Physik Jagd auf das letzte Teilchen
In wenigen Tagen wird der Beschleuniger LHC in Genf angeworfen. Der Physiker Peter Higgs glaubt, dass die Entdeckung des letzten Elementarteilchens kurz bevor steht
Higgs hat über viele Jahre keine Interviews gegeben, doch nun erklärt der Brite in einem Gespräch mit der ZEIT, dass der Riesenbeschleuniger LHC „möglicherweise schon sehr früh Hinweise auf das Higgs-Teilchen findet“.
Das Higgs-Teilchen und das Higgs-Feld sollen erklären, wie subatomare Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Diese Theorie gilt heute als Grundpfeiler der modernen Physik, ein experimenteller Nachweis fehlt allerdings seit vierzig Jahren.
Der LHC, der Large Hadron Collider, geht am 10. September am Forschungszentrum Cern in Genf in Betrieb. „Allerdings wird es wohl noch gut zwei Jahre dauern, bis man wirklich überzeugende Ergebnisse hat“, sagt Higgs, „schon weil die Datenauswertung einfach so lange dauert.“
Der 79-jährige Physiker, der zurückgezogen in Edinburgh lebt, hat die Existenz des Higgs-Teilchens schon in den sechziger Jahren theoretisch vorhergesagt. Wenn es tatsächlich nachgewiesen wird, so vermutet die Fachwelt, ist Peter Higgs ein sicherer Kandidat für den Nobelpreis.
Das vollständige Porträt lesen Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT. Ab Donnerstag am Kiosk!
- Datum 22.12.2008 - 11:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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...zeit ! die liberale politik hat in europa mehr innovationen hervorgebracht als irgendeine andere ! es wird endlich zeit das bildung den stellenwert in der gesellschaft, besonders der linken erhaelt, den es verdient. sowas entsteht weil menschen daran ueber jahrzehnte lang gearbeitet haben....wer die neugierde in reglementierungen und gesetzlichen formen zu ersticken versucht, der wird früher oder später den preis dafür zahlen müssen. wer frei denken kann, ist klar im vorteil!unser wohlstand heute ist ein verdienst der naturwissenschaftler anfang des 20 jhd.there is no darkness but ignorance!
Was das Higgs-Teilchen/LHC mit liberaler Politik zu tun hat, ist mir mehr als schleierhaft...Ich denke nicht, dass die Linke oder die Gesellschaft etwas gegen das Higgs hat...
Was das Higgs-Teilchen/LHC mit liberaler Politik zu tun hat, ist mir mehr als schleierhaft...Ich denke nicht, dass die Linke oder die Gesellschaft etwas gegen das Higgs hat...
Was das Higgs-Teilchen/LHC mit liberaler Politik zu tun hat, ist mir mehr als schleierhaft...Ich denke nicht, dass die Linke oder die Gesellschaft etwas gegen das Higgs hat...
Letzte Teilchen? Allerletzte? Allerallerletzte?Wann verstehen die Naturwissenschaftler, dass sie sich immer dort am Ziel wähnen, wo ihre Wahrnehmung oder ihr Bewusstsein endet. Nicht die Natur. Nicht die Wirklichkeit. Hinterm Horizont geht's immer weiter.
Keine weiteren Worte nötig, werter Phönix.MfG Orpheus13437
Keine weiteren Worte nötig, werter Phönix.MfG Orpheus13437
Keine weiteren Worte nötig, werter Phönix.MfG Orpheus13437
Wenn die Anzahl der Teilchen endlich ist - und davon wird man wohl ausgehen müssen - dann wird man selbstverständlich einmal das letzte Teilchen gefunden haben.Außerdem war das mit dem "letzten Teilchen" anders gemeint: Es geht um das letzte Teilchen des Standardmodells der Teilchenphysik. Da fehlt in der Tat nur noch ein einziges. Weitere Teilchen (abgesehen von den postulierten spiegelsymmetrischen Teilchen) gehören dann nicht mehr zum Standardmodell und würden dies widerlegen bzw. eine Ergänzung, also Revision, verlangen.Das könnte z. B. mit der dunklen Materie/Energie der Fall sein, von der man noch nicht viel weiß, außer, dass es sie gibt, und dass sie andere Eigenschaften haben muss, da sie kein Licht abstrahlt oder reflektiert, womit sie ganz anderer Art sein muss (allerdings besitzt sie eine Masse).Die Kritik, dass die Wissenschaftler sich am Ziel wähnen, wo ihre Wahrnehmung oder Bewusstsein endet, ist in jedem Fall völlig verfehlt: Für die meisten Wissenschaftler sind das alles Zwischenetappen. Jetzt muss man erstmal die Grenzen des Standardmodells ausloten, danach kommen ev. die Strings an die Reihe. Immer eines nach dem anderen.Und hinter dem Horizont geht es eben nicht immer weiter: Das Universum ist endlich.--Das ist keine Illusion ... das sieht nur so aus.
Wenn die Zahl der Elemtarteilchen endlich ist, was wirklich sehr wahrschnlich ist, dann heisst das noch lange nicht, dass nur noch 1 fehlt, die theoretische Lücke, die Higgs schließen möchte, könnte auch von 2 oder mehr Teilchen geschlossen werden.In ein paar Tagen/Wochen werden wir mehr wissen. CERN sei Dank.--
Grisu"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy!" Phil Zimmermann
Sie haben natürlich recht, dass es auch zwei oder mehr Teilchen sein könnten, dann wäre aber das Standardmodell der Teilchenphysik widerlegt. Und wissen Sie was: Darauf hoffen sogar viele der experimentellen Physiker, das Standardmodell widerlegen zu können.Der Grund dafür ist, dass in den letzten 20 Jahren, was immer auch die experimentellen Physiker gefunden haben, die theoretischen Physiker mit ihrem Standardmodell haben es vorausgesagt. Die Experimente hinkten der Theorie stets hinterher - es wurden praktisch keine Überraschungen gefunden. Die Hoffnung ist, dass sich das mit dem LHC ändert, sonst kommen sich die experimentellen Physiker reichlich überflüssig vor - sie bestätigen nur die Modelle der theoretischen Physiker, die sich diese im Lehnstuhl hinterm Schreibtisch ausgedacht haben.Wie gesagt, das gilt nur für die Teilchenphysik, in der sich in den letzten Jahren eine gewisse Langeweile breit gemacht hat (deswegen haben sich einige Theoretiker auch was neues, aufregendes ausgedacht: die String-Theorie, aber die ist nun wirklich pure Spekulation).Eigentlich ist es ja ansonsten so, dass das Universum voller Überraschungen steckt und wirklich nichts so ist, wie es zunächst scheint - bislang ist man mit fast allen Versuchen, am Schreibtisch zu erforschen, wie das Universum ist, gescheitert. Es gibt da nur drei Ausnahmen: In der Theologie ist das anders, da entsteht die Welt und ihre Grundlagen praktisch nur im Kopf (allerdings konnte da noch niemand beweisen, dass die Welt außerhalb des Kopfes auch tatsächlich so ist). Die Relativitätstheorie wurde auch am Schreibtisch entwickelt und erst nach dem Tode von Einstein experimentell bewiesen. Die dritte Ausnahme ist das Standardmodell der Teilchenphysik.--
Es gibt keinen Gott, und ich bin sein Prophet.
Sie haben natürlich recht, dass es auch zwei oder mehr Teilchen sein könnten, dann wäre aber das Standardmodell der Teilchenphysik widerlegt. Und wissen Sie was: Darauf hoffen sogar viele der experimentellen Physiker, das Standardmodell widerlegen zu können.Der Grund dafür ist, dass in den letzten 20 Jahren, was immer auch die experimentellen Physiker gefunden haben, die theoretischen Physiker mit ihrem Standardmodell haben es vorausgesagt. Die Experimente hinkten der Theorie stets hinterher - es wurden praktisch keine Überraschungen gefunden. Die Hoffnung ist, dass sich das mit dem LHC ändert, sonst kommen sich die experimentellen Physiker reichlich überflüssig vor - sie bestätigen nur die Modelle der theoretischen Physiker, die sich diese im Lehnstuhl hinterm Schreibtisch ausgedacht haben.Wie gesagt, das gilt nur für die Teilchenphysik, in der sich in den letzten Jahren eine gewisse Langeweile breit gemacht hat (deswegen haben sich einige Theoretiker auch was neues, aufregendes ausgedacht: die String-Theorie, aber die ist nun wirklich pure Spekulation).Eigentlich ist es ja ansonsten so, dass das Universum voller Überraschungen steckt und wirklich nichts so ist, wie es zunächst scheint - bislang ist man mit fast allen Versuchen, am Schreibtisch zu erforschen, wie das Universum ist, gescheitert. Es gibt da nur drei Ausnahmen: In der Theologie ist das anders, da entsteht die Welt und ihre Grundlagen praktisch nur im Kopf (allerdings konnte da noch niemand beweisen, dass die Welt außerhalb des Kopfes auch tatsächlich so ist). Die Relativitätstheorie wurde auch am Schreibtisch entwickelt und erst nach dem Tode von Einstein experimentell bewiesen. Die dritte Ausnahme ist das Standardmodell der Teilchenphysik.--
Es gibt keinen Gott, und ich bin sein Prophet.
Sie haben natürlich recht, dass es auch zwei oder mehr Teilchen sein könnten, dann wäre aber das Standardmodell der Teilchenphysik widerlegt. Und wissen Sie was: Darauf hoffen sogar viele der experimentellen Physiker, das Standardmodell widerlegen zu können.Der Grund dafür ist, dass in den letzten 20 Jahren, was immer auch die experimentellen Physiker gefunden haben, die theoretischen Physiker mit ihrem Standardmodell haben es vorausgesagt. Die Experimente hinkten der Theorie stets hinterher - es wurden praktisch keine Überraschungen gefunden. Die Hoffnung ist, dass sich das mit dem LHC ändert, sonst kommen sich die experimentellen Physiker reichlich überflüssig vor - sie bestätigen nur die Modelle der theoretischen Physiker, die sich diese im Lehnstuhl hinterm Schreibtisch ausgedacht haben.Wie gesagt, das gilt nur für die Teilchenphysik, in der sich in den letzten Jahren eine gewisse Langeweile breit gemacht hat (deswegen haben sich einige Theoretiker auch was neues, aufregendes ausgedacht: die String-Theorie, aber die ist nun wirklich pure Spekulation).Eigentlich ist es ja ansonsten so, dass das Universum voller Überraschungen steckt und wirklich nichts so ist, wie es zunächst scheint - bislang ist man mit fast allen Versuchen, am Schreibtisch zu erforschen, wie das Universum ist, gescheitert. Es gibt da nur drei Ausnahmen: In der Theologie ist das anders, da entsteht die Welt und ihre Grundlagen praktisch nur im Kopf (allerdings konnte da noch niemand beweisen, dass die Welt außerhalb des Kopfes auch tatsächlich so ist). Die Relativitätstheorie wurde auch am Schreibtisch entwickelt und erst nach dem Tode von Einstein experimentell bewiesen. Die dritte Ausnahme ist das Standardmodell der Teilchenphysik.--
Es gibt keinen Gott, und ich bin sein Prophet.
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