Saar-Linke Lafontaine eröffnet den Wahlkampf
Oskar Lafontaine ist der offizielle Spitzenkandidat der Linkspartei für die Landtagswahl im Saarland. Mehr als 90 Prozent der Delegierten stimmten für den ehemaligen SPD-Ministerpräsidenten. Er will zurück in die Staatskanzlei, sagt er
Oskar Lafontaine hat niemanden geschont. Der Spitzenkandidat der Linken für die Landtagswahl im Saarland 2009 nutzte seine Nominierungsrede am Samstag für eine Abrechnung - mit der CDU, der SPD und Teilen der Gewerkschaften. Gut eine Stunde redete sich der ehemalige SPD-Ministerpräsident vor den rund 130 Delegierten des Landesparteitags im Bürgerhaus Neunkirchen in Rage.
Die belohnten die Wortgewalt ihres 65-jährigen Frontmanns mit Beifall im Stehen und einem ansehnlichen Ergebnis: 92,4 Prozent stimmten in der Geburtsstadt Erich Honeckers für den Bundeschef der Linken, der nun - zehn Jahre nach seinem Abschied - wieder zurück in die Saarbrücker Staatskanzlei strebt. Der Wahlkampf im kleinsten deutschen Flächenland ist gut ein Jahr vor dem Urnengang eröffnet.
Nach Kritik auch an SPD-Landeschef Heiko Maas reichte Lafontaine seiner ehemaligen Partei wieder die Hand und erneuerte sein Angebot an die Sozialdemokraten, mit den Linken nach der Wahl in der zweiten Hälfte 2009 eine Koalition einzugehen. Bedingung: Maas solle ein Bündnis mit der Union ausschließen. Er selbst, hatte Lafontaine bereits früher betont, würde nur als Regierungschef wieder Politik im Saarland machen. Dass er das könne, habe er bereits bewiesen.
Um seine Person ginge es dabei nicht, sondern um Sachpolitik, behauptete der ehemalige SPD-Chef und teilte mächtig aus. Die CDU-Alleinregierung unter Ministerpräsident Peter Müller habe «kläglich versagt». Das müsse korrigiert werden. «Ich trete hier nicht an aus irgendwelcher Show.» Die Wahl an der Saar sei nichts weniger als «eine Richtungsentscheidung für Deutschland». Vom Saarland müsse ein Signal ausgehen für einen Politikwechsel. Ziel: die erste rot-rote Koalition in einem westlichen Bundesland.
Und so sprach Lafontaine viel über Landespolitik und die Themen, die die Menschen an der Saar umtreiben: das rasche Ende des Steinkohlebergbaus, die Stahlindustrie, den Strukturwandel, die Bildungspolitik. Überall habe die Union versagt. Oft erzählt Lafontaine von den Dingen, die «wir» erreicht haben. Damit meint er nicht nur den raschen Aufbau der Saar-Linken, sondern auch seine ehemalige SPD-Regierung.
An Müller ließ er hingegen kein gutes Haar. Der gehöre «in die Wüste geschickt». Der CDU-Ministerpräsident hatte seinen «Herausforderer» von der Linken bereits als «idealen Gegner» und «begnadeten Demagogen» bezeichnet. «Ganz Deutschland ist ja gespannt, ob dieser große Staatsmann im Amt bleiben wird», gab Lafontaine nun ironisch zurück.
- Datum 10.03.2009 - 15:31 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Bei so viel Stasi 2.0 wird mir einfach nur noch schlecht. Wenn eigentlich so viel Sozialismus so toll ist, warum müssen diese Staaten eigentlich immer untergehen? Die DDR, die Sowjetunion und wenn man sich die Bilanz der Linken Regierungen anschaut, sieht das alles auch nicht sehr rosig aus. Ich bin für Fortschritt. Deshalb werden solche Demagogen auch nicht meine Stimme bekommen.
Ursache des wirtschaftlichen Niedergangs der Sowjetunion war das Wettrüsten mit den USA und Westeuropa. Nach dem Abwurf der US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki war die Existenz der Sowjetunion nach Adolf Hitlers Nationalsozialismus ein zweitesmal, diesmal durch den kapitalistischen Imperialismus der USA (Quelle u.a. "Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie", Kapitel 1: Alter und neuer Imperialismus, von Chalmers Johnson), bedroht. Übrigens, diese befreundete Besatzungsmacht hat in Deutschland noch über 50.000 Marines stanioniert. An alle linken Träumer : Sozialismus ist also ausgeschlossen.
Hätte die Sowjetunion das Geld statt in den Ausbau des Militärs in die Wirtschaft, Infrastrukur, Forschung und für die Versorgung der Bevölkerung gesteckt, wäre es nicht auszuschließen, dass der real existiíerende Sozialismus noch immer in der Sowjetunion und der DDR existieren würde.
Ursache des wirtschaftlichen Niedergangs der Sowjetunion war das Wettrüsten mit den USA und Westeuropa. Nach dem Abwurf der US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki war die Existenz der Sowjetunion nach Adolf Hitlers Nationalsozialismus ein zweitesmal, diesmal durch den kapitalistischen Imperialismus der USA (Quelle u.a. "Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie", Kapitel 1: Alter und neuer Imperialismus, von Chalmers Johnson), bedroht. Übrigens, diese befreundete Besatzungsmacht hat in Deutschland noch über 50.000 Marines stanioniert. An alle linken Träumer : Sozialismus ist also ausgeschlossen.
Hätte die Sowjetunion das Geld statt in den Ausbau des Militärs in die Wirtschaft, Infrastrukur, Forschung und für die Versorgung der Bevölkerung gesteckt, wäre es nicht auszuschließen, dass der real existiíerende Sozialismus noch immer in der Sowjetunion und der DDR existieren würde.
2:0 ! Zuerst muß man erst mal mit einem anfangen, das Denken in Taten umzusetzen. Dazu braucht es nicht unbedingt weitere Theorien. Gehen Sie einmal davon aus, daß es Menschen gibt, die nicht auf die Stufen gehievt wurden, Ihnen aber trotzdem das Wasser nicht reichen wollen.Es ist geradezu ätzend, mit welcher Arroganz Sie hier Ihre Kommantare ablassen. Demagoge, ja da haben Sie sicherlich recht, nur müssen Sie selbst einmal in den Spiegel schauen, um zu wissen, wie das aussieht.Ich finde, Sie sind theorethisch geschickt, aber in der bisher gezeigten praktischen Anwendung wohl eher dürftig.debrasseur
Läßt sich jemand als Spitzenkandidat einer Partei küren, um das größtmöglichste Ergebnis für seine Partei einzufahren?Hier sprechen Sie wir von einem ernsthaften Gegner, den sich der "leitende" MP Müller gönnen will, die Linke.Wer sagt denn, daß MP Müller bei seinem Regierungsstil der Versuche zu regieren, nicht ebenso scheitern wird, wie der Gegenpart MP Koch in Hessen?MP Müller sieht die SPD nicht als Gegner an. Wie weit ist der
Mann von der Realität entfernt? Sind dies nur die Umfragezahlen oder wird hier die gefühlte Enttäuschung des Bürgers außer acht gelassen?Auch im Saarland mit seinem neuesten Skandal im Falle "Pascal" und mit seinem ganzen Drumherum, was die Umsetzung, Versetzung und Neubesetzung der Ministerposten und anderer Dienststellen anbelangt, herrscht Unverständnis. Alles dies hat im Saarland niemand vergessen. Die Leistungen von Oskar Lafontaine,
man mag zu ihm privat stehen wie man will, sind nicht aus der Luft gegriffen, die begegnen ihnen dort ständig auf Schritt und Tritt. Der Fehler der begangen wurde, daß ein MP Müller nicht verhindert werden konnte, war jedem klar. Im Saarland kann nur ein Saarländer MP werden, genau wie man Saarländer nur von Geburt aus sein kann. Daher auch die Überraschung am Wahlabend über die gewonnene Wahl. Anstatt den "Jungspund" (Entschuldigung für die Ausdrucksweise, aber das war damals Heiko Maas, er wird es mir gewiß nachsehen,) hatte er gegenüber Reinhard Klimmt die schlechteren Karten, das rächte sich bei der Wahl. Im übrigen wäre für mich ein Heiko Maas in der Tat der bessere MP im Saarland. Hier scheiden sich allmählich die Geister. MP Müllers ZEIT läuft unweigerlich ab und die Auswahlmannschaft der CDU, von Müller (der natürlich gerne vom Fußball und deren Mannschaftsgeist redet, ja
fasziniert ist) durchgesetzt, wird ihm dabei nicht mehr helfen können. Dies sagt ein Insider unumwunden. Der Termin der Landtagswahl und seine Bestimmung wird noch ausgelotet. Besser wäre es mit der Wünschelrute oder gleich im Kaffeesatz suchen.Eine Bürokratie, die sich fest gefressen hat, muß ihn (Oskar, der schon mal seine Beamten und Bediensteten im öffentlichen Dienst als sogenannte Sesself..zer titulierte)
fürchten, wie das Weihwasser. Ergo sind die potentiellen CDU-Wähler schon immer da gewesen, man wird sie nicht wegreden können, auch da gibt es die Zahl der Umfaller. Der Rest wird sich aufteilen in SPD und die Linke.Und nun meine eigene These, die Show, bei der heute noch nicht bekannt, wann sie los geht, könnte eine mögliche Konstellation von über 25% für die Linke und 22% für die SPD, einem deutlichen Abrutsch der CDU, wie weiland in Hessen, einem Nichtwiedereintritt in den Landtag vonGrünen und FDP erbringen (beide sind gut genug, sich aus dem Landtag zu verabschieden, sofern die noch drin sind, wir man sie als Verlierer bezeichnen, die anderen nimmt schon heute niemand ernsthaft wahr). Ohne Oskar Lafontaine eine Landes-Regierung in 2009 bilden? Ich für meine Spürnase bin relativ sicher, werden sich die Dinge so entwickeln, dann hat Oskar mit einem Schlag seine Widersacher in der SPD in der Tasche, ein für allemal. Und
das schönste kommt noch, Heiko Maas wird als Junior-Partner Ministerpräsident des Saarlandes. Gute Aussichten Herr Beck, Sie müssen sich nur trauen, dann wird ein "Saarlänner einem Pälzer" bei der Lese der Trauben helfen, sozusagen von Nachbar zu Nachbar. Weck, Worscht end Woi, das wird es werden, fürs Volk.Und das Allerschönste, wer ist im Saarland eigentlich rechts oder hat rechtes Gedankengut in der Birne???Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Sagen Sie ruhig dazu JA, denn es wird sich zeigen, hätten sie auch nur ein einziges Interview mit Menschen auf den Straßen im Saarland geführt, es würde ihnen bestätigt sein. Umfragen der einzigen noch nennenswerten ZEITung werden Ihnen vielleicht recht geben. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Stimmung war schon lange gekippt. Sie haben es nur nicht bemerkt.Zum besseren Verständnis, wenn Sie Wert auf ein anderes Sprachrohr legen. Hier ein Link http://www.saarspiegel.de zu einem existenden Gegenpol, was Tages-Politik im Saarland anbelangt. Dort können Sie nachlesen, was den Menschen am Herzen liegt, Klarheit und Wahrheit und ein wenig von der Stimmung mitbekommen. Und gleich die Machart, wie man mit gestandenen Unternehmern umgeht. Ein Klima, das besonders gut zur Lage von Industrie-Ansiedlungen geschaffen sein soll?Im übrigen eine Niederlage von MP Koch in Hessen und MP Müller im Saarland wäre für die Bundeskanzlerin ein Trost. Sie könnte unter Umständen weiter machen wie bisher, wenn ihr eine Verhinderung des Zusammenschlusses von die Linke und der SPD auf Bundesebene nicht gelingen wird? Glaube macht stark und die Hoffnung, die habe ich noch nicht begraben. Um es treffender zu gestalten, stellen Sie doch einmal die
Sonntagsfrage, wer wird bei einem direkten Vergleich als Sieger aus der Landtagswahl 2009 hervorgehen. Da werden Sie nicht schlecht staunen.Die Welt ist im Umbruch, warum sollte das Saarland nicht davon betroffen sein oder darf es gar Deutschland treffen???debrasseur
Im Artikel der Zeit über den Wahlkampf im Saarland herrscht zu 90% Objektivität. Wermutstropfen: War es unbedingt nötig Neunkirchen zweimal in Verbindung mit Honecker zu bringen? Als Susanne Riess-Passer Vize-Kanzlerin in Österreich war, war nicht einmal Der Standard auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Geburtsort "Braunauerin" zu nennen.
meines Wissens nach eine ehemalige selbständige Gemeinde. Ganz nebenbei, wußten Sie, daß Honeckers Tochter zeitweilig im Saarland zur Schule ging. Sie trägt den gleichen Vorname, wie seine Witwe in Chile.debrasseur
meines Wissens nach eine ehemalige selbständige Gemeinde. Ganz nebenbei, wußten Sie, daß Honeckers Tochter zeitweilig im Saarland zur Schule ging. Sie trägt den gleichen Vorname, wie seine Witwe in Chile.debrasseur
meines Wissens nach eine ehemalige selbständige Gemeinde. Ganz nebenbei, wußten Sie, daß Honeckers Tochter zeitweilig im Saarland zur Schule ging. Sie trägt den gleichen Vorname, wie seine Witwe in Chile.debrasseur
Ursache des wirtschaftlichen Niedergangs der Sowjetunion war das Wettrüsten mit den USA und Westeuropa. Nach dem Abwurf der US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki war die Existenz der Sowjetunion nach Adolf Hitlers Nationalsozialismus ein zweitesmal, diesmal durch den kapitalistischen Imperialismus der USA (Quelle u.a. "Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie", Kapitel 1: Alter und neuer Imperialismus, von Chalmers Johnson), bedroht. Übrigens, diese befreundete Besatzungsmacht hat in Deutschland noch über 50.000 Marines stanioniert. An alle linken Träumer : Sozialismus ist also ausgeschlossen.
Hätte die Sowjetunion das Geld statt in den Ausbau des Militärs in die Wirtschaft, Infrastrukur, Forschung und für die Versorgung der Bevölkerung gesteckt, wäre es nicht auszuschließen, dass der real existiíerende Sozialismus noch immer in der Sowjetunion und der DDR existieren würde.
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