Lernen Von wegen Konzentrationsschwäche
In einer Lernwerkstatt Natur oder im Sommercamp erfahren Kinder die Welt mit ihren Sinnen. Sie lernen nicht nur etwas über die Dinge, sondern auch etwas über die eigene Wirksamkeit
2. Teil der Sommermeditation über das Üben: Intensität

Die "Lernwerkstatt Natur". Kinder und Erzieherinnen der Städtischen Tageseinrichtung "Kindertraum"
Mitten im Ruhrgebiet findet man eines der interessantesten Projekte in der Vorschulpädagogik, die Lernwerkstatt Natur . In Mülheim wurde von der Stadt mit Unterstützung der Deutschen Telekom Stiftung in einem Park ein Glashaus errichtet, das man „Treibhaus der Zukunft“ nennt. Ganz in der Nähe ist ein Wald mit einer Schlucht und einem Bach. Das Haus dient Kindergärten als Basislager für Expeditionen in die Natur. Neben der Stadt und der Stiftung sind Erziehungswissenschaftler die Dritten im Bunde. Sie wollen herausfinden, wie der inzwischen viel beschworene Forschergeist der Kinder tickt. Eines wurde sofort klar, nicht im Gleichtakt. Jedes Kind braucht für die verschiedenen Dinge seine Eigenzeit. Kinder trödeln oder rennen. Sie bewegen sich nicht wie brave Kindergartenkinder in der Stadt, die Hand in Hand durch den Straßenverkehr geschleust werden.
Im Laufschritt und mit höchsten Tönen geht es in die Schlucht. Die Kinder sind zwischen vier und sechs. Sie haben vorher einen Bollerwagen mit Seilen, Schaufeln, Eimern, Sieben, Lupen und anderem Werkzeug bepackt. Unten am Bach hopsen die meisten mit ihren Gummistiefeln erst mal ins Wasser. Das gleiche Spiel, wieder und wieder, aber in wechselnden Rhythmen. Andere befestigen an Bäumen Taue und ziehen sich den steilen Hang hoch. Das sieht gefährlich aus. Vielleicht zu gefährlich? Eine Wissenschaftlerin beruhigt. Noch nie wurde hier die Erste-Hilfe-Tasche benutzt. Am Bachufer haben Kinder eine Fabrik für verschiedene Arten Kleber eröffnet. Das nennen sie Arbeit. Andere springen immer noch ins Wasser, inzwischen nicht mehr gleichzeitig, sondern nacheinander.
Professor Gerd E. Schäfer von der Kölner Universität ist der Projektleiter und einer der wenigen Erziehungswissenschaftler, die sich in Deutschland mit den frühen Jahren beschäftigen. Nach zwei Jahren Beobachtungen in der Lernwerkstatt Natur staunt er immer noch, mit welcher Intensität die Kinder bei der Sache sind, zum Beispiel wenn sie sich tagelang am Wasser immer wieder im Schöpfen und Gießen üben. „Das müssen sie in hundert Variationen ausprobieren, mit Sieb, ohne Sieb, mit Sand im Sieb, mit Erde im Sieb, mit Blättern im Sieb, mit kleinen Flohkrebsen im Sieb.“ Bei diesen scheinbar immer gleichen Übungen sind die Kinder auf der Suche nach neuen Variationen und entwickeln, so Schäfer, „eine ungeheure Ausdauer.“

Reinhard Kahl schreibt für ZEIT ONLINE die Bildungskolumne Wurzeln und Flügel
Konzentrationsschwäche konnten die Erziehungswissenschaftler auch bei Kindern nicht finden, die im Kindergarten als konzentrationsschwach gelten. Schäfers Kollege Reinhard Demuth, Professor am Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel, kam bei einem Forschercamp mit Grundschülern in den Sommerferien zum gleichen Ergebnis. Die Kinder kamen aus einer Schule im sozialen Brennpunkt. Die Lehrer klagen darüber, dass sich ihre Kinder nicht über eine längere Zeit konzentrieren können. Nichts davon im Sommercamp. Demuths Erklärung ist, dass sie ihre Sinne üben konnten und Aufgaben hatten. „Viele Kinder leben in einer Welt, die sie nicht wirklich mit ihren Sinnen, mit dem Hören, Sehen, Begreifen erfahren haben“, sagt der Professor für die Didaktik der Naturwissenschaften.
Kinder wollen die Dinge und zugleich sich selbst spüren und möglichst viel ausprobieren. Am liebsten würden sie in der Materie baden. Es geht ja nicht darum, etwas nur technisch auszuführen. Sie beginnen einen Dialog mit den Dingen und es ist, als würden sie sich dabei selbst stimmen, so wie man ein Musikinstrument stimmt. Das ist Üben. Was bewirkt man beim Sprung in das Wasser? Wie reagiert der Matsch in der Kleberfabrik auf unterschiedliche Wassermengen und längeres Kneten? Was spürt der, der sich am Seil den Hang hochzieht? Das Wort Schwerkraft muss nicht fallen. Aber die Sache selbst ist ganz gegenwärtig. Man stelle sich vor, die Kinder würden stattdessen eine Hörkassette über Schwerkraft hören.
- Datum 07.09.2009 - 19:24 Uhr
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- Serie Bildungskolumne
- Quelle ZEIT ONLINE
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Dieser Beitrag von Reinhard Kahl macht wiederholt deutlich, wo die Mängel im deutschen Bildungssystem liegen. Jedes Kind ist motiviert zu lernen, aber mit zunehmenden Alter werden die meisten immer mehr daran gehindert. Denn in der Schule gilt - bis auf wenige Ausnehmen - Anpassung an überzogene Lehrpläne, was schließlich in der 4. Klasse zu dem Exzess führt, dass der Unterricht sich hauptsächlich auf die möglichen Übergänger ins Gymnasium konzentriert. Selektion ist immer noch ein typisch deutsches Kriterium, weltweit weiß man schon lange, dass im gemeinsamen Lernen mehr Chancen stecken als das die Dreiklassen-Gesellschaft Hauptschule-Realschule-Gymnasium ermöglicht. Die viel gepriesene Durchlässigkeit dieses Systems bedeutet zu 90% Abstieg, begleitet von einer irrsinnig hohen Sitzenbleiberquote sowie perspektivlosen Schulabgängern ohne Abschluss. Diese Fakten kann man nur als Verbrechen an den Bildungschancen unserer Kinder bezeichnen. Ich kann nur hoffen, dass die Poltiker, die immer noch im pädagogischen Mittelalter leben, bald für ihre fatale Bildungspolitik abgestraft werden, sich dann aber nicht auf ihren überzogenen Pensionen ausruhen dürften.
Dr. Gerfried Stanzel, Schulleiter a.D., Bielefeld
Diese Untersuchung zeigt doch auch mal wieder, dass man um gute Ergebnisse zu erzielen den allgegenwärtigen Frontalunterricht durch mehr experimentellen Unterricht ersetzen sollte. Wo immer dies geht. Da dies aber mehr Aufwand für die Lehrer darstellet, wird dies in der Praxis leider nur selten genutzt.
aber wenn das Prinzip immer noch unklar ist, dann ist es so - aber nur dann.Es gibt genug Beispiele, wo besonders Kinder sich sehr gut sehr allein beschäftigen, nur muss der WEG gesehen werden - das Ziel erreichen die Kinder immer (sehr zum Erstaunen der Pädagogen, die sich höchstens sehr überflüssig vorkommen).Es ist ein ganz anderes Arbeitsgebiet für die Pädagogen: Nicht mehr Kindern "einzutrichtern", sondern:die Kinder machen lassen und nur eingreifen, wenn es wirklich nötig ist,ansonsten die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes zu erkennen (eventuell dokumentieren) und DARAUS ungefähre Zwischenziele zu erkennen - und dem Kind nur zu helfen, sie zu erreichen. Aber es wird ja immer noch Individualität abgelehnt*, statt sie zu fördern, und Empathie (richtige!) ist sowieso den meisten Pädogogen höchstens suspekt.(*Siehe das Parteiprogramm der "Linken" zum Thema Individualität)
aber wenn das Prinzip immer noch unklar ist, dann ist es so - aber nur dann.Es gibt genug Beispiele, wo besonders Kinder sich sehr gut sehr allein beschäftigen, nur muss der WEG gesehen werden - das Ziel erreichen die Kinder immer (sehr zum Erstaunen der Pädagogen, die sich höchstens sehr überflüssig vorkommen).Es ist ein ganz anderes Arbeitsgebiet für die Pädagogen: Nicht mehr Kindern "einzutrichtern", sondern:die Kinder machen lassen und nur eingreifen, wenn es wirklich nötig ist,ansonsten die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes zu erkennen (eventuell dokumentieren) und DARAUS ungefähre Zwischenziele zu erkennen - und dem Kind nur zu helfen, sie zu erreichen. Aber es wird ja immer noch Individualität abgelehnt*, statt sie zu fördern, und Empathie (richtige!) ist sowieso den meisten Pädogogen höchstens suspekt.(*Siehe das Parteiprogramm der "Linken" zum Thema Individualität)
Mhm, ja. Es ist ja sicher sehr schön, Kindern dabei zuzusehen, wie sie ausgelassen im Wald herumtollen und mit Matsch spielen. Das machen Kinder sicher sehr gerne und dabei zeigen sie sicherlich auch keine Konzentrationsschwächen - denn das können sie schon gut.Allerdings leben wir alle in einer Industrie- und Informationsgesellschaft und die Schule hat nun einmal die Aufgabe diese Kinder auf die Aufgaben vorzubereiten, die sie später als Erwachsene brauchen, um einen Beruf zu finden und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dazu gehören nun einmal Abstraktionsleistungen, Konzentrationsvermögen und Disziplin, mit der man auch lästige Aufgaben erfüllt. Warum nicht früh damit anfangen?Diese Welt ist leider nicht die Welt der ewigen Kindheit, die sich in den Pädagogikbüchern findet...
dass sie auch das selber lernen wollen, wenn man sie nur freiwillig liese. Das Vertrauen in die Evolution, die es uns ermöglicht freiwillig so weit gekommen zu sein, als Menschheit all dieses Wissen, diese Fähigkeiten freiwillig zu erwerben. Oder hat uns doch irgend ein Gott zur Erkenntnis gezwungen? Der Gott der Sitzenbleiber Schule, ohne den die ganze Evolution niemals zustande gekommen wäre vielleicht?? Vertrauen Sie in den Menschen und seinen Geist, der uns eigen IST.
Denn aufgrund dieses kleinen Artikels ist es schwer, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Erziehung und Schule als öffentliche Aufgaben wieder funktionieren könnten. Sehr schön recherchiertes und aufbereitetes Anschauungsmaterial zur Thematik liefert die Reportage "Treibhäuser der Zukunft" des Archivs der Zukunft. Einfach mal googeln, es gibt auch eine Kurzzusammenfassung, die man sich online ansehen kann.
dass sie auch das selber lernen wollen, wenn man sie nur freiwillig liese. Das Vertrauen in die Evolution, die es uns ermöglicht freiwillig so weit gekommen zu sein, als Menschheit all dieses Wissen, diese Fähigkeiten freiwillig zu erwerben. Oder hat uns doch irgend ein Gott zur Erkenntnis gezwungen? Der Gott der Sitzenbleiber Schule, ohne den die ganze Evolution niemals zustande gekommen wäre vielleicht?? Vertrauen Sie in den Menschen und seinen Geist, der uns eigen IST.
Denn aufgrund dieses kleinen Artikels ist es schwer, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Erziehung und Schule als öffentliche Aufgaben wieder funktionieren könnten. Sehr schön recherchiertes und aufbereitetes Anschauungsmaterial zur Thematik liefert die Reportage "Treibhäuser der Zukunft" des Archivs der Zukunft. Einfach mal googeln, es gibt auch eine Kurzzusammenfassung, die man sich online ansehen kann.
dass sie auch das selber lernen wollen, wenn man sie nur freiwillig liese. Das Vertrauen in die Evolution, die es uns ermöglicht freiwillig so weit gekommen zu sein, als Menschheit all dieses Wissen, diese Fähigkeiten freiwillig zu erwerben. Oder hat uns doch irgend ein Gott zur Erkenntnis gezwungen? Der Gott der Sitzenbleiber Schule, ohne den die ganze Evolution niemals zustande gekommen wäre vielleicht?? Vertrauen Sie in den Menschen und seinen Geist, der uns eigen IST.
Denn aufgrund dieses kleinen Artikels ist es schwer, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Erziehung und Schule als öffentliche Aufgaben wieder funktionieren könnten. Sehr schön recherchiertes und aufbereitetes Anschauungsmaterial zur Thematik liefert die Reportage "Treibhäuser der Zukunft" des Archivs der Zukunft. Einfach mal googeln, es gibt auch eine Kurzzusammenfassung, die man sich online ansehen kann.
Mein Gott, was haben wir nur aus dem LERNEN gemacht! Wenn wir erwachsenen Zauberlehrlinge, die immer alles besser zu wissen wähnen, endlich wieder einmal ohne Unterrichtsvollzug beobachten, was GESCHIEHT, dann ist nicht zu übersehen, wie weit wir uns und unsere Kinder verirrt haben. ES ZIEHT den Menschen erst, wenn er nicht geschoben wird - solche Grundsätze der neuen Ich-kann-Schule haben in den üblichen Du-musst-Schulen keine Chance. ZIEHE mit gutem Beispiel - also durch eigenes Interesse selbst geZOGen - auf den interessanten FÄHRTEN des Lebens voraus: das ist LEHREN und Pädagoge = Kinderführer sein. Dieser Versuch zeigt, wieviel bessere LEHRER als die Lehrer die Kinder sind - wenn sie dafür nur eine Chance bekommen.
"DENKEN ist das Gespräch zwischen mir und mir selbst" damit trifft Plato den Nagel auf den Kopf. Denken ist also Auto-Suggestion. Und man sieht, wie begeistert die Kinder hier diesen Be-Lebungs-Weg gehen. Die Ich-kann-Schule geht diesen Weg schon über 30 Jahre. Die Kinder gehen diesen Weg hier ALS LEHRER so begeisternd voraus, dass sie sogar die Professoren mitreißen: Das bedeutet LEHREN. Wir sollten so klug sein und endlich von ihnen lernen. Mit freundlichen Grüßen
Franz Josef Neffe, DCI
aber wenn das Prinzip immer noch unklar ist, dann ist es so - aber nur dann.Es gibt genug Beispiele, wo besonders Kinder sich sehr gut sehr allein beschäftigen, nur muss der WEG gesehen werden - das Ziel erreichen die Kinder immer (sehr zum Erstaunen der Pädagogen, die sich höchstens sehr überflüssig vorkommen).Es ist ein ganz anderes Arbeitsgebiet für die Pädagogen: Nicht mehr Kindern "einzutrichtern", sondern:die Kinder machen lassen und nur eingreifen, wenn es wirklich nötig ist,ansonsten die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes zu erkennen (eventuell dokumentieren) und DARAUS ungefähre Zwischenziele zu erkennen - und dem Kind nur zu helfen, sie zu erreichen. Aber es wird ja immer noch Individualität abgelehnt*, statt sie zu fördern, und Empathie (richtige!) ist sowieso den meisten Pädogogen höchstens suspekt.(*Siehe das Parteiprogramm der "Linken" zum Thema Individualität)
Ein schoener Artikel zu einem Thema, das mich immer staerker beschaeftigt.Bevor Kinder in die Schule kommen, lernen sie so viel: Sprechen, ggf. sogar mehrere Sprachen oder Dialekte, Laufen, Klettern, Radfahren, Zaehlen, manche auch Lesen oder Rechnen. Viele koennen saemtliche Dinosaurier mit Namen und Eigenschaften benennen, koennten sich in Wald und Garten eine Mahlzeit zusammenstellen, ohne sich zu vergiften, und noch vieles, vieles mehr.Und mit Eintritt in die Schule soll es ploetzlich nicht mehr funktionieren, dass Kinder das lernen, was sie fuer das Leben brauchen, sondern es muss jemand vorne stehen, der ihnen erzaehlt, was sie wissen muessen? Diese Idee - so verbreitet sie auch sein mag - ist fuer mich sehr befremdlich.Im Interesse meiner Kinder, und auch vieler anderer Schuelerinnen und Schueler, denen der "normale" Schulunterricht Probleme bereitet, wuerde ich es sehr begruessen, wenn es in Deutschland mehr Einrichtungen gaebe (wie das im Artikel vorgestellte Projekt), in denen freies Lernen ermoeglicht wird.Mit den besten Gruessen,Sabine
Vielleicht, weil Lernen bei Kindern schon sehr früh (gaaanz früh) mit Eintrichtern verwechselt wird?Vielleicht, weil Empathie immer noch ein unverstandenes Fremdwort ist (mit diversen Deutungen) und natürliche Empathie bei Kindern weder erkannt noch irgendwie gefördert wird? Stattdessen durch die kognitive (verkorkste) Empathie der Erwachsenen (erst der Eltern) ausgetrieben wird?Eine natürliche Empathie, die für soziale Kompetenz und alles zu Erlernende dringend gebraucht würde (z.B.: Textverständnis) ?Ganz bestimmt, weil Kindern jetzt schon im Kindergarten Wissen eingetrichtert werden soll, statt von Kindern zu lernen, wie Lernen WIRKLICH passiert. In Kindergärten, deren ErzieherInnen es auch nicht besser wissen können (mangels qualifizierter Ausbildung), aber dennoch zumindest teilweise es dann doch nicht so falsch angehen, wie die achsotoll gebildeten GrundschullehrerInnen! Der Fehler liegt IMHO schon in der Betrachtung ganz kleiner Kinder - schon da wird Alles falsch gemacht oder nur versehentlich richtig.Die Kinderforschung meint ja immer noch, dass Kinder unter zwei Jahren nicht kommunizieren. Weil "kommunizieren" immer noch nur verbal gesehen wird, statt auch das Verhalten der Kleinstkinder als Kommunikation zu begreifen.Empathie gibt es angeblich erst bei über Zweijährigen, erlernt angeblich von den Bezugspersonen.Aber wo deren Empathie herkommt, und warum auch kleinere Kinder schon Individualität haben - das erklärt diese Theorie nicht.Und so läuft eben Alles von Beginn an schief - bzw. nur zufälllig teilweise richtig.Und manchmal läuft es noch schiefer. Wie jetzt mit der Forderung, schon im ganz frühen Kindergartenalten Wissen hineinzustopfen........Dabei könnte es so viel einfacher gehen, wenn Pädagogen endlich mal begreifen, dass Kinder lernen WOLLEN! Und zwar ganz ohne Hilfe der "Pädagogen" dabei (außer: Hilfe bei Materialsuche zum Lernen)Aber schon nach ersten Stopferlebnissen in Kindergarten und Grundschule wollen sie eben nicht mehr. Und dann haben die Pädagogen wirklich Mühe damit.......
Vielleicht, weil Lernen bei Kindern schon sehr früh (gaaanz früh) mit Eintrichtern verwechselt wird?Vielleicht, weil Empathie immer noch ein unverstandenes Fremdwort ist (mit diversen Deutungen) und natürliche Empathie bei Kindern weder erkannt noch irgendwie gefördert wird? Stattdessen durch die kognitive (verkorkste) Empathie der Erwachsenen (erst der Eltern) ausgetrieben wird?Eine natürliche Empathie, die für soziale Kompetenz und alles zu Erlernende dringend gebraucht würde (z.B.: Textverständnis) ?Ganz bestimmt, weil Kindern jetzt schon im Kindergarten Wissen eingetrichtert werden soll, statt von Kindern zu lernen, wie Lernen WIRKLICH passiert. In Kindergärten, deren ErzieherInnen es auch nicht besser wissen können (mangels qualifizierter Ausbildung), aber dennoch zumindest teilweise es dann doch nicht so falsch angehen, wie die achsotoll gebildeten GrundschullehrerInnen! Der Fehler liegt IMHO schon in der Betrachtung ganz kleiner Kinder - schon da wird Alles falsch gemacht oder nur versehentlich richtig.Die Kinderforschung meint ja immer noch, dass Kinder unter zwei Jahren nicht kommunizieren. Weil "kommunizieren" immer noch nur verbal gesehen wird, statt auch das Verhalten der Kleinstkinder als Kommunikation zu begreifen.Empathie gibt es angeblich erst bei über Zweijährigen, erlernt angeblich von den Bezugspersonen.Aber wo deren Empathie herkommt, und warum auch kleinere Kinder schon Individualität haben - das erklärt diese Theorie nicht.Und so läuft eben Alles von Beginn an schief - bzw. nur zufälllig teilweise richtig.Und manchmal läuft es noch schiefer. Wie jetzt mit der Forderung, schon im ganz frühen Kindergartenalten Wissen hineinzustopfen........Dabei könnte es so viel einfacher gehen, wenn Pädagogen endlich mal begreifen, dass Kinder lernen WOLLEN! Und zwar ganz ohne Hilfe der "Pädagogen" dabei (außer: Hilfe bei Materialsuche zum Lernen)Aber schon nach ersten Stopferlebnissen in Kindergarten und Grundschule wollen sie eben nicht mehr. Und dann haben die Pädagogen wirklich Mühe damit.......
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