Higgs hat über viele Jahre keine Interviews gegeben, doch nun erklärt der Brite in einem Gespräch mit der ZEIT, dass der Riesenbeschleuniger LHC "möglicherweise schon sehr früh Hinweise auf das Higgs-Teilchen findet".

Das Higgs-Teilchen und das Higgs-Feld sollen erklären, wie subatomare Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Diese Theorie gilt heute als Grundpfeiler der modernen Physik, ein experimenteller Nachweis fehlt allerdings seit vierzig Jahren.

Der LHC, der Large Hadron Collider, geht am 10. September am Forschungszentrum Cern in Genf in Betrieb. "Allerdings wird es wohl noch gut zwei Jahre dauern, bis man wirklich überzeugende Ergebnisse hat", sagt Higgs, "schon weil die Datenauswertung einfach so lange dauert."

Der 79-jährige Physiker, der zurückgezogen in Edinburgh lebt, hat die Existenz des Higgs-Teilchens schon in den sechziger Jahren theoretisch vorhergesagt. Wenn es tatsächlich nachgewiesen wird, so vermutet die Fachwelt, ist Peter Higgs ein sicherer Kandidat für den Nobelpreis.

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