Literarische Vorbilder

Jungs, lest mal hier!

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Manchmal erinnert man sich nur noch dunkel an die mehr oder minder grandiosen Romanhelden, die einen in der Jugend belästigten oder beeindruckten. Man trägt sie ein Leben lang mit sich herum: in voller Absicht, im Hinterkopf oder im Unterbewusstsein. Das Verhalten dieser Helden wirkte prägend und erregte manchen Aufruhr. Sie begleiteten uns durch Schulstunden, bei Depressionen, Weltschmerz und weihnachtlichen Fressorgien. Ohne sie wäre das Leben ein Jammertal. Mindestens eines der Bücher, in denen sie vorkommen, steht in jedem Regal. Aber taugen die literarischen Figuren wirklich als Vorbilder? Die Pädagogen sind sich nicht einig und fordern immer wieder neue Interpretationen. Ob das aber im Sinne ihrer Erfinder ist? Hier eine kleine Auswahl männlicher Vorbilder.

Lesen Sie nächsten Montag, welche literarischen Frauenfiguren zum Vorbild taugen auf www.zeit.de/literatur

Leser-Kommentare
    • vagus
    • 01.09.2008 um 21:37 Uhr

    Pardon! Tom war nie mit Becky auf dem Jackson-Insel und Huckleberry Finn ist nicht der eigentliche Held vom 'Tom Sawyers Abenteuer', sondern des Buches 'Huckleberry Finns Abenteuer'.Dem Verfasser sei es wärmstens empfohlen beide Bücher noch mal zu lesen; es macht einen Riesenspaß! Ich tue das seit 1957 jedes Jahr 1- 2mal, owohl ich bereits ganze Passagen auswendig weiß.Mfg.vagus

  1. Ein riesen Spaß ist auch der Fänger im Roggen! Obwohl ich ja behaupten würde, dass Holden der größte "Flunkerer" der ganzen weiten Welt ist und bestimmt kein Punk... tolles Vorbild ;-) 

  2. Es ist ja auch lesen, wenn man Zeitschriften liest oder Seiten im Internet. Irgendwie kommt es mir vor, heute liest man mehr als damals. Jedoch gibt es nicht mehr so viele Helden. H.H.Kirst fehlt da noch mit 08/15 und natürlich Micky Maus, Fix und Foxi. Viele Grüße von talkletts

    • hagego
    • 04.09.2008 um 17:29 Uhr

    Männer und Jungs, Warme und Kaltblütler, Künstler und Dropouts, lest mal was über Jäcki und Detlev! Nehmt mal die "Palette" und "Detlevs Imitationen" in die Hand. Ist  auch was für Mädels und Frauen...Hubert Fichte - 'lesen wir ihn berühmt...'

    • Rahab
    • 04.09.2008 um 17:37 Uhr
    5. die

    Rote Zora ich mir auch in guter erinnerung. ist auch was für mädels ...

  3. Nichts gegen große Literatur, nichts gegen alte Literatur - für mich ist und bleibt aber die Figur des 'Tim' aus Gogolins Puppenkasper der Held. Auch, wenn er fremdbestimmt und als Verlierer leben muss - oder vielleicht gerade deshalb. Und weil die Mädels ihn meistens nicht so mögen ...Tim ist zwar einerseits sehr offen für Wünsche von Frauen und Mädchen, andererseits aber ein Mann, handelt auch und labert nicht bloß.

    • Anonym
    • 09.09.2008 um 0:47 Uhr

    Was ich persönlich schade finde ist, dass in dem Kanon "männlicher" Literatur kein einziger John le Carré mit enthalten ist. Sämtliche Romane enthalten tiefgründige, stets mit besonderer Identität ausgestattete Protagonisten, die sich gegen fiese und oftmals übermächtige Gegner behaupten müssen. Beispiele etwa Single & Single, Geheime Melodie oder Absolute Freunde.
    Sucht man nach Literatur mit ansprechenden jüngeren Helden (ab 10 Jahren), möchte ich aus eigener Leseerfahrung außerdem noch Artemis Fowl, sowie Bücher von Rainer Maria Schröder (Etwa Jonathan Blum;-> Richtung Abenteuer) und Willi Fährmann (Bienmann-Saga; ->historischer Hintergrund) vorschlagen.  

  4. 8. Ha!

    Und was ist mit Dostojewskij ?

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