Peking, Schlusstag US-Basketballer holen zum 13. Mal Gold
Nach einem spannenden Finale gegen Spanien haben die USA das olympische Basketballturnier gewonnen. China errang seine 50. Goldmedaille – und die deutsche Fahnenträgerin steht fest

© ANTONIO SCORZA/AFP/Getty Images
Jason Kidd, LeBron James und Paul Chris (alle: USA) feiern die Goldmedaille
Basketball: USA gewinnt Goldmedaille
Amerikas Basketballer sind am Sonntag in Peking zum 13. Mal Olympiasieger geworden. Das Team um die NBA-Profis Dwayne Wade (27 Punkte), Kobe Bryant (20) und LeBron James (14) setzte sich im Endspiel gegen Weltmeister Spanien mit 118:107 durch. Beste spanische Werfer waren Rudy Fernandez (22) und Pau Gasol (21). Bronze ging an Argentinien. Den Damen-Wettbewerb hatten die Amerikanerinnen am Vortag durch einen Finalsieg über Weltmeister Australien gewonnen.
Fahnenträger: Wagner-Augustin folgt Nowitzki
Die viermalige Kanu-Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin trägt am Sonntag Nachmittag bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Peking die deutsche Fahne. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Sonntag bekannt. Die 30-jährige Potsdamerin hatte am Freitag mit dem Kajak-Vierer die Goldmedaille gewonnen, am Samstag steuerte sie mit Bronze ihre erste olympische Medaille im Einer bei. «Das macht die Spiele für mich perfekt», sagte die Sportsoldatin, die sieben WM-Siege und acht EM-Titel eingefahren hat. Bei der Eröffnungsfeier hatte Basketballer Dirk Nowitzki die Fahne ins Nationalstadion getragen.
Marathon: Gold für Kenia
Samuel Wanjiru hat der Läufernation Kenia das erste Olympia-Gold bei den Männern im Marathon beschert. Der 21-Jährige setzte sich zum Abschluss der Leichtathletik-Wettkämpfe am Sonntag in Peking nach 2:06:32 Stunden durch. Silber auf der klassischen 42,195-Kilometer-Strecke gewann der zweimalige Weltmeister Jaouad Gharib aus Marokko (2:07:16) vor Tsegay Kebede aus Äthiopien (2:10:00), der seinen Landsmann Deriba Merga im Stadion noch überholte. Weltrekordler Haile Gebreselassie aus Äthiopien hatte wegen der schwierigen klimatischen Bedingungen auf einen Start verzichtet. Ein deutscher Teilnehmer war nicht am Start.
Reit-Skandal: Ahlmann sieht sich nicht als Doping-Sünder
Der von den Olympischen Spielen suspendierte Springreiter Christian Ahlmann sieht sich nicht als Doping-Sünder. Er habe seinem Pferd Cöster das Mittel Equi-Block nur gegen Verspannungen auf den Rücken auftragen lassen, sagte der 33-Jährige am Sonntag in Marl. Die Beine des Pferdes seien damit nie eingeschmiert worden. Er benutze das Mittel, das die verbotene Substanz Capsaicin enthält, bereits seit Jahren und sei bei Dopingproben nie positiv getestet worden. Gegen die Entscheidung des Internationalen Reiter-Verbandes FEI, nach der er bei Turnieren gesperrt ist, werde er Einspruch einlegen.
- Datum 14.10.2008 - 18:35 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tso
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