand zu weisen. Ein Russisches eingreifen hätte aber auch die Zestörung des Tunnels nicht unmöglich gemacht da es wohl Georgien von Anfang an klar war das sie die Russische Luftwaffe nicht besiegen konten. So gleibt wohl nur das man vorhatte Rusland duch die Tunnelzerstörung dazu zubewegen doch komplet nicht einzugreifen um politische konsequentzen zu umgehen. so weit der Paln die Ausführung war schnell, und da mir noch keine Pläne vorligen kann ich weiterhin nur vermuten, und im bergigen Gelände zum scheitern verurteilt, da der für den Blitzkrieg vorauszusetzende durchbruch an den schwächeren Stellen um später die Hauptverteidugungspunkte von meheren Seiten angreifen zu können, im Gelände verlangsamt wurde und so sich Truppen aud den Taschen in denen sie Eingeschlossen werden solten zurückziehen konnten oder die durchbruchbemühungen seiterten da sie nicht so schnell wie geplant erfolgeten. Verwunderlichkeiten waren weiterhin die doch recht schnelle Reaktion Russlands und das so schnell deutliche Truppenteile bereitstanden ( eher so als hätte man auf eine solche Gelegenheit gewartet und Truppe in bereitschaft gehalten ) und dann auch recht agresiv mit Geländekentniss eingesetzt wurden. auch die luftwaffe bewies das sie recht gut Vorbereitet war und zerschlug die Georgischen luft kräfte wohl schneller als diese Geplant hatten. Auch hier fragt man sich ob entweder Russland hier vorbereitet war, oder wie Georgien es sich vorstellte dach 1-2 Tagen unter heftigen Lutangriffen Stellungen zu nehmen und Armee Teile noch weiterhin zu verlegen da grade die Pantzerkräfte unter den Luftangriffen zu leiden hätten und sie für die einnahme der Stellungen unabdinglich waren, wenn man sich an die Blitzkriegs idee hielt und nicht waren wollte bis Artellerei elemente herangezogen würden, die dann auch das Problem der fehlenden Luftdekung hätten. So bleibt mir eher die Zusammenfassung das Georgien hoffte das Rusland genug abgelenkt wäre uum nicht einzugreifen, und auch nicht in den 1-4 Tagen mit all zu grossen Luftstreitkräfen agrieren Würde so das die Georgischen Luftkräfte sie im schach halten könnten, und in der Zeit Tatsachen schaffen wollte über die man dann später verhandeln könnte. Als der plan nicht funktionierte war es wohl schnell Klar das ein Abbrechen der Aktion unabdinglich war. Wer also Angreifer oder Angegriffener war, hängt wie üblich von der Sichtweise ab, ob man einmal die rusischen aktionen nur als Hilfe für Befölkerung auslegt oder als geziehlten Agriff. Oder aber ob man sic villeicht zu fragen beginnt ob Russland nicht auch eien Vorwand gesucht hat, da seine Streitkräft eigentlich ein bisschen Schnell waren, so als ob sie eher nicht überrascht worden wären von den Entwiklungen sonder eher nach plan agirt hätten der sich an die Entwiklungen anpassen lies. Nun ist es an den Diplomatenfestzustellen wer gewonnen hat und wer nicht, und de Frieden wiederherzustellen und zu schauen wer denn nun Vorteil aus der Situation ziehen kann.
...haben georgische Truppen noch vor Kurzem zusammen mit den Amis Befreiungsaktionen im Blitzkrieg in einem der südossetischen Landschaft ähnlichen Gebiet trainiert, und davor hat Georgien massiv aufgerüstet, es fielen immer wieder Schüsse an den Grenzen usw. usf. Die ganze Wahrheit über schwarze Soldaten im rückeroberten Zchinvalli sowie andere interessante Einzelheiten ohne Beschönigungen gibt es hier:
http://www.steinbergreche...
http://news.web-hh.de//?s...
(Die Redaktion /ft)
...haben georgische Truppen noch vor Kurzem zusammen mit den Amis Befreiungsaktionen im Blitzkrieg in einem der südossetischen Landschaft ähnlichen Gebiet trainiert, und davor hat Georgien massiv aufgerüstet, es fielen immer wieder Schüsse an den Grenzen usw. usf. Die ganze Wahrheit über schwarze Soldaten im rückeroberten Zchinvalli sowie andere interessante Einzelheiten ohne Beschönigungen gibt es hier:
http://www.steinbergreche...
http://news.web-hh.de//?s...
(Die Redaktion /ft)
es wird auch deutlich, dass hüben wie drüben nicht ganz die Wahrheit gesagt wird.
Die Berliner Zeitung gab heute Beispiele an.
So haben die russischen Berichte z.B. die Zahl der Toten und
Verwundeten (die so oder so viel zu hoch ist, egal auf welcher Seite!)
erheblich nach oben geschraubt, aber auch die Georgier haben gelogen
was das Zeug hält.
Angefangen von S.willys Behauptungen, Georgien sei unschuldiges
Opfer russischer Aggression. Propaganda die vor allem von US-Medien wie
dem Fernsehsender CNN kritiklos übernommen wurde. Dabei bestätigte Ryan
Grist, Vizeleiter der OSZE-Mission in Georgien, schon am Freitag, dass
die georgische Armee Hunderte von Artelleriegeschossen auf Zchinwali
abgeschossen und offenbar selbst eine Offensive begonnen hatte.
Auch andere Angaben aus Tiflis wecken Zweifel, etwa über eine
Südossetien und Abchasien überschreitende russischen Invasion ins
restliche Georgien. Am Montag behauptete S.willy in einer
Konferenzschaltung, Russland habe außerhalb Südossetiens die Stadt Gori
angegriffen. Doch vor Ort befindliche Korrespondenten etwa der Argentur
Reuters fanden keine Belege für einen russischen Angriff auf Gori.
Ebenso die angebliche Bombadierung der Ölpipeline die Öl nach Europa
führt... die die Piplime betreibende Ölgesellschaft British Petroleum
weiß angeblich nichts davon....
Der Kalte Krieg gegen Russland ist also noch lange nicht vorbei...
Jeder Tote ist einer zuviel, egal ob Russe, Georgier, Südossete
...! Beten wir für den Frieden, gegen Hass, für Liebe unter den
Menschen!
Sie können davon Ausgehen, das die USA sehr schnell Friedenstruppen ins Land geschickt hätte wenn die Georgier ihre Kampfziele erreicht hätten. Das Russland auf der anderen Seite starke Verbände an einer Krisengrenze bereithält ist aus militärischer Sicht nur logisch. Das vorliegen eines detaliert ausgearbeiteten Angriffsplans kann man von jedem Stab erwarten. Es ist aber unverrückbar das die Aggresion von Georgien ausging, das man sich darüber in Moskau gefreut haben dürfte ist natürlich klar.Die grenzenlose Selbstüberschätzung Georgiens ist ja selbst jetzt noch zu sehen, statt endlich zu Akzeptieren das man eine totale Niederlage erlitten hat glaubt man immer noch mit den Russen verhandeln zu können.Eine Sternstunde der Diplomatie erwarte ich ehr weniger, wer sollte den Russen ihren Sieg am Verhandlungstisch wegnehemn könenen? Die EU die auf Rohstoffe aus Russland angewiesen ist? Die USA die für Ihren Machterhalt im Nahen Osten und Afganistan ein duldendes Russland benötigen? Die Türkei die sicher auch keine mit russischen Waffen ausgerüsteten Kurden gebrauchen kann? China, das sich freuen wird das der Westen zusehens als Abnehmer für innerasiatische Öl ausfällt?Nein, alles was wir noch tun können ist zu Versuchen Abchasien in eine staatliche Unabhängigkeit jenseits Russlands zu führen. Und das wird schon sehr schwer bis unmöglich werden. Die amerikanisch/britische Expansion in den Kaukasus ist aber wohl auf ganzer Linie gescheitert.
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