Georgien-Konflikt Stalingrad im Kaukasus

In Südossetien hat Russland ein Volk gefunden, das ohne Zögern zu ihm steht. Eine Reportage aus Zchinwali

Geschützturm eines explodierten georgischen Panzers in Zchinwali

Geschützturm eines explodierten georgischen Panzers in Zchinwali

 Zweitausendfünfhundert Meter hoch in den kaukasischen Bergen liegt der Tunnel, den die Südosseten als ihre Überlebensader bezeichnen. Durch den Rokskij sind die russischen Kolonnen mit Panzern und Mannschaftstransportern gerollt, um die georgischen Einheiten aus Südossetien zu vertreiben. Hinter dem Tunnelausgang fällt die Straße nach Zchinwali in Serpentinen zwischen grünen Hängen ins Tal hinab.

Die Berge im Süden wirken lieblicher als im russischen Nordkaukasus, wo sich am einstmaligen Grenzkontrollpunkt in Richtung Georgien die Lastwagen mit Baucontainern, Dachpappen und Soldaten stauen. Aber das täuscht: Halb verlassene Dörfer, verfallende Holzhäuser und hie und da eine magere Kuh auf den Weiden zeugen vom harten Leben im bergigen Südossetien, wo nur Steinbrüche und Wasserkraft ein bisschen Geld einbringen.

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Bis hierher sind die georgischen Truppen nicht gekommen.Im Dörfchen Dsau haben russische Einheiten rund um den Fußballplatz ihr Lager aufgeschlagen. Vom versprochenen Truppenabzug ist noch kaum etwas zu sehen. Nur 12 Panzer stehen am Straßenrand, als warteten ihre Besatzungen auf den Befehl zum Abmarsch. Nach Tagen der Ankündigungen wollte das russische Militär gestern seine Truppen bis auf 500 Mann aus dem georgischen Kerngebiet abziehen und damit endlich seine Verpflichtung aus der Friedensvereinbarung erfüllen.

Die meisten Südosseten sehen keinen Grund zur Eile. In Dsau pinselt ein Mann mit roter Farbe auf den weißen Randstein an der Straße: "Ossetien ist Russland dankbar." Gut 40 Kilometer weiter hat der Krieg seine Wunden hinterlassen.

Viele Häuser in Zchinwali zeigen die Einschlagslöcher von Panzergranaten und Artillerie. Kaum eine Fensterscheibe ist heil geblieben, und Plastikplanen ersetzen das Glas. Vor dem Bahnhofsplatz reparieren Arbeiter eine Wasserleitung, die in der Erde durch die Explosion eines darüber stehenden georgischen Panzers platt gedrückt wurde. Der abgerissene Geschützturm des Panzers flog zehn Meter weit. Ein Volltreffer hat ein Haus nahe dem zentralen Theaterplatz ausgehöhlt. Andere Straßenzeilen stehen fast unversehrt da.

Zchinwali ist durch den georgischen Beschuss schwer getroffen worden, und das russische Bombardement vor der Vertreibung der georgischen Truppen hat das Vernichtungswerk ergänzt. Aber die anfänglichen russischen Meldungen über die fast totale Zerstörung der Stadt erweisen sich als Propaganda.

Auf den Gassen ist kaum ein Mensch zu sehen. Einige Anwohner hocken wie im südländischen Idyll im Schatten und sprechen über den Krieg. Der 55-jährige Ruslan erzählt von einem Nachbarn, dem ein großer Raketensplitter den Bauch aufgerissen habe. Jeder berichtet von ein, zwei Toten aus der Nachbarschaft. Gräuelgeschichten von vergewaltigten und erschossenen Kindern, die keiner mit Ort und Namen versehen kann, machen die Runde. Manch widersprüchliche Erzählung mag dem Kriegstrauma oder der kaukasischen Leidenschaft geschuldet sein, das Gefühlte in Tatsachen zu verwandeln. Die genaue Opferzahl ist weiterhin unklar. Viele Einwohner von Zchinwali konnten in den Kellern überleben oder waren bereits vor dem georgischen Angriff in der Nacht zum 8. August geflohen.

Leser-Kommentare
  1. so einige Tage später geht es vieleicht auch einfacher weil keine Leben mehr gefährdet sind. Das die Russen da nun Aufbauhilfe leisten fine ich eigentlich ganz gut.. welche Prämissen dazu herbeigezogen werden um das zu begründen sind warscheinlich ähnliche wei bei anderen... Propaganda hier, Propaganda dort...  Vergleicht man was schon in Georgien "investiert" wurde ist der Russische Anteil noch nicht's. Strategische Ziele werden es aber wohl auf beiden Seiten sein... Lediglich den Vergleich mit Stalingrad finde ich unpassend... liest man sich die Berichte dieser Schlacht mal durch stellt man fest das dort um Faktoren mehr Material und Leben zerschossen wurde als in Südossetien und Georgien... ca. 1 Mio. Tote und Verletzte je auf beiden Seiten. Also ein etwas passender Vergleich währe noch ganz angebracht gewesen da mir nach dem lesen des Artikels nicht klar war wo da die Aehnlichkeiten liegen sollen...---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

    • gauss
    • 23.08.2008 um 20:05 Uhr
    2. Bravo!

    Scheinbar gibt es nicht nur Leid in Gori und Poti. Diese Seite des Konfliktes wird von vielen im Westen ja immer ignoriert.Die Meinung der Völker ist in solchen Konflikten dem Westen ja nur dann passend, wenn es zur Strategie passt. Nichts desto trotz hat ein Referendum 2006 eine überwältigende Mehrheit für die Unabhängigkeit erbracht:http://www.tagesspiegel.d...Mit diesem Krieg haben die Georgier es sich endgültig mit den Teilrepubliken verscherzt. Dem Westen sollte aber auch klar werden, was für ein Wahnsinniger in Tiflis sitzt. Unsere sog. Werte, die es zu verteidigen gilt, tritt dieser gute Mann mit Füßen. Entweder man handelt koherent, oder man läßt es lieber bleiben, dann sollte man den erhobenen Zeigefinger aber auch wieder runter nehmen. --
    "that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"

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    • lef
    • 23.08.2008 um 21:49 Uhr

    richtig, diese Bewertung der Volksabstimmung. In der zitierten Quelle wird ja auch gesagt,  "die Abstimmung sei schon deswegen ohne jede Bedeutung, weil die
    georgischstämmigen Bewohner von der Wahl ausgeschlossen worden seien."Was diesen "Zeit"-Artikel auszeichnet, ist gleichzeitig dessen Manko:Die Friedensbereitschaft der MENSCHEN in Südossetien wird sehr schön gewürdigt,aber ungesagt dennoch behauptet, die MENSCHEN in Georgien seien es nicht (weil nicht erwähnt).Richtig ist jedoch, dass in Georgien die vielbeachtete "Rosenrevolution" stattgefunden hat, also ganz sicher davon ausgegangen werden kann, dass die MENSCHEN in Georgien diesen und keinen Krieg vorher mit wem auch immer gewollt haben.Es ist schön, zu sehen, dass in dieser Region eine doch beachtenswerte "gesellschaftliche Empathie" herrscht und zumindest GEHOFFT werden darf, dass dieser unselige Krieg beide Seiten autoritätskritischer hinterlässt (und dies vielleicht der letzte Krieg mit Waffen und Toten sein KÖNNTE!).Gerade hier sind es vielleicht tatsächlich nur die Machthaber, Clanchefs und Mafiabanden, die leider immer noch zu stark sind.Und vielleicht sind die Menschen selbst beiderseits in ihrer Mehrheit friedenswilliger und vernünftiger, als anderswo (z.B.: Gazastreifen).

    • lef
    • 23.08.2008 um 21:49 Uhr

    richtig, diese Bewertung der Volksabstimmung. In der zitierten Quelle wird ja auch gesagt,  "die Abstimmung sei schon deswegen ohne jede Bedeutung, weil die
    georgischstämmigen Bewohner von der Wahl ausgeschlossen worden seien."Was diesen "Zeit"-Artikel auszeichnet, ist gleichzeitig dessen Manko:Die Friedensbereitschaft der MENSCHEN in Südossetien wird sehr schön gewürdigt,aber ungesagt dennoch behauptet, die MENSCHEN in Georgien seien es nicht (weil nicht erwähnt).Richtig ist jedoch, dass in Georgien die vielbeachtete "Rosenrevolution" stattgefunden hat, also ganz sicher davon ausgegangen werden kann, dass die MENSCHEN in Georgien diesen und keinen Krieg vorher mit wem auch immer gewollt haben.Es ist schön, zu sehen, dass in dieser Region eine doch beachtenswerte "gesellschaftliche Empathie" herrscht und zumindest GEHOFFT werden darf, dass dieser unselige Krieg beide Seiten autoritätskritischer hinterlässt (und dies vielleicht der letzte Krieg mit Waffen und Toten sein KÖNNTE!).Gerade hier sind es vielleicht tatsächlich nur die Machthaber, Clanchefs und Mafiabanden, die leider immer noch zu stark sind.Und vielleicht sind die Menschen selbst beiderseits in ihrer Mehrheit friedenswilliger und vernünftiger, als anderswo (z.B.: Gazastreifen).

  2. Es ist befreiend, dass die ZEIT nach langem unreflektiertem Wutschäumen und Säbelrasseln einer sachlichen und objektiven Berichterstattung wieder die Tür öffnet. Nun endlich erhalten auch die Menschen vor Ort ein Gesicht und eine Stimme. Das ist gut. Dennoch bleibt bei mir ein nachhaltiges Störgefühl über die arbeitsteilige Stimmungsmache der ZEIT-Redaktion. Ihr bisheriges Agieren in Bezug auf den Kaukasus-Konflikt empfinde ich über weite Strecken als einen journalistischen Totalausfall…

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    • ugk
    • 23.08.2008 um 21:42 Uhr

    Schließe mich hier # 3 an insoweit an, dass man nun wohl
    endlich mal kurz einen Gang zurückgeschaltet hat und sogar aus dem Feld
    einigermaßen mit kühlem Kopf berichten kann.

    Dennoch kann Vosswinkel, weitestgehend um ausgleichende Objektivität bemüht,
    kann auch hier das unterschwellige anti-russische Relativieren in Nebensätzen
    und Andeutungen nicht lassen.

         "Stalingrad im Kaukasus"
         "Aber die anfänglichen russischen Meldungen über die
    fast totale Zerstörung      der Stadt erweisen sich als
    Propaganda."

    Was jetzt? Stalingrad, also totale Zerstörung! Oder doch nur russische
    Propaganda? Ist dann der Schluss richtig, dass auch Stalingrads Zerstörung nur
    Propaganda war? Wohl kaum und das unterstelle ich Vosswinkel nicht mal.

    Vielmehr zeigt es, was das Bemühen zum Journalismus gemixt mit Meinung und
    Vorurteil am Ende erzeugt. Diese hier dargestellten Schieflagen der
    Berichterstattung sind wohl nur mehr die schwachen Ausläufer des
    großen Transatlantiker-Tiefs das in den vergangenen 14 Tagen einmal quer
    über SZ, ZEIT und FAZ gefegt ist und diese ausnahmslos in Meinung und, noch
    schlimmer, Berichterstattung als parteiische Eiferer hat dastehen lassen.
    Totalausfall der objektiven Berichterstattung!

    Ich erwarte weder von russischer noch von georgischer Seite bzw. deren
    gelenkten Medien grundsätzlich und schon gar nicht im Kriegsfall eine objektive
    Berichterstattung. Man hat sogar Verständnis, wenn Journalisten die aus dem
    Kriegsgebiet berichten, meist ja rückwärtig auf einer der Konfliktseiten, nicht
    objektiv sind, vielleicht auch so eine Art spezielles Stockholm Syndrom.

    Ich stehe aber immer noch relativ ratlos vor dem Haufen der kollektiven Ausschussproduktion
    der deutschen Qualitätsmedien. SZ, ZEIT und FAZ sind und bleiben
    Qualitätsmedien, aber anscheinend versagen sie völlig und kollektiv in einem
    wie auch immer gearteten Konflikt (Dritter) mit Russland. Das zieht sich meiner
    Beobachtung nach spätestens seit dem NATO-Yugoslawien-Krieg um das Kosovo 1999
    über die "demokratischen" Revolutionen in Georgien und der Ukraine
    über die Unterbrechung der Gaslieferungen 2005/6 bis heute hin. Wenn es gegen
    Russland geht, "United we stand"?!?

    In diesen heißen Lagen, die ja ohne deutsche Kriegsbeteiligung fernab der Front
    nicht soo heiß sein kann, schlägt die Zeit des Think-Tank Journalismus a la
    Joffe und Bittner. Die unsichere Faktenlage mit klarer Schuldzuweisung und
    Stimmungsmache besetzten! Endlich mal die ganzen Think-Tank Überlegungen, oder
    besser die Ergebnisse des ganzen Transatlantik-Think-Tank-Theorie-Zirkus auf
    die Wirklichkeit projizieren können. Nicht an der Macht, aber endlich mal schön
    erklären wie die Welt aussieht und vor allem wohin es doch gefälligst zu
    gehen hat.

    Wie man den unzweifelhaften Vorteil von Think-Tank-Netzwerken, kombinierte
    Analyse und Meinungsaustausch, auch einsetzen kann hat hier in der ZEIT Bertram
    mit seiner kühlen strategischen Interessen/Möglichkeiten-Analyse gezeigt.

    Bitte mehr davon! Meinung und Standpunkt sind unverzichtbar, aber wie einseitig
    und massiv in den vergangenen 2 Wochen progeorgisch, antirussisch berichtet,
    kommentiert, gebloggt wurde hat mich nachhaltig entfremdet.

    UK

    • ugk
    • 23.08.2008 um 21:42 Uhr

    Schließe mich hier # 3 an insoweit an, dass man nun wohl
    endlich mal kurz einen Gang zurückgeschaltet hat und sogar aus dem Feld
    einigermaßen mit kühlem Kopf berichten kann.

    Dennoch kann Vosswinkel, weitestgehend um ausgleichende Objektivität bemüht,
    kann auch hier das unterschwellige anti-russische Relativieren in Nebensätzen
    und Andeutungen nicht lassen.

         "Stalingrad im Kaukasus"
         "Aber die anfänglichen russischen Meldungen über die
    fast totale Zerstörung      der Stadt erweisen sich als
    Propaganda."

    Was jetzt? Stalingrad, also totale Zerstörung! Oder doch nur russische
    Propaganda? Ist dann der Schluss richtig, dass auch Stalingrads Zerstörung nur
    Propaganda war? Wohl kaum und das unterstelle ich Vosswinkel nicht mal.

    Vielmehr zeigt es, was das Bemühen zum Journalismus gemixt mit Meinung und
    Vorurteil am Ende erzeugt. Diese hier dargestellten Schieflagen der
    Berichterstattung sind wohl nur mehr die schwachen Ausläufer des
    großen Transatlantiker-Tiefs das in den vergangenen 14 Tagen einmal quer
    über SZ, ZEIT und FAZ gefegt ist und diese ausnahmslos in Meinung und, noch
    schlimmer, Berichterstattung als parteiische Eiferer hat dastehen lassen.
    Totalausfall der objektiven Berichterstattung!

    Ich erwarte weder von russischer noch von georgischer Seite bzw. deren
    gelenkten Medien grundsätzlich und schon gar nicht im Kriegsfall eine objektive
    Berichterstattung. Man hat sogar Verständnis, wenn Journalisten die aus dem
    Kriegsgebiet berichten, meist ja rückwärtig auf einer der Konfliktseiten, nicht
    objektiv sind, vielleicht auch so eine Art spezielles Stockholm Syndrom.

    Ich stehe aber immer noch relativ ratlos vor dem Haufen der kollektiven Ausschussproduktion
    der deutschen Qualitätsmedien. SZ, ZEIT und FAZ sind und bleiben
    Qualitätsmedien, aber anscheinend versagen sie völlig und kollektiv in einem
    wie auch immer gearteten Konflikt (Dritter) mit Russland. Das zieht sich meiner
    Beobachtung nach spätestens seit dem NATO-Yugoslawien-Krieg um das Kosovo 1999
    über die "demokratischen" Revolutionen in Georgien und der Ukraine
    über die Unterbrechung der Gaslieferungen 2005/6 bis heute hin. Wenn es gegen
    Russland geht, "United we stand"?!?

    In diesen heißen Lagen, die ja ohne deutsche Kriegsbeteiligung fernab der Front
    nicht soo heiß sein kann, schlägt die Zeit des Think-Tank Journalismus a la
    Joffe und Bittner. Die unsichere Faktenlage mit klarer Schuldzuweisung und
    Stimmungsmache besetzten! Endlich mal die ganzen Think-Tank Überlegungen, oder
    besser die Ergebnisse des ganzen Transatlantik-Think-Tank-Theorie-Zirkus auf
    die Wirklichkeit projizieren können. Nicht an der Macht, aber endlich mal schön
    erklären wie die Welt aussieht und vor allem wohin es doch gefälligst zu
    gehen hat.

    Wie man den unzweifelhaften Vorteil von Think-Tank-Netzwerken, kombinierte
    Analyse und Meinungsaustausch, auch einsetzen kann hat hier in der ZEIT Bertram
    mit seiner kühlen strategischen Interessen/Möglichkeiten-Analyse gezeigt.

    Bitte mehr davon! Meinung und Standpunkt sind unverzichtbar, aber wie einseitig
    und massiv in den vergangenen 2 Wochen progeorgisch, antirussisch berichtet,
    kommentiert, gebloggt wurde hat mich nachhaltig entfremdet.

    UK

  3. bei der üblichen antisowjetischen Hetze nicht mitmacht. Es ist ja bekannt, dass in den großgeorgischen Fantasien Südossetien nur der Anfang sein sollte. Geplant war ja nach der "Endlösung" des Ossetenproblems auch die Russen im russischen Kernland zu liquidieren (Die Geheimdienstberichte sprechen eine klare Sprache). Dass das eine Gegenreaktion zur Folge haben würde, war logisch. Und das ist gut so.

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    "...die ZEIT.... bei der üblichen antisowjetischen Hetze nicht mitmacht...."Da sollten Sie sich aber mal die vorherigen Berichte in der ZEIT zu Gemüte führen... ganz so sanft wie da gegen die Russen geschrieben wurde wie im vorliegenden Artikel war das dann auch nicht...---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

    "...die ZEIT.... bei der üblichen antisowjetischen Hetze nicht mitmacht...."Da sollten Sie sich aber mal die vorherigen Berichte in der ZEIT zu Gemüte führen... ganz so sanft wie da gegen die Russen geschrieben wurde wie im vorliegenden Artikel war das dann auch nicht...---------------------------
    "...wenn ich den armen zu Essen geben werde ich zum Heiligen. Wenn ich frage warum sie nicht's zu Essen haben schimpfen sie mich Kommunist...".

  4. Aber endlich ein Bericht aus Ost-Ossetien. Da Zchinwali auch aus der Luft von georgischen Streitkräften bombardiert wurde, können die Bombenschäden möglicherweise auch daher rühren.Erst nach fast drei Tagen schafften es die russischen Einheiten über den Rokskij-Tunnel bis nach Zchinwali.Die russische Administration scheint wirklich überrascht worden zu sein. Der Vorwurf, die russische Regierung hätte die georgische in eine Falle gelockt, ist so nur schwer haltbar. Dass die georgische Armee den Roksij-Tunnel während dieser Zeit nicht unpassierbar gemacht hat, lässt darauf schliessen, dass man die Südosseten in den Norden vertreiben wollte. Für mich sehr wichtig war, dass dem 'Siegervolk' die Prooaganda ihres 'Republikchefs' offenbar eher unangenehm war. Vielleicht lesen wir auch über Georgier und deren Präsidenten einmal ähnliches.hjkoe

    • ugk
    • 23.08.2008 um 21:42 Uhr

    Schließe mich hier # 3 an insoweit an, dass man nun wohl
    endlich mal kurz einen Gang zurückgeschaltet hat und sogar aus dem Feld
    einigermaßen mit kühlem Kopf berichten kann.

    Dennoch kann Vosswinkel, weitestgehend um ausgleichende Objektivität bemüht,
    kann auch hier das unterschwellige anti-russische Relativieren in Nebensätzen
    und Andeutungen nicht lassen.

         "Stalingrad im Kaukasus"
         "Aber die anfänglichen russischen Meldungen über die
    fast totale Zerstörung      der Stadt erweisen sich als
    Propaganda."

    Was jetzt? Stalingrad, also totale Zerstörung! Oder doch nur russische
    Propaganda? Ist dann der Schluss richtig, dass auch Stalingrads Zerstörung nur
    Propaganda war? Wohl kaum und das unterstelle ich Vosswinkel nicht mal.

    Vielmehr zeigt es, was das Bemühen zum Journalismus gemixt mit Meinung und
    Vorurteil am Ende erzeugt. Diese hier dargestellten Schieflagen der
    Berichterstattung sind wohl nur mehr die schwachen Ausläufer des
    großen Transatlantiker-Tiefs das in den vergangenen 14 Tagen einmal quer
    über SZ, ZEIT und FAZ gefegt ist und diese ausnahmslos in Meinung und, noch
    schlimmer, Berichterstattung als parteiische Eiferer hat dastehen lassen.
    Totalausfall der objektiven Berichterstattung!

    Ich erwarte weder von russischer noch von georgischer Seite bzw. deren
    gelenkten Medien grundsätzlich und schon gar nicht im Kriegsfall eine objektive
    Berichterstattung. Man hat sogar Verständnis, wenn Journalisten die aus dem
    Kriegsgebiet berichten, meist ja rückwärtig auf einer der Konfliktseiten, nicht
    objektiv sind, vielleicht auch so eine Art spezielles Stockholm Syndrom.

    Ich stehe aber immer noch relativ ratlos vor dem Haufen der kollektiven Ausschussproduktion
    der deutschen Qualitätsmedien. SZ, ZEIT und FAZ sind und bleiben
    Qualitätsmedien, aber anscheinend versagen sie völlig und kollektiv in einem
    wie auch immer gearteten Konflikt (Dritter) mit Russland. Das zieht sich meiner
    Beobachtung nach spätestens seit dem NATO-Yugoslawien-Krieg um das Kosovo 1999
    über die "demokratischen" Revolutionen in Georgien und der Ukraine
    über die Unterbrechung der Gaslieferungen 2005/6 bis heute hin. Wenn es gegen
    Russland geht, "United we stand"?!?

    In diesen heißen Lagen, die ja ohne deutsche Kriegsbeteiligung fernab der Front
    nicht soo heiß sein kann, schlägt die Zeit des Think-Tank Journalismus a la
    Joffe und Bittner. Die unsichere Faktenlage mit klarer Schuldzuweisung und
    Stimmungsmache besetzten! Endlich mal die ganzen Think-Tank Überlegungen, oder
    besser die Ergebnisse des ganzen Transatlantik-Think-Tank-Theorie-Zirkus auf
    die Wirklichkeit projizieren können. Nicht an der Macht, aber endlich mal schön
    erklären wie die Welt aussieht und vor allem wohin es doch gefälligst zu
    gehen hat.

    Wie man den unzweifelhaften Vorteil von Think-Tank-Netzwerken, kombinierte
    Analyse und Meinungsaustausch, auch einsetzen kann hat hier in der ZEIT Bertram
    mit seiner kühlen strategischen Interessen/Möglichkeiten-Analyse gezeigt.

    Bitte mehr davon! Meinung und Standpunkt sind unverzichtbar, aber wie einseitig
    und massiv in den vergangenen 2 Wochen progeorgisch, antirussisch berichtet,
    kommentiert, gebloggt wurde hat mich nachhaltig entfremdet.

    UK

    Antwort auf "Befreiend!"
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    Sie haben absolut Recht. Der relativierende Unterton ist auch mir nicht verborgen geblieben. Mit meinem Zuspruch wollte ich dennoch denjenigen Mut machen, die auf verlorenem Posten versuchen in ihrem Beruf zu ihrer Berufung zurückzufinden. Dass dies nur vorsichtig und mit rückversichernden Floskeln möglich ist liegt wohl an der Sozialisierung unserer freien Journalisten. Vom deutschen Qualitätsjournalismus, bleibt kaum mehr als eine dünkelhafte Selbstbehauptung. In den letzten 14 Tagen wurde den Lesern durchweg alte Leipziger Schule geboten. Ein Kollateralschaden des Kaukasus-Konflikt ist es, dass unsere freie Presse nun ohne Hose dahsteht. Zum Glück rücken bald wieder neue Fragen in den Mittelpunkt. Kommt Müntfehring zurück oder nicht und wenn ja als was? Da bekommen dann alle ihre zweite Chance.

    Sie haben absolut Recht. Der relativierende Unterton ist auch mir nicht verborgen geblieben. Mit meinem Zuspruch wollte ich dennoch denjenigen Mut machen, die auf verlorenem Posten versuchen in ihrem Beruf zu ihrer Berufung zurückzufinden. Dass dies nur vorsichtig und mit rückversichernden Floskeln möglich ist liegt wohl an der Sozialisierung unserer freien Journalisten. Vom deutschen Qualitätsjournalismus, bleibt kaum mehr als eine dünkelhafte Selbstbehauptung. In den letzten 14 Tagen wurde den Lesern durchweg alte Leipziger Schule geboten. Ein Kollateralschaden des Kaukasus-Konflikt ist es, dass unsere freie Presse nun ohne Hose dahsteht. Zum Glück rücken bald wieder neue Fragen in den Mittelpunkt. Kommt Müntfehring zurück oder nicht und wenn ja als was? Da bekommen dann alle ihre zweite Chance.

    • lef
    • 23.08.2008 um 21:49 Uhr

    richtig, diese Bewertung der Volksabstimmung. In der zitierten Quelle wird ja auch gesagt,  "die Abstimmung sei schon deswegen ohne jede Bedeutung, weil die
    georgischstämmigen Bewohner von der Wahl ausgeschlossen worden seien."Was diesen "Zeit"-Artikel auszeichnet, ist gleichzeitig dessen Manko:Die Friedensbereitschaft der MENSCHEN in Südossetien wird sehr schön gewürdigt,aber ungesagt dennoch behauptet, die MENSCHEN in Georgien seien es nicht (weil nicht erwähnt).Richtig ist jedoch, dass in Georgien die vielbeachtete "Rosenrevolution" stattgefunden hat, also ganz sicher davon ausgegangen werden kann, dass die MENSCHEN in Georgien diesen und keinen Krieg vorher mit wem auch immer gewollt haben.Es ist schön, zu sehen, dass in dieser Region eine doch beachtenswerte "gesellschaftliche Empathie" herrscht und zumindest GEHOFFT werden darf, dass dieser unselige Krieg beide Seiten autoritätskritischer hinterlässt (und dies vielleicht der letzte Krieg mit Waffen und Toten sein KÖNNTE!).Gerade hier sind es vielleicht tatsächlich nur die Machthaber, Clanchefs und Mafiabanden, die leider immer noch zu stark sind.Und vielleicht sind die Menschen selbst beiderseits in ihrer Mehrheit friedenswilliger und vernünftiger, als anderswo (z.B.: Gazastreifen).

    Antwort auf "Bravo!"
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    • gauss
    • 24.08.2008 um 5:16 Uhr

    Darf ich daran erinnern, dass es georgische Nationalisten waren, die Abchasien und Süd-Ossetien in einen blutigen Krieg 1992 verwickelt haben?! Der georgische Nationalismus ist immer noch putz munter und es ist immer so, wenn ein Teilvolk eines Landes die Führung für sich in Anspruch nimmt, dass es keine Übereinkunft geben kann. Das gab es noch nie.Sicher kann man noch einmal ein Referendum abhalten und dann wir sich wieder herausstellen, dass die Abchasen und Süd-Osseten kein Interesse am Verbleiben in Georgien haben. Russland ist ihre Schutzmacht.--
    "that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"

    • gauss
    • 24.08.2008 um 5:16 Uhr

    Darf ich daran erinnern, dass es georgische Nationalisten waren, die Abchasien und Süd-Ossetien in einen blutigen Krieg 1992 verwickelt haben?! Der georgische Nationalismus ist immer noch putz munter und es ist immer so, wenn ein Teilvolk eines Landes die Führung für sich in Anspruch nimmt, dass es keine Übereinkunft geben kann. Das gab es noch nie.Sicher kann man noch einmal ein Referendum abhalten und dann wir sich wieder herausstellen, dass die Abchasen und Süd-Osseten kein Interesse am Verbleiben in Georgien haben. Russland ist ihre Schutzmacht.--
    "that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"

  5. würde der Berliner fragen, angesichts des Berichtes, der so gar nicht passen will in die aktuelle Nachrichten- und Empörungslage der Weltpolitik und eines Journalismus, der beweist, dass die Gräben des kalten Krieges nie zugeschüttet sondern bestenfalls mit hübschem Blattwerk überdeckt waren. Der Zusammenhang der Kaukasusregion mit den Ölvorkommen im kaspischen Raum wird nie hergestellt, die Konflikte sind rein zufällig dort angesiedelt (wie im Nahen Osten) und die westliche Welt ist besorgt um Frieden und Menschenrechte.. man will halt immer nur das Gute! Dazu gehört natürlich auch, den Kaschuben, einem kleinen Nomadenvolk südlich von Omsk, die Nato-Mitgliedschaft anzubieten (die kaschubischen Eslreiter sind für die Nato äußerst wichtig!!!)
    Das Gute könnten die Russen allerdings auch bald wollen und nach einem Militärabkommen mit Kuba dort Abfangraketen stationieren, die die Atomraketen der Schurkenstaten kurz über den Dächern der Rentner in Florida abschießen.Wird Amerika ihnen dankbar sein? Sicher!!!
    Die Rüstungsausgaben und -produktionen haben die Rekorde der Zeiten des Wettrüstens längst unbemerkt in den Schatten gestellt. Dies sind Investitionen, die mittel- oder langfristig Gewinne einfordern.
    Wo, wann und wie, und unter welchem Vorwand; lassen wir uns überraschen.

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    Bei der Profiteurssuche kann ich Ihnen ein wenig behilflich sein. Erst kürzlich wurde gemeldet, dass sich der Irak aus seinen Öleinnahmen dick bei den USA mit Militärgerät eindecken werde.Auch Saakaschwili war nicht untätig. Die Haupteinnahmequelle Georgiens ist die bestehende Pipeline. Womit hat wohl Saakaschwili seine Rüstungsausgaben gedeckt?Womit bezahlt Aserbaidschan seinen nächsten Feldzug gegen Armenien und wo kauft es ein?Die Liste kann beliebig fortgeführt werden. --------------Was den Artikel angeht, konnte man sich den Tatsachen nicht mehr verschliessen. Da nun nicht nur seitens der russichen Medien Zugang nach Südossetien besteht, können die haltlosen Behauptungen der letzten Tage nicht mehr aufrecht erhalten werden.  Das zurückkrebsen in der Rhetorik ist ein eindeutiges "mea culpa" doch mit gleichzeitigem "ego te absolvo", klein kann solch ein Ego wahrlich nicht sein. Saakaschwilie kam als Dieb in der Nacht und als er auf frischer Tat gestellt wurde, riefen seine Komplizen laut "haltet den Dieb" mit unmissverständlichem Fingerzeig auf Russland. Wer derart impertinent gekeift hat, wissen wir alle, auch wer kurz zuvor noch in Tiflis zur "Visite" zu Besuch war. Die russischen Friedenstruppen konnten den Angriff nicht beantworten, dies entkräftet jede Behauptung, es hätte eine Aggression seitens dieser Einheiten gegeben. Ohne Rücksicht hat man auf die schlafende Bevölkerung draufgehalten. 3 Tage hat es gedauert, bis russische Truppen der Bevölkerung zu Hilfe kamen, der Westen hat zugeschat. Jener Westen, der sich der humanitären Traditionen rühmt und andere nur allzu gerne der Menschenrechtsverletzungen bezichtigt. Wir wussten, was in Georgien los war, auch Merkel, die sich gegenüber dem russischen Präsidenten derart aufgeplustert hatte. Georgien hatte grünes Licht erhalten, das Südossetienproblem endgültig zu lösen. Die Voraussetzung für eine NATO Mitgliedschaft war die Lösung der Territorialfrage. Georgien wurde also aufgefordert, diese zu lösen. Die Mitgliedschaft in der NATO machte diesen Krieg erst nötig und möglich, nicht umgkehrt, wie vielfach behauptet wird. Wir wissen, dass nicht Russland sondern Georgien die Aggression verübt hat. Hätte Russland nicht eingegriffen, würden wir uns dann heute erneut mit einer Situation wie 1995 in Kroatien und Bosnien konfrontiert sehen, als unter dem Primat des Daytoner Abkommens die Serben vertrieben wurden und die Westliche Gemeinschaft wegschaute, weil sie Mittäter war. Ich wage zu behaupten, dass wir in Georgien das Gleiche gesehen hätten. Ein Glück für die Südossetier, dass sich diesmal die Ihre Schutzmacht eines solchen Schicksals bewahren konnte. Die Abwehr des Konzepts 1995 hat das Eingreifen Russlands mehr als nur legitimiert. Europa hat gänzlich versagt und ist erneut zum Mittäter geworden. Auch wenn dies jetzt einigen sauer aufstossen mag: Bravo Russland.

    Bei der Profiteurssuche kann ich Ihnen ein wenig behilflich sein. Erst kürzlich wurde gemeldet, dass sich der Irak aus seinen Öleinnahmen dick bei den USA mit Militärgerät eindecken werde.Auch Saakaschwili war nicht untätig. Die Haupteinnahmequelle Georgiens ist die bestehende Pipeline. Womit hat wohl Saakaschwili seine Rüstungsausgaben gedeckt?Womit bezahlt Aserbaidschan seinen nächsten Feldzug gegen Armenien und wo kauft es ein?Die Liste kann beliebig fortgeführt werden. --------------Was den Artikel angeht, konnte man sich den Tatsachen nicht mehr verschliessen. Da nun nicht nur seitens der russichen Medien Zugang nach Südossetien besteht, können die haltlosen Behauptungen der letzten Tage nicht mehr aufrecht erhalten werden.  Das zurückkrebsen in der Rhetorik ist ein eindeutiges "mea culpa" doch mit gleichzeitigem "ego te absolvo", klein kann solch ein Ego wahrlich nicht sein. Saakaschwilie kam als Dieb in der Nacht und als er auf frischer Tat gestellt wurde, riefen seine Komplizen laut "haltet den Dieb" mit unmissverständlichem Fingerzeig auf Russland. Wer derart impertinent gekeift hat, wissen wir alle, auch wer kurz zuvor noch in Tiflis zur "Visite" zu Besuch war. Die russischen Friedenstruppen konnten den Angriff nicht beantworten, dies entkräftet jede Behauptung, es hätte eine Aggression seitens dieser Einheiten gegeben. Ohne Rücksicht hat man auf die schlafende Bevölkerung draufgehalten. 3 Tage hat es gedauert, bis russische Truppen der Bevölkerung zu Hilfe kamen, der Westen hat zugeschat. Jener Westen, der sich der humanitären Traditionen rühmt und andere nur allzu gerne der Menschenrechtsverletzungen bezichtigt. Wir wussten, was in Georgien los war, auch Merkel, die sich gegenüber dem russischen Präsidenten derart aufgeplustert hatte. Georgien hatte grünes Licht erhalten, das Südossetienproblem endgültig zu lösen. Die Voraussetzung für eine NATO Mitgliedschaft war die Lösung der Territorialfrage. Georgien wurde also aufgefordert, diese zu lösen. Die Mitgliedschaft in der NATO machte diesen Krieg erst nötig und möglich, nicht umgkehrt, wie vielfach behauptet wird. Wir wissen, dass nicht Russland sondern Georgien die Aggression verübt hat. Hätte Russland nicht eingegriffen, würden wir uns dann heute erneut mit einer Situation wie 1995 in Kroatien und Bosnien konfrontiert sehen, als unter dem Primat des Daytoner Abkommens die Serben vertrieben wurden und die Westliche Gemeinschaft wegschaute, weil sie Mittäter war. Ich wage zu behaupten, dass wir in Georgien das Gleiche gesehen hätten. Ein Glück für die Südossetier, dass sich diesmal die Ihre Schutzmacht eines solchen Schicksals bewahren konnte. Die Abwehr des Konzepts 1995 hat das Eingreifen Russlands mehr als nur legitimiert. Europa hat gänzlich versagt und ist erneut zum Mittäter geworden. Auch wenn dies jetzt einigen sauer aufstossen mag: Bravo Russland.

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